{"id":21955,"date":"2026-04-03T10:32:30","date_gmt":"2026-04-03T08:32:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/31971-01\/"},"modified":"2026-04-03T10:32:30","modified_gmt":"2026-04-03T08:32:30","slug":"31971-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/31971-01\/","title":{"rendered":"IDeA &#8211; Integration von Detrivoren in existierende Aquakulturproduktionsanlagen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Weltweit gewinnt die Produktion in Aquakulturen stetig an Bedeutung und wird<br \/>\nweiterhin unverzichtbar f\u00fcr die stabile Versorgung mit nachhaltigen produzierten<br \/>\nLebensmitteln sein (FAO 2018). Dabei sind Rohstoffverknappungen (Rana 2009)<br \/>\nsowie die Belastung nat\u00fcrlicher Lebensr\u00e4ume Aquakulturprobleme, welchen durch<br \/>\nneue Konzepte begegnet werden muss, um eine umweltgerechte(re) Lebensmittelproduktion<br \/>\nzu erreichen. Eine M\u00f6glichkeit ist die Integrierte Multitrophe Aquakultur<br \/>\n(IMTA) (Chopin et al. 2001), bei den Organismen verschiedener Trophieebenen<br \/>\ngemeinsam gehalten werden, um Platz-, Futter-, Energie und Wasserressourcen<br \/>\nbesser zu nutzen, N\u00e4hrstoffbelastungen zu senken und zudem weitere,<br \/>\nern\u00e4hrungsrelevante Produkte zu erzeugen.<br \/>\nIm IDEA Projekt sollte ein IMTA-Ansatz (Integrierte Multitrophe Aquakultur) entwickelt,<br \/>\nerprobt und erfolgreich im Aquakulturbetrieb eingesetzt werden, um die traditionelle<br \/>\nS\u00fc\u00dfwasser-Aquakultur in Teich- und Kanalsystemen in Deutschland nachhaltig<br \/>\n\u00f6kologisch und \u00f6konomisch umweltgerecht zu gestalten. Hierzu sollte eine detrivore<br \/>\nArt, der Edelkrebs (Astacus astacus), in bereits bestehende Forellenaquakulturen<br \/>\n(Oncorhynchus mykiss) integriert werden.<br \/>\nUm die \u00f6kologische Bilanz der Integration des neu entwickelten IMTA-Konzeptes<br \/>\nbewerten zu k\u00f6nnen, wurde die Senkung fester und gel\u00f6ster N\u00e4hrstoffen im System<br \/>\nbewertet. Die \u00f6konomische Nachhaltigkeit des Systems wurde mittels einer<br \/>\nWirtschaftlichkeitsanalyse bestimmt. Um den direkten Einsatz des neuen IMTAKonzeptes<br \/>\nzu gew\u00e4hrleisten und die Weiterf\u00fchrung und Verwertung der Projektergebnisse<br \/>\nzu erm\u00f6glichen, sollten noch w\u00e4hrend der Projektlaufzeit im Praxisbetrieb<br \/>\nProduktionszyklen angepasst und modifizierte Arbeitsroutinen erstellt werden. Die<br \/>\numgesetzten IMTA-Konzepte sollten so direkt nach Projektende Beispielcharakter f\u00fcr<br \/>\neine umsetzbare, ressourcenschonende und qualitativ hochwertige Produktion aus<br \/>\nnachhaltigen Aquakulturen in Deutschland haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Weltweit gewinnt die Produktion in Aquakulturen stetig an Bedeutung und wird weiterhin unverzichtbar f\u00fcr die stabile Versorgung mit nachhaltigen produzierten Lebensmitteln sein (FAO 2018). Dabei sind Rohstoffverknappungen (Rana 2009) sowie die Belastung nat\u00fcrlicher Lebensr\u00e4ume Aquakulturprobleme, welchen durch neue Konzepte begegnet werden muss, um eine umweltgerechte(re) Lebensmittelproduktion zu erreichen. 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