{"id":21604,"date":"2023-07-13T15:12:44","date_gmt":"2023-07-13T13:12:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08474-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:45","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:45","slug":"08474-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08474-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung und Test eines Sonnensimulators f\u00fcr die Qualit\u00e4tskontrolle bei der Herstellung von Photovoltaikmodulen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Angesto\u00dfen durch das Monitoring (Projekt zur System\u00fcberwachung im 1000 D\u00e4cher Programm), durch Einspeiseverg\u00fctungen und gr\u00fcne Stromtarife ist erkannt worden, dass sowohl exakte Produktionskontrolle, als auch die Kalibrierung der Leistungsabgabe von PV- Modulen unter Standardmessbedingungen (kurz STC) von sehr hoher Bedeutung sind.<br \/>\nIm Rahmen der Modulproduktion wird die Leistungsabgabe von Photovoltaik-Modulen in einem Solarsimulator unter simuliertem Sonnenlicht gemessen. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung und der Prototypentest eines solchen Solarsimulators f\u00fcr die Produktionskontrolle, unter Verwendung spezieller Blitzlampen. Insbesondere sollen durch diese Entwicklung die speziellen Probleme bei der Produktionskontrolle von Gro\u00dfmodulen, sowie erweiterte technische Anforderungen durch Silizium-Solarzellen neuerer Technologie ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEs soll ein Blitzlichtsimulator zur Produktionskontrolle von Fassadenmodulen (mindestens 1,5*1,5m2 Gr\u00f6\u00dfe) entwickelt werden, bei einem hohen Durchsatz von Messobjekten (kurze Messdauer, hohe Blitzwiederholrate). Er soll die Vorteile der Einzelblitz- und Multiblitzsimulatoren vereinen: Verringerter Platzbedarf, Eignung f\u00fcr Dauerbetrieb, Umsetzung der relevanten Messverfahren nach den Normen IEC 60904-9, IEC 60904-1,2, IEC 61215 auch f\u00fcr gro\u00dffl\u00e4chige Module, lange Blitzdauer, Selbsterkennung von modultechnologiebedingten Messfehlern im Standardmessverfahren, Verwendung angepasster Messroutinen f\u00fcr kapazit\u00e4tsreiche Solarzellen\/Module, Ermittlung der Leistungsabgabe bei den an vielen Standorten vorliegenden mittleren Einstrahlungswerten, energetische Modulbewertung. Im Vergleich zu Simulatoren mit Dauerbeleuchtung wird nur 1\/150 des Energiebedarfs zum Betrieb n\u00f6tig sein.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projektes wurde ein Blitzlichtsimulator entwickelt, mit dem die Kalibrierung von Solarmodulen bis zu einer Gr\u00f6\u00dfe von 2m x 2m m\u00f6glich ist. In einem Messvergleich wurde eine hervorragende \u00dcbereinstimmung zu den Kalibrierwerten ermittelt, die der T\u00dcV Rheinland an dem Testmodul ermittelt hat, die Abweichung bei der gemessenen Leistung betrug nur 0,5% (relativ).<br \/>\nDie Reproduzierbarkeit der Messergebnisse liegt zwischen 0,06% (f\u00fcr den Kurzschlussstrom) und 0,18% (f\u00fcr die Modulleistung), wenn man 30 Messungen an einem Modul durchf\u00fchrt.<br \/>\nDer Prototypentest des Ger\u00e4tes erfolgte in einer realen Produktionsumgebung, es wurde hierbei insbesondere auf Fehlertoleranz und auf einfache Bedienung geachtet.<br \/>\nBisher war die Alternative zu den (fehlerbehafteten) Multiblitzmessungen die Kalibrierung der Module an einem Dauerlichtsimulator. Diese Ger\u00e4te ben\u00f6tigen zwischen 12kW und 80 kW elektrischer Energie. Demgegen\u00fcber liegt der Energieverbrauch des hier entwickelten Simulators bei ca. 2kW. Es wurde also zu diesen Vergleichsger\u00e4ten eine erhebliche Energieeinsparung erzielt, gleichzeitig hilft der Simulator durch seine genauen Messungen, das Vertrauen der Verbraucher  in die Messwerte der Solarmodulhersteller zu erh\u00f6hen. Es wurde also sowohl das technische als auch die umweltpolitisch relevante Zielset-zung des Projektes erreicht.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Teilergebnisse des Projektes wurden auf zwei internationalen Fachkongressen pr\u00e4sentiert. Ferner wurden die Ergebnisse auf der begleitenden Fachmesse zur europ\u00e4ischen Photovoltaikkonferenz in M\u00fcnchen, 2001, vorgestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Es wurde ein Solarsimulator entwickelt, der die pr\u00e4zise Kalibrierung von gro\u00dffl\u00e4chigen Solarmodulen innerhalb einer Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr Solarmodule erm\u00f6glicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Angesto\u00dfen durch das Monitoring (Projekt zur System\u00fcberwachung im 1000 D\u00e4cher Programm), durch Einspeiseverg\u00fctungen und gr\u00fcne Stromtarife ist erkannt worden, dass sowohl exakte Produktionskontrolle, als auch die Kalibrierung der Leistungsabgabe von PV- Modulen unter Standardmessbedingungen (kurz STC) von sehr hoher Bedeutung sind. 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