{"id":21904,"date":"2024-11-27T10:36:18","date_gmt":"2024-11-27T09:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17888-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:21","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:21","slug":"17888-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17888-01\/","title":{"rendered":"Innovationen in den Umweltwissenschaften  &#8211; Evaluation und Erarbeitung einer Studie zur Weiterentwicklung umweltwissenschaftlicher Studienangebote an der Universit\u00e4t L\u00fcneburg"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der Entwicklung von umweltwissenschaftlichen Studienangeboten auf nationaler Ebene, der bisher gemachten Erfahrungen im Diplomstudiengang Umweltwissenschaften sowie der aktuellen Diskussion um Bachelor- und Masterstudienabschl\u00fcssen sollten die vorhandenen Studienangebote des Fachbereichs Umweltwissenschaften der Universit\u00e4t L\u00fcneburg und die ins Auge gefassten Ver\u00e4nderungen und Erweiterungen auf den Pr\u00fcfstand gestellt werden.<br \/>\nDas Ziel des Vorhabens bestand in der Erschlie\u00dfung und Benennung von Innovationspotenzialen zur Weiterentwicklung des vorhandenen Studienangebots. Konkret sollten aus der Evaluation Empfehlungen resultieren, die sich auf die inhaltliche Weiterentwicklung und Schwerpunktsetzung der Umweltwissenschaften, die personelle Ausstattung des Fachbereichs Umweltwissenschaften sowie dessen s\u00e4chliche Ausstattung konzentrieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Evaluation wurde von f\u00fcnf externen Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern (Peers) durchgef\u00fchrt, die im Januar 2001 f\u00fcr eine Mitarbeit gewonnen werden konnten. Im Zeitraum von Februar bis April 2001 wurden von den Instituten des Fachbereichs Umweltwissenschaften Lehr- und Forschungsberichte erstellt, die in einem Selbstreport zusammengefasst wurden. Dieser Selbstreport wurde im Mai 2001 an die Peers verschickt. Die Peers haben den Fachbereich am 01.06.2001 und 07.12.2001 besucht und da-bei Gespr\u00e4che mit der Hochschulleitung, dem Dekan, mit Mitgliedern der drei Institute des Fachbereichs, den Wissenschaftlichen Mitarbeiter\/innen und Mitarbeiter\/innen des technischen und Verwaltungsdienstes sowie mit Vertretern der Studierenden gef\u00fchrt.<br \/>\nUm Informationen zur Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Attraktivit\u00e4t des Diplomstudiengangs Umweltwissenschaften zu bekommen, wurde im Januar 2001 ein Fragebogen erstellt und an die Studierenden im ersten Semester ausgeteilt. Ende 2001 wurde eine Befragung der Absolventinnen und Absolventen der letzten Jahrg\u00e4nge im Studiengang Umweltwissenschaften bzw. Angewandte Kulturwissenschaften &#8211; Bereich \u00d6kologie\/Naturwissenschaften vorbereitet und im Januar 2002 an 202 AbsolventInnen verschickt.<br \/>\nDer Schlussbericht der Peers ist dem Fachbereich Mitte Mai 2002 zugegangen. Die Evaluation des Fachbereichs Umweltwissenschaften wird im Rahmen einer Tagung am 08.07.2002 abgeschlossen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Gutachter sind der Auffassung, dass der Studiengang sich prinzipiell bew\u00e4hrt hat und &#8211; auch ungeachtet m\u00f6glicher Weiter- oder Parallelentwicklungen von Bachelor- und Masterstudienangeboten &#8211; es unbedingt verdient, aufrechterhalten zu werden. Es sollte jedoch eine Reihe von strukturellen und inhaltlichen Ver\u00e4nderungen in Angriff genommen werden, die das innovative Potenzial eines solchen Studiengangs besser aussch\u00f6pfen, erweitern und es auch bundesweit in seiner Besonderheit weiter etablieren k\u00f6nnten.<br \/>\nEmpfehlungen der Peers zu strukturellen und inhaltlichen Ver\u00e4nderungen beziehen sich auf:<br \/>\n\u00b7\tst\u00e4rkere Ausrichtung auf die Analyse und Gestaltung von Nachhaltigkeit<br \/>\n\u00b7\tkonsequente Ber\u00fccksichtigung des Nachhaltigkeitsdreiecks<br \/>\n\u00b7\tst\u00e4rkere Praxisorientierung und internationale Ausrichtung<br \/>\n\u00b7\tReduzierung der Vielfalt der angebotenen F\u00e4cher bzw. der vermittelten Inhalte<br \/>\n\u00b7\tbewusstere Auswahl bei den bestehenden Schwerpunktfeldern<br \/>\n\u00b7\tSchaffung von wahrhaft interdisziplin\u00e4ren Angeboten, Verst\u00e4rkung der vorhandenen Ans\u00e4tze<br \/>\n\u00b7\tUmfang interdisziplin\u00e4rer Veranstaltungen (team teaching) betr\u00e4chtlich erweitern und vom Beginn des Studiums an anbieten<br \/>\n\u00b7\tLernprozess der Lehrenden f\u00fcr die Trans- und Interdisziplinarit\u00e4t<br \/>\n\u00b7\tflexiblere Handhabung von Studienordnung bzw. F\u00e4cherkanon<br \/>\n\u00b7\tLehrimporte aus anderen Studieng\u00e4ngen<br \/>\n\u00b7\tEtablierung von Interdisziplinarit\u00e4t und Praxisverbundenheit als genuinen Forschungsgegenstand<br \/>\n\u00b7\tVermittlung und Praktizierung von methodisch gut fundierter Probleml\u00f6sekompetenz<br \/>\n\u00b7\tEinf\u00fchrung von englischsprachigen Lehrveranstaltungen\u00b7\tVermittlung von sozialen Kompetenzen (Teamarbeit, Projektmanagement, Kommunikationsf\u00e4higkeit, Konflikt(l\u00f6se)f\u00e4higkeit, Mediationstechniken, Pr\u00e4sentationstechniken und Mediationstechniken)<br \/>\nEine Modularisierung des jetzt vorhandenen Studienganges wird auf jeden Fall als sinnvoll eingesch\u00e4tzt, um damit Studierenden aus dem Ausland und aus anderen deutschen Universit\u00e4ten die M\u00f6glichkeit zu geben, zertifizierbare Teilbereiche in L\u00fcneburg zu studieren, die an den Heimatuniversit\u00e4ten anerkannt werden. Wenn der Fachbereich sich zur Entwicklung von BA- und MA-Studieng\u00e4ngen entschlie\u00dft, sollte dies nach Meinung der Gutachter zun\u00e4chst parallel zum bestehenden Diplomstudiengang geschehen. Ein Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften ebenso wie der in Kooperation mit der TU Clausthal geplante BA-Studiengang Energiemanagement oder vielleicht auch ein neu zu konzipierender Studiengang K\u00fcstenzonenmanagement m\u00fcsste einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln und nicht nur die erste Stufe eines konsekutiven Studiengangs darstellen. Masterangebote m\u00fcssten so strukturiert sein, dass sie nicht nur auf dem in L\u00fcneburg angebotenen BA-Abschluss oder eventuell auch weiteren L\u00fcneburger BA-Studieng\u00e4ngen aufbauen, sondern auf der Basis unterschiedlicher BA-Abschl\u00fcsse (von anderen Universit\u00e4ten) studierbar sind.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Vorhabens werden auf einer Tagung am 08.07.2002 pr\u00e4sentiert und diskutiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Aufgrund der Ergebnisse dieses Vorhabens wird es eine Revision des Studienganges Umweltwissenschaften an der Universit\u00e4t L\u00fcneburg geben. Mit dem Ansatz besteht gro\u00dfes Innovationspotenzial hinsichtlich einer interdisziplin\u00e4ren Umsetzung, die bisher auch im Vergleich zu Aktivit\u00e4ten an anderen Hochschulen wegweisend ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Vor dem Hintergrund der Entwicklung von umweltwissenschaftlichen Studienangeboten auf nationaler Ebene, der bisher gemachten Erfahrungen im Diplomstudiengang Umweltwissenschaften sowie der aktuellen Diskussion um Bachelor- und Masterstudienabschl\u00fcssen sollten die vorhandenen Studienangebote des Fachbereichs Umweltwissenschaften der Universit\u00e4t L\u00fcneburg und die ins Auge gefassten Ver\u00e4nderungen und Erweiterungen auf den Pr\u00fcfstand gestellt werden. 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