{"id":22597,"date":"2023-07-27T10:32:02","date_gmt":"2023-07-27T08:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13061-01\/"},"modified":"2023-07-27T10:32:03","modified_gmt":"2023-07-27T08:32:03","slug":"13061-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13061-01\/","title":{"rendered":"\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: Kontaktb\u00fcro und Projektkoordination Biotechnologie am Umweltforschungszentrum Leipzig zur st\u00e4rkeren Implementierung umweltentlastender und ressourcenschonender biotechnologischer Verfahren und Produkte in den neuen B[&#8230;]"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Kontaktb\u00fcro hatte die Aufgaben Informationsvermittlung, Au\u00dfendarstellung, Eruierung bestehender Kompetenzen und Definition zuk\u00fcnftiger Aktivit\u00e4ten ans\u00e4ssiger Akteure im Sinne der F\u00f6rderrichtlinien der Stiftung zu erf\u00fcllen. Vordringliches Ziel des Vorhabens war es, innovative, umweltrelevante Ans\u00e4tze aus dem Bereich marktorientierter biotechnologischer F&#038;E-Aktivit\u00e4ten in den Neuen Bundesl\u00e4ndern (NBL) zu identifizieren und in Form f\u00f6rderungsw\u00fcrdiger Projekte zu kanalisieren bzw. zu qualifizieren, um eine erfolgreiche Antragstellung zu erm\u00f6glichen. Hierdurch sollten die regionalen Akteure zur Nutzung biotechnologischer Verfahren im Sinne eines produktionsintegrierten Umweltschutzes ermutigt werden. Es sollte dadurch auch eine Alternative zu der bisherigen ma\u00dfgeblichen Nutzung biotechnologischer Verfahren im Bereich des Nachsorgenden Umweltschutzes geschaffen werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenGrundlage f\u00fcr die Erf\u00fcllung der Aufgaben war die Kommunikation der Ziele der DBU-F\u00f6rderpolitik. Ausgehend von bestehenden Kontakten des UFZ wurden KMU, Forschungseinrichtungen, regionaler Managementstrukturen, VC-Gesellschaften und Ministerien mit Hilfe des Internet und\/oder regionalen Branchenf\u00fchrern identifiziert und per E-Mail, Telefon oder Besuch angesprochen, informiert und in der Planung ihrer zuk\u00fcnftigen Vorhaben und Kooperationen, sowie der Einwerbung von DBU-F\u00f6rdermitteln, unterst\u00fctzt. Bestehende bzw. in der Diskussion m\u00f6glicher gemeinsamer Interessen artikulierte Projektideen wurden skizziert und dem Fachreferat Biotechnologie der DBU vorgestellt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die direkte Ansprache von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Ministerien, unter Nutzung der vorhandenen Netzwerke des UFZ und der regional organisierten Biotechnologie-Cluster, stand in der ersten Projektphase deutlich im Vordergrund der Arbeit des Regionalb\u00fcros. Die Er\u00f6ffnung des Kontaktb\u00fcros mit dem Schwerpunkt Biotechnologie wurde zun\u00e4chst in der regionalen und \u00fcberregionalen Presse bekannt gegeben. Die Pressemitteilung wurde an Multiplikatoren wie z. B. Industrie- und Handelskammern (DIHK, regionale IHK), Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen, Biotechnologie-Managements, Ministerien und Beh\u00f6rden geleitet und die Ver\u00f6ffentlichung bzw. interne Verbreitung vereinbart. Ausgehend von diesen Publikationen und unter Einbeziehung der regionalen Akteure, welche sich mit der F\u00f6rderung des Wissenschaftstransfers in die Industrie und der Etablierung biotechnologischer Anwendungen und Methoden sowie der unternehmerischen Produktion und Vermarktung im Speziellen besch\u00e4ftigen, wurden die Aufgaben und Ziele der DBU in insgesamt 89 Vortr\u00e4gen und Besuchen vorgestellt. Hierbei wurde die ma\u00dfgebliche Konzentration des Kontaktb\u00fcros Ost auf die Initiierung und F\u00f6rderung biotechnologischer Projekte verdeutlicht. Neben den geschilderten Aufgaben war das Kontaktb\u00fcro innerhalb des Umweltforschungszentrums Ansprechpartner f\u00fcr Mitarbeiter die entweder bereits Partner in einem existierenden Projekt waren oder die sich f\u00fcr die Beantragung neuer Projekte interessierten. Insgesamt f\u00fchrten die Aktivit\u00e4ten des Kontaktb\u00fcros Ost zur Ausarbeitung und Qualifizierung von 85 Projekten. W\u00e4hrend der Laufzeit wurden innerhalb des UFZ 19 Projektskizzen und -antr\u00e4ge bearbeitet. Diese lassen sich untergliedern in Skizzen, gerichtet an den F\u00f6rderschwerpunkt Integrierte Biotechnologie (7) und sonstige F\u00f6rderbereiche mit Antragstellern im UFZ. Externe Institutionen formulierten insgesamt 44 Projekte, wobei es sich in 20 F\u00e4llen um biotechnologische Fragestellungen handelte, sonstige F\u00f6rderbereiche wurden von 24 Antragstellern adressiert. Im Projektzeitraum wurde ein Projektantrag (IUMBO, Fr. Prof. M\u00fchle, UFZ) positiv beschieden, 14 Projektskizzen sind nach Schlie\u00dfung des Kontaktb\u00fcros Ost noch im Bearbeitungsstatus. Hiervon k\u00f6nnen 5 dem Fachreferat Biotechnologie zugeordnet werden. Es wurden innerhalb des UFZ 19 Stipendienantr\u00e4ge formuliert und eingereicht, wobei 3 biotechnologische Fragestellungen aufgriffen. Zus\u00e4tzlich wurden 4 Stipendienantr\u00e4ge mit Antragsteller au\u00dferhalb des UFZ (2 biotechnologischer: TU Dresden, IPK Gatersleben, TU Freiberg, Uni G\u00f6ttingen) diskutiert. Diese Konsultationen in Sachen Stipendienantr\u00e4ge waren Reaktionen auf im Vorfeld durchgef\u00fchrte Informationsveranstaltungen in den jeweiligen Institutionen. 63% der von UFZ-Mitarbeitern eingereichten Stipendienantr\u00e4ge waren erfolgreich. Auch die Erfolgsquote der externen Stipendien-Antragsteller lag mit 33% \u00fcber dem Durchschnitt aller DBU-Antragsteller des Vergleichszeitraums.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Einrichtung des Kontaktb\u00fcros Ost, als Anlaufstelle f\u00fcr Antragsteller im Bereich Biotechnologie wurde, wie oben beschrieben, publiziert. Der Gro\u00dfteil der \u00d6ffentlichkeitsarbeit erfolgte im Rahmen der t\u00e4glichen Arbeit des Kontaktb\u00fcros. Besuche, Telefonate und Schriftverkehr mit Multiplikatoren aus Forschung und Industrie, d. h. die direkte Kontaktaufnahme zu KMU und Forschungseinrichtungen nahm den gr\u00f6\u00dften Stellenwert ein. Die Integration in die bestehenden Netzwerke war vollst\u00e4ndig. Die Veranstaltung Biotech meets Public, zum Thema Graue Biotechnologie wurde in Kooperation mit dem UFZ und der Gesellschaft f\u00fcr Wissens- und Technologietransfer TU Dresden (GWT) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen gibt es in den neuen Bundesl\u00e4ndern nach wie vor einen hohen Bedarf an Informationen zu den F\u00f6rderbedingungen der DBU im Allgemeinen und dem F\u00f6r-derschwerpunkt Integrierte Biotechnologie im Besonderen. Die Arbeit des Kontaktb\u00fcros stie\u00df in allen Bundesl\u00e4ndern auf sehr gro\u00dfes Interesse. Innerhalb der Projektlaufzeit konnten 540 neue Kontakte gekn\u00fcpft werden. Die F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten der DBU f\u00fcr den Bereich Biotechnologie lie\u00dfen sich anhand von Beispielen f\u00fcr bereits bewilligte Projekte und unter Ber\u00fccksichtigung regionaler Themenschwerpunkte besonders gut verdeutlichen. In allen F\u00e4llen konnte potenziellen Antragstellern die DBU als interessantes F\u00f6rderinstrument dargestellt werden, welches neben den staatlichen und l\u00e4nderspezifischen Programmen einen wesentlichen Anteil an der Unterst\u00fctzung umweltrelevanter, biotechnologischer For-schung hat. Unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der regionalen Biotechnologie-Branche sollten die Kontakte in Erg\u00e4nzung zur Formulierung einzelner Projekte in den Verteiler des Fachreferats integriert werden, um, in Abstimmung mit den regionalen F\u00f6rderern und Akteuren, inhaltliche Schwerpunkte und zuk\u00fcnftige Themen zu definieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Kontaktb\u00fcro hatte die Aufgaben Informationsvermittlung, Au\u00dfendarstellung, Eruierung bestehender Kompetenzen und Definition zuk\u00fcnftiger Aktivit\u00e4ten ans\u00e4ssiger Akteure im Sinne der F\u00f6rderrichtlinien der Stiftung zu erf\u00fcllen. 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