{"id":23222,"date":"2024-11-27T10:36:39","date_gmt":"2024-11-27T09:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20901-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:39","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:39","slug":"20901-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20901-01\/","title":{"rendered":"Beseitigung der Hochwassersch\u00e4den am Nationalparkhaus S\u00e4chsische Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Durch das Elbehochwasser vom August 2002 entstanden am Geb\u00e4ude und Au\u00dfengel\u00e4nde des Nationalparkhauses S\u00e4chsische Schweiz massive Sch\u00e4den. Der Wasserstand im Geb\u00e4ude betrug im H\u00f6chststand 3,70 m, so dass das Erdgeschoss komplett und das erste Geschoss noch bis zu einer H\u00f6he von 0,85 m \u00fcberflutet wurden. Es entstand ein Gesamtschaden von \u00fcber 1 Mio. an Geb\u00e4ude, Haustechnik, Inventar und Au\u00dfenanlagen. Mit Hilfe des Vorhabens sollen die nicht versicherten Sch\u00e4den behoben und zerst\u00f6rtes Inventar ersetzt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenF\u00fcr die Bauma\u00dfnahme Wiederaufbau Nationalparkhaus wurde ein Bauzeitenplan erstellt, der alle notwendigen Gewerke in ihrer Abfolge optimiert. W\u00e4hrend in den ersten Monaten nach dem Hochwasser die bauerhaltenden Ma\u00dfnahmen (Geb\u00e4udetrockenlegung, Entfernung nasser und gesch\u00e4digter Bauteile) im Vordergrund standen, wurde seit Mitte Dezember mit dem Wiederaufbau begonnen (u. a. Putz innen, Fu\u00dfbodenaufbau, Trockenbau u. \u00e4.). Diese Arbeiten werden im \u00fcberwiegenden Teil durch Versicherungsleistungen einschlie\u00dflich der Bauleitung gedeckt. Mitte Januar \u00b403 kann mit den ersten Innengestaltungsarbeiten begonnen werden. Auf die DBU-Mittel entfallen hier vor allem die Bauleitung Innenausbau f\u00fcr die nicht versicherten Sch\u00e4den (u. a. Decken- und Wandgestaltung, Einbau Kinderspiel-, Gastronomie-, Ausstellungs- und Aufenthaltsbereiche) sowie die Ersatzinvestitionen und Reparaturen von Einrichtungsgegenst\u00e4nden. Um eine rasche Abwicklung der Vorhaben zu erm\u00f6glichen und noch gr\u00f6\u00dfere wirtschaftliche Sch\u00e4den f\u00fcr die Region zu vermeiden, k\u00f6nnen die Einzelauftr\u00e4ge entsprechend der Vorgaben des Freistaates Sachsen zur Behebung von Hochwassersch\u00e4den freih\u00e4ndig an die Firmen vergeben werden, die auch w\u00e4hrend des ersten Hausaufbaus 2000\/01 beauftragt worden waren. In der Regel liegen dort noch Planunterlagen vor, sodass die Ersatzinvestitionen finanz- und zeiteffektiv durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Beschr\u00e4nkte Ausschreibungen werden nur durchgef\u00fchrt, wenn die urspr\u00fcnglich beauftragte Leistung mangelhaft war oder die Firmen nicht mehr bestehen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Wichtigstes Ergebnis des Vorhabens ist die m\u00f6glichst rasche Wiederherstellung des Geb\u00e4udes einschlie\u00dflich der Ausstattung und Au\u00dfenanlagen. Zeitgleich werden die Daueraufgaben des Hauses (Besucherinformation, Begegnungs- und Bildungsst\u00e4tte), soweit baulich m\u00f6glich, weitergef\u00fchrt. Mit einer Wiederer\u00f6ffnung m\u00f6glichst schon zum Saisonauftakt 2003 soll ein positives Zeichen in der wirtschaftlich stark zerst\u00f6rten Tourismusbranche gesetzt und somit auch die Gesamtakzeptanz des Hauses in der Region noch weiter erh\u00f6ht werden.<br \/>\nBad Schandau ist nach einer Analyse des Landratsamtes einer der wirtschaftlich am st\u00e4rksten betroffenen Orte der Katastrophenregion, da viele unabdingbare touristische Einrichtungen erst mittelfristig wieder hergestellt werden k\u00f6nnen (u. a. Elbbr\u00fccke, Haus des Gastes, Schrammsteinbad). Um einen wirtschaftlich nur langfristig wieder aufholbaren Einbruch der Besucherbelegung zu verhindern, sind besonders die \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Einrichtungen gehalten, durch eine z\u00fcgige Wiederer\u00f6ffnung schnell wieder touristische Infrastruktur bereitzustellen. Der Bauzeitenplan des Nationalparkhauses ist daher auf ei-ne enge Gewerkeabfolge eingestellt, so dass eventuell schon Anfang April \u00b403, sp\u00e4testens jedoch zu Ostern (=Saisonauftakt, 15.4.03) mit einer Wiederer\u00f6ffnung des Hauses gerechnet werden kann. Parallel wird die \u00f6rtliche Tourismusinformation (Haus des Gastes) durch Bereitstellung von R\u00e4umlichkeiten, gemeinsame Messeauftritte, Aufbau neuer Vertriebswege etc. unterst\u00fctzt. Flankierende Drittmittelprojekte, u. a. zur Entwicklung neuer Leistungsangebote im Segment Kinder- und Jugendreisen (Programm Regionen aktiv des BMVE), zur Schaffung von arbeitsmarktunterst\u00fctzenden Kreativwerkst\u00e4tten (Programm Leader plus der EU) sowie zur Planung und Durchf\u00fchrung generationen\u00fcbergreifender Veranstaltungen (Projekt Generationennetzwerk der DBU; AZ 18700) erg\u00e4nzen das Grundangebot des Hauses, um dem Anspruch der Unterst\u00fctzung wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Dies war im ersten F\u00f6rderantrag an die DBU (AZ 12381) im Rahmen der unterst\u00fctzenden Agenda &#8211; Arbeit der in das Haus integrierten Begegnungs- und Bildungsst\u00e4tte als Auftrag formuliert und gleichrangig neben die Funktion Besucherinformation gestellt worden.<br \/>\nAuch wenn durch den hochwasserbedingten Wiederaufbau zur Zeit ein gro\u00dfer Teil der zur Verf\u00fcgung stehenden Personal- und Zeitressourcen in der Bauma\u00dfnahme gebunden sind, werden dennoch die Arbeiten der Begegnungs- und Bildungsst\u00e4tte fortgef\u00fchrt. Im Bereich Besucherzentrum liegen w\u00e4hrend der Wiederaufbauzeit die Schwerpunkte der Aktivit\u00e4ten in der Entwicklung eines neuen Marketingkonzeptes sowie in der weiteren bundesweiten Bekanntmachung des Hauses durch Messeauftritte und Direktakquise bei Reiseveranstaltern.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die vorhabenbegleitende \u00d6ffentlichkeitsarbeit gliedert sich priorit\u00e4r in die Bereiche Pressearbeit, Veranstaltungen und regelm\u00e4\u00dfige Kundeninformation. \u00dcber regelm\u00e4\u00dfige Pressemeldungen wird der Baufortschritt unter Nennung des Beitrags der DBU ver\u00f6ffentlicht. Die Veranstaltungen des Hauses werden &#8211; soweit bautechnisch m\u00f6glich &#8211; \u00fcber den Reparaturzeitraum fortgef\u00fchrt, so dass auch hier Einblicke in den Vorhabenablauf m\u00f6glich sind. Die Hauptvertriebspartner des Hauses (Vermieter, Reiseveranstalter) werden \u00fcber Messen und Kundeninformationen \u00fcber Baufortschritt und m\u00f6gliches Wiederer\u00f6ffnungsdatum informiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der bisherige Ablauf der Reparaturarbeiten mit weitgehender Einhaltung des Bauzeitenplanes durch alle Gewerke spricht aller Wahrscheinlichkeit nach f\u00fcr einen ordnungsgem\u00e4\u00dfen Ma\u00dfnahmeablauf und einen p\u00fcnktlichen Vorhabensabschluss. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit zu einer insgesamt erfolgreichen Vorhabensdurchf\u00fchrung. Diese wird durch das Personal des Hauses ausgef\u00fchrt und durch erg\u00e4nzende Drittmittelprojekte sinnvoll erg\u00e4nzt. Insgesamt wird mit einer positiven Ausstrahlung des Vorhabens, sowohl f\u00fcr die Region als auch f\u00fcr die F\u00f6rdert\u00e4tigkeit der DBU, gerechnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Durch das Elbehochwasser vom August 2002 entstanden am Geb\u00e4ude und Au\u00dfengel\u00e4nde des Nationalparkhauses S\u00e4chsische Schweiz massive Sch\u00e4den. Der Wasserstand im Geb\u00e4ude betrug im H\u00f6chststand 3,70 m, so dass das Erdgeschoss komplett und das erste Geschoss noch bis zu einer H\u00f6he von 0,85 m \u00fcberflutet wurden. 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