{"id":23080,"date":"2023-07-27T10:32:02","date_gmt":"2023-07-27T08:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20190-01\/"},"modified":"2023-07-27T10:32:05","modified_gmt":"2023-07-27T08:32:05","slug":"20190-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20190-01\/","title":{"rendered":"Mit der Natur durchs Jahr &#8211; Durchf\u00fchrung eines Umwelt-Wettbewerbs f\u00fcr Kindergartengruppen und Schulklassen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In unserem schnelllebigen Zeitalter werden unsere Sinne st\u00e4ndig von audio-visuellen Reizen \u00fcberflutet, so dass unscheinbare Naturerscheinungen gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Schulklassen und Kindergartengruppen kommen meist nur einmal pro Jahr zu einer Umweltbildungseinrichtung. Und h\u00e4ufig kommt die unmittelbare Auseinandersetzung mit der Natur im Alltag zu kurz. Durch den Wettbewerb sollen die Gruppen und deren BetreuerInnen ermutigt werden, die ganzheitlichen Naturer-lebnisse w\u00e4hrend eines Besuches am Lernort in ihr allt\u00e4gliches Umfeld weiterzutragen und auszubauen. Die ErzieherInnen, LehrerInnen und BetreuerInnen sollen in speziellen Fortbildungen Anregungen be-kommen, wie sie fortlaufende Naturerlebnisse z. B. durch die monatliche Beobachtung einer Hecke sinnvoll in ihre Arbeit integrieren k\u00f6nnen. In diesem Rahmen lernen die Kinder eine Facette der Natur inten-siv kennen und sp\u00fcren dabei den Ver\u00e4nderungen im Laufe des Jahres nach. Durch die Besch\u00e4ftigung mit der Natur \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum entsteht in besonderem Ma\u00dfe emotionale Verbundenheit. Und durch die Beobachtung des jahreszeitlichen Wandels in der Natur wird Zeit bewusst erlebt.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAb August 2002 erfolgte die n\u00e4here Ausgestaltung des Wettbewerbs, der Arbeitsmaterialien und der Fortbildungen in enger Zusammenarbeit mit ErzieherInnen und LehrerInnen sowie mit den Fachberatungsstellen f\u00fcr die Kindertageseinrichtungen, der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck Fachbereich Erziehungswissenschaften, der Bezirksregierung Weser-Ems und der Fachdienste f\u00fcr Schulen der Stadt Osnabr\u00fcck und des Landkreises Osnabr\u00fcck. Die Fortbildungen fanden im Februar 2003 statt.<br \/>\nZwischen M\u00e4rz 2003 und M\u00e4rz 2004 erlebten und erkundeten die Gruppen nach einer Einf\u00fchrung die Natur in ihrem Umfeld durch die wechselnden Jahreszeiten hindurch eigenst\u00e4ndig. Sie dokumentieren ihre Erlebnisse und Ergebnisse. Das Team des Lernortes begleitete die Erzieher und Lehrkr\u00e4fte dabei beratend u.a. in fortlaufenden Arbeitskreisterminen. Der Einsendeschluss der Mappen war im April 2004 und die Preisvergabe am 18. Juni 2004.<br \/>\nIn einer Brosch\u00fcre und einer Powerpoint-Pr\u00e4sentation wurde das Gesamtprojekt dokumentiert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Es haben sich 31 Schulklassen und 29 Kindertageseinrichtungen zum Teil mit mehreren Gruppen aus Osnabr\u00fcck und Umgebung durch den Wettbewerb zu Naturerkundungsg\u00e4ngen vor der T\u00fcr inspirieren lassen. Die einzelnen Gruppen gingen zum Teil t\u00e4glich (einige Kinderg\u00e4rten), w\u00f6chentlich oder monatlich in die Natur. Manche Gruppen konnten aus organisatorischen Gr\u00fcnden (Personalmangel, Umstruk-turierungen, Krankheit, vorrangige andere Projekte, etc.) noch nicht einmal monatlich rausgehen.<br \/>\nMitunter hat es aber mehrere Monate gedauert, bis das Team von dem geplanten Vorhaben \u00fcberzeugt oder die organisatorischen Bedingungen geschaffen werden konnten. Der Wettbewerbszeitraum Fr\u00fchjahr 2003 bis Fr\u00fchjahr 2004 war f\u00fcr Schulklassen ung\u00fcnstig. Wechselnde Gruppen, Ausf\u00e4lle im Team, aber auch die derzeitige Umstrukturierung in der Schullandschaft wirkten sich problematisch aus. Einige Erzieher und Lehrer bekundeten, dass sie gerne die vielen Naturerkundungsideen ausprobieren aber nicht mit anderen um die Preise wetteifern wollten. Das erkl\u00e4rt, warum nur 15 der \u00fcber 60 Gruppen eine Mappe eingereicht hat.<br \/>\nDiese Gruppen waren jedoch auch von der zielgerichteten Projektarbeit begeistert.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Es wurde immer wieder in der Presse und durch die Fachberatungen bzw. die Bezirksregierung auf den Wettbewerb hingewiesen. Die Preis\u00fcbergabe wurde als ein gro\u00dfes Familienfest f\u00fcr alle Beteiligten gestaltet, damit die Eltern auch noch mal unmittelbar einbezogen werden konnten.<br \/>\nDer Wettbewerb und seine Ergebnisse wurden in einer ansprechenden DINA 4 Brosch\u00fcre dokumentiert, die s\u00e4mtlichen Einrichtungen und Interessierten zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Dar\u00fcber hinaus wurde eine Powerpoint-Pr\u00e4sentation erstellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich sagen, dass die Idee des Wettbewerbes positiv aufgenommen wurde. Kinder, Eltern, Lehrkr\u00e4fte, Erzieherinnen und Sozialp\u00e4dagogen lie\u00dfen sich von der Idee die Natur im Jahreslauf zu erkunden und zu erspielen begeistern.<br \/>\nWir freuen uns, dass die betreffenden Lehrkr\u00e4fte, Betreuer bzw. Erzieher den Wert der Naturaufenthalte kennen und sch\u00e4tzen gelernt haben. Viele haben bekundet, dass sie sich im Team bzw. im Kollegium daf\u00fcr einsetzen wollen, solche Naturerkundungsg\u00e4nge k\u00fcnftig \u00f6fter m\u00f6glich zu machen.<br \/>\nDie Dokumentation des Wettbewerbes ist wiederum so angelegt, dass sie weitere Menschen f\u00fcr das Spielen und Lernen in der Natur interessieren soll. Sie wird den Einrichtungen der Region sowie weiteren Interessierten zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In unserem schnelllebigen Zeitalter werden unsere Sinne st\u00e4ndig von audio-visuellen Reizen \u00fcberflutet, so dass unscheinbare Naturerscheinungen gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Schulklassen und Kindergartengruppen kommen meist nur einmal pro Jahr zu einer Umweltbildungseinrichtung. Und h\u00e4ufig kommt die unmittelbare Auseinandersetzung mit der Natur im Alltag zu kurz. 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