{"id":23187,"date":"2023-07-13T15:22:42","date_gmt":"2023-07-13T13:22:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20702-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:22:44","modified_gmt":"2023-07-13T13:22:44","slug":"20702-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20702-01\/","title":{"rendered":"Leistungsstarke, abfallfreie Feinstfiltration mit integrierter Schleifschlammbrikettierung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer Anlage zur abfallfreien Feinstfiltration mit integrierter Schlammbrikettierung. Mit dieser Anlage sollen Arbeitsmedien regelm\u00e4\u00dfig mit hoher Feinheit filtriert und dadurch ihre Standzeit praktisch unbegrenzt verl\u00e4ngert werden. Durch die integrierte Schlammbrikettierung soll aus Abfall ein Wertstoff erzeugt und parallel dazu der Verlust von Arbeitsmedium auf ein Minimum begrenzt werden. Insgesamt soll diese Anlage die Abfallprobleme in Metall bearbeitenden Betrieben vermindern.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Entwicklungsarbeit begann mit der Konstruktion eines Scheibenfilters mit Edelstahlgewebe und einer Vorrichtung zur Schlammverpressung mit Schlammauswurf. Mit diesen und weiteren Komponenten konstruierte man eine Technikumsanlage. Von besonderer Bedeutung war die Arbeitsweise der R\u00fccksp\u00fclvorrichtung, die Geometrie der Filteranstr\u00f6mung und die Positionierung des Filters relativ zum Schlammbeh\u00e4lter. Nach Pr\u00fcfung verschiedener R\u00fccksp\u00fclverfahren entschied man sich f\u00fcr die zeitgesteuerte, pneumatische R\u00fccksp\u00fclung mit Luft. In der internen Testphase untersuchte man die Funktion der einzelnen Anlagenkomponenten und deren Zusammenwirken. Zun\u00e4chst auftretende Probleme durch Schlammablagerungen im Filterraum wurden behoben und danach die Technikumsanlage in eine Pilotanlage umgebaut. Im Verlauf der internen Testphase, aber auch in nachfolgenden Arbeitsschritten wurde das Filtrationsergebnis mikroskopisch und durch quantitative Partikelanalyse beurteilt. In der Pilot-phase pr\u00fcfte man die Leistungsf\u00e4higkeit der neu entwickelten Anlage unter Dauerbelastung in mehreren Industriebetrieben bei verschiedenen Anwendungsf\u00e4llen. Dabei wurden verschiedene, kleinere Schwachstellen erkannt, die in dem abschlie\u00dfenden Arbeitspaket Weiterentwicklung verbessert wurden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Ziel dieses Projekts, die Entwicklung einer leistungsstarken, hilfsmittelfreien Anlage zur Feinstfiltration mit integrierter Schlammbrikettierung, die noch anfallenden Abfall in Wertstoff umwandelt, konnte mit sehr gutem Erfolg erreicht werden. Der Arbeitsplan wurde eingehalten und an verschiedenen Punk-ten durch zus\u00e4tzliche Arbeiten erg\u00e4nzt. Als Beispiel sei die Beschichtung von Edelstahlgewebe mit  Kunststoffpulver und verschiedenen Fasern genannt, wodurch sich die Tiefenwirkung des Filters verbessern lie\u00df, was zu einer sehr guten Filtrationsfeinheit von bis zu 1 Mikrometer bei hoher Durchsatzleistung f\u00fchrte. Durch das starke Interesse potentieller Kunden und Kooperationspartner waren wir dem Druck ausgesetzt, die Phase bis zur Erstellung einer funktionsf\u00e4higen Pilotanlage zu beschleunigen und den urspr\u00fcnglichen Zeitplan zu verk\u00fcrzen. Die f\u00fcr die Arbeitspakete vorgesehenen Arbeitsvolumen wur-den in der Regel \u00fcberschritten, wobei die zus\u00e4tzlichen Personentage durch Eigenmittel finanziert wurden.<br \/>\nAus \u00f6kologischer Sicht entsteht durch den Betrieb der neu entwickelten Filtrationsanlage bei den Arbeitsmedien kein Abfall zur Entsorgung. Damit verbunden sind geringere Emissionen sowie ein reduzierter Verbrauch von Ressourcen und Energie. Emissionen in Form von Ru\u00df, Kohlendioxid und anderen Abgasbestandteilen werden vermieden, weil keine verschlammten Arbeitsmedien, verschmutzten Hilfsstoffe und verstopften Filter zur Verbrennungsanlage bzw. Deponie transportiert werden m\u00fcssen. Ressourcen werden geschont, weil die Feinstreinigung der Arbeitsmedien zu einer praktisch unbegrenzten Verwendungsdauer und damit zur Einsparung von \u00d6l und \u00d6lprodukten f\u00fchrt. Der wegfallende Transport der Abf\u00e4lle bewirkt auch eine Einsparung von Energie. Diesen fortw\u00e4hrenden Entlastungen stehen in geringerem Ma\u00dfe Belastungen durch die einmalige Erstellung und den Betrieb der Filtrationsanlage gegen\u00fcber. Ein Vergleich der neu entwickelten Filtrationsanlage mit einer bei Kern-Liebers, Schramberg, vorhandenen Anlagenkombination gleicher Kapazit\u00e4t zeigt sowohl aus \u00f6kologischer als auch aus \u00f6konomischer Sicht herausragende Vorteile der neuen Anlage.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die erarbeiteten guten Ergebnisse wurden bereits auf einer internationalen Messe in China vorgestellt und sollen auf weiteren Messen pr\u00e4sentiert werden. Des weiteren sollen die Ergebnisse in Fachzeit-schriften publiziert werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Dieses Vorhaben konnte gem\u00e4\u00df dem Arbeitsplan mit sehr gutem Erfolg umgesetzt werden. Die insbesondere in der internen Testphase und der Pilotphase auftretenden Probleme lie\u00dfen sich zufriedenstellend l\u00f6sen. Das Endprodukt ist eine \u00f6kologisch und \u00f6konomisch herausragende Filtrationsanlage, die in der Industrie auf gro\u00dfes Interesse st\u00f6\u00dft. Das Ziel dieses Projekts, die Entwicklung einer leistungsstarken, hilfsmittelfreien Anlage zur Feinstfiltration mit integrierter Schlammbrikettierung, die noch anfallenden Abfall in Wertstoff umwandelt, konnte mit sehr gutem Erfolg erreicht werden. Aus \u00f6kologischer Sicht entsteht durch den Betrieb der neu entwickelten Filtrationsanlage kein Abfall zur Entsorgung. Damit verbunden sind geringere Emissionen sowie ein reduzierter Verbrauch von Ressourcen und Energie. Auch die \u00f6konomische Seite, die Betrachtung von Betriebs- und Investitionskosten, f\u00e4llt positiv aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer Anlage zur abfallfreien Feinstfiltration mit integrierter Schlammbrikettierung. Mit dieser Anlage sollen Arbeitsmedien regelm\u00e4\u00dfig mit hoher Feinheit filtriert und dadurch ihre Standzeit praktisch unbegrenzt verl\u00e4ngert werden. 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