{"id":22505,"date":"2023-07-13T15:15:54","date_gmt":"2023-07-13T13:15:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13060-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:56","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:56","slug":"13060-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13060-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: International Congress on Biocatalysis 2002"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Anwendung von Biokatalysatoren in biotechnologischen Produktionsverfahren f\u00fchrt vielfach zu einer besseren Ausnutzung von Rohstoffen, einer Minimierung von Schadstoffemissionen und einer Herabset-zung des Energieverbrauchs bei gleichzeitig verbesserter Produktqualit\u00e4t und -reinheit. Aufgrund dieser Vorteile wird der Einsatz von Enzymen in industriellen Prozessen, in denen zurzeit noch chemische oder physikalische Verfahren dominieren, weiter zunehmen. Der International Congress on Biocatalysis (biocat 2002) sollte als hochklassige Veranstaltung deutschen, europ\u00e4ischen und au\u00dfereurop\u00e4ischen Experten und Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der Biokatalyse ein Forum zum Austausch der neuesten Erkenntnisse und Forschungsergebnisse bieten. Hierbei wurden Synergien angestrebt, die sich au s dem f\u00fcnfj\u00e4hrigen Engagement der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Bereich Integrierte Biotechnologie und anderen &#8211; nicht DBU gef\u00f6rderter &#8211; Forschungsaktivit\u00e4ten ergaben. Insbesondere wurde ein Iformationsaustausch zwischen dem DBU-Verbundvorhaben Biokatalyse und anderen Kompetenzzentren, wie beispielsweise dem neugegr\u00fcndeten InnovationsCentrum Biokatalyse (ICBio), angestrebt.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUnter der Leitung von Prof. Garabed Antranikian hat ein Kernteam alle erforderlichen Aufgaben zur Vorbereitung des Kongresses bearbeitet. Zu den Aufgaben dieses Teams geh\u00f6rte insbesondere die organisatorische Planung und Durchf\u00fchrung des Kongresses und des Rahmenprogramms sowie die Erstellung aller im Zusammenhang mit der Tagung stehenden Druckschriften. Die wissenschaftliche Ausgestaltung und Evaluation der eingereichten Beitr\u00e4ge oblag dem Organisationskomitee sowie dem Internationalen Wissenschaftlichen Beirat, der aus insgesamt 28 hochkar\u00e4tigen Pers\u00f6nlichkeiten aus Hochschule und Industrie zusammengesetzt war. Der Kongress war unterteilt in Plenarvortr\u00e4ge, Kurzvortr\u00e4ge und Posterpr\u00e4sentationen. Dar\u00fcber hinaus war ein angemessener Zeitraum f\u00fcr Diskussionen vorgesehen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der International Congress on Biocatalysis fand im Zeitraum vom 28. bis 31.07.2002 an der Technischen Universit\u00e4t Hamburg-Harburg statt. Die viert\u00e4gige Veranstaltung gab insgesamt 335 Teilnehmern aus 34 L\u00e4ndern die Gelegenheit, ihre neuesten Ergebnisse vor Fachpublikum zu pr\u00e4sentieren und neue Kontak-te zu Universit\u00e4ten und Firmen zu kn\u00fcpfen. Das umfangreiche wissenschaftliche Programm umfasste sechs Themenschwerpunkte mit insgesamt 65 Vortr\u00e4gen und 152 Posterpr\u00e4sentationen. Im Rahmen der Nachwuchsf\u00f6rderung wurden drei Vortr\u00e4ge sowie drei Posterpr\u00e4sentationen mit Preisen in H\u00f6he von insgesamt 4.500,- Euro ausgezeichnet. Von den insgesamt 65 Vortr\u00e4gen entfielen 40 Beitr\u00e4ge auf eingeladene Referenten, die ihre Ergebnisse in jeweils 30-min\u00fctigen Vortr\u00e4gen pr\u00e4sentieren konnten. Die Redezeit der \u00fcbrigen Vortr\u00e4ge war auf 15 Minuten limitiert. Die Themenkomplexe umfassten das gesamte Spektrum biokatalytischer Forschung und Anwendung. Die pr\u00e4sentierten Forschungsergebnisse belegen das gro\u00dfe biotechnologische Potenzial von Biokatalysatoren gerade auch unter dem Aspekt des produkt- bzw. produktionsintegrierten Umweltschutzes. Hier stand der Einsatz von Biokatalysatoren im Sinne einer nachhaltigen Biotechnologie in den Bereichen Pharma-, Lebensmittel-, Feinchemie- und Textilindustrie im Vordergrund. Wichtige Forschungsschwerpunkte f\u00fcr die Zukunft konnten in den Bereichen Screening, effiziente Expressionssysteme, Downstream-Processing und Produktaufarbeitung ausgelotet werden. Die Posterbeitr\u00e4ge wurden \u00fcber die gesamte Kongressdauer pr\u00e4sentiert und waren f\u00fcr die Teilnehmer jeder-zeit zug\u00e4nglich. In einem 270 Seiten umfassenden Book of Abstracts wurden alle Beitragskurzfassungen aufgef\u00fchrt und den Teilnehmern zu Kongressbeginn zur Verf\u00fcgung gestellt. Das Book of Abstracts ist unter der ISBN-Nummer 3-930400-49-9 \u00fcber den Buchhandel erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das durchg\u00e4ngige Corporate Design hat eine effektive Kommunikation zwischen Veranstalter und Teilnehmern entstehen lassen. Diese Kommunikationskultur setzte sich auch in der Zusammenarbeit mit den Medien fort. Die schon im Vorfeld begonnene \u00d6ffentlichkeitsarbeit wurde w\u00e4hrend des Kongresses konsequent fortgef\u00fchrt. Vor und w\u00e4hrend des International Congress on Biocatalysis erschienen insgesamt drei Berichte, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Veranstaltung standen. Besonders erfreulich war die Berichterstattung in der Region Hamburg mit Beitr\u00e4gen im Fernsehen und Radio (NDR-Fernsehen\/Hamburger Journal, NDR 4 Info-Sender). Der Internetauftritt des Kongresses (www.biocatalysis.de) war bei allen internationalen Suchmaschinen angemeldet und trug wesentlich zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit vor, w\u00e4hrend und nach der Veranstaltung bei.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der Standort Hamburg bot ideale Voraussetzungen f\u00fcr die Organisation und Durchf\u00fchrung des International Congress on Biocatalysis. Zum einen verf\u00fcgte die Organisationsleitung \u00fcber weitreichende Erfah-rungen in der Ausrichtung von Meetings, Kongressen und internationalen Konferenzen (International Congress on Extremophiles, VAAM-Fr\u00fchjahrstagung u. a.). Zum anderen war durch die Unterst\u00fctzung seitens der Universit\u00e4tsleitung und die hervorragende Infrastruktur der TU Hamburg-Harburg sowie der TUHH-Technologie GmbH ein reibungsloser Ablauf gew\u00e4hrleistet. Das gro\u00dfe, gerade auch internationa-le, Interesse an einer Veranstaltung wie dem International Congress on Biocatalysis belegt die beeindruckende Teilnehmerzahl, die die Erwartung der Organisationen bei weitem \u00fcbertroffen hat. Insbesondere vor dem Hintergrund nationaler (Biotrans, Deutschland) und internationaler (BioCat der Catalyst Group, USA) Konkurrenzveranstaltungen wurde mit einer Teilnehmerzahl von nicht mehr als 200 Personen ge-rechnet. Diese Zahl wurde weit \u00fcbertroffen. Die lobenden Reaktionen der Kongressbesucher haben gezeigt, dass der International Congress on Biocatalysis durch seine einzigartige Mischung biologischer, chemischer und verfahrenstechnische Themenschwerpunkte eine einzigartige Stellung in der internationalen Kongresslandschaft einnimmt. Seitens der Kongressteilnehmer gab es durchgehend positive Resonanz hinsichtlich der Organisation, des wissenschaftlichen Programms und der Rahmenveranstaltungen. Dieses \u00fcberaus positive Fazit ist auch von Seiten der Organisationsleitung zu ziehen. Die erfolgreiche Durchf\u00fchrung des ersten International Congress on Biocatalysis 2002 bildet eine solide Basis f\u00fcr das Fortbestehen dieser innovativen Veranstaltungsreihe und hat sicherlich auch Vorbildcharak-ter f\u00fcr die Organisation m\u00f6glicher Folgekongresse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Anwendung von Biokatalysatoren in biotechnologischen Produktionsverfahren f\u00fchrt vielfach zu einer besseren Ausnutzung von Rohstoffen, einer Minimierung von Schadstoffemissionen und einer Herabset-zung des Energieverbrauchs bei gleichzeitig verbesserter Produktqualit\u00e4t und -reinheit. 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