{"id":23035,"date":"2024-11-27T10:36:34","date_gmt":"2024-11-27T09:36:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20058-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:37","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:37","slug":"20058-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20058-01\/","title":{"rendered":"Leben am Meer (Internationale Jugendworkshops zur Nachhaltigkeit in K\u00fcstenregionen)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel der trinationalen Jugendbegegnung ist der gegenseitige Erfahrungsaustausch \u00fcber den Kampf um den Aufbau und den Schutz von Arbeitspl\u00e4tzen unter den Bedingungen des strengen Naturschutzes bei gleichzeitiger F\u00f6rderung des Tourismus.<br \/>\nGemeinsam ist diesen Jugendlichen, da\u00df sie aus Regionen kommen, in denen der sanfte naturverbundene Tourismus, kommunal organisiert auf der Grundlage der Vorgaben der Agenda 21, eine wesentliche Einkommensquelle und somit Perspektive darzustellen vermag.<br \/>\nAlle drei Kommunen weisen verschiedene biosystemische, geographische und verwaltungsstrukturelle Bedingungen auf. Die Formen der Einbeziehung von Jugendlichen in die kommunale Arbeit nach der A-genda 21 sind so verschieden, wie ihre Lebensplanung.<br \/>\nAus diesem Grund haben die Treffen der Jugendlichen in Banyuls, auf Sipan und auf Hiddensee bei verschiedenen Planungsvorgaben f\u00fcr den Naturschutz und gleichzeitiger F\u00f6rderung des Tourismus unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenVorbereitung der Programme :Die jeweiligen Programme werden zuvor mit den Teilnehmern und dem trinationalen Team abgesprochen. Diese Vorbereitung des jeweils n\u00e4chsten Seminars ist einerseits Teil der Evaluation des vorangegangenen Seminars, andererseits wird das endg\u00fcltige Programm mit dem trinationalen p\u00e4dagogischen Team im Rahmen eines zweit\u00e4gigen Vorbereitungsgespr\u00e4chs konzipiert und festgelegt. Der Grund f\u00fcr diese Vorgehensweise ergibt sich aus der interkulturellen Zielsetzung des Se-minars. Diese Zielsetzung beinhaltet u. a. den Aufbau und die Entwicklung tragender Strukturen der Zu-sammenarbeit zwischen den drei L\u00e4ndern bzw. zwischen den beteiligten Partnerorganisationen. Es handelt sich bei den einzelnen Seminarschritten also nicht um drei unterschiedliche, von den jeweiligen nati-onalen Partnerorganisationen ausgerichtete Seminare, sondern um einen gemeinsamen, in einem inter-kulturellen Team konzipierten und begleiteten Seminar- und Lernprozess. Diese Vorgehensweise erh\u00f6ht die Lern- und Handlungseffizienz der Gruppe (und des p\u00e4dagogischen Teams), da die unterschiedlichen Strukturen, Wahrnehmungen und der unterschiedliche kulturelle Kontext der drei Gruppen in dem inhaltlichen und p\u00e4dagogischen Ablauf der Programme ber\u00fccksichtigt bleibt.<br \/>\nSeminarorte : Die trinationale Seminargruppe hat w\u00e4hrend der einzelnen Seminarphasen gemeinsam in einer Bildungsst\u00e4tte (oder einer vergleichbaren Unterkunft) gelebt und gearbeitet. Sowohl in den offiziellen Programmphasen als auch in den informellen Seminarphasen fand somit ein Gedankenaustausch statt, der in seiner Gesamtheit als interkultureller Lernprozess reflektiert wurde. Dieses Konzept erlaubte neben der fachlichen Diskussionen und dem Erfahrungsaustausch zu Umweltthemen auch die Begegnung und Wahrnehmung von Alltagswerten und -gewohnheiten und somit eine Vertiefung des Kennenlernens der fremden und der eigenen Kultur.<br \/>\nProgramminhalte: Die Programminhalte in den drei Teilseminaren gliedern sich in unterschiedliche Bausteine. Die hier genannten Themen sind Basisthemen, die w\u00e4hrend des Projektverlaufs durch weitere Themen erg\u00e4nzt werden. Generelle Zielsetzung ist es, zwischen den beteiligten Institutionen eine langfristige und stabile Projektpartnerschaft und Kooperation herzustellen.<br \/>\na)\tUmweltthematische Inhalte<br \/>\n\u00a7\tAnalyse der lokalen und regionalen Umweltproblematik,<br \/>\n\u00a7\tAnalyse der lokalen und regionalen umweltpolitischen Ma\u00dfnahmen<br \/>\n\u00a7\tAnalyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Umwelt und Tourismus)<br \/>\n\u00a7\tIdentifikation der Bev\u00f6lkerung mit der lokalen umweltpolitischen Situation<br \/>\n\u00a7\tKonzeption und Organisation der Naturschutzzone<br \/>\n\u00a7\tAspekte der \u00d6ffentlichkeitsarbeit \/ Sensibilisierung der lokalen Bev\u00f6lkerung und des Tourismus<br \/>\n\u00a7\tSpannungsfeld (?) Umwelt und Besch\u00e4ftigung\u00a7\tThematik: Umwelt und Kultur<br \/>\n\u00a7\tDiskussion der kulturspezifische Entwicklungen im Umweltbereich<br \/>\n\u00a7\tDiskussion mit lokalen \/ regionalen Politikern zum Thema Umwelt<br \/>\n\u00a7\tDiskussion mit Umweltfachleuten, die mit der regionalen Situation vertraut sind zum Thema<br \/>\n\u00a7\tDiskussion von Konzepten aus den drei beteiligten L\u00e4ndern<br \/>\n\u00a7\tVisualisierung der Gespr\u00e4che \/ Besuche \/ Analysen f\u00fcr die Internetseite<br \/>\n\u00a7\tUmweltpolitik in Europa: Warum brauchen wir eine europ\u00e4ische Zusammenarbeit im Umweltbereich ?<br \/>\n\u00a7\tUmweltpolitik in Frankreich und Deutschland<br \/>\n\u00a7\tUmweltpolitik in S\u00fcdosteuropa nach Ende des Krieges: Analyse \/ Perspektiven<br \/>\nb)\tInterkulturelles Lernen<br \/>\n\u00a7\tEntzifferung des Lernortes unter umweltthematischen Aspekten<br \/>\n\u00a7\tDas Bild vom anderen &#8211; Darstellung und Diskussion der Bilder \u00fcber die fremde \/ die eigene Kultur<br \/>\n\u00a7\tlaufende Evaluation \u00fcber den interkulturellen Gruppenprozesse<br \/>\n\u00a7\tAuswertung aller Gespr\u00e4che und Besuche unter thematischen und interkulturellen Gesichtspunkten (andere Kulturen sehen anders)<br \/>\n\u00a7\tEntdeckung und Diskussion der nationalen \/ regionalen\/ lokalen Kultur<br \/>\n\u00a7\tVermittlung theoretischer Kenntnisse zum Erwerb interkultureller Kompetenz<br \/>\nc)\tProjektarbeiten<br \/>\n\u00a7\tDarstellung der Ergebnisse f\u00fcr die Internetseite<br \/>\n\u00a7\tDiskussion \u00fcber die Voraussetzungen und die Formen einer langfristigen Kooperation der beteiligten Projekttr\u00e4ger<br \/>\n\u00a7\tDiskussion und Konzeption gemeinsamer Projektarbeiten<br \/>\n\u00a7\tEinbindung der Kooperation in das Netzwerk der S\u00fcdosteuropainitiative, insbesondere in andere umweltthematische Kooperationen innerhalb dieser Initiative<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Siehe Gesamtbericht Leben am Meer&#8230;<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>\u00a7\tAnk\u00fcndigung des Programms als Modellprojekt im Rahmen der S\u00fcdosteuropa-Initiative des DFJW mit Ko-Finanzierung der DBU an das Ausw\u00e4rtige Amt, das Au\u00dfenministerium Frankreichs, die franz\u00f6sische und deutsche Botschaft in Zagreb, die Jugendministerien in beiden L\u00e4ndern, an alle Relais des DFJW in den deutschen Bundesl\u00e4ndern und in den franz\u00f6sischen Regionen (Jugend und Schule) sowie in den Jugendverb\u00e4nden.Vorstellung des Projekts bei Veranstaltungen im Rahmen des 40. Geburtstags des deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaftsvertrags und des DFJW (Kolloquien, Konferenzen)<br \/>\n\u00a7\tPresseartikel in der lokalen Presse (siehe beiliegende Berichte), Artikel Neue Br\u00fccken im Balkan, erschienen in Dokumente, Zeitschrift f\u00fcr den deutsch-franz\u00f6sischen Dialog (April 2003, Text beigef\u00fcgt) sowie in franz\u00f6sischer Sprache in Documents, revue des questions allemandes (M\u00e4rz 2003)<br \/>\nDer Gesamtbericht ist online auf der DFJW Webseite (65.000 Besucher im Monat) zu finden: http:\/\/www.ofaj.org\/page.php?nav=commun\/scripts\/pages_dyn.php?page=trinational&#038;lng=de&#038;page=trinational&#038;orig=envoiami (Rubrik Berichte\/T\u00e9moignages) und wird voraussichtlich in der Januarausgabe von Dokumente ver\u00f6ffentlicht. (Zusage liegt vor.)<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Siehe Gesamtbericht Leben am Meer&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel der trinationalen Jugendbegegnung ist der gegenseitige Erfahrungsaustausch \u00fcber den Kampf um den Aufbau und den Schutz von Arbeitspl\u00e4tzen unter den Bedingungen des strengen Naturschutzes bei gleichzeitiger F\u00f6rderung des Tourismus. 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