{"id":22967,"date":"2023-07-13T15:15:43","date_gmt":"2023-07-13T13:15:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/12931-02\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:43","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:43","slug":"12931-02","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/12931-02\/","title":{"rendered":"eschenk der DBU an die Jugend anl\u00e4sslich des 10-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt\nProjektverl\u00e4ngerung: Initiierung und Durchf\u00fchrung umweltbezogener Schulprojekte im Rahmen des F\u00f6rderwettbewerbs Gemeinsam Handeln &#8211; Voneinander L[&#8230;]"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der F\u00f6rderwettbewerb hat eine prozessorientierte Zielsetzung: Sch\u00fcler und Schulen aus Ost und West sollen anhand der Behandlung und Aufarbeitung interessanter Themen den Umgang miteinander lernen, wichtige soziale F\u00e4higkeiten entwickeln und Offenheit und Neugier zeigen. Die Projektf\u00f6rderung erm\u00f6g-licht diesen Prozess durch Finanzierung der Reise- und Aufenthaltskosten, Arbeitsmaterialien und sonstige projektbedingte Kosten. Durch gemeinsame Arbeit am Projekt sollen Pers\u00f6nlichkeitsbildung, Sozialkompetenzen und Eigeninitiative gef\u00f6rdert und das Bewusstsein entwickelt werden, etwas machen und erreichen zu k\u00f6nnen. In erfahrungsintensiven Begegnungsprojekten, die immer auch mit Reisen verbunden sind, kann Natur erlebt und der bewusste Umgang Ressourcen erfahren und reflektiert werden. Eine Verst\u00e4rkung der Umweltkomponente des Schulpartnerschaftswettbewerbs kann helfen, Fatalismus und diffusen Angstgef\u00fchlen Jugendlicher angesichts der Bedrohung nat\u00fcrlicher Ressourcen entgegen-zuwirken und im Umweltbereich Sensibilit\u00e4t zu sch\u00e4rfen, Wissen zu erweitern und Empowerment zu leisten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Wettbewerb ist dreistufig aufgebaut: (1) Ausschreibung und Einreichung von Projektideen, (2) Projektauswahl und -durchf\u00fchrung, und (3) \u00d6ffentlichkeitspr\u00e4sentation. Das Wesen und Kernst\u00fcck des Wettbewerbs Gemeinsam Handeln &#8211; Voneinander Lernen &#8211; Zusammenwachsen ist die F\u00f6rderung von Schulpartnerschaften, nicht der akademische Wettkampf.  Er pr\u00e4miert nicht ein Produkt oder ein Ergebnis, sondern er f\u00f6rdert den Prozess. Nach einer Phase der Vorarbeiten folgt ein Besuch der Schule A bei Schule B sowie ein Gegenbesuch, bei denen intensiv an den Themen gearbeitet wird.  In der letzten Phase erstellen die Teilnehmer gemeinsam (unter Zuhilfenahme der elektronischen Medien) den Bericht und eine Abrechnung f\u00fcr den Veranstalter.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die fast dreij\u00e4hrige Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Rahmen von schulpartnerschaften.de hat dazu gef\u00fchrt, dass innerhalb des Programms die \u00f6kologische Dimension besonders beachtet wurde. Die Wahl von 35 Projekten aus dem Themenkreis Umwelt w\u00e4hrend der Laufzeit von schulpartnerschaften.de  verweist darauf, dass sich bei einer freien, lebensweltorientierten Themenwahl Kinder und Jugendliche mit der Umwelt und ihrem Schutz besch\u00e4ftigen wollen. Das F\u00f6rderprogramm regte dazu an, Themen wie den bewussten Umgang mit Tieren, Pflanzen und Ressourcen aufzugreifen. Die Themenwahl war vielf\u00e4ltig. Besonders h\u00e4ufig wurden Themen gew\u00e4hlt, die vergleichend und analysierend mit der eigenen Umwelt umgehen (Vergleich von Regionen, Wasser oder Sensibilisierung f\u00fcr die Welt um uns). Es gelang in vielen Projekten, neben einer starken kognitiven Komponente handlungs- und erfahrungsintensive Elemente zu integrieren und dabei produktiv und innovativ zu sein.<br \/>\nUmweltprojekte wurden von allen Schulformen gew\u00e4hlt und durchgef\u00fchrt. Die europ\u00e4ische Dimension war dabei erfreulich hoch. Dies lag u. a. an der Einbindung in europ\u00e4ische Schulpartnerschaftsprogramme.<br \/>\nBetrachtet man den Verlauf und die Ergebnisse \u00f6kologischer Projekte, lassen sich folgende Schlussfolgerungen ableiten:<br \/>\n\u00b7\t\u00d6kologische Projekte von Schulen gelingen besonders gut, wenn Experten und au\u00dferschulische Lernorte einbezogen werden.<br \/>\n\u00b7\tLehrkr\u00e4fte m\u00fcssen dazu ermutigt werden, \u00f6kologische Projekte ganzheitlich zu planen und neben kognitiven Elementen handlungsbezogene und affektive einzubeziehen.<br \/>\nAls Erfolgsmodell hat sich die Kombination von Projektlernen und Begegnung erwiesen. Die Projekte sollten m\u00f6glichst konkret im Umfeld der Sch\u00fcler verankert sein, das Zusammenwachsen von Ost und West voran bringen und neue, intensive Erfahrungen erm\u00f6glichen. Es musste ausf\u00fchrlich recherchiert, analysiert, diskutiert und schlie\u00dflich bearbeitet, produziert und pr\u00e4sentiert werden. So entstanden beispielswei-se B\u00fccher, Brosch\u00fcren, Ausstellungen oder Theaterst\u00fccke. Sch\u00fcler erstellten historische Dokumentationen, pflegten oder versch\u00f6nerten Anlagen, gestalteten Internet-Seiten und erarbeiteten Studien &#8211; Ergebnisse, die Bestand haben und f\u00fcr viele Menschen auch au\u00dferhalb der Schulen greif- und nutzbar waren.<br \/>\nDie Intention des Bundespr\u00e4sidenten, Schulpartnerschaften sowohl in den Kommunen zu verankern, als auch indirekt die Diskussion um Demokratielernen in der Schule zu st\u00e4rken, kann als ber\u00fccksichtigt und gelungen gewertet werden. Innerhalb der Projekte wurden zu Organisationen, Institutionen und Verwaltungen Kontakte gekn\u00fcpft und Unterst\u00fctzung eingeholt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>\u00dcber GEMEINSAM HANDELN &#8211; VONEINANDER LERNEN &#8211; ZUSAMMENWACHSEN sind zahlreiche Artikel in \u00fcberregionalen und regionalen Zeitungen ver\u00f6ffentlicht wurden (siehe Dokumentation). In den Bewilligungsbedingungen wurden die Schulen ausdr\u00fccklich zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit aufgefordert und mit zugesandten Pressemitteilungen unterst\u00fctzt. 2002-2004 wurden f\u00fcr das Gesamtprogramm dar\u00fcber hinaus Events im Rahmen von schulpartnerschaften.de, Benefiz-Veranstaltungen und Feiertagen (3.10.2004), die Publikation einer Bilanz-Brosch\u00fcre und Internetpr\u00e4sentationen realisiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann res\u00fcmiert werden, dass \u00f6kologische Projekte innerhalb des Programms GEMEINSAM HANDELN &#8211; VONEINANDER LERNEN &#8211; ZUSAMMENWACHSEN eine qualitativ hochwertige Projektgruppe darstellten. Das Programm hat Lern- und Handlungsanl\u00e4sse geboten, die im Kontext von umweltp\u00e4dagogischen \u00dcberlegungen schl\u00fcssig und im positiven Sinn folgenreich waren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der F\u00f6rderwettbewerb hat eine prozessorientierte Zielsetzung: Sch\u00fcler und Schulen aus Ost und West sollen anhand der Behandlung und Aufarbeitung interessanter Themen den Umgang miteinander lernen, wichtige soziale F\u00e4higkeiten entwickeln und Offenheit und Neugier zeigen. Die Projektf\u00f6rderung erm\u00f6g-licht diesen Prozess durch Finanzierung der Reise- und Aufenthaltskosten, Arbeitsmaterialien und sonstige projektbedingte Kosten. 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