{"id":23213,"date":"2023-09-30T10:32:02","date_gmt":"2023-09-30T08:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20787-01\/"},"modified":"2023-09-30T10:32:05","modified_gmt":"2023-09-30T08:32:05","slug":"20787-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20787-01\/","title":{"rendered":"Unterst\u00fctzung der Verleihung des Deutschen Holzbaupreises durch den Bund Deutscher Zimmermeister f\u00fcr die Jahre 2003, 2005 und 2007"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der Bund Deutscher Zimmermeister lobt den Deutschen Holzbaupreis aus, um Bauwerke, Bauprodukte bzw. Bausysteme aus Holz auszuzeichnen und der breiten \u00d6ffentlichkeit vorzustellen. Zur Teilnahme aufgefordert sind Bauherren, Entscheidungstr\u00e4ger (Architekten, Tragwerksplaner) und Unternehmen der holzverarbeitenden Wirtschaft (Zimmerer- und Holzbaubetriebe). Vorrangiges Ziel ist es, die Verwendung und Weiterentwicklung des ressourcenschonenden, umweltfreundlichen und nachhaltigen Baustoffes zu f\u00f6rdern. Neben der Auszeichnung herausragender Holzbau-Architektur werden erstmals auch in-novative Produkte oder Systeme unter Ber\u00fccksichtigung umweltschonender Aspekte einer Bewertung unterzogen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Deutsche Holzbaupreis wurde in den Jahren 2003, 2005 und 2007 ausgelobt und im Rahmen der LIGNAplus, Weltmesse f\u00fcr die Forst- und Holzwirtschaft in Hannover, \u00f6ffentlich verliehen. Ein zweiseiti-ges Auslobungsblatt wurde durch den Kooperationspartner Holzabsatzfonds an ca. 50.000 Architekten und Ingenieure und den Bund Deutscher Zimmermeister an ca. 7.000 Zimmerer- und Holzbaubetriebe versendet. Mit Pressemeldungen an ca. 150 Redaktionen f\u00fcr Architektur, Ingenieurbau und Holzbau wird die Auslobung publiziert. Der Auslober und die Kooperationspartner informieren zus\u00e4tzlich auf Ihren Websites. Die Einsendefrist betr\u00e4gt 3 Monate. Es k\u00f6nnen bis zu drei Einzelprojekte eingereicht werden. Zugelassen sind Bauwerke und Bauprodukte, die innerhalb eines Zeitrahmens von zwei Jahren fertiggestellt bzw. auf den Markt gebracht wurden. Die eingereichten Unterlagen werden f\u00fcr die Jurysitzung durch zwei Baufachleute vorgepr\u00fcft. Die unabh\u00e4ngige Jury setzt sich aus je einem Vertreter des Auslobers bzw. der Kooperationspartner sowie unabh\u00e4ngigen Juroren (namhafte Baufachleute) zusammen. Die Jury beurteilt die eingereichten Arbeiten in der Kategorie Holzbau-Architektur nach Originalit\u00e4t des Bauwerks, gestalterischen und konstruktiven Merkmalen des Bauwerkes sowie der werkstoffgerechten Verwendung von Holz bzw. in der Kategorie Innovative Bauprodukte nach Umweltrelevanz und Innovationsgrad des Produktes, Zukunftsf\u00e4higkeit sowie \u00dcbertragbarkeit des technologischen L\u00f6sungsansatzes. Im Nachgang zur Preisverleihung wurde intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit betrieben. Dar\u00fcber hinaus wird das Wettbewerbsergebnis in einer Brosch\u00fcre dokumentiert, die der Auslober und seine Kooperationspartner auf breiter Ebene vertreiben.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die durch die F\u00f6rderung zustande gekommene Verleihung des Deutschen Holzbaupreises in den Jahren 2003, 2005 und 2007 hat sich als erfolgreiche Ma\u00dfnahme erwiesen. Der Preis existiert zwar bereits seit den 1960er Jahren, wurde aber nicht kontinuierlich verliehen, so dass er sich nicht als feste Gr\u00f6\u00dfe in der Wettbewerbslandschaft der Fachwelt etablieren konnte. Die dreimalige Auslobung in zeitlich gleichen Abst\u00e4nden hat nun den Bekanntheitsgrad au\u00dferordentlich gesteigert. Der Holzbaupreis hat sich in sechs Jahren zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe im Reigen der wichtigen Wettbewerbe konkurrierender Baustoffgruppen entwickelt. Seine Verleihung bietet eine besondere Gelegenheit, beispielgebenden Holzbau sowie seine Umweltrelevanz in der Fachwelt und der breiten \u00d6ffentlichkeit ins Gespr\u00e4ch zu bringen. Das Spektrum der pr\u00e4mierten Bauwerke ist sehr breit, es reicht vom Einfamilienhaus \u00fcber die Gewerbehalle bis zur Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke. Diese Vielfalt initiiert den willkommenen Diskurs \u00fcber zeitgen\u00f6ssischen Holzbau und wirkt damit positiv auf das \u00f6ffentliche Meinungsbild. Die pr\u00e4mierten Bauwerke erh\u00f6hen als vorbildliches Beispiel letztlich die Motivation, Holz noch h\u00e4ufiger einzusetzen und seine Weiterentwicklung ma\u00dfgeblich zu f\u00f6rdern. Als sinnvolle Erweiterung hat sich die zus\u00e4tzliche Pr\u00e4mierung innovativer Bauprodukte erwiesen. Privatpersonen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen bekamen so die Gelegenheit auf ihre neuartigen Entwicklungen in der Fachwelt aufmerksam zu machen. Die deutlich gestiegene Zahl der Einreichungen von 2005 auf 2007 beweist, welcher Innovationsgeist in der Branche steckt. Eine Aufrechterhaltung dieser Kategorie ist auch f\u00fcr weitere Auslobungen dringend zu empfehlen. Die gro\u00dfe Resonanz in der Baufachpresse war tendenziell vorhersehbar, das Echo in der Tagespresse dagegen belegte eindrucksvoll das wachsende Interesse der breiten \u00d6ffentlichkeit am Holzbau.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Einen besonderen Anla\u00df zur \u00f6ffentlichkeitswirksamen Verleihung bot die LIGNAplus, Weltmesse f\u00fcr die Forst- und Holzwirtschaft in Hannover. Der Holzbaupreis wurde hier dreimal, alle 2 Jahre an die gelade-nen Bauherren, Architekten, Tragwerksplaner und Holzbauunternehmen verliehen. Bei diesen Feierstunden waren jeweils mehr als 300 Besucher sowie zahlreiche Pressevertreter anwesend. Letztere wurden durch einen Pressesprecher betreut und mit ausf\u00fchrlichen Presseunterlagen versorgt. Die pr\u00e4mierten Bauwerke wurden hier in Form einer Ausstellung erstmals der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Das Ergebnis der Wettbewerbe dokumentierte jeweils eine umfangreiche Brosch\u00fcre, die in einer Auflage von 5.000 Exemplaren erschien. Die Brosch\u00fcre war Grundlage f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit des Bund Deutscher Zimmermeister und aller Kooperationspartner. Sie wurde bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen, Tagungen und Seminaren verteilt sowie auf Anfrage versendet. Ein weiteres Ver\u00f6ffentlichungsmedium bildete das Internet: Das Ergebnis war auf den Websites aller Kooperationspartner einzusehen und konnte dort heruntergeladen werden. Der Holzabsatzfonds versendete nach den Preisverleihungen seinen Newsletter Informationsdienst Holz aktuell an 50.000 Baufachleute in ganz Deutschland. In diesem vierseitigen Blatt wurden die Ergebnisse des Wettbewerbes vorgestellt. Die wichtigen Medien der Baufachpresse wurden w\u00e4hrend und nach der Preisverleihung mit einer umfangreichen Pressemappe ausgestattet. Im Nachgang versendete der Bund Deutscher Zimmermeister 80 Pressemappen an ausgew\u00e4hlte Redaktionen, u. a. an die Ressorts Architektur oder Bauen aller \u00fcberregional erscheinenden Tageszeitungen sowie wichtiger Fernsehanstalten. 160 weitere Redaktionen wurden \u00fcber den hausinternen Verteiler informiert. Eigens f\u00fcr das Internet aufbereitetes Datenmaterial erhielten reine Online-Redaktionen im Baubereich. Die Resonanz insbesondere der Fachpresse ist als \u00fcberdurchschnittlich zu bewerten. Keine der ma\u00dfgeblichen Architekturzeitschriften vers\u00e4umte es, den Ausgang des Wettbewerbes zu ver\u00f6ffentlichen. Beispielsweise hat die im Bauverlag G\u00fctersloh erscheinende Fachzeitschrift Bauhandwerk mehrfach den redaktionellen Schwerpunkt seines Heftes dem Wettbewerbsergebnis gewidmet und auf \u00fcber 20 Seiten dar\u00fcber berichtet. Hier wird der Prestigewert eines bundesweit ausgelobten Wettbewerbs deutlich. Wenn nicht unmittelbar \u00fcber den Holzbaupreis berichtet wurde, bot h\u00e4ufig das Ergebnis Anlass f\u00fcr einen allgemeinen Beitrag \u00fcber die Verwendung des Werkstoffes Holz. Die Brosch\u00fcren dienten den Redaktionen als Ideengeber bei der Suche nach geeigneten Holzbauwerken f\u00fcr sp\u00e4tere Ver\u00f6ffentlichungen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Insgesamt 200 bis 300 registrierte Einsendungen pro Auslobung belegen das gro\u00dfe Interesse an diesem Wettbewerb. Ohne \u00dcbertreibung l\u00e4sst sich sagen, dass er als Deutschlands wichtigste Auszeichnung von Geb\u00e4uden aus Holz gilt. Architekten und Tragwerksplaner beteiligen sich gerne, die Best\u00e4tigung aus der Fachwelt ist Ihnen durchaus wichtig, das gro\u00dfz\u00fcgige Preisgeld tut ein \u00dcbriges. Bauherren &#8211; hier besonders die \u00f6ffentliche Hand &#8211; f\u00fchlen sich in ihrer Initiative pro Holz positiv best\u00e4tigt. F\u00fcr die ausgezeichneten Holzbaubetriebe ergibt sich die M\u00f6glichkeit, die Leistungsf\u00e4higkeit ihres Unternehmens im Rahmen der werblichen Selbstdarstellung herauszustellen. Der Bund Deutscher Zimmermeister ist durch die positiven Erfahrungen fest entschlossen, den Deutschen Holzbaupreis weiterhin regelm\u00e4\u00dfig in Kooperation mit geeigneten Partnern zu vergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der Bund Deutscher Zimmermeister lobt den Deutschen Holzbaupreis aus, um Bauwerke, Bauprodukte bzw. Bausysteme aus Holz auszuzeichnen und der breiten \u00d6ffentlichkeit vorzustellen. Zur Teilnahme aufgefordert sind Bauherren, Entscheidungstr\u00e4ger (Architekten, Tragwerksplaner) und Unternehmen der holzverarbeitenden Wirtschaft (Zimmerer- und Holzbaubetriebe). 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