{"id":21561,"date":"2023-07-13T15:12:40","date_gmt":"2023-07-13T13:12:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08354-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:40","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:40","slug":"08354-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08354-01\/","title":{"rendered":"Das (etwas andere) Gr\u00fcne Klassenzimmer"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Gr\u00fcne Klassenzimmer ist traditionell ein fester Bestandteil auf Bundesgartenschauen. Gr\u00fcne Themen aus dem Natur- und Umweltbereich werden den Sch\u00fclern n\u00e4her gebracht. Das Gr\u00fcne Klassenzimmer in Potsdam soll einen deutlichen Akzent im Bereich der Agenda 21 bzw. der Nachhaltigkeit erhalten. Von daher ist der Titel das (etwas andere) Gr\u00fcne Klassenzimmer f\u00fcr die hier verfolgte Konzeptionierung ein Signal f\u00fcr einen neuen Ansatz.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEs werden auf dem Gel\u00e4nde ca. 25 Unterrichtsstationen ausgewiesen. Je eine Station wird von einer Schulklasse nach vorhergehender Anmeldung besucht. Der Unterricht pro Station kann bis zu 1 \u00bd Stunden dauern. Der Unterricht wird von eigenem p\u00e4dagogisch geschultem Personal durchgef\u00fchrt. Die nachhaltige Entwicklung verlangt nach einer \u00d6ffnung der Schulen zu ihrem Umfeld. Die BUGA 2001 l\u00e4sst sich in hervorragender Weise dazu nutzen, dieses Prinzip zu realisieren, in dem auf einen Lernortverbund gesetzt wird. Die Thematik der einzelnen Stationen soll so aufbereitet werden, dass eine Verbindung zwischen den einzelnen Lerninhalten der Stationen und den M\u00f6glichkeiten, die sich Lehrkr\u00e4ften und Sch\u00fclern in ihrer Schule und in ihrem schulischen Umfeld er\u00f6ffnen, geschaffen wird. Die Bundesgartenschau soll nicht als einzelner Event angesehen werden, sondern Initialz\u00fcndung f\u00fcr die Weiterbesch\u00e4ftigung mit den verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit sein. Dieses spiegelt sich insbesondere in den Konzepten folgender Stationen, die hier beispielhaft f\u00fcr die projektierten 25 Stationen aufgef\u00fchrt werden, wieder:<br \/>\n&#8211;\tNicht ausgesch\u00f6pfte Ressourcen: Essbare Pflanzen<br \/>\nEs wird gezeigt, dass es in der unmittelbaren Umgebung ein Reservoir an essbaren Pflanzen gibt. Die Entwicklung der Landwirtschaft hat zu einem Verlust der Sorten- und Artenvielfalt gef\u00fchrt. Dieses wird aus heutiger Sicht als Risiko f\u00fcr die Ern\u00e4hrung der Menschheit in der Zukunft angesehen.<br \/>\n&#8211;\tNachhaltige Ressourcen: Nachwachsende Rohstoffe<br \/>\nDas komplexe Thema soll f\u00fcr Sch\u00fcler aufbereitet werden und im Sinn der Idee eines Lernortverbundes so vorgestellt werden, dass die auf dem Gartenschaugel\u00e4nde gewonnenen Einsichten und Handlungsm\u00f6glichkeiten auf dem eigenen Schulgel\u00e4nde umgesetzt werden k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8211;\tLebensstile und Gartenkunst: G\u00e4rten der Dekaden<br \/>\nGezeigt werden die Zierg\u00e4rten der 50er, 60er, 70er, 80er und 90er Jahre. Der Lerneffekt besteht in der Einsicht, dass zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Personenkreisen Natur unter-schiedlich wahrgenommen wird.<br \/>\n&#8211;\tNachhaltiger Umgang mit S\u00fc\u00dfwasser<br \/>\nIm Kontext der Bundesgartenschau Potsdam 2001 gibt es mehrere Stellen, an denen das Thema S\u00fc\u00dfwasser als wichtiges Thema der Agenda 21 bzw. der Nachhaltigkeit behandelt werden kann. Zwei Entw\u00e4sserungssammelbecken, die spiralf\u00f6rmig angelegt wurden, sind zum Teil begehbar. Sie haben einen Durchmesser von 25 bis 30 Metern und sind bis zu drei Meter tief. Auf Grund von Anleitungen auf der Bundesgartenschau sollen die Sch\u00fcler bef\u00e4higt werden, sich mit der Wasserqualit\u00e4t zu besch\u00e4ftigen.<br \/>\n&#8211;\tNachhaltigkeit der Geschichte: Die Bornstedter Feldflur<br \/>\nAn den Kernbereich der BUGA 2001 schlie\u00dft sich die Bornstedter Feldflur an; sie ist ein Teil der Lenn\u00e9schen Kulturlandschaft. Sie wurde von Lenn\u00e9 und Sello auf der Basis des Grundgedankens der Landschaftsversch\u00f6nerung im 19. Jahrhundert strukturiert. Ziel war die Verbindung zwischen Sch\u00f6nem und N\u00fctzlichen. Die Konzeptionierung wird sich mit der Landschafts\u00e4sthetik, die sich durch intensive und extensive Landwirtschaft und Gartenbau ergibt, auseinandersetzen. <\/p>\n<p>Das Projekt des (etwas anderen) Gr\u00fcnen Klassenzimmers gliedert sich in zwei Phasen. In der diesem Antrag zu Grunde liegenden Phase geht es um die Entwicklung des Konzeptes und der Pr\u00fcfung der Durchf\u00fchrbarkeit. Des weiteren nimmt diese erste Phase die Ver\u00f6ffentlichung des Konzeptes und der Verbreitung an. <\/p>\n<p>Der zweite Teil des Projektes wir die konkrete Umsetzung im Veranstaltungshalbjahr aufnehmen. <\/p>\n<p>1. Phase des Projektes, Konzeption und Ver\u00f6ffentlichung<br \/>\nPersonal<br \/>\nZur Vorbereitung des Gr\u00fcnen Klassenzimmers wird eine Person hauptamtlich ab Mitte 2000 das Projekt betreuen. Sie wird die in dem Projektantrag genannten Themen und Inhalte in Abstimmung mit Fachleuten aus den verschiedenen Bereichen mit p\u00e4dagogischen Konzepten f\u00fcllen. Die Konzepte werden in einer Brosch\u00fcre ver\u00f6ffentlicht. Mit Anschreiben und der Informationsbrosch\u00fcre werden die Schulen auf das Projekt aufmerksam gemacht.<br \/>\nErstellung von Unterrichtskonzepten, altersgem\u00e4\u00df ausgearbeitet<br \/>\nVorformulierte Konzepte werden im Rahmen der weiteren Realisierungsphase durch die Lehrkr\u00e4fte, die anschlie\u00dfend auf der Bundesgartenschau unterrichten werden, detailliert und altersgem\u00e4\u00df ausgearbeitet. Die Lehrkr\u00e4fte sollen eine umweltp\u00e4dagogische Vorbildung haben und werden als freie Mitarbeiter engagiert. Sie werden f\u00fcr die p\u00e4dagogische Umsetzung des Konzeptes verantwortlich sein.<br \/>\nDas Gr\u00fcne Klassenzimmer besteht aus 25 Unterrichtsstationen. 15 dieser Stationen werden von freien Mitarbeitern detailliert. Hierbei wird auf die verschiedenen Klassenstufen eingegangen, so dass pro Station ca. zwei Unterrichtskonzepte und in der Summe ca. 30 Konzepte erstellt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Brosch\u00fcre, Mailings<br \/>\nNach den Schulsommerferien werden die Schulen Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Randgebiete von Niedersachsen, Sachsen und die Schulen Berlins mit einem ersten Mailing angeschrieben und auf die Bundesgartenschau und die Veranstaltung des Gr\u00fcnen Klassenzimmers aufmerksam gemacht. Zum Jahresende erfolgt die Verschickung der Brosch\u00fcre an die Schulen. Je nach Resonanz wird mit einem weiteren Mailing kurz vor Er\u00f6ffnung der Bundesgartenschau auf das Angebot des Gr\u00fcnen Klassenzimmers hingewiesen.<br \/>\nJede Schule erh\u00e4lt nur eine Brosch\u00fcre. Die Anmeldungsformulare, Wegbeschreibung und die allgemeinen Informationen zur Bundesgartenschau Potsdam 2001 werden in dieser so aufgenommen, dass sie als Kopiervorlagen dienen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Brosch\u00fcre hat das Grundformat von DIN A 4. 16 Seiten werden im 4-Farbdruck erstellt. Die weiteren 16 Seiten werden schwarz-wei\u00df gedruckt.<\/p>\n<p>Bau der Unterrichtsstationen<br \/>\nPlanerische Inhalte der Bundesgartenschau Potsdam 2001 werden als Stationen des Gr\u00fcnen Klassenzimmers ausgewiesen. Diese Stationen erhalten nur in einzelnen F\u00e4llen gr\u00f6\u00dfere bauliche Ver\u00e4nderungen. Sie werden mit Schirmen \u00fcberstellt, um den Sch\u00fclern einen Schutz vor Sonne zu bieten. Der Unterricht findet bei jedem Wetter im Freien statt.<br \/>\nAn einigen Stationen wird, wenn notwendig, das Aufstellen von Exponaten vorgenommen. Dieses trifft f\u00fcr folgende Stationen zu:<br \/>\n&#8211;\tNachhaltigkeit im Umgang mit S\u00fc\u00dfwasser an zwei Standorten des Gel\u00e4ndes<br \/>\n&#8211;\tSchutz und F\u00f6rderung der Gesundheit, Standort Gartenbau<br \/>\n&#8211;\tImkerei<br \/>\n&#8211;\tBiodiversit\u00e4t und Bionik im Waldpark am Schragen<br \/>\n&#8211;\tGesundheitsgarten<br \/>\n&#8211;\tNachhaltiger Siedlungsraum<br \/>\n&#8211;\tKleingartenanlage<br \/>\n&#8211;\tRemisenpark<br \/>\n&#8211;\tVermeidung und Reduktion von Abfall<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt des (etwas anderen) Gr\u00fcnen Klassenzimmers wird in Au\u00dfendarstellung der Bundesgartenschau Potsdam 2001 einen wichtigen Platz einnehmen. Das Projekt wird in den Zusammenh\u00e4ngen der Veranstaltungen, der \u00f6kologischen Inhalte der Bundesgartenschau und insbesondere der Veranstaltungen mit und f\u00fcr Kinder genannt.<br \/>\nDas Thema wird auf Veranstaltungen f\u00fcr Sch\u00fcler und auf Messen f\u00fcr Lehrer pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das (etwas andere) Gr\u00fcne Klassenzimmer hat das Ziel, im Sinne der Agenda 21 Bildung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung anzubieten. Die Verbindung von interdiszipliniertem Wissen, dem projekt- und Erlebnisorientiertem Lernen soll Kinder und Jugendliche zu analytischem und vorrausschauendem Denken zu schulen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Gr\u00fcne Klassenzimmer ist traditionell ein fester Bestandteil auf Bundesgartenschauen. Gr\u00fcne Themen aus dem Natur- und Umweltbereich werden den Sch\u00fclern n\u00e4her gebracht. 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