{"id":21632,"date":"2024-11-27T10:36:13","date_gmt":"2024-11-27T09:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17206-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:14","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:14","slug":"17206-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17206-01\/","title":{"rendered":"Einrichtung der Umwelt-Musik-Werkstatt f\u00fcr Jugendliche in der Umweltstation Kloster Ensdorf"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Mit Musik als Medium das Thema Mensch und Umwelt ansprechen, mit Menschen in Dialog treten, mit Kl\u00e4ngen Raum schaffen zum Stillhalten und f\u00fcr Begeisterung, mit Texten zum Nachdenken anregen und Impulse geben: Eine Vision, die darauf abzielt, dass Menschen nachhaltig und bewusst mit Umwelt und Sch\u00f6pfung umgehen. Die UMW verfolgt aber auch das Ziel, Musiker aller Stilrichtungen als Zielgruppen und Multiplikatoren f\u00fcr Umweltthemen zu gewinnen. Die UMW organisiert Umweltbildung durch Musik. CDs und Produktionen mit Umweltthemen kommen so in DiscMan und MP3-Player von Jugendlichen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Programm sieht Festivals, Kurse, Seminare, Studioaufenthalte, Workshops vor. Dazu kommen Veranstaltungen der beruflichen Fort- und Weiterbildung (z. B. f\u00fcr und mit Lehrer und P\u00e4dagogen) und Pro-gramme vor Ort (z. B. an Schulen, bei (B\u00fcrger)Festen, in Kooperation mit Partnern). Aus den Aktivit\u00e4ten der UMW werden Medien und Publikationen entstehen, in denen Ergebnisse, Modelle und Projekte zu h\u00f6ren und nachzulesen sind (z. B. Lehrer-Handreichungen (Ideen, Arbeitsbl\u00e4tter, AK), Jahres-Sampler, Umweltsongbook, Live-Mitschnitte). In Zusammenarbeit mit dem ZUK k\u00f6nnten im Kloster Benediktbeuern und anderswo Treffen (Festivals, Konzerte) f\u00fcr Umweltmusiker, ggf. mit namhaften K\u00fcnstlern, ver-anstaltet werden. F\u00fcr die UMW werden zwei Etagen des ehemaligen Schulgeb\u00e4udes f\u00fcr die Projektarbeit frei gemacht, in denen das Tonstudio und ein Musikraum sowie ein B\u00fcro, ein Konferenz- und ein Tagungsraum mit Versorgungseinheit untergebracht werden k\u00f6nnen. Vom benachbarten Bildungshaus werden fallweise \u00dcbernachtungs- und Tagungsr\u00e4ume und die Versorgung angemietet.<br \/>\nVerschiedene Dinge sind bereits geplant: z. B. Nat-Ur-Insturmente, Musik mit Gebrauchsgegenst\u00e4nden, Schrottorchester, Musik mit Hilfe der Sonne, andere in Vorbereitung: Sonnenwende, Mit phil Harmonie (offene Probe), Carmina pur ana 2000 TennenFestival in Benediktbeuern, Passion der Sch\u00f6pfung,  Naturkl\u00e4nge wahrnehmen und improvisieren und diverse Einzelma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Idee, Musik als Medium in der Umweltbildung einzusetzen, hat sich als Praxismodell bew\u00e4hrt.<br \/>\nZur Halbzeit waren viele der Anfangsideen umgesetzt und auf ihre Wirksamkeit hin gepr\u00fcft. Nahezu alle ausgeschriebenen Workshops waren ausgebucht.<br \/>\nDas Interesse an den Workshops der UMW h\u00e4lt weiter an.<br \/>\nDas hauseigene Tonstudios ist mit reichlich Arbeit eingedeckt. Das Angebot des Labelcodes creazione unisono macht eine Zusammenarbeit mit der UMW besonders interessant.<br \/>\nDer Zugang zu Umweltthemen \u00fcber das Texten von Liedern gelang sehr schwer. Im Gegensatz dazu gelingt der Zugang zu Umweltthemen am leichtesten \u00fcber den Einsatz nat\u00fcrlicher Materialien im Instrumentenbau.<br \/>\nDie Umwelt-Musik-Werkstatt hat sich bei MusikerInnen, P\u00e4dagogInnen und Multiplikatoren einen Namen gemacht (z. B. Amberger Lehrerseminar 2002). Seit dieser Zeit ist mit dem Arbeitskreis f\u00fcr Schulmusik ein verl\u00e4sslicher Partner f\u00fcr Lehrerfortbildungen in Bayern gefunden.<br \/>\nDer Ausbau des Bereiches Konzerte und Veranstaltungen gelang im Sommer 2002 mit den Umwelt-Kultur-Tagen, eine Mischung aus Konzert und literarischer Lesung. Diese Reihe lebt von ausgesuchten Lyrikern, hervorragenden Musikern und den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Veranstaltungsorten. Neue Zielgruppen, Veranstaltungsorte, Erfahrungen und neue Partner in Kunst, Politik und Wirtschaft sind der Gewinn dieser Reihe. 2003 konnte sie auf die umliegenden Regionen \u00fcbertragen werden.<br \/>\nMit dem Projekt Umwelt-Musik-Werkstatt ist es der Umweltstation Kloster Ensdorf gelungen, neue Wege in der Umwelterziehung zu gehen. Diese waren einerseits in der Erprobungsphase auf Ensdorf und die Region zugeschnitten, wegen ihrer Breitenwirkung aber durchaus nachahmenswert. Die Angebote sind als Bausteine, Module, Workshops, Events und Veranstaltungskonzepte aufbereitet und so auf andere (Umwelt-)Bildungseinrichtungen und Veranstalter \u00fcbertragbar.<br \/>\nIm Klostergarten entstand ein Klanghaus, das die UMW sicht- und h\u00f6rbar macht und von den Besuchern ohne Anleitung (personalneutral) erkundet werden kann. Hier werden Aha-Erlebnisse erzeugt und ver-schiedene Materialien auf Praxistauglichkeit getestet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Umweltbildung muss \u00f6ffentlichkeitswirksam, peppig und repr\u00e4sentativ sein. Eine Auswahl von Anfragen: Stadt- und B\u00fcrgerfeste, Bayerischer Naturschutztag, TV-Sender KiKa, Zeitschrift Brigitte, Landesgartenschau, StMLU, &#8230; sogar Karnevalsumz\u00fcge.<br \/>\nDiese Art von Umweltbildung muss direkt, praktisch und kreativ sein, soll auffallen und etwas darstellen. Sie muss Herz, Kopf und Hand ansprechen und eine kritische Auseinandersetzung mit der Realit\u00e4t erm\u00f6glichen.<br \/>\nSt\u00e4ndige Pr\u00e4senz in der Tagespresse, Beitr\u00e4ge in Fachzeitschriften, Auftritte und Berichte in H\u00f6rfunk und TV (Lokalsender, BR-Fernsehen und &#8211; Rundfunk) sind in der j\u00e4hrlichen Presseschau gesammelt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Konzepte der Umweltbildung m\u00fcssen darauf reagieren, dass \u00fcber 90 % unserer Prozesse im Hirn unbewusst ablaufen. Gefragt ist deshalb Umweltbildung, die Gef\u00fchle, Sehns\u00fcchte und Bed\u00fcrfnisse der Menschen anspricht (s. a. Kapitel 36 der Konferenz von Rio 1992).In Kursen, Workshops und Aktivit\u00e4ten mit Schulklassen und Kleingruppen hat in 430.000 Teilnehmerstunden eine intensive und fruchtbare Umweltbildungsarbeit mit \u00fcber 3.600 Teilnehmern stattgefunden hat. Die gr\u00f6\u00dfere Breitenwirkung haben aber die 192 Gro\u00dfveranstaltungen und Events mit fast 22.000 gebracht. Die Medien Nr. 1 bei Gro\u00dfveranstaltungen sind Musik und k\u00fcnstlerische Performance. Grund genug, hier v. a. wegen der M\u00f6glichkeit, Jugendliche zu erreichen, weiterzuarbeiten.<br \/>\nDie Konzeption der Umwelt-Musik-Werkstatt wird fortgeschrieben. R\u00fcckmeldungen, Anregungen und eigene Ideen der Teilnehmer und Verbundpartner sind nahezu unersch\u00f6pflich.<br \/>\nDie Idee der UMW wird weitergef\u00fchrt in einer Projektphase 2. Inhaltlicher Schwerpunkt ist eine Umweltbildungs-Event-Agentur, bei der Module f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen gesammelt, betestet, aufbereitet und vermittelt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Mit Musik als Medium das Thema Mensch und Umwelt ansprechen, mit Menschen in Dialog treten, mit Kl\u00e4ngen Raum schaffen zum Stillhalten und f\u00fcr Begeisterung, mit Texten zum Nachdenken anregen und Impulse geben: Eine Vision, die darauf abzielt, dass Menschen nachhaltig und bewusst mit Umwelt und Sch\u00f6pfung umgehen. 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