{"id":22726,"date":"2024-11-27T10:36:31","date_gmt":"2024-11-27T09:36:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19369-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:33","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:33","slug":"19369-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19369-01\/","title":{"rendered":"Integrative Umsetzung des multikriteriellen Bewertungs- und Optimierungsverfahrens auf der Querfurter Platte (IUMBO)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Projekts IUMBO war die Erh\u00f6hung der biologischen Vielfalt, insbesondere die Erh\u00f6hung der Individuenzahl von Leitarten wie dem Feldhamster (Cricetus cricetus) und dem Rotmilan (Milvus milvus) sowie die Verbesserung der Strukturvielfalt in einer ausger\u00e4umten Agrarlandschaft. Die Basis f\u00fcr die Erh\u00f6hung der biologischen Vielfalt bildete MULBO, ein multikriterielles Bewertungs- und Optimierungsverfahren (MEYER &#038; GRABAUM 2003), mit dessen Hilfe Szenarien f\u00fcr die Erhaltung wesentlicher biotischer Funktionen (Erhaltung bzw. Erh\u00f6hung von Individuenzahlen von Tierarten\/-gattungen), f\u00fcr die weitestgehende Beibehaltung des \u00f6konomisch nutzbaren Ertrags und f\u00fcr die gleichzeitige Erhaltung bzw. Verbesserung abiotischer Landschaftsfunktionen &#8211; im vorliegenden Fall die Verminderung der Bodenerosion, die Beibehaltung bzw. Erh\u00f6hung des Wasser-R\u00fcckhalteverm\u00f6gens &#8211; entworfen werden. Ein Nutzerhandbuch (MULBO-CD) wurde entwickelt, mit dessen Hilfe die Ergebnisse verallgemeinert und breit an-gewandt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nTestregion war eine ausger\u00e4umte B\u00f6rdelandschaft mit fruchtbaren B\u00f6den auf der so genannten Querfurter Platte zwischen den St\u00e4dten Querfurt und Merseburg im Bundesland Sachsen-Anhalt. Landschaftstypische Zielarten wie Greifv\u00f6gel, Grauammer, Feldhase und Feldhamster (letztere auch als wichtiges Glied der Nahrungskette der Greife) sollen wieder st\u00e4rker in der Testregion etabliert werden. Die Habitatanspr\u00fcche und Bestandsver\u00e4nderungen dieser Arten zwischen 2003 und 2005 wurden analysiert und do-kumentiert. Diese Ergebnisse flossen in die Entwicklung strukturbezogener Habitatmodelle ein. Die Verbesserung der Landschaftsfunktionen ist die Grundlage f\u00fcr die Erh\u00f6hung der Biodiversit\u00e4t in der intensiv genutzten Agrarlandschaft. Vorrangig diejenigen Fl\u00e4chen zur Umwidmung in naturschutzrelevante Strukturen wurden mit MULBO ausgew\u00e4hlt, auf denen neben erh\u00f6hter Bodenerosion ein niedriges Wasser-R\u00fcckhalteverm\u00f6gen und ein relativ geringer Ertrag lokalisiert wurden.<br \/>\nUm neben den umzunutzenden Feldfl\u00e4chen auch lineare Strukturen (Hecken, Obstbaumalleen etc.) zu etablieren, wurden das urspr\u00fcngliche Wegenetz, Reliefbesonderheiten sowie Sichtbeziehungen zu markanten Landschafts- und Kulturelementen sowie die Erh\u00f6hung des \u00e4sthetischen Werts der Landschaft einbezogen. Einerseits sind weitr\u00e4umige, mit niedriger Vegetation bestandene, offene Flurst\u00fccke zu erhalten oder auch einzurichten, die von Feldbr\u00fctern bevorzugt werden. Andererseits ist auf eine reiche Gliederung der Landschaft zu achten. Auch die Gestaltung der strukturgebenden Elemente ist zu ber\u00fccksichtigen. So bieten gestufte Hecken an ehemaligen Feldwegen vielen Vogelarten Nistm\u00f6glichkeiten; sie stellen au\u00dferdem f\u00fcr Niederwild und Nager Refugien dar.<br \/>\nEs war vorgesehen, im Projekt IUMBO auf ca. 27 ha Geh\u00f6lze, Wald und Hecken zu pflanzen, bestehende l\u00fcckige Obstbaumreihen zu erg\u00e4nzen, Grasraine anzulegen sowie einen Teil der Fl\u00e4che in Artenschutzstreifen umzuwandeln. Die Artenschutzstreifen wurden mit Winterweizen, Raps oder auch Luzernen bestellt. Es wurden auch Bl\u00fchmischungen verwendet. Das Getreide bleibt \u00fcber Winter stehen, um Feldhamstern gen\u00fcgend Futter zu sichern und ihnen damit eine wichtige \u00dcberlebenschance zu geben. Die Fruchtart unterscheidet sich von derjenigen der angrenzenden Schl\u00e4ge. Die Pflanzung von Obstb\u00e4umen, Wald und Hecken sowie die Anlage von Artenschutz- und Grasstreifen erfolgten nach einem von allen Partnern festgelegten Zeitplan.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIUMBO war ein Verbundprojekt mit vier Partnern. Frau Prof. H. M\u00fchle (UFZ, Department Naturschutz-forschung) koordinierte das Projekt und hatte dadurch Verbindung zu allen Teilnehmern. F\u00fcnf Arbeitspakete wurden bearbeitet.<br \/>\nArbeitspaket (AP) 1: Aufnahme von biotischen Funktionen in das Bewertungs- und Optimierungsverfahren und Verallgemeinerung der Ergebnisse wurde von Herrn Dr. B. C. Meyer (UFZ, Department Natur-schutzforschung) bearbeitet. AP 2 und 3 beinhalteten die Umsetzung strukturierender Ma\u00dfnahmen sowie die Umsetzung einer \u00f6kologisch vertr\u00e4glichen Schlagnutzung. Dies war Aufgabe von Herrn G. Pflock (Ag-rarunternehmen Barnst\u00e4dt, AUB). AP 4 beinhaltete die Erarbeitung eines digitalen interaktiven Umset-zungshandbuchs durch die Firma OLANIS Expertensysteme Leipzig, die durch Herrn Dr. R. Grabaum vertreten wird. AP 5 erfasste die Reaktion von Greifv\u00f6geln und Kleins\u00e4ugern\/Nagetieren auf den Land-schaftswandel. Es wurde von Frau K. Mammen, Mitarbeiterin des Instituts f\u00fcr Zoologie der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle\/Wittenberg, bearbeitet (MLU Halle).<br \/>\nAP 1: Entwicklung biotischer Analyse- und Bewertungsverfahren (UFZ)<br \/>\nIm Projektzusammenhang wurden 3 Habitateignungsverfahren f\u00fcr gef\u00e4hrdete Arten der offenen Agrarlandschaft entwickelt und in die MULBO-Anwendung integriert. Es wurden typische Arten der offenen Agrarlandschaft ausgew\u00e4hlt, deren Best\u00e4nde gef\u00e4hrdet sind. Diese Arten werden nicht in Naturschutzgebieten gesch\u00fctzt, ihre Habitatnutzung ist mit der agrarischen Nutzung der Landschaft gekoppelt. Es wurden Analyse- und Bewertungsverfahren f\u00fcr Grauammer, Feldhase und Rotmilan entwickelt. Abweichend vom Projektantrag f\u00fcr das Projekt IUMBO konnte kein Verfahren zur Analyse und Bewertung der Habitateignung f\u00fcr den Feldhamster (Cricetus cricetus) entwickelt werden, da hierf\u00fcr das in der Literatur verf\u00fcgbare \u00f6kologische Wissen \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen Habitatanspr\u00fcchen des Hamsters und der Landschafts- und Landnutzungsstruktur nicht ausreichte.<br \/>\nAP 2 und 3: Planung und Anlage von Landschaftselementen im AUB<br \/>\nErgebnis der Anwendung von MULBO im Untersuchungsgebiet Barnst\u00e4dt war ein landschaftsplanerischer Entwurf basierend auf den Optimierungsergebnissen. Davon ausgehend wurde unter Einbeziehung der Landwirte ein zweiter landschaftsplanerischer Entwurf mit praxisbezogenen Anpassungen entwickelt. Dieser war Ausgangspunkt f\u00fcr die Projektbem\u00fchungen zur Realisierung.<br \/>\nIm Rahmen des Projekts IUMBO gelang es auch, unter Zuhilfenahme weiterer Sponsoren (Lottogesell-schaft Sachsen-Anhalt) einen Teil des Plans umzusetzen. Insgesamt wurden 25 Ma\u00dfnahmen mit einem Umfang von ca. 29 ha geplant. Dies entspricht in etwa 10 % der von MULBO vorgeschlagenen Ma\u00dfnah-men. Zu den umgesetzten Ma\u00dfnahmen z\u00e4hlen ein kleiner Wald, Hecken, Kirschbaumreihen, Grasraine, Gew\u00e4sserrandstreifen, Bl\u00fchstreifen, 3 Feldgeh\u00f6lze und Gr\u00fcnlandma\u00dfnahmen.<br \/>\nAP 4: Entwicklung MULBO-Handbuch (Olanis, UFZ)<br \/>\nEin wesentliches Ziel des Projekts bestand in der Entwicklung eines interaktiven Nutzerhandbuchs f\u00fcr das Verfahren MULBO. Vorliegendes Nutzerhandbuch (www.mulbo.de) wendet sich an die an den Pla-nungen beteiligten Institutionen im l\u00e4ndlichen Raum (Gemeinden oder Verbandsgemeinden, Planungsb\u00fcros, Umweltbeh\u00f6rden und insbesondere an die Landwirte). Es soll dem Anwender die M\u00f6glichkeit er\u00f6ff-nen, das Verfahren MULBO kennen zulernen und in seine zuk\u00fcnftigen Planungsaufgaben integrieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMit vorliegender CD-ROM erh\u00e4lt der Anwender Einblick in ein neues planerisches Verfahren, welches vorhandene Planungsinstrumente erg\u00e4nzt. Das Verfahren der multikriteriellen Landschaftsbewertung und  -optimierung liefert im Ergebnis Landnutzungsoptionen, welche auf der abiotischen Struktur der Landschaft begr\u00fcndet sind und verschiedene Funktionen der Landschaft (\u00f6kologische, \u00f6konomische und soziale) im Sinne eines Kompromisses optimal erf\u00fcllen (Grabaum, Meyer, M\u00fchle 1999). Auf der Basis von landschaftlichen Entwicklungszielen sowie mit einer nachgeschalteten Landschaftsplanung werden \u00f6kologisch und \u00f6konomisch sinnvolle Landnutzungen ausgewiesen. MULBO eignet sich besonders f\u00fcr Pla-nungen, die eine Verbesserung der Biodiversit\u00e4t anstreben.<br \/>\nAP 5: Zoologische Untersuchungen (MLU)<br \/>\nDie Untersuchungen im Freiland begannen im Fr\u00fchjahr 2003 und endeten im Herbst 2005. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassten die Greifvogelz\u00f6nose (einschlie\u00dflich Untersuchungen zu Kleins\u00e4ugern als deren Nahrungsbasis) sowie ausgew\u00e4hlte Charakterarten der Agrarlandschaft (Feldhamster, Feldhase, Grauammer). Die Erfassung des Brutbestands von Greifv\u00f6geln konzentrierte sich auf die mittelgro\u00dfen baumbr\u00fctenden Arten, insbesondere auf Rot- und Schwarzmilan als Arten des Anhang I der Vogelschutz-richtlinie, sowie den M\u00e4usebussard. Arten mit sp\u00e4tem Brutbeginn (Baumfalke, Wespenbussard) sowie Turmfalken im Offenland wurden nicht gezielt erfasst. In den Monaten Februar\/M\u00e4rz der Jahre 2003 bis 2005 wurden zun\u00e4chst jeweils die Geh\u00f6lzstrukturen innerhalb der Greifvogel-Untersuchungsfl\u00e4che auf Greifvogel-Horste abgesucht. Die ermittelten Horstb\u00e4ume wurden markiert und Ende April\/Anfang Mai zur Ermittlung des Brutpaarbestands wieder aufgesucht. Als besetzt wurden solche Horste gewertet, bei denen Altv\u00f6gel oder zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt Jungv\u00f6gel oder auf eine Brut hinweisende Anzeichen direkt auf bzw. am Horst gesehen wurden. Ein besetzter Horst entspricht einem Brutpaar, wobei die Krite-rien f\u00fcr sichere bzw. wahrscheinliche Brutpaare nach GEDEON (1994) erf\u00fcllt sind. Bei der Begehung nicht besetzte Horste, bei denen es Anzeichen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Brut gab, wurden wiederholt aufgesucht. Mitte Juni wurden die besetzten Horste auf ihren Bruterfolg kontrolliert. Bei erfolgreicher Brut wurden die Horstb\u00e4ume in der Regel durch einen professionellen Zapfenpfl\u00fccker erstiegen und die Jungv\u00f6gel ver-messen, beringt und mit Fl\u00fcgelmarken versehen. Auf dem Horst vorhandene Nahrungsreste wurden protokolliert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Alle geplanten Ziele wurden in der Projektlaufzeit von IUMBO erreicht. Wichtig hierf\u00fcr war insbesondere die problemlose Kommunikation zwischen den Partnern aus Landwirtschaft, Planung und Wissenschaft. Die im Rahmen des Projekts erfolgte Anpflanzung neuer Strukturen tr\u00e4gt dauerhaft zur Verbesserung der Landschaftsstruktur in der intensiv landwirtschaftlich genutzten Landschaft Querfurter Platte, zur Erh\u00f6hung der Biodiversit\u00e4t und auch zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t der ortsans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung bei. Ein wesentliches Anwendungsproblem war einerseits, dass die Umsetzung von Ma\u00dfnahmen nicht unabh\u00e4ngig von ihrer schwierigen Finanzierbarkeit gesehen und dass diese andererseits nur gemeinsam mit P\u00e4chtern und Grundeigent\u00fcmern ausgef\u00fchrt werden kann. Besonders wichtig scheint hier das gut abgestimmte Zusammenspiel aller Akteure untereinander zu sein. Die dauerhafte Pflege der innerhalb der Projektlaufzeit angelegten neuen Strukturen wurde vom regionalen Landschaftspflegeverband bzw. von den Landwirten vor Ort \u00fcbernommen. Inwieweit die neu gepflanzten Strukturen als Lebensraum f\u00fcr Arten der offenen Agrarlandschaft angenommen werden, m\u00fcssen k\u00fcnftige Untersuchungen ergeben. Al-lerdings besteht auf der Querfurter Platte noch erheblicher Bedarf f\u00fcr die Anlage von Landschaftsstruktu-ren, da im IUMBO-Projekt nur ca. 10 % der im Landschaftsplan (Grabaum etal. 1999) vorgesehenen Elemente umgesetzt werden konnten.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Sowohl aus der Planungspraxis, als auch aus der nationalen und internationalen Wissenschaft besteht eine gro\u00dfe Nachfrage nach den Projektergebnissen von IUMBO, wie die insgesamt 8 Workshops und Konferenzen mit mehreren 100 Teilnehmern im Projektverlauf zeigten. Im Projektverlauf wurden insgesamt 15 Artikel in unterschiedlichen Fachzeitschriften ver\u00f6ffentlicht<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Es konnte gezeigt werden, dass das Verfahren MULBO (multikriterielle Landschaftsbewertung und Opti-mierung) als Planungsmethode gut anwendbar und auch weiter entwicklungsf\u00e4hig ist. Einfache GIS-gest\u00fctzte Habitateignungsverfahren wurden entwickelt und ver\u00f6ffentlicht, mit denen Planungen mit dem Ziel der Erh\u00f6hung und der Erhaltung der Biodiversit\u00e4t methodisch unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Diese Verfahren sind so konzipiert, dass sie leicht auf weitere Zielarten adaptiert werden und damit MULBO schrittweise erg\u00e4nzen k\u00f6nnen. Mit dem im Rahmen des Projekts entwickelten interaktiven Nutzerhandbuch sowie mit der Webseite www.mulbo.de wurden vom Projekt die Grundlagen f\u00fcr eine Einf\u00fchrung des Verfahrens in die Planungspraxis entwickelt. Der Status Quo der in den Focus genommenen Zielarten Hamster und Rotmilan wurde f\u00fcr die Jahre 2003-2006 dokumentiert.<br \/>\nAls Ausblick auf k\u00fcnftige, auf den Projektergebnissen aufbauende Aktivit\u00e4ten sind zu nennen: Ein sinnvolles und notwendiges Monitoring der durch das Projekt erstellten Ma\u00dfnahmen auf die Zielarten sollte durchgef\u00fchrt werden. Die in IUMBO angewandte Methodik MULBO kann in einem Flurneuordnungsverfahren exemplarisch angewandt werden, damit die rechtliche Absicherung und die Finanzierung der Ma\u00dfnahmen einfacher erf\u00fcllt werden kann. Allgemein besteht ein hoher Bedarf an Finanzierungen f\u00fcr mit IUMBO vergleichbare Vorhaben, denen heute kein ausreichendes Finanzierungsangebot gegen\u00fcbe-steht. Hier sollte politikberatende Forschung ansetzen.<br \/>\nDie MULBO-Methodik eignet sich nicht nur f\u00fcr B\u00f6rdelandschaften, sondern kann sowohl in der Naturschutzplanung und -bewertung, im Einzugsgebietsmanagement, der Stadt-Umland-Planung, als auch f\u00fcr die \u00f6konomische Bewertung von Landschaften und Landschaftsfunktionen weiterentwickelt und als Pla-nungsinstrument ausgebaut werden. F\u00fcr spezielle Anwendungen sollten Pilotprojekte die Praktikabilit\u00e4t f\u00fcr die jeweilige Fragestellung zeigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Projekts IUMBO war die Erh\u00f6hung der biologischen Vielfalt, insbesondere die Erh\u00f6hung der Individuenzahl von Leitarten wie dem Feldhamster (Cricetus cricetus) und dem Rotmilan (Milvus milvus) sowie die Verbesserung der Strukturvielfalt in einer ausger\u00e4umten Agrarlandschaft. 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