{"id":23020,"date":"2023-07-13T15:22:15","date_gmt":"2023-07-13T13:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19942-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:22:17","modified_gmt":"2023-07-13T13:22:17","slug":"19942-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19942-01\/","title":{"rendered":"Symposium des ZDF zur Umweltbildung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>10 Jahre nach der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro 1992 und kurz vor der Folgekonferenz in Kapstadt (S\u00fcdafrika) sollten im Rahmen eines Symposiums im Kongresszentrum des ZDF in Mainz am 26. April 2002 konkrete Perspektiven f\u00fcr die Umsetzung einer Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland aufgezeigt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas ganzt\u00e4tige Symposium befasste sich unter dem Titel Kartoffelbrei und Pferdemist: konkrete Projekte und Strategien zur Umsetzung einer Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung in Deutschland mit der Vorstellung von konkreten Projekten der Bildung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung und entwickelte daraus Perspektiven f\u00fcr die politischen Rahmenbedingungen von nachhaltiger Bildung.<br \/>\nDas Symposium stand unter der Schirmherrschaft des Bundespr\u00e4sidenten Johannes Rau, der zu Beginn der Veranstaltung per Filmbericht in einem Interview mit Volker Angres, ZDF.UMWELT-Redaktion in die Themenstellung der Nachhaltigkeit einf\u00fchrte.<br \/>\nIn verschiedenen Foren wurde die Arbeit von Sch\u00fclerfirmen aus dem DBU-Projekt Sch\u00fclerfirmen im Kontext einer Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit und das Thema Sch\u00fclerfirmen im Spannungsfeld von \u00d6konomie und \u00d6kologie vorgestellt und diskutiert. Dabei wurden grunds\u00e4tzlich Perspektiven zuk\u00fcnftiger Bildungspolitik mit dem Schwerpunkt der Nachhaltigkeit vor dem Hintergrund der PISA-Studie zur Bildungs-situation in der Bundesrepublik Deutschland er\u00f6rtert. Au\u00dferdem ging es um politische Rahmenbedingungen nachhaltiger Bildung.<br \/>\nAn den Foren beteiligten sich unter Moderation von Volker Angres (ZDF.UMWELT-Redaktion) Sch\u00fcler, Lehrkr\u00e4fte, Mitarbeiter von Umweltbildungszentren, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. An der Veranstaltung haben u. a. federf\u00fchrend teilgenommen: Fritz Brickwedde (Generalsekret\u00e4r der DBU), Prof. Gerhard de Haan (Universit\u00e4t Berlin), Volker Angres (ZDF.Umwelt), J\u00fcrgen Drieling (Bez.-Reg. Weser-Ems), Dr. Christa Henze (Universit\u00e4t Essen), Renate J\u00fcrgens-Pieper (Kultusministeri-um Niedersachsen), Peter Heesen (Deutscher Philologen Verband), Renate Hendricks (Bundeselternrat), Jens Schulenberg (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Sch\u00fclerfirma AXXI.de aus Delmenhorst), Lars Reichow (Liedermacher), Rolf Dasecke (RUZ Hollen), Birgit Rafflenbeul (NUA-NRW), Bettina Schr\u00f6der (Lehrerin), Susanne Henkel (Unternehmerin),  Dr. Angelika Zahrnt (BUND) und Michael M\u00fcller als Vertreter der SPD-Bundestagsfraktion.<br \/>\nMusikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von Lars Reichow.<br \/>\nGanzt\u00e4gig pr\u00e4sentierten sich die nachhaltigen Sch\u00fclerfirmen des DBU-Projektes auf einem Markt der M\u00f6glichkeiten im Foyer des Kongresszentrums des ZDF in Mainz.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>1.\tDie Diskussionen haben durchg\u00e4ngig gezeigt, dass alle Beteiligten die Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit als einen wesentlichen Baustein zuk\u00fcnftiger Bildungspolitik in Deutschland ansehen. Diese Einsch\u00e4tzung geht \u00fcber alle Partei- und Verbandsgrenzen hinweg und gilt auch f\u00fcr die Vertreter der Wirtschaft, der Universit\u00e4ten und der Schulen. Gerade vor dem Hintergrund der PISA-Studie bietet die Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit gro\u00dfe Chancen durch ihren Projektcharakter, durch die f\u00e4cher\u00fcbergreifende Gestal-tung und durch die Einbeziehung externer Partner aus Wirtschaft, Verb\u00e4nden, Beh\u00f6rden etc.<br \/>\n2.\tIm Rahmen einer Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit wird der Einrichtung von Sch\u00fclerfirmen, die der Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 21 verpflichtet sind, eine zentrale Bedeutung beigemessen. Es hat sich gezeigt, dass solche Sch\u00fclerfirmen in allen Schulformen einzurichten sind. N\u00e4here Einzelheiten sind der Homepage www.nasch21.de des DBU-Projektes Sch\u00fclerfirmen im Kontext einer Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit zu entnehmen.<br \/>\n3.\tDie Umsetzung einer Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit verlangt aber noch in allen Bundesl\u00e4ndern vielf\u00e4ltige Aktivit\u00e4ten in der Politik, der Verwaltung, den Schulen und bei den externen Partnern der Schulen wie z.B. der Wirtschaft. Dabei sind eine Menge schulorganisatorische, rechtliche, unterrichtliche und fi-nanzielle Probleme zu l\u00f6sen. Diese Probleme werden aber als l\u00f6sbar angesehen. Mit Spannung werden die Ergebnisse des 5j\u00e4hrigen BLK-Programms 21 &#8211; Bildung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung erwartet, die Ende 2004 vorliegen werden. Diese Ergebnisse k\u00f6nnen Grundlage f\u00fcr weitere Aktivit\u00e4ten sein.<br \/>\n4.\tBesonders positiv wurde das Engagement der ZDF.UMWELT-Redaktion mit Volker Angres an der Spitze f\u00fcr die Unterst\u00fctzung einer Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit in Deutschland bewertet. Dieses Enga-gement hat das \u00f6ffentliche Interesse in diesem Bereich deutlich erh\u00f6ht. Die Berichterstattung \u00fcber dieses Symposium und das kontinuierliche Berichten \u00fcber die nachhaltigen DBU-Sch\u00fclerfirmen im ZDF.UMWELT-Magazin hat den Stellenwert der Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit deutlich erh\u00f6ht.<br \/>\n5.\tDieser erh\u00f6hte Stellenwert zeigt sich in einer Vielzahl von Einladungen f\u00fcr die Vertreter des DBU-Sch\u00fclerfirmenprojektes zu Kongressen und Fachtagungen in Folge des ZDF-Symposiums. Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit und besonders das Konzept der nachhaltigen Sch\u00fclerfirmen war Thema bei vielen bildungspolitischen Veranstaltungen in diversen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Symposium wurde zeitgleich im Internet auf der Homepage des ZDF \u00fcbertragen. Die geplante zeitgleiche \u00dcbertragung des Symposiums \u00fcber den TV-Sender Phoenix wurde kurzfristig abgesagt, da  eine andere politische Gro\u00dfveranstaltung stattfand, von der Phoenix berichtete. Am Sonntag, den 28. April 2002 berichtete das Magazin ZDF.UMWELT  \u00fcber das Symposium und seine Themen. Au\u00dferdem wurde ein Film \u00fcber die DBU-Sch\u00fclerfirma Pupils GmBh (Ghana mit B\u00e4umen helfen) der Schule f\u00fcr Lernhilfe in Ganderkesee gezeigt. Weitere Berichte \u00fcber nachhaltige Sch\u00fclerfirmen werden im Jahr 2003 folgen. Am Ende des Symposiums fand eine Pressekonferenz statt. Wesentliche Fakten zum Symposium sind in Form einer CD-ROM verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Ein solches Symposium ist ein sehr erfolgversprechender Weg, bildungspolitische Themen in die \u00d6ffentlichkeit und in die politische Diskussion zu bringen. Dabei hat sich besonders die enge Kooperation zwischen Bildungstheoretikern und -praktikern und dem Medium Fernsehen bew\u00e4hrt. Diese Zusammenarbeit bringt zus\u00e4tzliche Motivation in die Bildungsarbeit, sensibilisiert aber auch die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr neue bildungspolitische Ans\u00e4tze. Hervorzuheben ist die Langfristigkeit des Engagements der ZDF-Redaktion Umwelt in dieser Frage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens 10 Jahre nach der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro 1992 und kurz vor der Folgekonferenz in Kapstadt (S\u00fcdafrika) sollten im Rahmen eines Symposiums im Kongresszentrum des ZDF in Mainz am 26. 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