{"id":22303,"date":"2023-07-13T15:20:43","date_gmt":"2023-07-13T13:20:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17744-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:44","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:44","slug":"17744-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17744-01\/","title":{"rendered":"Aufbau einer Photovoltaikanlage an der Grund- und Hauptschule Lorup, F\u00f6rderung im Rahmen des PROGRAMMS Einsatz regenerativer Technik f\u00fcr Bildungszwecke an Schulen und au\u00dferschulischen Bildungseinrichtungen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In Schulen fehlen geeignete Demonstrationsanlagen zur p\u00e4dagogischen Vermittelung regenerativer Umwelttechnik. Somit beschr\u00e4nkt sich die Darstellung und Vermittlung von innovativer Technik auf rein kognitive Wissensvermittlung. Ziel ist es mit einer Photovoltaikanlage praxisorientierte Informationsgewinnung und -weitergabe zu beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMit dem Aufbau einer Photovoltaikanlage soll auf Jahre hinaus den Sch\u00fclern im Physik- und Technikunterricht die M\u00f6glichkeit gegeben werden, neben den in Lorup oder der n\u00e4heren Umgebung bereits zu besichtigenden alternativen Energiequellen (Windm\u00fchlen, Holzhackschnitzelheizwerk, Biogasanlage) eine weitere konkret handelnd zu erleben.<br \/>\nDies kann bereits beim Aufbau der Anlage (Mithilfe der Sch\u00fcler in einer Arbeitsgemeinschaft) als auch sp\u00e4ter im Unterricht (Einbindung in Physik- und Technikunterricht) geschehen. Der f\u00fcr den Unterricht ideale Ansatz, den Lernprozess sozialkommunikativ, fachlichinhaltlich, fachpraktisch und integrativ zu gestalten, kann so bei der Installierung und bei den Mess\u00fcbungen an der betrieblichen Photovoltaikanlage verwirklicht werden. So ist die Einbindung in der Schule in den Lernfeldern des Physik- und Technikunterrichts gegeben.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Nachdem in den Herbstmonaten des Jahres 2001 klar wurde, dass die Schule im Rahmen der vom Schultr\u00e4ger zur Verf\u00fcgung gestellten Haushaltsmittel f\u00fcr das Jahr 2001 einen gr\u00f6\u00dferen Geldbetrag durch Beschr\u00e4nkung von Ausgaben w\u00fcrde einsparen k\u00f6nnen und die Diskussion in der Gesamtkonferenz der Schule im Januar auch eine Bereitstellung aus Mitteln des Jahres 2002 f\u00fcr das Projekt anerkannte, konnte eine Photovoltaikanlage bei der Firma Gesa-Tech in Lorup bestellt werden.<br \/>\nBereits vor den Osterferien wurde die Anlage geliefert.<br \/>\nEs stellte sich heraus, dass die mitgelieferten Dachbefestigungen nicht zu dem Dach unserer Turnhalle passten. Hier konnte aber der Werklehrer der Schule, Herr M\u00f6nig, mit Sch\u00fclern der Klasse 8 im Technikunterricht Abhilfe schaffen. Der Hausmeister verlegte noch vor den Osterferien die n\u00f6tigen Stromleitungen und Daten\u00fcbertragungsleitungen. So wurde es erreicht, dass die Kostenkalkulation auch nach Rechnungseingang noch stimmt.<br \/>\nSofort nach den Osterferien startete die Firma Gesa-Tech unter Mithilfe des Hausmeisters und von Sch\u00fclern der Klasse 9 mit dem Aufbau der Anlage. Nach Einbau des Wechselrichters wurde die Anlage am 17.05.2002 in Betrieb genommen.<br \/>\nNach Anschluss an einen Computer erstellte der Fachobmann f\u00fcr Neue Medien, Herr Sch\u00f6neberg, Textseiten in einem Programm, die eine schulgerechte Visualisierung auf einem Bildschirm in der Eingangshalle der Schule auf verschiedenen Seiten erlaubt.<br \/>\nSeit dem 17.05.02 k\u00f6nnen Sch\u00fcler in den Pausen nun die folgenden Seiten aufrufen und ihnen Daten entnehmen:<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfungsseite; Momentanwerte; laufende Tagesdaten; laufende Monatsdaten; laufende Vorjahresdaten.<br \/>\nIn Zusammenarbeit mit dem regionalen Energieversorgungsunternehmen EWE wird nach den Sommerferien eine Projektwoche zum Thema Energie durchgef\u00fchrt werden. Hier wird die Anlage dann auch der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt, sprich in einer Feierstunde im Beisein des Gemeinderates und des \u00f6rtlichen Agenda-Arbeitskreises offiziell \u00fcbergeben. Bei der Einarbeitung der Fotovoltaikanlage in die schuleigenen Lehrpl\u00e4ne des n\u00e4chsten Schuljahres werden wir von einem Lehrer der Berufsschule Papenburg im Modell Region des Lernens unterst\u00fctzt.<br \/>\nZusammenfassend kann festgestellt werden, dass die gesetzten Ziele bisher erreicht wurden. Das aktuell gezeigte Interesse der Fachlehrer und der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler l\u00e4sst vermuten, dass die oben beschriebene Einbindung in den Lernfeldern des Physik- und Technikunterrichts ebenfalls gelingen wird.<br \/>\nDas im n\u00e4chsten Schuljahr beabsichtigte t\u00e4gliche Ablesen von Werten und Verarbeiten in Monats\u00fcbersichten durch Sch\u00fcler einer Photovoltaik-AG wird einen weitern Baustein in die gew\u00fcnschte Richtung ergeben.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Aufstellung und Inbetriebnahme der Anlage wir im 1. Elternbrief des n\u00e4chsten Schuljahres geschehen. Hier sollen auch die bis dahin von Sch\u00fclern erarbeiteten Messergebnisse ver\u00f6ffentlicht werden.<br \/>\nEbenfalls werden Sie auf der Homepage unserer Schule ins Internet gestellt.<br \/>\nDies wird sich im viertelj\u00e4hrigen Rhythmus wiederholen. Durch den Einsatz eines Berufschullehrers im Modell Region des Lernens werden \u00f6rtlichen Handwerksbetrieben die Messergebnisse und ihre Auswertung ebenfalls zug\u00e4nglich gemacht. Die Bereitschaft einer Kollegin unserer Schule zur Mitarbeit im \u00f6rtlichen Agendaarbeitskreises wird auch hier zu einer weiteren Verbreitung der Ergebnisse f\u00fchren.<br \/>\nSeit Inbetriebnahme wurden bis zum 04.06.2002 81,6 KW in den Stromkreislauf der Schule eingespeist und damit der Energieverbrauch der Schule gesenkt. Die Energiekostenreduzierung ist somit ebenfalls positiv herauszustellen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Durch den Aufbau der Photovoltaikanlage wurde den Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit gegeben, konkret handelnd das Zusammenspiel zwischen Sonneneinstrahlung und erzeugter Energiemenge zu begreifen.<br \/>\nDurch eigene Anschauung gelingt eine st\u00e4ndige Information \u00fcber diese im Ort Lorup noch sehr alternative  Energiegewinnung.<br \/>\nDie Arbeit in den n\u00e4chsten Schuljahren wird zeigen, inwieweit der eingeschlagene Weg Fr\u00fcchte tr\u00e4gt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In Schulen fehlen geeignete Demonstrationsanlagen zur p\u00e4dagogischen Vermittelung regenerativer Umwelttechnik. Somit beschr\u00e4nkt sich die Darstellung und Vermittlung von innovativer Technik auf rein kognitive Wissensvermittlung. 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