{"id":21558,"date":"2023-07-13T15:12:37","date_gmt":"2023-07-13T13:12:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08344-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:39","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:39","slug":"08344-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08344-01\/","title":{"rendered":"\u00d6kologisch orientierte Kulturarbeit als Medium der Umweltbildung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel war es, bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Stadt Nordhausen ein verst\u00e4rktes Interesse f\u00fcr das Thema Stadtentwicklung zu entwickeln und dazu beizutragen die Bereitschaft zu f\u00f6rdern, im Sinne der Agenda 21 aktiv an Planungs- und Entscheidungsprozessen teilzunehmen.<br \/>\nMit Hilfe von Ausstellungen, k\u00fcnstlerischen Exponaten, Theaterauff\u00fchrungen und Musikst\u00fccken sollte ein nachhaltig wirksamer Prozess der Umweltkommunikation initiiert werden, der in einen intensiven Austausch mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Stadt Nordhausen und einen Diskussionsprozess \u00fcber \u00f6kologische und soziale Aspekte einer zukunftsf\u00e4higen Stadtentwicklung m\u00fcndet und zu einer Sensibilisierung der B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen beitr\u00e4gt.<br \/>\nAls langfristiges Ziel galt es, eine \u00f6kologisch orientierte Kulturarbeit im Stadtgebiet von Nordhausen zu etablieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenNach Wechsel des Kooperationspartners wurde das Thema Zukunftsf\u00e4hige Stadtentwicklung auf das Projektgebiet der Stadt Nordhausen ausgeweitet. Die Projektleitung berief eine zentrale Steuerungsgruppe und einen wissenschaftlichen Beirat ein, in der auch die Stadt Nordhausen vertreten war. Wichtige Projektbausteine wurden gemeinsam in der Steuerungsgruppe beschlossen. Im Beirat wurden Projektideen entwickelt und er\u00f6rtert. Seine Mitglieder hatten eine Multiplikatoren-Funktion und unterst\u00fctzten die Akteure bei ihren Aktivit\u00e4ten. Die Projektleitung trat mit potenziellen Akteuren in pers\u00f6nlichen Kontakt und initiierte in Abstimmung mit ihnen die Teilprojekte. \u00dcber die Projektleitung erfolgte die Koordination der Projektaktivit\u00e4ten, die Pr\u00e4sentation der Ergebnisse und die \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Als Akteure waren Grund- und Regelschulen, au\u00dferschulische Bildungseinrichtungen, eine B\u00fcrgerinitiative, Privatpersonen sowie K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler im Projekt vertreten. In der Projektlaufzeit wurden insgesamt 23 Teilvorhaben realisiert, die unterschiedlichste \u00f6kologische und soziale Aspekte zum Thema Stadtentwicklung in Nordhausen beinhalteten (Beispiele: Brunnen und Treppen, Der Lutherplatz in Nordhausen, Schule als Lebensraum, Kinderspielpl\u00e4tze, Umwelt und Kultur). Die Akteure fanden eine Vielzahl von phantasievollen und kreativen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten. Es entstanden Malereien, Zeichnungen, Fotodokumentationen, Modelle und Skulpturen, ein Theaterst\u00fcck und eine Kinderoper. Steuerungsgruppe, Beirat und Akteure bildeten dabei ein effektives Netzwerk, das zu neuen Kooperationen f\u00fchrte und Synergieeffekte nutzte.<br \/>\nBei den Akteuren war bei der Bearbeitung ihrer Teilprojekte eine Sensibilisierung f\u00fcr das Thema Zukunftsf\u00e4hige Stadtentwicklung deutlich erkennbar. Die Auseinandersetzung mit Stadtentwicklungsthemen f\u00fchrte bei ihnen nicht nur zu intensiven Diskussionen innerhalb der Arbeitsgruppen, sondern dehnte sich bei ihnen weit in das private und soziale Umfeld aus. Die Besch\u00e4ftigung mit einer \u00f6kologisch orientierten Kulturarbeit f\u00f6rderte Phantasie und Kreativit\u00e4t der Teilnehmer und war verbunden mit gruppendynamischen und die soziale Kompetenz f\u00f6rdernden Effekten. Die M\u00f6glichkeit, kreativ t\u00e4tig zu sein und neue Formen der Ausdrucksm\u00f6glichkeit zu erproben, wurde von den Teilnehmern positiv bewertet, da sie ihnen die M\u00f6glichkeit bot, sich dieser Themen auf eine neue und spannende Art anzun\u00e4hern.<br \/>\nIm Projektverlauf konnte \u00fcber<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>der Ergebnisse eine betr\u00e4chtliche Anzahl von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Stadt Nordhausen angesprochen werden. Die Projektarbeiten stie\u00dfen in der Bev\u00f6lkerung auf ein reges Interesse. In Bezug auf eine Sensibilisierung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Nordhausens ist davon auszugehen, dass das Projekt ein wichtiger Baustein war, dieses Ziel zu erreichen. Im Rahmen einer Diplomarbeit wird dieser Frage genauer nachgegangen. Das Erreichen der l\u00e4ngerfristigen Ziele, eine \u00c4nderung des Umweltbewusstseins und eine F\u00f6rderung der Bereitschaft zur Partizipation zu unterst\u00fctzen, ist von einer Fortdauer der Projektaktivit\u00e4ten \u00fcber das Projektende hinaus abh\u00e4ngig. Das erreichte Netzwerk der Akteure ist daf\u00fcr eine gute Voraussetzung. Besonders in den au\u00dferschulischen Einrichtungen werden die initiierten Arbeiten fortgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>F\u00fcr eine effektive Kommunikation des Projektes wurde der Begriff anSTADT gew\u00e4hlt und ein Logo entwickelt. Projektverlauf und die Pr\u00e4sentationen wurden von einer intensiven Pressearbeit begleitet und fanden besonders in den Printmedien eine hohe Resonanz. Teilergebnisse der Projektarbeit wurden in mehrw\u00f6chigen Ausstellungen an \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen \u00d6rtlichkeiten pr\u00e4sentiert (Kreissparkasse, Kreismusikschule, Landratsamt, Rathaus). Weitere Veranstaltungen fanden im Theater Nordhausen statt.<br \/>\nZur Verbreitung der Projektergebnisse entstand ein Flyer, und die Ergebnisse sind \u00fcber die web-Seiten der Umweltakademie Nordth\u00fcringen abrufbar.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der p\u00e4dagogisch\/didaktische Ansatz, eine \u00f6kologisch orientierte Kulturarbeit als Medium in der Umweltbildung einzusetzen, konnte erfolgreich in die beteiligten Einrichtungen und Institutionen der Stadt Nordhausen hineingetragen werden. R\u00fcckmeldungen aller Beteiligten zeigten, dass dieser Ansatz durch die F\u00f6rderung von Phantasie und Kreativit\u00e4t geeignet ist, Umweltthemen neu und spannend aufzubereiten. Der Wunsch vieler Akteure nach einer Fortf\u00fchrung des Projektes macht deutlich, dass ein Bedarf besteht, unkonventionelle und kreative Ideen im Bildungsbereich zu entwickeln und umzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel war es, bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Stadt Nordhausen ein verst\u00e4rktes Interesse f\u00fcr das Thema Stadtentwicklung zu entwickeln und dazu beizutragen die Bereitschaft zu f\u00f6rdern, im Sinne der Agenda 21 aktiv an Planungs- und Entscheidungsprozessen teilzunehmen. 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