{"id":22136,"date":"2023-07-13T15:21:06","date_gmt":"2023-07-13T13:21:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/18320-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:21:08","modified_gmt":"2023-07-13T13:21:08","slug":"18320-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/18320-01\/","title":{"rendered":"Modellvorhaben: Optimierung und Erprobung dauerhafter Gipsm\u00f6rtel f\u00fcr die Instandsetzung umweltgesch\u00e4digter national wertvoller Kulturg\u00fcter u. a. am Beispiel des Klosters Walkenried"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zahlreiche historische Bauwerke sind mit Gipsm\u00f6rtel und anderen gipshaltigen Materialien im Au\u00dfenbereich errichtet worden. Materialvertr\u00e4gliche und gleichzeitig dauerhafte Materialien f\u00fcr die Instandsetzung sind bis heute auf dem Markt sehr selten, nicht hinreichend erprobt und deshalb kaum akzeptiert.<br \/>\nZiel<br \/>\nDie besten Ergebnisse der bisherigen Labor-Entwicklungen wurden systematisch mit den Anforderungen, die historische Geb\u00e4ude an den Werkstoff M\u00f6rtel stellen, konfrontiert. Sie wurden entsprechend angepasst und weiterentwickelt, so dass jetzt alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen f\u00fcr die marktreife Produktion erf\u00fcllt sind. Das im Projekt entwickelte Material steht jetzt f\u00fcr die Sanierung histori-scher Bauwerke mit kompatiblen, den historischen M\u00f6rteln angepassten Materialien zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn einem ersten Arbeitsschritt wurden baustoffkundliche Untersuchungen an den Modellobjekten durchgef\u00fchrt, d. h. an den historischen Geb\u00e4uden wie der Petri-Kirche in Bosau, der Johanneskirche in Katlenburg, am Kloster Walkenried u. a. Die baustoffkundlichen Untersuchungen umfassten dabei mineralogische und kristallographische Untersuchungen; Gef\u00fcge-, Struktur- und Porosit\u00e4tsuntersuchungen; chemi-sche Analysen, Erfassung mechanischer und feuchtetechnischer Kennwerte.<br \/>\nDie wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen an den Modellobjekten wurden in mehreren Schritten in die Optimierung der Rezeptur umgesetzt und m\u00fcndeten schlie\u00dflich in der technischen Herstellung, Qualit\u00e4tskontrolle und Markteinf\u00fchrung. Diese Aufgaben wurden in Zusammenarbeit mit Industriepart-nern (vor Allem die Firmen Tubag und Raddibin-Rethmann). Weitere Partner brachten praktisches Know-how im Umgang mit historischem gipshaltigem Mauerwerk und verschiedene Gipsm\u00f6rtel f\u00fcr Vergleichszwecke ein.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Als Ergebnis liegen zwei im Projekt entwickelte Gips-Kalk-M\u00f6rtel f\u00fcr die Sanierung historischer unter Verwendung von Gipsm\u00f6rtel errichteter Bauwerke mit kompatiblen, den historischen M\u00f6rteln angepassten Materialien vor. F\u00fcr deren marktreife Produktion liegen jetzt alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen vor.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Am 13.Juli 2005 fand die Tagung Optimierung und Erprobung dauerhafter Gipsm\u00f6rtel f\u00fcr die Instandsetzung umweltgesch\u00e4digter national wertvoller Kulturg\u00fcter u. a. am Beispiel des Klosters Walkenried im Zentrum f\u00fcr Umwelt und Kommunikation in Osnabr\u00fcck mit \u00fcber 80 TeilnehmerInnen statt. Eine CD-ROM mit den Tagungsbeitr\u00e4gen wurde gegen Entgelt allen Interessierten zur Verf\u00fcgung gestellt. In Fachzeitschriften wurde in Kurzbeitr\u00e4gen \u00fcber die Projektergebnisse berichtet. F\u00fcr ein erweitertes Publikumspektrum wie Denkmalpfleger, Architekten und Restauratoren sind Beitr\u00e4ge u. a. f\u00fcr die Zeitschrift Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen in Vorbereitung. In Vortr\u00e4gen u. a. an der Universit\u00e4t Hannover werden die Projektergebnisse den Studierenden pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Optimierung und Erprobung dauerhafter Gipsm\u00f6rtel f\u00fcr die Instandsetzung  von mit Gipsm\u00f6rtel errichteten umweltgesch\u00e4digten national wertvollen Kulturg\u00fctern wurde erfolgreich durchgef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zahlreiche historische Bauwerke sind mit Gipsm\u00f6rtel und anderen gipshaltigen Materialien im Au\u00dfenbereich errichtet worden. 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