{"id":23118,"date":"2024-11-27T10:36:34","date_gmt":"2024-11-27T09:36:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20313-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:37","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:37","slug":"20313-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20313-01\/","title":{"rendered":"Neue Wege zum Klimaschutz &#8211; Energie und Umwelt &#8211; Pfingstsymposien im ZUK Benediktbeuern e.V."},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Seit 1993 tritt der Verein der Freunde und F\u00f6rderer des Zentrums f\u00fcr Umwelt und Kultur Benediktbeuern e.V. traditionell am Pfingstfreitag mit Symposien zu aktuellen Themen an die \u00d6ffentlichkeit. Inhaltlich widmen sich diese Veranstaltungen der Zukunft. Angesprochen werden: Vertreter der Kommunen, Ver-b\u00e4nde, Repr\u00e4sentanten aus Landwirtschaft, Industrie, Gewerbe und Dienstleistung, P\u00e4dagogen, Medien und andere Multiplikatoren sowie Vertreter der Kirche. Unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit be-sch\u00e4ftigen sich seit 1999 die j\u00e4hrlichen Pfingstsymposien mit wichtigen Themenfeldern und zeigen hier-zu zukunftsf\u00e4hige Wege auf. Angesichts der Bedeutung und Dringlichkeit von Energie und Klimaschutz behandeln die Pfingstsymposien 2002 &#8211; 2004 verschiedene Facetten und L\u00f6sungen die-ses Zukunftsthemas unter dem Blickwinkel nachhaltiger L\u00f6sungswege.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Pfingstsymposien 2002 &#8211; 2004 zeigen konkrete M\u00f6glichkeiten nachhaltiger Entwicklung auf unter den folgenden Themenschwerpunkten:<br \/>\n\tPfingstsymposium 2002: Energie und Umwelt &#8211; Verantwortung f\u00fcr die Zukunft<br \/>\nSchutz der Umwelt steht zu kaum einem anderen Fachgebiet in einer so spannungsreichen Wechselwir-kung wie zur Gewinnung und zum Verbrauch von Energie. Sichere, ausreichende und bezahlbare Energie ist weltweit die Grundvoraussetzung f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t einer modernen Gesellschaft. Die Nutzung von verdichteten Energien wie fossiler Energie und Kernenergie schafft nicht unerhebliche \u00f6kologische Probleme. Erneuerbare Energietr\u00e4ger wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse sind in ihrer Nutzbarkeit bisher quantitativ beschr\u00e4nkt und werfen zum Teil ebenfalls Fragen der Umweltvertr\u00e4glichkeit auf. K\u00f6nnen angesichts dieser Situation &#8211; wenn vielleicht auch erst in ferner Zukunft- v\u00f6llig neue technische Formen der Energiegewinnung entwickelt werden, die den steigenden Bedarf decken, und die Umwelt wenig belasten? In jedem Fall tragen wir Menschen st\u00e4rker denn je Verantwortung f\u00fcr den sparsamen Umgang mit Energie. Dies ruft auch ethische und theologische Fragen hervor, mit denen sich Wissenschaft und Wirtschaft, Kirchen und Verb\u00e4nde, Medien und B\u00fcrger eingehend befassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\tPfingstsymposium 2003: Umweltgerechte Architektur im Bau- und Siedlungswesen &#8211; Verantwortung f\u00fcr Lebens- und Umweltqualit\u00e4t<br \/>\nJedes Haus, jedes Geb\u00e4ude ist ein Eingriff in die Natur. Zu oft wurde und wird nach N\u00fctzlichkeitsma\u00dfst\u00e4ben gebaut, ohne zu ber\u00fccksichtigen, dass die Entscheidungen von Bauherren und Architekten unter Umst\u00e4nden das Gesicht der Lebensr\u00e4ume mehrerer Generationen beeinflussen. Die Bauwerke in unseren St\u00e4dten und Landschaften sind ebenso Teil unseres kulturellen Erbes wie Malerei, Literatur und Musik.<br \/>\nWie kann gutes, umweltgerechtes, nachhaltiges Bauen, wie kann Baukultur zu Beginn des 21. Jahrhunderts aussehen? Experten aus Architektur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutieren techni-sche, gestalterische, kulturelle und ethische Fragen.<\/p>\n<p>\tPfingstsymposium 2004: Rationelle Energienutzung und Lebensqualit\u00e4t<br \/>\nDie Menschheit &#8211; insbesondere in den Industrienationen &#8211; verbraucht seit rund zwei Jahrhunderten weit mehr Energie, als auf nat\u00fcrliche Weise regeneriert wird. Die Folgen sind bekannt: Verschmutzung der Luft mit Ru\u00dfteilchen, Belastung der Atmosph\u00e4re mit Abgasen, die das Klima global beeinflussen, und absehbare Verknappung der fossilen Energietr\u00e4ger. Doch hoher Einsatz von Energie ist erforderlich, um Lebensqualit\u00e4t zu sichern, wo sie bereits entsprechend entwickelt wurde, und um sie zu steigern, wo sie noch unter dem erw\u00fcnschten Niveau liegt. Es gilt, unseren Energieverbrauch auf die Bed\u00fcrfnisse von Lebensqualit\u00e4t und nachhaltiger Entwicklung abzustimmen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Pfingstsymposium 2002 Energie und Umwelt &#8211; Verantwortung f\u00fcr die Zukunft<br \/>\nBeim Pfingstsymposium 2002 Energie und Umwelt &#8211; Verantwortung f\u00fcr die Zukunft konnten sich \u00fcber 120 Teilnehmer mit den zahlreichen M\u00f6glichkeiten der Energieerzeugung, ihrer verantwortbaren Nut-zung und dahinter liegenden ethischen wie theologischen Fragen auseinandersetzen. Hochkar\u00e4tige Re-ferenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche zeichneten ein facettenreiches Bild der Thematik und unter dem Blickwinkel der Zukunftsf\u00e4higkeit entwickelten sich zeitweise lebhafte Diskussionen zwischen den Teilnehmern. Das Pfingstsymposium stie\u00df auf gro\u00dfes Interesse verbunden mit einem in-tensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch.<br \/>\nAktuelle Naturkatastrophen wie Sturm- und Hochwassersch\u00e4den haben die Bev\u00f6lkerung sensibilisiert f\u00fcr m\u00f6gliche Zusammenh\u00e4nge zwischen Energieerzeugung \/ -nutzung und Klimaentwicklung, seien sie bisher vermutet oder bereits wissenschaftlich nachgewiesen. Entsprechend fanden die beim Pfingstsymposium vorgestellten aktuellsten Erkenntnisse zu Ursachen, Folgen und Prognosen von Klimaver\u00e4nderungen eine breite Resonanz in den Medien. Sichtbar wurde, wie durch Naturkatastrophen unter dem sp\u00fcrbaren Einfluss der Schadensfolgen auch in der Wirtschaft allm\u00e4hlich ein Umdenken einsetzt, das Aspek-te der Nachhaltigkeit ber\u00fccksichtigt &#8211; zum eigenen langfristigen Vorteil.<br \/>\nAls modellhaftes Beispiel zukunftsorientierter Energieerzeugung konnten die Teilnehmer vor Ort die Energiezentrale im Kloster Benediktbeuern kennen lernen. Mit einem optimierten Energiemix aus sechs erneuerbaren Energietr\u00e4gern deckt sie 85% des W\u00e4rme- sowie 70% des Strombedarfs von Kloster und Meierhof &#8211; dies entspricht dem j\u00e4hrlichen Energiebedarf von ca. 230 Privathaushalten. Bei der W\u00e4rmeversorgung k\u00f6nnen hier durch den Einsatz von Holzhackschnitzeln, Raps\u00f6l sowie die Nutzung von Sonnenenergie j\u00e4hrlich etwa 370.000 Liter Heiz\u00f6l eingespart werden. Damit verringern sich die CO2-Emissionen fossiler Herkunft pro Jahr um etwa 1.400 Tonnen &#8211; der Emissionsmenge, die etwa 400 privat genutzten Pkw\u00b4s j\u00e4hrlich freisetzten. Die Nutzung regenerativer Energien leistet somit einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz, spart die wertvolle Ressource Heiz\u00f6l ein, ist sozial aufgrund der F\u00f6rderung von Arbeitspl\u00e4tzen in Forst- und Landwirtschaft und angesichts steigender Heiz\u00f6lpreise auch wirtschaftlich &#8211; Merkmale einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. <\/p>\n<p>Pfingstsymposium 2003 Umweltgerechte Architektur im Bau- und Siedlungswesen &#8211; Verantwor-tung f\u00fcr Lebens- und Umweltqualit\u00e4t<br \/>\nDas Pfingstsymposium 2003 Umweltgerechte Architektur im Bau- und Siedlungswesen &#8211; Verantwortung f\u00fcr Lebens- und Umweltqualit\u00e4t hatte die bebaute Umwelt zum Schwerpunkthema. Vor rund 130 Teil-nehmern beleuchteten renommierte und praxiserfahrene Referenten aus Politik, Wirtschaft, Wissen-schaft und Verwaltung das Thema im Spektrum seiner vielf\u00e4ltigen Zugangsm\u00f6glichkeiten. Aufgegriffen wurden damit verbundene Fragen zu Technik, Gestaltung, Kultur und Ethik im Sinne von Zukunftsf\u00e4higkeit. Sie stie\u00dfen bei den Teilnehmern auf reges Interesse, das sich auch in einem eingehenderen Ge-danken- und Erfahrungsaustausch ausdr\u00fcckte. Angesprochen wurde eine Baukultur, in der Architektur in die Zukunft weist, indem sie Umwelt und Kultur bewahrt und verantwortlich im Bewusstsein der Verletzlichkeit und Ersch\u00f6pfbarkeit nat\u00fcrlicher Lebensgrundlagen gestaltet. Moderne wird hier nicht geschichts-vergessener und seelenloser Technologie verwechselt. Weitere Vortr\u00e4ge besch\u00e4ftigten sich mit der Verbindung von Bauen und M\u00f6glichkeiten der Energieeinsparung, nachhaltiger Geb\u00e4ude- und Landschaftsarchitektur bis hin zur ressourcenbewussten Stadtplanung. Eingehender wurden Geb\u00e4ude unter dem Aspekt \u00f6kologischer Fragen bei Alt- und Neubauten betrachtet, unter Abw\u00e4gung, wo \u00f6kologische Bausubstanz und Bed\u00fcrfnisse des Menschen sich entgegenkommen oder in Konflikt geraten und erg\u00e4nzt durch die Betrachtung von Geb\u00e4ude-\u00d6kobilanzen. Architektonische L\u00f6sungen, die \u00f6kologische und kulturelle Anforderungen von Geb\u00e4uden in gelungener Weise verbinden, demonstrierten Erfahrungsberich-te aus der Praxis \u00fcber das Naturpark-Informationshaus Bayerischer Wald, das Haus am Strom (Pas-sau) sowie den Meierhof und die Energiezentrale im Kloster Benediktbeuern. Eine differenzierte Be-trachtung, wo sich die Beziehung von Denkmalschutz und Umweltschutz als Spannungsfeld oder Partnerschaft gestaltet, rundete die Vortragsreihe ab. Durch das aufgezeigte Spektrum von Betrachtungs-winkeln sensibilisierte das Pfingstsymposium f\u00fcr anstehende Aufgaben und zukunftsf\u00e4hige L\u00f6sungsans\u00e4tze im Bau- und Siedlungswesen, die wichtige Anwendungsfelder f\u00fcr Energie und damit auch den Klimaschutz darstellen.<\/p>\n<p>Pfingstsymposium 2004 Rationelle Energienutzung und Lebensqualit\u00e4t<br \/>\nRationelle Energienutzung und Lebensqualit\u00e4t &#8211; unter diesem Blickwinkel besch\u00e4ftigte sich das 12. Pfingstsymposium am 28. Mai 2004 eingehender mit der Herkunft von Energien und ihrem bewussten Einsatz, der Lebensqualit\u00e4t f\u00f6rdern kann. Sieben Referenten aus Politik, Wissenschaft, Beh\u00f6rden, Bil-dungseinrichtungen und Kirche er\u00f6ffneten den rund 100 Teilnehmern im Zentrum f\u00fcr Umwelt und Kultur Benediktbeuern unterschiedliche Zug\u00e4nge zu dem Themenschwerpunkt. DBU-Generalsekret\u00e4r Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde moderierte dabei das Tagungsprogramm.<br \/>\nFragen gegenw\u00e4rtiger und k\u00fcnftiger M\u00f6glichkeiten zukunftsf\u00e4higer Energieversorgung fanden bei den Teilnehmern ein reges Interesse. Entsprechende Gedankenimpulse und begleitender Erfahrungsaustausch zeigten dies. Herausforderungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze eines umwelt- und klimagerechten, sozialvertr\u00e4glich aber auch \u00f6konomisch vertretbaren Umgangs mit Energie kamen zur Sprache. \u00dcber den Tellerrand hinaus f\u00fchrte dabei auch der Blick auf den kosmischen Ursprung irdischer Energie sowie die Betrachtung der Fragestellung, was Menschen von Pflanzen und Tieren in Punkto Energie-Sparen lernen k\u00f6nnen. Energieeffizienz bei hoher Lebensqualit\u00e4t und ihre praktische (technische) Umsetzung in Industrie, Gewerbe, Verkehr und Haushalt zeigten die \u00dcbersichten und Beispiele der Referenten aus Umweltbundesamt und Deutscher Bundesstiftung Umwelt. Dabei wurde auch auf politische und wirtschaftli-che Rahmenbedingungen f\u00fcr ein Umdenken eingegangen. Wie sich diese Einsichten auch der nachwachsenden Generation junger Menschen durch Umweltp\u00e4dagogik spielerisch vermitteln lassen, damit besch\u00e4ftigte sich der Projektbericht Energie erfahren &#8211; Sonne erleben aus dem Naturschutzzentrum Wetzlar. Einfache, nachvollziehbare Experimente machen Sch\u00fcler mit der Energie-Thematik ganz praktisch vertraut, um sie auch in ihrem Alltag zu einem bewussteren Umgang mit Energie anzuregen. Auf der Werteebene brachte die Schlussmeditation G\u00f6ttliche Energie- Heiliger Geist durch Gedanken zum bevorstehenden Pfingstfest die Teilnehmer auch mit einer spirituellen Sichtweise der Energie-Thematik in Ber\u00fchrung.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Pfingstsymposium 2002 Energie und Umwelt &#8211; Verantwortung f\u00fcr die Zukunft<br \/>\nIn den Medien fand das Pfingstsymposium 2002 Energie und Umwelt &#8211; Verantwortung f\u00fcr die Zukunft breite Resonanz, insbesondere unter dem Gesichtspunkt Energienutzung und Klimaver\u00e4nderung sowie in der Darstellung unterschiedlicher L\u00f6sungsans\u00e4tze, die von den verschiedenen Referenten favorisierten wurden. Die zusammengefassten Beitr\u00e4ge dieses Pfingstsymposiums wurden im Jahr 2003 als eine weitere Publikation der bereits bestehenden Pfingstsymposien-Buchreihe im Don Bosco Verlag herausgegeben. Damit wurden die Inhalte und Denkimpulse des Pfingstsymposiums 2002 auch einem gr\u00f6\u00dferen Kreis interessierter Leser zug\u00e4nglich gemacht.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus wurde im Jahr 2002 eine inhaltliche Zusammenfassung des Pfingstsymposiums Energie und Umwelt &#8211; Verantwortung f\u00fcr die Zukunft in der Zeitschrift ZUK-Info sowie im Jahresbericht des Zentrums f\u00fcr Umwelt und Kultur ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nAls praktisches Anschauungsbeispiel f\u00fcr M\u00f6glichkeiten einer zukunftsorientierten Energieversorgung ist im Kloster Benediktbeuern die Anlage der gl\u00e4sernen Energiezentrale in die Umweltbildungsarbeit des Zentrums f\u00fcr Umwelt und Kultur (ZUK) eingebunden. Sie hat Vorbild- sowie Modellfunktion f\u00fcr vielf\u00e4ltige Zielgruppen, darunter zahlreiche Multiplikatoren und Entscheidungstr\u00e4ger. Neben einem t\u00e4glich ge\u00f6ffnetem Informationsraum f\u00fcr Besucher besteht f\u00fcr speziell interessierte Gruppen hier das Angebot von F\u00fchrungen, die einen vertieften Einblick in die Energiezentrale vor Ort geben. Die Nachfrage dieser F\u00fchrun-gen ist steigend.<br \/>\nPfingstsymposium 2003 Umweltgerechte Architektur im Bau- und Siedlungswesen &#8211; Verantwor-tung f\u00fcr Lebens- und Umweltqualit\u00e4t<br \/>\nGute Resonanz fand das Pfingstsymposium 2003 Umweltgerechte Architektur im Bau- und Siedlungs-wesen &#8211; Verantwortung f\u00fcr Lebens- und Umweltqualit\u00e4t in den Medien. In der Mediendarstellung favorisierte Themenbereiche waren Bauen im Sinne von Nachhaltigkeit, aber auch die Landschaftszersied-lung durch Ausweisung von oft nicht ben\u00f6tigten Siedlungsfl\u00e4chen, gef\u00f6rdert durch die Subventionierung von \u00dcberkapazit\u00e4ten und deren anschlie\u00dfenden R\u00fcckbau, damit verbundene Ressourcenverschwendung und St\u00f6rung von Kulturlandschaftsbildern. Baus\u00fcnden im kommunalen Bereich sollte durch die B\u00fcrgerbeteiligung bei Bauverfahren entgegengewirkt werden. Angerissen wurden auch die Baukultur im Spannungsfeld von N\u00fctzlichkeit und sozialer Vertr\u00e4glichkeit sowie die damit verbundene gesellschaftli-che Verantwortung von Architekten.<br \/>\nDie zusammengefassten Beitr\u00e4ge dieses Pfingstsymposiums wurden im Jahr 2004 als eine weitere Publikation der bereits bestehenden Pfingstsymposien-Buchreihe im Don Bosco Verlag herausgegeben. Inhalte und Denkimpulse des Pfingstsymposiums 2003 sind damit auch einem gr\u00f6\u00dferen Kreis interessierter Leser zug\u00e4nglich. Eine inhaltliche Zusammenfassung des Pfingstsymposiums Umweltgerechte Ar-chitektur im Bau- und Siedlungswesen &#8211; Verantwortung f\u00fcr Lebens- und Umweltqualit\u00e4t ist dar\u00fcber hinaus im Jahr 2003 in der Zeitschrift ZUK-Info sowie im Jahresbericht des Zentrums f\u00fcr Umwelt und Kul-tur ver\u00f6ffentlicht worden.<br \/>\nPraktisches Anschauungsbeispiel f\u00fcr die Umsetzung einer umwelt- und kulturvertr\u00e4glichen Architektur vor Ort sind auch der renovierte historische Meierhof sowie die moderne Energiezentrale im Kloster<br \/>\nBenediktbeuern.<br \/>\nPfingstsymposium 2004 Rationelle Energienutzung und Lebensqualit\u00e4t<br \/>\nIn den Medien fand das Pfingstsymposium 2004 Rationelle Energienutzung und Lebensqualit\u00e4t eine gute Resonanz. Sachthemen der Berichterstattung bezogen sich auf das Spannungsverh\u00e4ltnis von klimavertr\u00e4glicher, sicherer und wirtschaftlicher Energieerzeugung, Klimakatastrophen-Szenarien (Film) als m\u00f6gliche Motivation bewussten Energieumgangs, Energiequellen im Kosmos, Energieeinspar-Potentiale privater Haushalte bei Standby-Betrieb und W\u00e4rmed\u00e4mmung, strukturelle Hemmnisse wirtschaftlicher und politischer Natur f\u00fcr die Umsetzung energieeffizienter Ma\u00dfnahmen sowie die Vermitt-lung von Umweltbewusstsein bei Kindern \/ Bev\u00f6lkerung.<br \/>\nDie Referenten-Beitr\u00e4ge dieses Pfingstsymposiums sind im Jahr 2005 als eine weitere Publikation der bereits bestehenden Pfingstsymposien-Buchreihe im Don Bosco Verlag erschienen. Damit sind Denkimpulse und Erfahrungswerte des Pfingstsymposiums 2004 auch einem gr\u00f6\u00dferen Kreis interessierter Leser zug\u00e4nglich. Dar\u00fcber hinaus ist im Jahr 2004 eine inhaltliche Zusammenfassung des Pfingstsymposiums Rationelle Energienutzung und Lebensqualit\u00e4t in der Zeitschrift ZUK-Info sowie im Jahresbericht des Zentrums f\u00fcr Umwelt und Kultur ver\u00f6ffentlicht worden.<br \/>\nEin praktisches Anschauungsbeispiel f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Formen der Energieversorgung ist vor Ort die moderne Energiezentrale im Kloster Benediktbeuern.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die vom Verein der Freunde und F\u00f6rderer des Zentrums f\u00fcr Umwelt und Kultur Benediktbeuern e.V durchgef\u00fchrten Pfingstsymposien Energie und Umwelt &#8211; Verantwortung f\u00fcr die Zukunft (2002), Umweltgerechte Architektur im Bau- und Siedlungswesen &#8211; Verantwortung f\u00fcr Lebens- und Umweltqualit\u00e4t (2003) und Rationelle Energienutzung und Lebensqualit\u00e4t (2004) gaben Impulse f\u00fcr k\u00fcnftige Schritte einer nachhaltigen Entwicklung und fanden eine gute Resonanz. Entscheidungstr\u00e4ger aus Politik und Wirtschaft, Vertreter aus Wissenschaft, Beh\u00f6rden, Bildungseinrichtungen, Verb\u00e4nden und Kirche sowie weitere Multiplikatoren und interessierte B\u00fcrger konnten sich vor Ort aus erster Hand informieren und erhielten M\u00f6glichkeit zu einem regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch.<br \/>\nUnter dem aktuellen Eindruck von Naturkatastrophen waren im Jahr 2002 Teilnehmer sowie Medien insbesondere sensibilisiert f\u00fcr m\u00f6gliche Zusammenh\u00e4nge zwischen Klimaver\u00e4nderungen und Energieversorgung sowie daraus abzuleitende Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nAufgrund des Siedlungsfl\u00e4chenverbrauchs und kommunaler Baus\u00fcnden bestand beim Pfingstsymposium 2003 ebenfalls ein gro\u00dfes Interesse an nachhaltigen L\u00f6sungsans\u00e4tzen in Architektur und Siedlungsplanung.<br \/>\nDas Pfingstsymposium 2004 verdeutlichte nicht nur, dass Lebensqualit\u00e4t mit Energienutzung verbunden ist, sondern rationelle Energienutzung als Gebot der Stunde auch wesentlich verbessert werden kann. Umweltpolitik und Energiepolitik treten dabei in eine starke Wechselwirkung, die durch den Einsatz moderner Technik verbunden mit verantwortungsvollem, zukunftsorientiertem Handeln von Verbrauchern und Erzeugern sinnvoll zu gestalten ist. Teilnehmer und Medien zeigten ein reges Interesse an den aufgezeigten L\u00f6sungsans\u00e4tzen.<br \/>\n\u00dcber die Medien sowie die genannten Publikationen wurden die Inhalte der Pfingstsymposien auch einem gr\u00f6\u00dferen Publikum zug\u00e4nglich gemacht.<br \/>\nVor Ort ist die mit sechs erneuerbaren Energietr\u00e4gern arbeitende moderne Energiezentrale im Kloster Benediktbeuern ein praktisches Anschauungsbeispiel, um sich mit Fragen zukunftsf\u00e4higen Energieeinsatzes in Verbindung mit Lebensqualit\u00e4t auseinander zu setzen. F\u00fcr die Umweltbildung hat sie dabei Vorbild- und Modellfunktion, die einer Vielfalt von Zielgruppen wichtige Impulse f\u00fcr die praktische Umsetzung einer zukunftsorientierten nachhaltigen Energieversorgung geben kann.<br \/>\nDer renovierte historische Meierhof im Kloster Benediktbeuern gibt Beispiel f\u00fcr eine nachhaltig gestaltende Architektur, die Anforderungen der \u00d6kologie und Kultur in gelungener Weise miteinander verbin-det.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Seit 1993 tritt der Verein der Freunde und F\u00f6rderer des Zentrums f\u00fcr Umwelt und Kultur Benediktbeuern e.V. traditionell am Pfingstfreitag mit Symposien zu aktuellen Themen an die \u00d6ffentlichkeit. Inhaltlich widmen sich diese Veranstaltungen der Zukunft. 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