{"id":22248,"date":"2023-07-13T15:21:20","date_gmt":"2023-07-13T13:21:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/18582-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:21:21","modified_gmt":"2023-07-13T13:21:21","slug":"18582-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/18582-01\/","title":{"rendered":"Machbarkeitsstudie: Kompetenzzentrum nachhaltiges Wirtschaften &#8211; Umwelttechnik \/ Umweltbiotechnologie \/ Umweltschutz"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Aufbau neuer wirtschaftlicher Strukturen und wissenschaftlicher Kompetenzzentren. B\u00fcndelung von verf\u00fcgbaren Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtverwaltung, um Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung zu verst\u00e4rken. Unternehmerische Nutzung von Nachhaltigkeitskompetenz in ausgew\u00e4hlten Anwendungsbereichen. St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch Nachhaltigkeit. Teil der Umsetzung der Leipziger Agenda 21.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMachbarkeitsstudie einschlie\u00dflich aktueller Recherchen sowie Vorbereitung des k\u00fcnftigen Kompetenzzentrums, ausgehend von den spezifischen Leipziger Kommunikationsstrukturen, Abgleich mit Leipziger Agenda 21 (1. Projektphase).<br \/>\nAbleitung von Schlussfolgerungen aus Machbarkeitsstudie und Schaffung von Voraussetzungen f\u00fcr k\u00fcnftiges marktorientiertes Kompetenzzentrum als Netzwerksstruktur. Verkn\u00fcpfung von wissenschaftlichen Kompetenzen und Leistungsprofilen von Unternehmen f\u00fcr Nachhaltigkeit. Bildung von Verb\u00fcnden aus Unternehmen, wiss. Einrichtungen und Verwaltungen.<br \/>\nBegr\u00fcndung und Implementierung von Schwerpunktthemen: Wasser\/Abwasser; Mobilit\u00e4t; Energiemanagement und Energiewirtschaft; Kreislaufwirtschaft; Entwicklung und Herstellung von Umwelttechnik und Technik f\u00fcr Umweltbiotechnologie und Umweltschutz; Integration von Komponenten nachhaltigen Wirtschaftens in Unternehmen und f\u00fcr vern\u00fcnftiges Wachstum am Standort.<br \/>\nAufbau einer elektronischen Plattform f\u00fcr das Kompetenzzentrum bei weitgehender Verkettung mit der Datenlogistik der Partner.<br \/>\nKooperation, Wissenstransfer und Abgleich mit den Projekten in N\u00fcrnberg und Heidelberg.<br \/>\nSicherung der Tragf\u00e4higkeit des Kompetenzzentrums nach Beendigung der Projektlaufzeit.<br \/>\nPr\u00e4sentation der Ergebnisse des Projekts nach jeder Projektphase und des Gesamtergebnisses nach Abschluss der Projektlaufzeit. (Vorbereitung in Phase 2 und Einf\u00fchrung in Phase 3 des Projekts)<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Wirtschaftsstandort Leipzig wird ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt von kleineren und mittleren Unternehmen, die im Bereich Umweltschutz\/Umwelttechnik agieren. Befragungen 20 ausgew\u00e4hlter Unternehmen ergaben, dass sie sich ohne Unterst\u00fctzung eines Kompetenzzentrums eher zur\u00fcckhaltend dem nachhaltigen Wirtschaften n\u00e4hern werden. In \u00dcbereinstimmung mit der Literatur ist f\u00fcr sie der \u00f6konomische Mehrwert entscheidend, die kurz- und mittelfristige Aufstellung am Markt ma\u00dfgeblich, langfristige strategische Entscheidungen werden als nachrangig eingestuft. Schwierige Finanzsituation und geringe Eigenkapitalquote schr\u00e4nkt zus\u00e4tzliches Engagement ein. Sie erwarten praktikable Umsetzungsinstrumente f\u00fcr den \u00dcbergang zum nachhaltigen Wirtschaften, zugeschnitten auf ihre konkreten Belange.<br \/>\nWesentliche Rahmenbedingungen eines Standortes werden durch die Branchen Energie, Wasser und Abwasser, Abfallwirtschaft, Mobilit\u00e4t und Wohnungswirtschaft bestimmt. Diese werden in Leipzig durch stadtnahe und stadteigene Unternehmen gebildet. Aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe sollten diese Unternehmen gleichzeitig notwendige Vorreiter in Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens sein und eine entscheidende Basis in einem Kompetenzzentrum bilden. Interviews mit diesen Unternehmen ergaben, dass ein Kompetenzzentrum erforderlich ist, dass das Interesse der Unternehmen sehr stark an die wirtschaftlichen Effekte des KTZ gekn\u00fcpft sind, eine Straffung der Netzwerksarbeit erwartet wird, Probleml\u00f6sungsange-bote aus externer Sicht gew\u00fcnscht sind, die Vermittlung von Kooperationspartnern gefragt ist.<br \/>\nDaraus wurden f\u00fcr ein Kompetenzzentrum folgende Arbeitsschwerpunkte abgeleitet: Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschung zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Innovationskraft initiieren, Kommunikation und Information zwischen Wirtschaft, Forschung, Verwaltung, Politik und lokalen Akteuren intensivieren, wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten im Umweltschutz &#8211; Besonderheit des regionalen Marktes &#8211; f\u00f6rdern und Verbundprojekte f\u00fcr eine st\u00e4rkere Wirtschaftskraft der beteiligten Partner aktivieren.<br \/>\nErwartete Effekte f\u00fcr die beteiligten Partner sind die Minimierung von Netzwerkarbeit, die verbesserte Verwertbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, neue Kooperationen zur Teilnahme an europaweiten Netzwerken. F\u00fcr die Region wird ein Kompetenzzentrum Nachhaltiges Wirtschaften ein Alleinstellungsmerkmal Leipzigs unter bundesweiten Partnern und einziges Kompetenzzentrum in den neuen Bundesl\u00e4ndern, es wird die Attraktivit\u00e4t des Wirtschaftsstandortes erh\u00f6hen, es unterst\u00fctzt die Clusterstrategie der Stadt, es unterst\u00fctzt die Nutzung nachhaltiger Leistungsprofile stadtnaher und anderer profilbestimmender Unternehmen durch regionale und \u00fcberregionale KMUs, \u00fcbernimmt Br\u00fcckenfunktion mit Trans-ferleistungen zwischen der Stadt, der Region und den MOE-Staaten.<br \/>\nDer Projektansatz sah vor, aus Projekten der St\u00e4dte N\u00fcrnberg und Heidelberg Wissen und Kompetenzen zu transferieren und f\u00fcr die eigene Entwicklung zu nutzen. Aufgrund folgender Unterschiede wurde in Abstimmung mit der DBU davon Abstand genommen: N\u00fcrnberg und Heidelberg verf\u00fcgen \u00fcber eine historisch gewachsene Wirtschaftsstruktur, Leipzigs Wirtschaft befindet sich nach wie vor im Wandel und wird durch KMUs bestimmt, Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Innovationskraft und Exportst\u00e4rke sind nicht vergleichbar, die Clusterstrategie Leipzigs ist eine besondere.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Verlauf des Projekts und dessen Ergebnisse wurde in verschiedenen lokalen Zeitungen und Fachzeitschriften dokumentiert. Dar\u00fcber hinaus wurden zwei Workshops veranstaltet. Gegenw\u00e4rtig wird ein dritter Workshop vorbereitet zur Vorstellung des Abschlussberichts und der gemeinsamen Gr\u00fcndung des Kompetenzzentrums.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit dem Projekt wurde nachgewiesen, dass mit einem Kompetenzzentrum Nachhaltiges Wirtschaften ein alleinstellender zukunftsf\u00e4higer Wettbewerbs- und Wachstumsfaktor f\u00fcr die Stadt und die Region Leipzig und ihre Unternehmen zu erwarten ist. Das Zentrum wird dazu beitragen, vorhandene Kompetenzen zum nachhaltigen Wirtschaften aus Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und der Stadtverwaltung Leipzig zu b\u00fcndeln. Neue Probleml\u00f6sungen des nachhaltigen Wirtschaftens werden erarbeitet und angeboten. Der Erfolg ist abh\u00e4ngig von der Integration des Kompetenzzentrums in die nachfrage- und angebotsseitigen Strukturen des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Leipzig, insbesondere der stadtnahen Unternehmen, gro\u00dfer industriellen Ansiedlungen, k\u00fcnftiger Investoren sowie kleiner und mittlerer Unternehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Aufbau neuer wirtschaftlicher Strukturen und wissenschaftlicher Kompetenzzentren. B\u00fcndelung von verf\u00fcgbaren Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtverwaltung, um Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung zu verst\u00e4rken. Unternehmerische Nutzung von Nachhaltigkeitskompetenz in ausgew\u00e4hlten Anwendungsbereichen. St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch Nachhaltigkeit. Teil der Umsetzung der Leipziger Agenda 21. 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