{"id":22853,"date":"2023-07-13T15:22:03","date_gmt":"2023-07-13T13:22:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19598-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:22:05","modified_gmt":"2023-07-13T13:22:05","slug":"19598-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19598-01\/","title":{"rendered":"Inhaltliche und multimediale Erweiterung der Umweltausstellung Artenschutz ist Menschenschutz"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Durch die Ausstellung Artenschutz ist Menschenschutz wurde eine m\u00f6glichst breite \u00f6ffentliche Aufkl\u00e4rungsarbeit zum Thema Artenschutz angestrebt. Durch die Informationsvermittlung \u00fcber diese Ausstellung wurde dem Besucher veranschaulicht, dass das Verbraucherverhalten der B\u00fcrger in den Industriel\u00e4ndern von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr den Fortbestand der weltweiten nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume ist, zu deren Bewohnern nicht zuletzt der Mensch selbst z\u00e4hlt. Dem Besucher wurde vermittelt, dass jeder einzelne seinen Beitrag zur Umwelterhaltung, durch entsprechendes Konsumverhalten, leisten kann.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenBei der Auswahl der Ausstellungsorte wurde darauf geachtet, die Ausstellung in m\u00f6glichst vielen Bundesl\u00e4ndern zu pr\u00e4sentieren. Der notwendige inhaltliche und multimediale Ausbau der Ausstellung, wurde ab Projektbeginn auf ca. 3 Monate angesetzt. Die Laufzeit des Projektes betrug 2 Jahre. Innerhalb dieses Zeitraumes wurde die Ausstellung an sieben Orten, mit unterschiedlicher Dauer pr\u00e4sentiert. Neben der Ausstellungspr\u00e4sentation fanden zahlreiche Aktionstage mit erg\u00e4nzendem Programm statt: Sch\u00fclerf\u00fchrungen, Vortr\u00e4ge zu aktuellen Artenschutzthemen &#8211; auch f\u00fcr Kinder, Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden, Bastelaktionen f\u00fcr Kinder, Buchverlosungen. Um den Besuchern eine erlebnisorientierte Ausstellung zu bieten, wurden mehrere, teils interaktive Multimediastationen installiert. Besonderer Wert wurde auf eine leichte Handhabung der Ger\u00e4te gelegt, damit diese auch von Kindern problemlos bedient werden konnten. Sowohl kind- als auch erwachsenengerechte Inhalte wurden bereit gestellt.<br \/>\nInteraktive Videostationen: Kurzfilme mit direktem Bezug zum jeweiligen Themenkomplex.<br \/>\nVideostation mit Videoprojektoren: Umfangreichere Filme f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes Publikum zu in der Ausstellung behandelten Themen.<br \/>\nInteraktive Computerstation: Detaillierte Informationen \u00fcber die behandelten Themengebiete konnten abgerufen werden.<br \/>\nInteraktive Mediastation: Der Besucher konnte \u00fcber begreifbare und interaktive Ausstellungsobjekte eingebunden werden. Interaktive Weltkarte: \u00dcber ein bedienbares Auswahlpult konnte sich der Besucher \u00fcber die wichtigsten Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten informieren.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die gesamte Ausstellungsserie konnte erfolgreich durchgef\u00fchrt werden. Bei einem gro\u00dfen Teil der Besucher stie\u00df die Ausstellung auf gro\u00dfes Interesse. Immer wieder haben Besucher auf die Wichtigkeit der Aufkl\u00e4rung hingewiesen und unser Ausstellungsprojekt gelobt und uns in unserer Arbeit bekr\u00e4ftigt. Auch die gezielten Befragungen mit Frageb\u00f6gen zur Ausstellung best\u00e4tigten die positive Einstellung der Besucher. Zahlreiche Besucher erkl\u00e4rten uns ihre Betroffenheit, bekr\u00e4ftigten uns aber unsere Arbeit unbedingt fort zu setzen. In der Befragung wurde unsere Ausstellung insgesamt als sehr informativ angesehen.<br \/>\nDas Erlaubte Anfassen der Exponate wurde f\u00fcr viele als sehr wichtig empfunden, vor allem die Kinder waren sehr beeindruckt, dass sie hier einen Elefantenfu\u00df oder ein Zebrafell ber\u00fchren durften. Vor allem f\u00fcr Kinder war unsere neu gestaltete Ausstellung ein Erlebnis. Viele waren von den Zerst\u00f6rungen die durch den Menschen verursacht getroffen, finden es aber unbedingt wichtig, dass die Aufkl\u00e4rung weiter betrieben wird.<br \/>\nVon den Lehrern an der IGS-Gesamtschule in Mainz kam der Vorschlag das Projekt in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien weiter zu f\u00fchren. Die Anregung mehr Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Medien zu betreiben wurde uns auch oft gemacht. Weiterhin kamen auch Vorschl\u00e4ge die Reiseveranstalter mit in den Artenschutz einzubeziehen und Infomaterial an Fernreisende zu verteilen um damit den unerlaubten (oft aus Gedankenlosigkeit betriebenen) Souvenirkauf aus Produkten bedrohter Arten oder lebender Tiere und Pflanzen im Vorfeld der Reise durch Aufkl\u00e4rung und den Appell an die Vernunft, einzuschr\u00e4nken.<br \/>\nKritik gab es nur von wenigen (Unverbesserlichen und Uneinsichtigen), so zum Beispiel ein Pelzh\u00e4ndler, der von unserer Arbeit gar nicht angetan war und uns als Arbeitsplatzvernichter bezeichnete. Nur sehr wenige fanden, da\u00df der Artenschutz \u00fcbertrieben ist, im Gespr\u00e4ch hatten solche Personen meist auch nur wenig Interesse sich mit dem Thema auseinander zu setzen (Unverbesserliche mit festgesetzten Meinungen und Vorurteilen gibt es eben immer).<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die gesamte Ausstellung dient der Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit. Diese wurde im Rahmen der sieben Ausstellungen erfolgreich durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Auch in Zukunft wollen wir unsere Ausstellung weiter aktualisieren und ausbauen. So spielen wir zur Zeit mit dem Gedanken die wichtige Themengruppe Tiere als Ware mit einer zus\u00e4tzlichen Videostation auszustatten. Gerade dieses Thema bekommt im Zeitalter von Reptilienb\u00f6rsen und immer neuen Angeboten an exotischen Heimtieren eine immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung. Viele unbedachte Eink\u00e4ufe k\u00f6nnten hier durch Aufkl\u00e4rung verhindert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Durch die Ausstellung Artenschutz ist Menschenschutz wurde eine m\u00f6glichst breite \u00f6ffentliche Aufkl\u00e4rungsarbeit zum Thema Artenschutz angestrebt. 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