{"id":22827,"date":"2023-07-13T15:22:00","date_gmt":"2023-07-13T13:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19500-03\/"},"modified":"2023-07-13T15:22:00","modified_gmt":"2023-07-13T13:22:00","slug":"19500-03","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19500-03\/","title":{"rendered":"Geschenk der DBU an die Jugend: KURS 21 &#8211; Initiative zur Entwicklung eines Umweltdialogs zwischen Schulen und Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel ist es, auf der Basis von Lernpartnerschaften einen Umweltdialog zwischen Jugendlichen und Unternehmen zu initiieren und langfristig zu institutionalisieren. Das Projekt basiert auf zwei S\u00e4ulen: Das Wuppertal-Institut entwickelt und erprobt didaktisch professionelle Lernbausteine zu umweltbezogenen Themen f\u00fcr Schulen, durch die Sch\u00fclern neben sehr praxisorientierten Inhalten auch ein \u00dcberblick \u00fcber das Grundlagenwissen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit vermittelt werden soll. Das Wuppertal Insti-tut baut auf seine langj\u00e4hrigen Erfahrungen und seine Forschungsaktivit\u00e4ten auf, welche die Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsidee in Unternehmen und Schulen zum Inhalt hatten. Die Lernbausteine werden erg\u00e4nzt durch ein Kaleidoskop von M\u00f6glichkeiten, das vom Institut Unternehmen &#038; Schule auf der Basis der bereits bestehenden Lernpartnerschaften entwickelt wird. Die Konzeption eines weit-r\u00e4umigen Transfers dieser Lernbausteine fu\u00dft auf dem KURS-Modell des Instituts Unternehmen &#038; Schule, einer bisher regional erprobten Strategie zur Bildung und Institutionalisierung von langfristig tragf\u00e4hi-gen Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen. <\/p>\n<p>Das Projekt ist ein Baustein des Geschenks der DBU an die Jugend anl\u00e4sslich ihres 10. Stiftungsjubil\u00e4ums.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt KURS 21 versteht sich als praxisorientierter Beitrag zur Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 21. Die Grundprinzipien  des Kommunikationsmodells in KURS 21 sind:<br \/>\n(1) Antizipation: darin ist zum einen ein verbindliches ethisches Gebot zur Nachhaltigkeit integriert; zum anderen sind die \u00f6kologischen, sozialen und  \u00f6konomischen Leitplanken einer lebenswerten Zukunft an-gesprochen,<br \/>\n(2) Partizipation zielt auf aktive Teilhabe an nachhaltiger Entwicklung und sensibilisiert f\u00fcr ihren Aufforderungscharakter.<br \/>\nDem integralen Blick des Leitbildes \u00f6kologischer, sozialer und \u00f6konomischer Zukunftsf\u00e4higkeit  entspricht ein p\u00e4dagogisches Konzept, das der Komplexit\u00e4t des Vorhabens nachhaltige Entwicklung gerecht wird, und das an den aktuellen Handlungssystemen Jugendlicher ansetzt. Aus diesem Grund greift KURS 21 auf das Modell der sozio-\u00f6kologischen Umweltbildung zur\u00fcck. Die Projektteilnehmer werden einerseits in vertrauten sozialen Rollen angesprochen und an die je spezifischen Themen zukunftsf\u00e4higen Entwicklung herangef\u00fchrt. Andererseits er\u00f6ffnet die Herausforderung Nachhaltigkeit neue Denk- und Handlungsspielr\u00e4ume, die von allen Beteiligten experimentierend erschlossen werden. KURS 21 zielt nicht auf die Vermittlung vorgefertigter Inhalte zum Thema, sondern auf die Eigendynamik eines lebenspraktischen Probleml\u00f6sungsprozesses.<br \/>\nZielgruppe von KURS 21 sind Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der Sekundarstufe I und II aller m\u00f6glichen Schulformen sowie Unternehmen verschiedener Branchen.<br \/>\nDer Ablauf der Initiative KURS 21 ist wie folgt geplant:<br \/>\n\tModellentwicklung: In den ersten Jahren (2002-2004) entwickelt eine zentrale Arbeitsgruppe (die KURS 21-Zentrale) an den Standorten Wuppertal und K\u00f6ln Instrumente und didaktisch-professionelle Lernbausteine f\u00fcr den Umweltdialog Schule &#8211; Wirtschaft und bereitet den Transfer in andere Bundesl\u00e4nder vor.<br \/>\n\tTransfer in andere Bundesl\u00e4nder: Ab Anfang 2003 werden in drei weiteren Bundesl\u00e4ndern KURS 21-B\u00fcros gegr\u00fcndet. Mit ihrer Hilfe soll versucht werden, die in Wuppertal\/K\u00f6ln entwickelten Lernbausteine  und Kooperationserfahrungen zu transferieren, Lernpartnerschaften und Lernpartnerschaftsnetze in diesen Bundesl\u00e4ndern aufzubauen und eine Transferlogistik zu entwickeln.<br \/>\n\tLangfristperspektive: Im Jahr 2005 reduziert sich die F\u00f6rderung der DBU erheblich und endet dann. Unabh\u00e4ngig davon sollen die Inhalte und Zielsetzungen des Projektes \u00fcber die Projektlaufzeit hinaus weiter verfolgt werden. Zum einen soll in den bis dahin erfassten Bundesl\u00e4ndern versucht werden, Schulbeh\u00f6rden und Wirtschaftsorganisationen (z. B. IHKn) als Tr\u00e4ger f\u00fcr die Weiterf\u00fchrung von KURS 21 &#8211; evtl. koordiniert mit dem umfassenderen KURS-Konzept &#8211; zu gewinnen. Zum zweiten soll das Zentralb\u00fcro mit Unterst\u00fctzung der Projektpartner den bundesweiten Transfer ansto\u00dfen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Bei der Darstellung der Ergebnisse nehmen wir Bezug auf die oben genannten Zielsetzungen und Arbeitsschritte der Initiative.<\/p>\n<p>Zielsetzung 1: Erstellung von Materialien f\u00fcr einen Umweltdialog von Sch\u00fclern mit Unternehmen:  Im Verlaufszeitraum der Initiative 2002 bis 2005 erstellten die Projektpartner die folgenden Materialien:<br \/>\n\tWuppertal Institut (Hrsg.): KURS 21 Lernmodule f\u00fcr Lernpartnerschaften Schule &#8211; Wirtschaft. Wuppertal: September 2004.<br \/>\n\tEinf\u00fchrung (24 S.), Lernmodul 1: Nachhaltige Entwicklung (64 S.), Lernmodul 2: Produkte, Dienstleistungen und Nachhaltigkeit (54 S.), Lernmodul 3: Unternehmen und Nachhaltigkeit (44 S.), Lernmodul 4: Unternehmen in einer globalisierten Welt (52 S.)<br \/>\n\tInstitut Unternehmen &#038; Schule GmbH (Hrsg.): KURS 21 Einstiegsmaterialien. Impulse und Anregungen zur Gestaltung gemeinsamer Aktivit\u00e4ten. Bonn: Februar 2006.<br \/>\n\tThemenheft 0: Einf\u00fchrung (14 S.), Themenheft 1: Erste Ann\u00e4herungen an das Partnerunternehmen (34 S.), Themenheft 2: Unternehmen und Faktor Energie (36 S.), Themenheft 3: Arbeit und Gesundheit (32 S.)<br \/>\n\tInstitut Unternehmen &#038; Schule GmbH (Hrsg.): Lernpartnerschaften konkret. 60 Unterrichtsbeispiele aus KURS 21 &#8211; Lernpartnerschaften. CD \/ Internet-Navigationssystem (ca. 500 S.)<br \/>\nIm Rahmen des Anschlussprojektes KURS 21 Baden-W\u00fcrttemberg und Th\u00fcringen wurden erstellt:<br \/>\n\tInstitut Unternehmen &#038; Schule GmbH (Hrsg.): KURS 21 Baden-W\u00fcrttemberg: Unterrichtsmaterialien zur Kooperation mit Unternehmen. Bonn: 1. Auflage 2007 und unter F\u00f6rderung des Wirtschaftsministeriums Th\u00fcringen eine Ausgabe f\u00fcr den Freistaat Th\u00fcringen, Bonn 2007.<br \/>\nThemenheft 0: Einf\u00fchrung (22 S.), Themenheft 1: Energie und Klimaschutz (46 S.), Themenheft 2: L\u00e4rm (28 S.), Themenheft 3: Produkte und Produktqualit\u00e4t (60 S.)<\/p>\n<p>Zielsetzung2: Entwicklung eines Konzeptes f\u00fcr den Umweltdialog von Schulen und Unternehmen  auf der Basis von Lernpartnerschaften und Transfer dieses Konzeptes<\/p>\n<p>Modellphase: 1.1.2002 bis 28.2.2003<br \/>\nAuf der Basis von ca. 300 bestehenden und von 12 in Wuppertal neu entwickelten Lernpartnerschaften sammelten die Partner Erfahrungen f\u00fcr einen Umweltdialog von Schulen und Unternehmen und entwickelten Instrumente f\u00fcr einen Transfer.<br \/>\n\tAufbau von 12 Modellpartnerschaften im Gro\u00dfraum Wuppertal<br \/>\n\tErstellung eines digitalen Kompendiums Lernpartnerschaften konkret mit 60 Best-Practice-Beispielen aus bestehenden Lernpartnerschaften (s. o.)<br \/>\n\tAufbau einer Homepage www.KURS-21.de<br \/>\n\tKonzeption und Erstausgabe eines Newsletters<br \/>\n\tVorbereitung des Transfers in den L\u00e4ndern:<br \/>\n\tGewinnung der IHKn als Partner der Wirtschaft f\u00fcr KURS 21<br \/>\n\tSchirmherrschaft der Kultusminister in den drei Transferl\u00e4ndern<br \/>\nTransferphase (Hauptf\u00f6rderung): 1.3.2003 bis 31.12.2004<br \/>\n\tStart in den 3 Bundesl\u00e4ndern Baden-W\u00fcrttemberg, Sachsen, Th\u00fcringen<br \/>\n\tZentrale Kick-Off-Veranstaltung im ZUK in Osnabr\u00fcck (10.3.2003)<br \/>\n\tKick-Off-Veranstaltungen in Stuttgart, Leipzig und Erfurt mit Beitr\u00e4gen der Kultusminister<br \/>\n\tAufbau von jeweils mindestens 20 Lernpartnerschaften<br \/>\n\tEinrichtung eines interministeriellen Lenkungsausschusses<br \/>\n\tEntwicklung, Testung  und Erstellung von Lernmodulen Nachhaltiges Wirtschaften<br \/>\n\tSchulungsveranstaltungen zu den Lernmodulen<br \/>\n\tEinf\u00fchrung von Lernmodulen in ausgew\u00e4hlten Lernpartnerschaften<br \/>\n\tForen f\u00fcr Lehrer und Unternehmensvertreter<br \/>\n\t\u00d6ffentlichkeitsarbeit: 4 weitere Newsletter, Berichte in Zeitungen, Fernsehen, Berichte auf der Home-page<br \/>\nArrondierungsphase: 1.1.2005 bis 31.12.2005<br \/>\n\tIn den Transferl\u00e4ndern sind im Mittel 25 Kooperationen zustande gekommen<br \/>\n\tUnterrichtsmaterialien f\u00fcr einen praxisnahen Einstieg in Nachhaltigkeitsthemen (Shuttlebausteine) erleichtern den Aufbau von Lernpartnerschaften <\/p>\n<p>\tAls weitere Partner der Wirtschaft f\u00fcr KURS 21 werden die Handwerkskammern gewonnen<br \/>\n\tDer Kontakt mit anderen Initiativen (z. B. TeamArbeit f\u00fcr Deutschland) und Organisationen (z. B. den Schul\u00e4mtern) f\u00fchrt zu gemeinsamen Aktivit\u00e4ten und zum Transfer von KURS 21 &#8211; Inhalten und Zie-len<br \/>\n\tIn allen drei Transferl\u00e4nder stellen die Ministerien ESF-Mittel zur Weiterf\u00fchrung von KURS 21 in Aussicht Hessen hat begonnen, KURS-21-Netze aufzubauen; Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein  und weitere Bundesl\u00e4nder sind an KURS 21 interessiert<br \/>\n\tIn allen drei Transferl\u00e4ndern und weiteren Bundesl\u00e4ndern finden Lehrerfortbildungen zu KURS 21 statt, um das Know-How der Initiative in den regionalen Strukturen zu verankern<br \/>\n\tIn NRW wird KURS 21 Wuppertal auf das Bergischen St\u00e4dtedreieck (Wuppertal, Solingen, Remscheid) ausgedehnt<br \/>\n\tAbschlussveranstaltung im ZUK Osnabr\u00fcck: 12. Dezember 2006<br \/>\nVerstetigung: ab 2006<br \/>\n\tLandesinitiative KURS 21 Baden-W\u00fcrttemberg: Das Wirtschaftsministerium sowie das Umwelt- und das Kultusministerium Baden-W\u00fcrttemberg stellen umfangreiche Mittel f\u00fcr eine Landesinitiative KURS 21 zur Verf\u00fcgung, unterst\u00fctzt durch ein Partner-Konsortium aus Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern.<br \/>\n\tBis 31.12.2007 werden 130 Lernpartnerschaften und Netze in allen Regierungsbezirken aufge-baut<br \/>\n\tIm Auftrag des Kultusministeriums entsteht ein weiteres Unterrichtswerk KURS 21 Baden-W\u00fcrttemberg (s. o.)<br \/>\n\tIn mehreren Regionen des Landes haben die Kammern das Konzept aufgegriffen und f\u00fchren es eigenst\u00e4ndig weiter fort<br \/>\n\tLandesinitiative KURS 21 Th\u00fcringen: Das Bildungswerk Th\u00fcringen f\u00fchrt KURS 21 in West- und Mittelth\u00fcringen, die IHK Gera in Ostth\u00fcringen weiter fort. Einige Landkreisen (Altenburger Land, Saal-Holzland-Kreis) \u00fcbernehmen das Konzept und bauen selbsttragende Lernpartnerschaftsnetze auf.<br \/>\n\tEinfluss auf die Schule-Wirtschafts-Arbeit in anderen Bundesl\u00e4ndern<br \/>\n\tNordrhein-Westfalen: Das Kultusministerium fordert fl\u00e4chendeckend nachhaltige Lernpartnerschaften f\u00fcr weiterf\u00fchrende Schulen.<br \/>\n\tAndere Bundesl\u00e4nder: Hessen: KURS 21 Nordhessen wird fortgef\u00fchrt. Schleswig-Holstein, Sachsen und andere Bundesl\u00e4nder: Lernpartnerschaften spielen unter Nutzung der KURS 21-Konzepte und -materialien als Kooperationsmodell Schule-Wirtschaft eine zunehmend wichtige Rolle.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Initiative KURS 21 kann auf ein beachtliches \u00f6ffentliches Echo zur\u00fcckblicken.<br \/>\n\tRatifizierungen, Ausstellungen, Foren, die Auftaktveranstaltungen und andere besondere Events werden von der Lokalpresse aufgegriffen werden.<br \/>\n\t\u00dcberregionale Zeitungen greifen zudem grunds\u00e4tzlichen Aspekte von KURS 21 oder Veranstaltungen mit bedeutenden Politikern auf &#8211; z.B. drei von Bundeswirtschaftsminister Clement begleitete Veranstaltungen zur Unterzeichnung von Kooperationsvertr\u00e4gen.<br \/>\n\tZudem wurde in Radio- und Fernsehberichten auf die Initiative hingewiesen und es entstanden Filmbeitr\u00e4ge.<br \/>\nWeiterhin sorgten eigene Publikationen und Instrumente f\u00fcr Publizit\u00e4t:<br \/>\n\tEinzelergebnisse von KURS 21 sind in mehr als 150 Einzelartikeln auf der Homepage unter www.KURS-21.de dokumentiert. In Kurzform werden diese noch einmal im UnS-Newsletter unter www.unternehmen-schule.de gespiegelt.<br \/>\n\tFlyer, PowerPoint-Beitr\u00e4ge, Basisartikel informieren Interessenten oder auch Partner (in Ministerien, IHKn usw.) \u00fcber das Konzept von KURS 21<br \/>\n\tSechs Auflagen eines vierseitigen Newsletters (Auflage jeweils 2000) berichten in journalistischer Aufmachung \u00fcber den jeweiligen Stand der Initiative<br \/>\n\tBest-Practice-Informationen und Unterrichtsmaterialien sorgen f\u00fcr eine inhaltliche Information und Unterst\u00fctzung der Kooperationslehrer und der kooperierenden Mitarbeiter (s.o.)<br \/>\n\tAls umfassender Beitrag zum Stand des Lernpartnerschaftskonzeptes erschien im Juni 2005 als Monographie: G\u00fcnter Vollmer: Unternehmen machen Schule. Mit Lernpartnerschaften zu wirtschaftsori-entierten Bildungslandschaften. Bonn 2005. 208 Seiten.<br \/>\n\tKURS 21 wurde in Vortr\u00e4gen und Pr\u00e4sentationen  auf regionalen bis hin zu bundesweiten, zumeist f\u00fcr Lehrer oder Multiplikatoren bestimmten Veranstaltungen, pr\u00e4sentiert.<br \/>\nVon den positiven Einsch\u00e4tzungen und W\u00fcrdigungen des Lernpartnerschaftskonzeptes sind hervorzuhe-ben:<br \/>\n\tErster Preis der Handwerkskammer D\u00fcsseldorf f\u00fcr die Lernpartnerschaft des Handwerkerpools Heiligenhaus im Rahmen des Wettbewerbs Rathaus &#8211; Partner des Handwerks (2003)<br \/>\n\tDie Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen an Prof. Dr. Vollmer f\u00fcr den Aufbau von Lernpartnerschaftsnetzen Schule-Industrie in NRW (2003)<br \/>\n\tEine vom Ministerium f\u00fcr Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-W\u00fcrttemberg beantwortete Anfrage des Landtages Baden-W\u00fcrttemberg zum Status und zu den Perspektiven von KURS 21 (2004) empfiehlt die Weiterf\u00fchrung und den Ausbau von KURS 21<br \/>\n\tEhrung der 12 Wuppertaler Lernpartnerschaften in Wuppertal am Tag der Lebendigen Unternehmenskultur  in Remscheid, NRW (2004)<br \/>\n\tMit unterschiedlichen Lernpartnerschaftsprojekten gewinnen zwei Unternehmen in ihren Kategorien den Corporate-Citizenship-Wettbewerb Enterpreis des Ministeriums f\u00fcr Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (2005):<br \/>\n\tNominierung von KURS Th\u00fcringen als Best-Practice-Projekt f\u00fcr die UN-Dekade Bildung f\u00fcr nachhal-tige Entwicklung<br \/>\n\tVerschiedene KURS 21 -Schulen erhaltenden Auszeichnungen, u. a. Pack the future (2004), im Rahmen der Agenda 21 (2005), Unternehmerpreis des Landes NRW (2007) u. a. m.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen haben sich unter unterschiedlichen bildungs- und wirtschaftspolitischen Bedingungen in zumindest 6 Bundesl\u00e4ndern als Grundform der Kooperation Schule-Wirtschaft etabliert. Dabei zeigt sich, dass die f\u00fcr KURS 21 entwickelten Konzepte und Instru-mente, vor allem die Unterrichtsmaterialien inhaltlichen und methodischen Einfluss auf diese Lernpartnerschaften im Sinne eines auf Themen der Zukunftsf\u00e4higkeit ausgerichteten Kooperationsverfahrens nehmen. Die \u00dcbernahme der Konzepte durch regionale Tr\u00e4ger in Baden-W\u00fcrttemberg, Th\u00fcringen und in Nordrhein-Westfalen lassen einen Trend zum Aufbau nachhaltiger, selbsttragender und fl\u00e4chendecken-der Kooperationsnetze erkennen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel ist es, auf der Basis von Lernpartnerschaften einen Umweltdialog zwischen Jugendlichen und Unternehmen zu initiieren und langfristig zu institutionalisieren. 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