{"id":23153,"date":"2023-07-13T15:22:38","date_gmt":"2023-07-13T13:22:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20562-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:22:38","modified_gmt":"2023-07-13T13:22:38","slug":"20562-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20562-01\/","title":{"rendered":"Im Reich des Wassermanns &#8211; Erarbeitung und Umsetzung einer Naturschutzausstellung im Museum f\u00fcr Natur und Umwelt der Hansestadt L\u00fcbeck"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Naturerbe der L\u00fcbecker Region ist ein Potential, das wesentlich die Attraktivit\u00e4t der Stadt sowohl zum Wohnen als auch f\u00fcr die Naherholung mitbestimmt. Es ist ein bisher nur wenig gehobener Schatz, den es einerseits zu bewahren und andererseits im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen gilt.<br \/>\nZiel des Projekts ist eine Ausstellung im Museum f\u00fcr Natur und Umwelt, in der das hervorragende L\u00fcbecker Naturerbe bewusst gemacht wird und Menschen aller Altersgruppen, Heimische wie Touristen, spannende Unterhaltung und interessante Information finden. &#8211; Die Besucherinnen und Besucher sollen<br \/>\n\tsich in einer Neugier erweckenden angenehmen Raumatmosph\u00e4re wohlf\u00fchlen<br \/>\n\tinteressant gestaltete Exponate wie Aquarien, Fossilien und Modelle in Mu\u00dfe anschauen k\u00f6nnen<br \/>\n\tsich interaktiv spannende Wissens-Stationen erschlie\u00dfen k\u00f6nnen<br \/>\n\tBekanntes neu entdecken und auf eigene Naturerfahrungen Lust bekommen<br \/>\n\tf\u00fcr eigenes zukunftsgerechtes Handeln motiviert werden<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Besonderheiten der L\u00fcbecker Flusslandschaften und der nahen Ostsee, ihre Geschichte, Natur und immer neu zu entdeckende Sch\u00f6nheit, werden in der neuen Dauerausstellung so pr\u00e4sentiert, dass die interessierte Bev\u00f6lkerung f\u00fcr dieses wertvolle Naturerbe begeistert und so f\u00fcr den Naturschutz gewonnen wird. Den spezifischen Bed\u00fcrfnissen von Kindern wird dabei ebenso Rechnung getragen wie den An-spr\u00fcchen von Erwachsenen. Die Menschen sollen Lust bekommen, die heimische Natur zu erwandern, mit dem Boot zu erleben oder in anderen Formen der naturvertr\u00e4glichen Begegnung kennen zu lernen.<br \/>\nDie Raumgestaltung in der Ausstellung als Erlebniswelt mit vielen konkreten Bez\u00fcgen zu Orten in der Landschaft, sowie die lebendige Vermittlung der Tier- und Pflanzenwelt sind gleicherma\u00dfen erlebnis- wie lehrreich. Die dynamische Entwicklung der Landschaften wird spielerisch erfasst und auch die gegenw\u00e4r-tigen ver\u00e4ndernden Prozesse werden verstanden. \u00dcber die Identifikation mit den \u00e4sthetischen und \u00f6kologischen Werten der Landschaft wird zu einem Engagement f\u00fcr den Schutz des Naturerbes aufgerufen. In den konkreten Bez\u00fcgen zur Region, die den Stoff der Ausstellung liefern, sollen die Prinzipien und Wer-te eines nachhaltigen Tourismus sichtbar werden, der gleicherma\u00dfen dem Naturschutz wie der lokalen Wirtschaft zugute kommt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das gesetzte Ziel des Projekts, das L\u00fcbecker Naturerbe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der \u00d6ffentlichkeit zu stellen und dabei die dargestellten Lebensr\u00e4ume als wesentliche Komponenten der Le-bensqualit\u00e4t dieser Stadt zu vermitteln, kann in vollem Umfang als erreicht angesehen werden. Sowohl die Presse, die in mehreren ganzseitigen Aufmachungen berichtete, als auch die vielfach ge\u00e4u\u00dferten Urteile der Besucherinnen und Besucher belegen diesen Erfolg. <\/p>\n<p>Die Ausstellung wurde als Naturerlebnis-Ausstellung angek\u00fcndigt &#8211; zum einen, weil sie mit ihrer Raumatmosph\u00e4re und mit ihren vielen interaktiven Stationen zum Erleben einl\u00e4dt, und zum anderen, weil sie die BesucherInnen an viele konkrete Orte der L\u00fcbecker Natur lockt. Damit wird sie auch zum Informationszentrum f\u00fcr Einheimische und Ortsfremde, die das L\u00fcbecker Naturerbe aufsuchen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Wegen des hohen Aufwandes f\u00fcr die Planktonwelt im begehbaren Wassertropfen sowie die zahlreichen interaktiven Stationen und die sorgf\u00e4ltige Darstellung der Artenvielfalt in Dioramen und Archivvitrinen musste die fr\u00fcher geplante Er\u00f6ffnung verschoben werden. Aber auch in der nun folgenden ersten \u00d6ff-nungszeit werden einige technische Verbesserungen und Korrekturen vonn\u00f6ten sein, um Abstriche am innovativen Charakter der Ausstellung zu vermeiden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Am 10. Mai 2008 fand im L\u00fcbecker Dom die feierliche Er\u00f6ffnung der Ausstellung mit geladenen G\u00e4sten statt. Am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag, 11. und 12. Mai 2008, wurde die Ausstellung dann erstmals der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Hierzu erschienen etwa 800 G\u00e4ste. Am folgenden Sonntag, dem Internationalen Museumstag, besuchten weitere 1.100 G\u00e4ste, \u00fcberwiegend Familien mit Kindern, die Ausstellung. Seit dem 11. Mai ist die Ausstellung regul\u00e4r der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. <\/p>\n<p>Bereits die Entstehung der Ausstellung wurde von der Presse begleitet.<br \/>\n&#8211;\tAm 14. September 2007 erschien unter dem Titel Hier entsteht des Wassermanns Reich ein Baustellenbericht.<br \/>\n&#8211;\tAm 12. Februar erschien nach einer gut besuchten Pressekonferenz ein weiterer Werkstattbericht, indem die Dioramen und Inszenierung eines Wassertropfens als Planktonraum in ihrem Werden vorgestellt wurden.<br \/>\n&#8211;\tEine Vorank\u00fcndigung zur Reservierung des Er\u00f6ffnungstermins und die Einladung zur Er\u00f6ffnung zu Pfingsten wurden bundesweit verschickt.<br \/>\n&#8211;\tAm 8. Mai schlie\u00dflich fand die letzte Pressekonferenz statt. Daraufhin berichteten mehrere Zeitungen in ganzseitigen Aufmachungen vor und nach der Er\u00f6ffnung. Der Andrang der Besucher war gro\u00df, obgleich strahlendes Pfingstwetter zu Ausfl\u00fcgen in die Natur lockte.<br \/>\nZur Er\u00f6ffnung wurde auf den Lightboards an L\u00fcbecks gro\u00dfen Stra\u00dfen, auf Gro\u00dfplakatw\u00e4nden sowie im Rundfunk geworben. Gleichzeitig wurde \u00fcber einen gro\u00dfen Verteiler mit zwei Faltbl\u00e4ttern \u00fcber alle bereits feststehenden Veranstaltungstermine des Museums und das p\u00e4dagogische Angebot informiert. Ein schriftlicher F\u00fchrer durch die Ausstellung  ist in Vorbereitung.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung dieses Ausstellungsprojekts ist f\u00fcr das Museum f\u00fcr Natur und Umwelt von herausragender Bedeutung. Mit ihm wurde der Charakter des Hauses modernen Ma\u00dfst\u00e4ben angepasst und in-haltlich neu bestimmt. Damit k\u00f6nnen neue Besuchergruppen f\u00fcr die heimische Natur und ihren Schutz sensibilisiert und motiviert werden. Auch der Tourismus L\u00fcbecks wird davon profitieren. F\u00fcr das Museum selbst verbindet sich mit der neuen Popularit\u00e4t eine gut begr\u00fcndete Hoffnung auf l\u00e4ngerfristigen Bestand in der Kulturlandschaft der Stadt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Naturerbe der L\u00fcbecker Region ist ein Potential, das wesentlich die Attraktivit\u00e4t der Stadt sowohl zum Wohnen als auch f\u00fcr die Naherholung mitbestimmt. Es ist ein bisher nur wenig gehobener Schatz, den es einerseits zu bewahren und andererseits im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen gilt. 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