{"id":22188,"date":"2023-07-13T15:21:14","date_gmt":"2023-07-13T13:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/18459-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:21:15","modified_gmt":"2023-07-13T13:21:15","slug":"18459-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/18459-01\/","title":{"rendered":"Wirkstatt Natur"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Umweltbewusstes Leben auf dem Zeltplatz: Auf dem Zeltgel\u00e4ndes des Bundeszentrums des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Immenhausen wollen wir umweltbewusstes Leben erproben und die gemachten Erfahrungen f\u00fcr andere Ver-b\u00e4nde zug\u00e4nglich machen. Was auf unserem Gel\u00e4nde machbar und m\u00f6glich ist und was sich davon \u00fc-bertragen l\u00e4sst ist der letzte Schritt der Projektphase<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie bisher gewonnenen Erkenntnisse, was alles machbar und m\u00f6glich ist, um auf dem Zeltgel\u00e4nde ein umweltgerechtes Verhalten zu zeigen haben wir auf verschiedenen Treffen mit aktiven verantwortlichen Gruppenleitungen der Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus unserem Bund &#8211; bei den \u00fcberregionalen Treffen &#8211; den Stufenarbeitstreffen miteinander ausgetauscht. Die Erfahrungen des t\u00e4glichen Lebens w\u00e4hrend der Zeltplatzsaison wurden in Arbeitsgruppen der verschiedenen Altersstufen ausgetauscht. Dabei haben wir unterschieden in den Altersgruppen &#8211; Grundschule also 6 bis 10j\u00e4hriger Jungen und M\u00e4dchen. Diese Gruppen sind h\u00e4ufig f\u00fcr mehrer Tage auf einem Zeltplatz wobei der Zeitraum von 10 Tagen sich als Ideal heraus gestellt hat.<br \/>\nDann war da der Erfahrungsaustausch der 11 bis 16j\u00e4hrigen. Sie machen h\u00e4ufig Wochenendlager und haben ganz andere Anspr\u00fcche an den Lagerplatz &#8211; und sie haben andere M\u00f6glichkeiten, sich mit der Natur auseinander zu setzen. Die Altersgruppe von 16 bis 25, unserer \u00e4lteste Teilnehmergruppen sind nicht mehr so h\u00e4ufig an einem Ort &#8211; sie ziehen es vor, das Wanderlager zu pflegen, bei dem sie an jedem A-bend an einem anderen Ort sind. Dieser Austausch hat deutlich dazu beigetragen, die abschlie\u00dfende Arbeitshilfe, die wir erstellen wollen zu komplettieren. Der Wunsch der Teilnehmenden war es, hier mehr die Tipps weiter zu geben, die f\u00fcr de j\u00fcngeren Mitglieder hilfreich sein k\u00f6nnen, denn der Erfahrungsschatz der verantwortlichen Gruppenleitungen ist hier noch nicht so gro\u00df.<br \/>\nAuf einer Ausstellung von Jugendzeltpl\u00e4tzen in Dortmund konnten wir wieder wie im letzten Jahr mit an-deren Zeltplatzbetreibern unsere Erfahrungen austauschen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Nun, nachdem wir nun fast zwei Jahre uns mit dem Projekt Wirkstatt Natur auseinander gesetzt haben, soll es daran gehen, die Ergebnisse unserer Beratungen und Diskussionen f\u00fcr alle Interessierten zug\u00e4nglich zu machen. Viele Gruppenleitungen aus dem In- und Ausland haben wir in die Beratungen mit einbezogen und wir sind stolz darauf, wie wir zu diesem Arbeitsergebnis gekommen sind.<br \/>\nW\u00e4hrend der letzten Zeit unseres Projektes Wirkstatt Natur haben wir die Zeit darauf verwendet, die Ergebnisse unserer Arbeit als Arbeitshilfe zusammen zu fassen. Hierbei haben wir uns bem\u00fcht, alle gegebenen Tipps und Hinweise mit aufzunehmen. Mit dem Verlauf der Diskussion mit den Gruppenleitungen, also unserer Zielgruppe sind wir dazu gekommen, diese Ergebnisse nicht in der Papierform, sondern digital als CD zur Verf\u00fcgung zu stellen.<br \/>\nHierbei haben wir als Grundlage einmal das klassische Lexikon gew\u00e4hlt, in dem nach Stichworten die Tipps abgelegt worden sind. Dann haben wir auch die Form gew\u00e4hlt, Tipps vor dem Lager, was ist alles zu ber\u00fccksichtigen, ehe es in ein Zeltlager gehen kann &#8211; dann der Schwerpunkt der Hinweise f\u00fcr das Le-ben im Lager und nat\u00fcrlich auch nach dem Lager.<br \/>\nZwischendurch haben wir es von einzelnen Gruppenleitungen \u00fcberpr\u00fcfen lassen, haben es erg\u00e4nzt und oder auch Informationen, die diesen Rahmen sprengen w\u00fcrden bzw. die so spezifisch waren, wieder heraus genommen. Im gro\u00dfen und ganzen ist nun eine Medium entstanden, das vielen noch unerfahrenen Gruppenleitungen eine ganz praktische Hilfe sein kann. Gruppenleitungen, die schon \u00fcber mehr Erfahrung verf\u00fcgen k\u00f6nnen anhand dieser CD \u00fcberpr\u00fcfen, ob sie an alles gedacht haben.<br \/>\nNachdem diese CD fertig gestellt wurde haben wir sie anderen Verb\u00e4nden aber auch P\u00e4dagogen und Lehrern zur Verf\u00fcgung gestellt, damit diese sie aus ihrer Sicht bewerten und nutzen konnten. Es gab durchweg ein positives Feedback und wir denken, mit diesem Medium haben wir unser Ziel erreicht.<br \/>\nAus der hier gef\u00fchrten Diskussion ist auch ein kleiner Hinweis in schriftlicher Form entstanden, der es mit wenigen Worten beschreibt, wie unsere Empfehlungen f\u00fcr andere Jugendzeltpl\u00e4tze sind. Sie richtet sich an Betreiber genauso wie an Kunden, die zur Orientierung \u00fcberpr\u00fcfen, ob ein umweltfreundliches Leben auf diesem Platz m\u00f6glich und machbar ist.<br \/>\nDie Wirkstatt Natur &#8211; so zeigt das Ergebnis war f\u00fcr unseren Bund in Immenhausen ein deutlicher Schritt hin in die Richtung eines Umweltbewussteren Umgangs im Haus und auf dem Zeltplatz. Ohne die Hilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt h\u00e4tten wir dies so nicht geschafft. Wir Wissen, die nun einmal gegangenen Schritte m\u00fcssen weiter gehen, wir k\u00f6nnen und wollen nicht mehr zur\u00fcck. Ein Arbeitskreis von ehrenamtlichen, engagierten Menschen wird die Idee weiter tragen und das Projekt nicht aus dem Auge verlieren.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeit, die Wirkstatt Natur vorzustellen hatte ich bei verschiedenen Treffen mit Vertretern aus anderen Verb\u00e4nden. Auch auf einer Veranstaltung der Naturfreunde in M\u00fcnchen war es m\u00f6glich, mit Bildern und unseren Arbeitshilfen von dem Projekt zu berichten. Nat\u00fcrlich habe ich auch jede Gelegenheit wahrgenommen, wenn sich Landesleitungen mit der Bundesleitung in Immenhausen getroffen haben, bei einem Rundgang \u00fcber das Gel\u00e4nde aber auch durch praktische Aktionen, wie dem Waldspaziergang das Thema Wirkstatt Natur zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Zufrieden sind wir: Wir haben es auf unserem Zeltgel\u00e4nde geschafft einen Virus zu setzen. Dieser zeigt seine Wirkung bei den hier anwesenden Gruppen aus unserem Bund aber auch von anderen Verb\u00e4nden (kirchlichen Gruppen) und aus dem Ausland. Sie gehen an die Platzwahl, an die Programmgestaltung und an die Herstellung ihrer Verpflegung mit einem anderen Anspruch heran. Sie fragen viel mehr um Unterst\u00fctzung an und kommen nicht mehr so unvorbereitet wie in den Jahren zuvor ins Zeltlager.<br \/>\nWobei es nach wie vor noch Probleme gibt ist die Verpflegung. Die Jugendlichen f\u00fchlen sich \u00fcberfordert, den eigenen gestellten Anspr\u00fcchen an eine gesunde Versorgung im Lager nachzukommen. Hier wollen wir in der Zukunft ansetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Umweltbewusstes Leben auf dem Zeltplatz: Auf dem Zeltgel\u00e4ndes des Bundeszentrums des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Immenhausen wollen wir umweltbewusstes Leben erproben und die gemachten Erfahrungen f\u00fcr andere Ver-b\u00e4nde zug\u00e4nglich machen. 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