{"id":21518,"date":"2023-07-13T15:20:13","date_gmt":"2023-07-13T13:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17116-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:15","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:15","slug":"17116-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17116-01\/","title":{"rendered":"Umweltzentren des Sports &#8211; modellhafte Umweltkommunikation am Beispiel der Kreissportb\u00fcnde Emsland und Diepholz"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Einsparpotenziale umweltrelevanter Ressourcen wie Energie, Wasser und Abfall im bundesdeutschen Sportst\u00e4ttenbestand sind \u00fcberdurchschnittlich hoch. Weit \u00fcber 90 % der Sportst\u00e4tten gelten als sanierungsbed\u00fcrftig. Die \u00fcberwiegende Mehrzahl der Sportst\u00e4ttenbetreiber nutzen kosteneffiziente und umweltschonende Spartechnik nicht, weil das notwendige Wissen fehlt, positive Beispiele nicht kommuniziert werden und eine entsprechende Service-Struktur nicht vorhanden ist.<br \/>\nZiel des Projektes ist es, Umweltzentren des Sports in ausgew\u00e4hlten Kreissportb\u00fcnden zu entwickeln, anzuschieben und die Erfahrungen hiermit im organisierten deutschen Sport zu kommunizieren und zu multiplizieren.<br \/>\nModellartig f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum und in Zusammenarbeit mit niederl\u00e4ndischen Kooperationspartnern sollen zwei unterschiedliche Umweltkommunikationseinrichtungen entstehen, die speziell auf zwei der am h\u00e4ufigsten anzutreffenden Organisationstypen des Sports auf Landkreisebene zugeschnitten sind: auf den \u00fcberwiegend ehrenamtlich betriebenen Verband am Beispiel des Kreissportbundes Diepholz sowie im Kreissportbund Emsland, ein Dachverbandstyp mit eigenen R\u00e4umlichkeiten, hauptamtlichem Personal und entsprechenden Kommunikationsstrukturen. Als Standorte der Einrichtungen sind S\u00f6gel und Stuhr vorgesehen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMit Hilfe von Vortragsbesuchen sollen die in- und ausl\u00e4ndischen Kooperationspartner \u00fcber das Projektkonzept und Zusammenarbeitungsm\u00f6glichkeiten informiert und der Aufbau der Projektdatenbank vorbereitet werden.<br \/>\nDie zweite Projektphase beinhaltet im wesentlichen Datenerhebungen f\u00fcr die Erstellung der Kommunikationsgrundlagen der Umweltzentren des Sports. Die Gr\u00fcndung von Bildungsinitiativen Sport und Umwelt, in denen die wesentlichen F\u00f6rderinstitutionen der Landkreise, beispielsweise die Bildungsein-richtungen, mitwirken, sind in der dritten Projektphase geplant.<br \/>\nDiesem Umsetzungsschritt schlie\u00dfen sich Planung und Durchf\u00fchrung von modellartigen Bildungs- und Informationsveranstaltungen sowie Entwicklung und Umsetzung der Dienstleistungsangebote der Einrichtungen an. Mit der Erstellung und Vorbereitung des Projektberichtes, inklusive der Einstellung ins Internet, wird das Projekt abgeschlossen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Mit Vorlage des ersten Werkstattberichtes werden die ersten Erfahrungen dokumentiert, die mit der Errichtung, Anschub, Anfangsbetrieb und dem Kooperationsansatz von zwei Umweltzentren des Sports, mit unterschiedlicher institutioneller Einbindung, gemacht worden sind.<br \/>\nMit bisher rund 15.000 Direktkontaktierungen (Veranstaltungen, Besuche, Info-Hotline) interessierter Personen und einer Vielzahl indirekter Kontakte (sonstige Medien) ist die Zielgruppen-Resonanz an beiden Standorten, trotz nicht eingef\u00fchrter Neueinrichtungen und neuer Serviceprodukte, als verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoch festzustellen. Die Zielgruppen-Resonanz ist zudem ungleich h\u00f6her als bei vergleichbaren kommerziellen Beratungsinstitutionen wie Energieversorger, Planungsb\u00fcros oder auch (erstaunlicherweise!) im Vergleich zur eingef\u00fchrten produktneutralen und gemeinn\u00fctzigen Verbraucherberatung.<br \/>\nDennoch ist eine Kostendeckung aus Dienstleistungen an beiden Standorten (noch) nicht erreicht. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind: erstens der hohe Anteil an Kurzzeitveranstaltungen, Kurzzeitberatungen und allgemeiner Informationsvermittlung und zweitens ein (noch) zu geringer Einnahmeanteil aus kostendeckenden Langzeitprojekten.<br \/>\nDie enge Kooperation einer Umweltschutzeinrichtung (Umweltzentrum Stuhr) und Kreissportb\u00fcnden (Emsland\/Diepholz) hat sich bew\u00e4hrt. Ebenso die interdisziplin\u00e4re personelle Ausstattung der Kooperation (Geb\u00e4ude-Energieberater, Baubiologen, Umweltschutztechniker, Sozialwissenschaftler, P\u00e4dagogen, Erwachsenenbildner). Hinsichtlich des Zugangs zu Sportst\u00e4ttenbetreibern hat sich die \u00dcbernahme ehrenamtlich ausgerichteter Funktionen wie Umweltbeauftragte in den beiden kooperierenden Kreissportb\u00fcnden, durch Spezialisten der Umweltzentren des Sports, als vorteilhaft und effizient erwiesen.<br \/>\nBei der Erschie\u00dfung weiterer Einnahmequellen (Solarstromverkauf, Energiepasserstellung f\u00fcr Vereinsmitglieder u.a.) sowie die Erweiterung des Einzugsgebietes, kann die Inbetriebnahme in weiteren bundesdeutschen Regionen empfohlen werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Werkstattbericht wird bundesweit beworben und vertrieben, auf der Homepage des Projekttr\u00e4gers pr\u00e4sentiert und in Referat-Form angeboten werden. Der Bericht soll den Pr\u00e4sidien beider Kreissportb\u00fcnde in Form eines Pressegespr\u00e4ches offiziell \u00fcberreicht werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Nach einer etwa einj\u00e4hrigen Konzeptions- und Anlaufphase sowie der cirka 18monatigen Erstbetriebszeit beider Umweltzentren des Sports kann das Modellprojekt, als au\u00dferordentlich erfolgreich angesehen werden.Umweltzentren des Sports, in Form von Fachabteilungen in bestehenden Einrichtungen, mit dem in Kapitel 3 beschriebenen Instrumentarien, haben sich grunds\u00e4tzlich als bestandsf\u00e4hig und als bedeutende Impulsgeber und K\u00fcmmerer f\u00fcr die \u00f6kologisch orientierte Modernisierung des Sportst\u00e4ttenbestandes im Handlungsspektrum Sportst\u00e4ttenbetreiber, Sportorganisationen und Anbieter der Wirtschaft erwiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Einsparpotenziale umweltrelevanter Ressourcen wie Energie, Wasser und Abfall im bundesdeutschen Sportst\u00e4ttenbestand sind \u00fcberdurchschnittlich hoch. 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