{"id":21541,"date":"2023-07-13T15:12:37","date_gmt":"2023-07-13T13:12:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08294-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:38","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:38","slug":"08294-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08294-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung einer Nachr\u00fcst-Wassersparautomatik geeignet f\u00fcr alle handels\u00fcblichen Wasserarmaturen an Handwaschbecken"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Wassersparautomatiken haben Ihre Funktionst\u00fcchtigkeit, z. B. an Autobahnrastst\u00e4tten und im medizinischen Bereich nachgewiesen. Nachteilig sind die mit der Installation derartige Systeme entstehenden Montagekosten durch Sanit\u00e4rhandwerker und Fliesenleger. An Handwaschbecken mit Automatiksystemen lassen sich etwa 70% Wasser einsparen. Pro Person und Jahr kann damit der Wasserverbrauch beim H\u00e4ndewaschen von ca. 5 m3 auf ca. 1,5 m3 reduziert werden. Bei einer Ausstattung von nur 230.000 Haushalten lie\u00dfe sich so ein Wasservolumen von etwa 2,5 Mio. m3 einsparen.<br \/>\nZielsetzung des Projektes ist es die Entwicklung eines universellen Nachr\u00fcstsatzes f\u00fcr Wasserarmaturen zu einem g\u00fcnstigen Preis, der auch Privathaushalten eine Installation erm\u00f6glicht und sich in weniger als 2 Jahren amortisiert. Das System soll ohne bauliche Ma\u00dfnahmen, wie Leitungsverlegung unter Putz\/Fliesen an allen g\u00e4ngigen Wasserarmaturen auch von Heimwerkern installiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenArbeitspakete:<br \/>\n&#8211;\tAusarbeitung eines Schaltungsentwurfs, Recherche stromsparender Bauelemente<br \/>\n&#8211;\tRecherche von Wasserarmaturma\u00dfen und -anschl\u00fcssen,<br \/>\n&#8211;\tKonstruktion eines Pr\u00fcfstandes<br \/>\n&#8211;\tSchaltungsentwicklung und Aufbau einer Versuchsschaltung<br \/>\n&#8211;\tKonstruktion von Sensor- und Elektronikgeh\u00e4use<br \/>\n&#8211;\tEntwicklung eines Schaltungslayouts f\u00fcr Dickfilmhybridschaltung<br \/>\n&#8211;\tKonstruktion eines verwendbaren Magnetventils<br \/>\n&#8211;\tSchaltungsaufbau und -best\u00fcckung, Herstellung der Geh\u00e4useteile<br \/>\n&#8211;\tAufbau einer Versuchsanordnung, Montage auf einem Pr\u00fcfstand<br \/>\n&#8211;\tVersuchsdurchf\u00fchrung, \u00dcberarbeitung des Prototyps, abschlie\u00dfende Tests, Dokumentation<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Mit den durchgef\u00fchrten Entwicklungsarbeiten konnten die geplanten Entwicklungsziele<br \/>\n&#8211;\tEndverbrauch Abgabepreis ca. 100 \u0080;<br \/>\n&#8211;\tStromversorgung \u00fcber eine 9-Volt Block Batterie mit einer Lebensdauer bei normalem Betrieb von ca. 2 Jahren;<br \/>\n&#8211;\tKompatibilit\u00e4t zu allen g\u00e4ngigen Wasserarmaturen;<br \/>\n&#8211;\teinfache Montagem\u00f6glichkeit;<br \/>\n&#8211;\tgekapseltes System von Sensorik\/Elektronik;<br \/>\n&#8211;\tStromsto\u00df-Magnetventile ohne st\u00f6rende Ger\u00e4uschentwicklung;<br \/>\nerreicht werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Es wurden verschiedene Pr\u00e4sentationsobjekte hergestellt und bei diversen Anl\u00e4ssen interessierten Anwendern und m\u00f6glichen Vertriebspartnern pr\u00e4sentiert. Die im Vorfeld aufgenommenen Kontakte zu m\u00f6glichen Vertriebspartnern erfordern neben den sachlich\/technischen Kl\u00e4rungen, wie z. B. Einsatzgrenzen, Druckfestigkeit, Schaltsicherheit, Temperaturverhalten auch eine detaillierte Kalkulation der Herstellkosten. Es wurden insgesamt 6 m\u00f6gliche Vertriebspartner angesprochen und Kontakt zu weiteren aufge-nommen. Die Gespr\u00e4che sind noch nicht abgeschlossen. Es wurde dar\u00fcber hinaus eine Warenpr\u00e4sentation, diverse Prospekt- und Begleitmaterial sowie eine Verkaufsverpackung erarbeitet.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Entwicklungsarbeiten im Bereich der Sensorik und der Stromversorgung wurden wie geplant durchgef\u00fchrt. Nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines Stromsto\u00df-Magnetventils konnten diese Arbeiten mit einem zuverl\u00e4ssig arbeitenden Modell mit hoher Schaltsicherheit abgeschlossen werden. Alle Entwicklungsschritte einschlie\u00dflich einer selbstlernenden Sensorik mit gro\u00dfem Schaltabstand, temperaturstabilem Verhalten des Gesamtsystems, niedrigem Stromverbrauch mit einer Batterielebensdauer von etwa 2 Jahren sowie einem ger\u00e4uscharmen und schaltsicherem Magnetventil waren erfolgreich.<br \/>\nEigene Untersuchungen an verschiedenen Wasserarmaturen und wechselnden Testpersonen haben best\u00e4tigt, dass sich mit den realisierten Prototypen einer Wassersparautomatik die anvisierten Wasser-Verbrausreduzierungen von etwa 70% erzielen lassen. Das Einsparpotenzial im gewerblichen und \u00f6ffentlichen Bereich, wo h\u00e4ufigere Waschvorg\u00e4nge erfolgen, f\u00fchrt zu einem Return-on-investment von < 1 Jahr. \nDurch den niedrigen Installationsaufwand wird es m\u00f6glich, das entwickelte System einer Wassersparautomatik an allen handels\u00fcblichen Wasserarmaturen nachtr\u00e4glich zu installieren. Die nicht mehr erforderlichen baulichen Ma\u00dfnahmen wie z.B. nachtr\u00e4gliches Verlegen von Wasserleitungen unter Putz bzw. unter Kacheln oder das Verlegen von Netzanschlussleitungen werden es auch dem handwerklich versierten Heimwerker erlauben das System ohne Einschaltung von Installateur- bzw. Elektrohandwerkern zu montieren. Damit sind g\u00fcnstige Voraussetzungen f\u00fcr eine Verbreitung des Systems gegeben.\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Wassersparautomatiken haben Ihre Funktionst\u00fcchtigkeit, z. B. an Autobahnrastst\u00e4tten und im medizinischen Bereich nachgewiesen. Nachteilig sind die mit der Installation derartige Systeme entstehenden Montagekosten durch Sanit\u00e4rhandwerker und Fliesenleger. An Handwaschbecken mit Automatiksystemen lassen sich etwa 70% Wasser einsparen. 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