{"id":21608,"date":"2023-07-13T15:12:37","date_gmt":"2023-07-13T13:12:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08259-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:37","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:37","slug":"08259-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08259-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Holz: Workshop Bestimmung von Holzschutzmitteln in Gebrauchtholz"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Entsorgung des Gebrauchtholzes ist f\u00fcr die \u00fcberwiegend klein- und mittelst\u00e4ndischen Betriebe der Holz- und Forstwirtschaft eine sowohl unter \u00f6konomischen als auch \u00f6kologischen Gesichtspunkten essentielle Frage f\u00fcr die Marktf\u00e4higkeit von Holzprodukten. F\u00fcr die Verwertung von Gebrauchtholz ist eine m\u00f6glichst niedrige Belastung mit Schadstoffen erforderlich. Die Zielsetzung des geplanten Workshops ist die aktuelle Darstellung von wesentlichen Ergebnissen aus Forschungsvorhaben, die sich mit der Analyse von Holzschutzmitteln unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Gebrauchtholzes besch\u00e4ftigen. Durch Informationstransfer soll sowohl die Nutzung moderner Analysentechniken in der Gebrauchtholzverwertung verst\u00e4rkt als auch die Qualit\u00e4t der gewonnenen Recyclingholzsortimente zum Schutz von Mensch und Umwelt verbessert werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Workshop ist ausgerichtet auf die \u00fcberwiegend klein- und mittelst\u00e4ndischen Betriebe der Holzwirtschaft, die sich mit der Aufbereitung und Verwertung von Gebrauchtholz besch\u00e4ftigen, doch sollen auch auf diesem Gebiet aktive Pr\u00fcf- und Analyseeinrichtungen, interessierte Studenten und Doktoranden sowie Vertreter von Beh\u00f6rden und Ministerien die Gelegenheit erhalten, sich aktuell zu informieren und die mit dem Thema verbundenen Probleme im Kreise von ausgewiesenen Fachleuten zu diskutieren.<br \/>\nDer Workshop ist als zweit\u00e4gige Veranstaltung mit insgesamt 16 Fachreferaten ausgelegt. Weiterhin ist geplant, w\u00e4hrend der Tagung in einem Nebenraum verschiedene Analyseverfahren demonstrativ vorzustellen. Institutionen, die aus zeitlichen Gr\u00fcnden nicht durch Referate in das Workshopprogramm ein-gebunden werden k\u00f6nnen, erhalten hier auch die M\u00f6glichkeit, mittels Poster \u00fcber Ergebnisse ihrer Forschungen zu berichten. Die Inhalte der Referate werden in ausf\u00fchrlicher Form in einem Tagungsband zusammengefasst.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Veranstaltung war mit ca. 90 Teilnehmern f\u00fcr ein auf spezielle analytische Zielrichtungen ausgerichtetes Thema gut besucht. Auch die Herkunft der Teilnehmer sowohl aus den Betrieben der Altholzaufbereiter und -verwerter als auch aus Analyselabors und Forschungseinrichtungen entsprach der Zielsetzung des Vorhabens. Auf der Basis der Fachreferate konnten in intensiven Diskussionen die M\u00f6glichkeiten und Grenzen moderner Analyseverfahren f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung und den Qualit\u00e4tsnachweis von Recyclingholzsortimenten gewonnen aus Gebrauchtholz unterschiedlicher Herkunft dargestellt werden. Das Informationsbed\u00fcrfnis der Teilnehmer \u00fcber den Sachstand bei einfachen und\/oder schnellen Analyse- und Erkennungsverfahren wurde gedeckt, bei dem besonders im \u00f6ffentlichen Interesse stehenden Holzschutzmittelwirkstoff Pentachlorphenol (PCP) konnten die besonderen Anforderungen an eine exakte Analytik auch im Spurenbereich herausgestellt werden.<br \/>\nWeitere wichtige Aufgaben bei der Umsetzung wie eine repr\u00e4sentative Probenahme bei Mischholzsortimenten oder eine statistische Bewertung der Einzelergebnisse unter dem Gesichtspunkt der Streuung wurden behandelt. Die Demonstration von Ger\u00e4ten und Verfahren rundete den Kenntniszuwachs bei den Teilnehmern ab. Der Workshop hat daher wesentlich dazu beitragen, dass k\u00fcnftig bei der stofflichen Verwertung von Gebrauchtholz die Gefahr eines Eintrags von Schadstoffen in Recyclingprodukte deutlich verringert wird. Bei Schadstoffbelasteten Holzsortimenten wurde die Einsatzm\u00f6glichkeit von Erkennungs- und Zuordnungsverfahren herausgearbeitet, sodass k\u00fcnftig auch hier eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Zuweisung in einen geeigneten Entsorgungs- oder Beseitigungsweg erleichtert wird.<br \/>\nAuch hinsichtlich der in der Erarbeitung befindlichen bundeseinheitlichen Altholzverordnung konnte Zuleistung erbracht werden. Der Workshop hat somit die Ziele des modernen Umwelt- und Verbraucher-schutzes in diesem speziellen Bereich der Abfall- und Recyclingwirtschaft gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>\u00b7\tVorank\u00fcndigung auf den Internetseiten des WKI www.wki.fhg.de (nach Veranstaltung gel\u00f6scht)<br \/>\n\u00b7\tVorank\u00fcndigungen im Holz-Zentralblatt vom 28.02.2000 sowie in der HK 3\/00<br \/>\n\u00b7\tnach Abschluss des Workshops: Artikel in der HK 4\/2000 und 6\/2000 (WKI-Mitteilung 746\/2000) sowie im Holz-Zentralblatt vom 14.04.2000<br \/>\n\u00b7\tTagungsband: WKI-Bericht Nr. 36<br \/>\n\u00b7\tWKI-Jahresbericht 2000<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das F\u00f6rderprojekt stellte moderne Verfahren der Analyse und Erkennung von Schadstoffen in Gebrauchtholz den Aufbereitern und Verwertern unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Anforderungen f\u00fcr die gewerbliche Praxis im klein- und mittelst\u00e4ndischen Bereich vor. In Anbetracht der Weiterentwicklung der Analysetechnik und der zunehmenden Erfahrung durch Anwendung ist zu erw\u00e4gen, ob ein solcher Workshop in einem angemessenen Zeitabstand von z. B. etwa 2 Jahren wiederholt werden sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Entsorgung des Gebrauchtholzes ist f\u00fcr die \u00fcberwiegend klein- und mittelst\u00e4ndischen Betriebe der Holz- und Forstwirtschaft eine sowohl unter \u00f6konomischen als auch \u00f6kologischen Gesichtspunkten essentielle Frage f\u00fcr die Marktf\u00e4higkeit von Holzprodukten. F\u00fcr die Verwertung von Gebrauchtholz ist eine m\u00f6glichst niedrige Belastung mit Schadstoffen erforderlich. 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