{"id":22108,"date":"2025-06-29T10:32:06","date_gmt":"2025-06-29T08:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/18244-01\/"},"modified":"2025-06-29T10:32:06","modified_gmt":"2025-06-29T08:32:06","slug":"18244-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/18244-01\/","title":{"rendered":"Durchf\u00fchrung des Umweltkommunikationsprojektes Donaukonferenz"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ein Modellverfahren f\u00fcr internationale Wasserwege und Gew\u00e4sser zu entwickeln, dessen transparente Gestaltung allen interessierten Kreisen und Personen M\u00f6glichkeiten zur Partizipation bietet und die Meinungen und Arbeiten der interessierten Kreise aktiv einbezieht.<br \/>\nDamit kommt auch der Vernetzung der interessierten Kreise \u00fcber die regionalen und nationalen Grenzen hinweg besondere Bedeutung zu: Der notwendige Schritt vom lokalen Handeln zum multinationalen Nutzen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenParlamentarier aus den Donauanrainerstaaten bilden eine Arbeitsgruppe, die eine erste Auflistung der Problemfelder erstellt. Diese werden in den jeweiligen nationalen Parlamenten mit KollegInnen, ExpertInnen und interessierten Kreisen besprochen (unter Zuhilfenahme elektronischer Medien), um -falls notwendig &#8211; die nationale Liste zu erg\u00e4nzen.<br \/>\nBei einer weiteren Zusammenkunft wird in jedem Land das Problemfeld als Priorit\u00e4t ausgew\u00e4hlt, dessen L\u00f6sung die st\u00e4rksten positiven Auswirkungen f\u00fcr den Donaustrom insgesamt betrachtet bringt. Zu dieser Donaukonferenz wird ein gr\u00f6\u00dferer Kreis als die Arbeitsgruppe eingeladen, um eine umfassende Dis-kussion und Meinungsbildung zu erm\u00f6glichen. Die Liste der Priorit\u00e4ten wird erstellt und ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nZur besseren Veranschaulichung dieses Ansatzes soll eine Landkarte der Donau erstellt werden, an Hand derer die einzelnen Projekte zur Verbesserung des Zustandes des Flusses oder zur Erhaltung der urspr\u00fcnglichen Landschaft oder zu nachhaltigem Tourismus sichtbar gemacht werden und die damit auch M\u00f6glichkeit gibt, den Fortschritt der jeweiligen Arbeiten zu verfolgen.<br \/>\nDer Abschlussbericht enth\u00e4lt eine Liste und Informationen \u00fcber alle bereits begonnenen bzw. geplanten Projekte. Ebenso soll das erarbeitete, erprobte und auch f\u00fcr andere Fl\u00fcsse anwendbare Schema \u00fcber Vorgehensweisen klar dargestellt werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Ziele des Projekts wurden in der ersten Phase zum Gro\u00dfteil erreicht, insbesondere<br \/>\n\u00b7\tZusammenk\u00fcnfte mit Kollegen aus dem Donauraum<br \/>\n\u00b7\tZusammenarbeit \u00fcber Parteigrenzen hinweg<br \/>\n\u00b7\tTeilnahme an MultiStakeholder Foren<br \/>\n\u00b7\tInformation \u00fcber Gesetzgebung<br \/>\n\u00b7\tFortf\u00fchrung und Erweiterung der Zusammenarbeit<br \/>\nDie teilnehmenden Parlamentarier wiesen daraufhin, dass die Verwaltung (Ministerien) und andere Organisationen sie in ihre Informationsfl\u00fcsse ungen\u00fcgend einbeziehen, wodurch die politische Arbeit schwierig wird, beziehungsweise nicht alle unterschiedlichen Standpunkte der Stakeholder entsprechend einflie\u00dfen und ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen. Dies ist insbesondere auch deshalb f\u00fcr die Parlamentarier wichtig, da sich mit der Ratifizierung der Aarhuskonvention  eine neue politische Dimension der Partizipa-tion &#8211; auch in der Wahlkreisarbeit &#8211; er\u00f6ffnet und die Parlamentarier sich darauf vorbereiten m\u00fcssen.<br \/>\nBesonders erfreulich, da urspr\u00fcnglich gar nicht eingeplant, war die Teilnahme von Vertretern aus L\u00e4ndern, die zwar im Einzugsbereich der Donau liegen, jedoch keinen direkten Zugang zum Fluss haben.<br \/>\nBei den Beratungen stellte sich auch heraus, dass der Pr\u00e4sentation der Wasserrahmen-Richtlinie der Europ\u00e4ischen Union mehr Raum gewidmet werden musste sowie auch in der Nachbereitung entsprechend zu ber\u00fccksichtigen war, da diese von \u00fcberragender Bedeutung f\u00fcr die nachhaltige Entwicklung eines Flussbeckens ist.<br \/>\nBesondere  Schwierigkeiten ergaben sich aus zwei Umst\u00e4nden:<br \/>\n1.)Trotz vieler Bem\u00fchungen war es unm\u00f6glich, Parlamentarier aus den beiden L\u00e4ndern am Beginn der Flusslaufes, Deutschland und \u00d6sterreich, zu gewinnen. Dies scheiterte an Termin\u00fcberschneidungen und an Sprachbarrieren. Alle GLOBE Veranstaltungen sind grunds\u00e4tzlich auf Englisch. Dies war auch insofern besonders bedauerlich, als gerade f\u00fcr Abgeordnete aus diesen beiden L\u00e4nder die Probleme am Unterlauf der Donau interessant gewesen w\u00e4ren, da Wasserreinhaltung an der Quelle beginnen muss.<br \/>\n2.) Zuordnung von nationalen Projekten war auf Grund des Informationsstandes und auch wegen der damals noch laufenden Arbeiten der internationalen Kommission zum Schutz der Donau nicht in der geplanten Form m\u00f6glich und kann erst in einer weiteren Phase des Projekts durchgef\u00fchrt werden. Hier war der Ansatz wohl zu ambitioniert. Deshalb wurde auch von der Zusendung einer Landkarte, auf der konkrete Projekte vermerkt waren, abgesehen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Leicht fassbare und klare Information \u00fcber die Aktivit\u00e4ten in elektronischer Form.<br \/>\nEine Website mit der Donaukarte auf der die Fortschritte des Projektes dargestellt werden und die zu interaktiver Diskussion verwendet werden kann.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Da GLOBE Europa eine \u00fcber den politischen Parteien stehende Organisation ist, er\u00f6ffnete sich durch das Projekt f\u00fcr die Parlamentarier die M\u00f6glichkeit zu:<br \/>\n\u00b7\tKontakten zu Fachkollegen und Experten \u00fcber die Parteigrenzen hinaus<br \/>\n\u00b7\tAustausch von Meinungen und Informationen<br \/>\n\u00b7\tInformation \u00fcber Gesetzgebung<br \/>\n\u00b7\tDiskussion mit KollegInnen und Experten<br \/>\n\u00b7\tZugang zu Unterlagen und Dokumenten<br \/>\n\u00b7\tVerkn\u00fcpfung von internationalen Nachhaltigkeitszielen mit politischer Arbeit vor Ort<br \/>\nanhand der konkreten Problemstellungen der nachhaltigen Entwicklung des Donauraums.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ein Modellverfahren f\u00fcr internationale Wasserwege und Gew\u00e4sser zu entwickeln, dessen transparente Gestaltung allen interessierten Kreisen und Personen M\u00f6glichkeiten zur Partizipation bietet und die Meinungen und Arbeiten der interessierten Kreise aktiv einbezieht. 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