{"id":22557,"date":"2023-07-14T10:32:56","date_gmt":"2023-07-14T08:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19128-01\/"},"modified":"2023-07-14T10:32:57","modified_gmt":"2023-07-14T08:32:57","slug":"19128-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19128-01\/","title":{"rendered":"Erarbeitung eines Kooperationskonzeptes zwischen Deutschem Sportbund und Deutscher Bundesstiftung Umwelt unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Umweltkommunikation"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Sowohl das Bundesumweltministerium (BMU) als auch die DBU betrachten den organisierten Sport mit seinen rund 27 Mio. Mitgliedern als einen geeigneten Partner, um den Umweltschutzgedanken in breite Bev\u00f6lkerungsschichten zu tragen. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, die F\u00f6rdert\u00e4tigkeit im Bereich Sport und Umwelt zu intensivieren, st\u00e4rker zu b\u00fcndeln und vor allem besser zu koordinieren.<br \/>\nZiel des Vorhabens ist die Erarbeitung einer Rahmenvereinbarung \u00fcber eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Sportbund (DSB) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf dem Gebiet Sport und Umwelt. Mit der geplanten Kooperation sollen gemeinsam Projekte initiiert und gef\u00f6rdert werden, die &#8211; aus sportspezifischer Sicht &#8211; modellhafte L\u00f6sungen f\u00fcr zentrale Konflikte und Probleme im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes versprechen. Mit der F\u00f6rderinitiative sollen der Ressourcenschutz (insbesondere der Klima- und der Naturschutz) innerhalb des organisierten Sports k\u00fcnftig mehr Gewicht erhalten. Entsprechende Modellprojekte der Sportverb\u00e4nde und -vereine sollen zur Verbreitung der Thematik (Multiplikatoreffekt) beitragen und konkrete Umweltentlastungspotenziale aufzeigen bzw. erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Erarbeitung der Rahmenvereinbarung umfasste folgende Hauptarbeitschritte:<br \/>\n&#8211;\tErmittlung priorit\u00e4rer Handlungsfelder bzw. F\u00f6rderschwerpunkte (Literaturrecherchen, Verb\u00e4ndebefragung, zentrale Arbeitstagung) im Bereich Sport und Umwelt<br \/>\n&#8211;\tEntwicklung eines Verfahrens zur Auswahl von zu f\u00f6rdernden Projekten<br \/>\n&#8211;\tErarbeitung von Vorschl\u00e4gen zur Unterst\u00fctzung von Antragstellern und fachlichen Beratung<br \/>\nEinbindung der DSB-Mitgliedsorganisationen (Literaturrecherche, insbesondere Umweltwettbewerbe des Sports sowie modellhafte Projekte aus dem Informationsdienst des DSB, Verb\u00e4nde- und Expertenbefragung, zentrale Arbeitstagung)<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>In mehreren Vorgespr\u00e4chen zwischen Vertretern von DSB und DBU wurden grunds\u00e4tzliche Fragen und Aspekte einer k\u00fcnftigen Zusammenarbeit er\u00f6rtert. Als zentrales Ergebnis wurde die Erarbeitung eines Rahmenkonzepts der gemeinsam geplanten Kooperation vereinbart.<br \/>\nNach Auswertung der Ergebnisse der Literatur-Recherchen und der Verb\u00e4ndebefragung (die Expertenbefragung blieb aufgrund des geringen R\u00fccklaufs an Frageb\u00f6gen ohne aussagekr\u00e4ftiges Ergebnis) wurden diese auf einer zentralen Arbeitstagung der Umweltbeauftragten und sonstiger Vertreter der Landes- und Fachverb\u00e4nde des Deutschen Sportbundes (DSB) vorgestellt. Nach ausf\u00fchrlicher Diskussion wurden f\u00fcr die geplante Kooperation zwischen DSB und DBU folgende F\u00f6rderschwerpunkte bestimmt:<\/p>\n<p>\u00b7\tKlima- und Ressourcenschutz<br \/>\n&#8211;\tSenkung des Ressourcenverbrauchs<br \/>\n&#8211;\tNutzung erneuerbarer Energien<br \/>\n&#8211;\tUmweltgerechte Mobilit\u00e4tskonzepte<\/p>\n<p>\u00b7\tNaturschutz<br \/>\n&#8211;\tModellhafte L\u00f6sungen in Konfliktf\u00e4llen (Strategien, Ma\u00dfnahmen zur Konfliktbew\u00e4ltigung)<br \/>\n&#8211;\tSportbezogene Aufwertung der Landschaft (R\u00fcckbau, Renaturierung, Fl\u00e4chenrecycling)<br \/>\n&#8211;\tOptimierung von Sportanlagen in sensiblen Naturr\u00e4umen\u00b7\tUmweltkommunikation (in o.g. Bereichen)<br \/>\n&#8211;\tUmweltinformation (Brosch\u00fcren, Internet)<br \/>\n&#8211;\tUmweltbildung (Schulungen, Materialien)<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurden im Rahmen der zentralen Arbeitstagung die Eckpunkte der geplanten Kooperation diskutiert und festgeschrieben, insbesondere die F\u00f6rderkriterien und -konditionen (in Anlehnung an die bestehenden DBU-Kriterien) sowie das Antrags- und Auswahlverfahren. Diese wurden in das Kooperationskonzept eingearbeitet und mit der DBU abgestimmt. Nach einer abschlie\u00dfenden Bearbeitung wurde die Rahmenvereinbarung offiziell zur Begutachtung bei der DBU eingereicht. Die Kooperation ist zu-n\u00e4chst auf f\u00fcnf Jahre begrenzt. Das beantragte F\u00f6rdervolumen betr\u00e4gt f\u00fcr die gesamte Laufzeit 2,5 Mio. EUR.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Da es sich im Rahmen des Vorhabens im Kern lediglich um die Erstellung eines Kooperationskonzeptes handelt, ist der Umfang \u00f6ffentlichkeitswirksamer Aktivit\u00e4ten naturgem\u00e4\u00df gering. Die \u00d6ffentlichkeitsarbeit beschr\u00e4nkte sich daher im Wesentlichen darauf, die Landessportb\u00fcnde und Fachverb\u00e4nde sowie die zust\u00e4ndigen Gremien des DSB und des Umweltministeriums m\u00f6glichst umfassend in die Erarbeitung der Rahmenvereinbarung einzubeziehen. Eine \u00f6ffentlichkeitswirksame Pr\u00e4sentation der Kooperationsvereinbarung zwischen DSB und DBU ist im Rahmen eines sportlichen events geplant, kann aber erst nach Bewilligung durch das Kuratorium der DBU erfolgen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Von der geplanten Kooperation zwischen DSB und DBU sollen neue Impulse ausgehen, die die Sport-Umwelt-Thematik mehr in den Mittelpunkt des \u00f6ffentlichen Interesses r\u00fccken. Hauptanliegen ist die koordinierte F\u00f6rderung von Modellma\u00dfnahmen und -projekten, die einerseits die vorhandenen Potenziale im Umweltschutzbereich aufdecken und relevante Umweltentlastungseffekte erzielen und andererseits auch auf den normalen Sportalltag in den Vereinen ausstrahlen und so zu einer nachhaltigen Lebensweise anregen.<br \/>\nAufgrund der gew\u00e4hlten Laufzeit von zun\u00e4chst 5 Jahren und der geplanten B\u00fcndelung potenzieller Antr\u00e4ge wird im Bereich Sport und Umwelt erstmals eine auf Langfristigkeit und Kontinuit\u00e4t ausgerichtete F\u00f6rderpolitik erm\u00f6glicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Sowohl das Bundesumweltministerium (BMU) als auch die DBU betrachten den organisierten Sport mit seinen rund 27 Mio. Mitgliedern als einen geeigneten Partner, um den Umweltschutzgedanken in breite Bev\u00f6lkerungsschichten zu tragen. 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