{"id":21460,"date":"2023-07-13T15:19:13","date_gmt":"2023-07-13T13:19:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/15627-06\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:13","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:13","slug":"15627-06","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/15627-06\/","title":{"rendered":"Umweltgerechte Gestaltung des Schulhofes St. Vitus Schule Metelen im Rahmen des laufenden Umweltbildungsprogramms \u00d6kologische Umgestaltung von Schulgel\u00e4nden"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Unsere Kinder erleben die sie umgebende Natur h\u00e4ufig nur noch aus zweiter Hand. Medien sind zur Schnittstelle zwischen Kindern und der nat\u00fcrlichen Begegnung geworden. Nur vereinzelt k\u00f6nnen Kinder im Grundschulalter 2 &#8211; 3 Singv\u00f6gel nennen, viel weniger noch optisch unterscheiden. Gleiches gilt f\u00fcr Kenntnisse der heimischen Flora. Der Aus- und Umbau des vorhandenen Schulgel\u00e4ndes zu einem naturnahen Pausen- und Unterrichtsraum hat zum Ziel:<br \/>\nUnsere Kinder sollen f\u00fcr umweltbiologische Fragestellungen sensibilisiert werden. Sie sollen die sie umgebende Natur wahrnehmen und mit allen Sinnen sich diesen Naturraum erschlie\u00dfen. Ziel ist die Schaf-fung einer Gr\u00fcnen Lernwerkstatt. Dazu soll das umgestaltete Gel\u00e4nde sowohl als Pausenraum als auch als Unterrichtsraum genutzt werden. Die Kinder sollen zu verantwortungsvollem Umgang mit der Natur, aber auch zum Staunen \u00fcber die sie umgebende Natur und ihrer biologischen Vielf\u00e4ltigkeit erzogen werden. Es gilt Gro\u00dfes im Kleinen zu entdecken.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1.\tEinbettung aller in der Schule mitwirkenden Kr\u00e4fte (Eltern, Kinder, Lehrerschaft und Gemeinde)<br \/>\n2.\tSensibilisierung f\u00fcr die o.g. Zielsetzung und Aktivierung des o. g. Personenkreises als freiwillige Helfer<br \/>\n3.\tGespr\u00e4che mit der Gemeinde zur Finanzierung des Vorhabens<br \/>\n4.\tDurchf\u00fchrung eines Sponsorenlaufes mit allen Kindern der Grundschule, den Eltern, den Kollegen, Vertretern der politischen Parteien etc.<br \/>\n5.\tDer federf\u00fchrende Kollege Hans Hoffmeister hat seine erste Konzeption von 1986 weiter entwickelt und auf Grundlage entsprechender Weiterbildungsveranstaltungen die Umgestaltung des Gel\u00e4ndes planerisch begleitet.<br \/>\n6.\tDas gesamte Konzept soll auch zuk\u00fcnftig stufenweise realisiert werden, um eine umfassende Beteiligung von Sch\u00fclern, Eltern und Lehrern zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nKonkrete Umsetzung:<br \/>\n\u00b7\tSicherung des Gel\u00e4ndes vor Missbrauch (randalierende Jugendliche, abges\u00e4gte B\u00e4ume, Schuttabla-ge)<br \/>\n\u00b7\tBestandsaufnahme der vorhandenen Bepflanzung und Sicherung des Altbaumbestandes (Obstb\u00e4ume)<br \/>\n\u00b7\tBildung von Sch\u00fclerarbeitsgemeinschaften, Vorstellung der Grundkonzeption<br \/>\n\u00b7\tAnlegen von Sch\u00fclerbeeten, Bepflanzung des Naturwalles mit heimischen Geh\u00f6lzen, Anlegen von Wahrnehmungsg\u00e4ngen<br \/>\n\u00b7\tAnlegen eines Feuchtbiotops<br \/>\nWeitere Ma\u00dfnahmen:<br \/>\n\u00b7\tAnlegen einer H\u00fcgellandschaft unter Mitwirkung der Landjugend und deren technischen M\u00f6glichkeiten<br \/>\n\u00b7\tAnlegen einer Kompostierungsanlage<br \/>\n\u00b7\tAnlegen eines Unterrichtsraumes im Gr\u00fcnen: Nutzung als Theaterraum, Leseraum, Beobachtungsraum etc.<br \/>\n\u00b7\tEinrichtung einer Mediensammlung im direkten Bezug zur gr\u00fcnen Lernwerkstatt<br \/>\n\u00b7\t\u00d6ffentlichkeitsarbeit (Medienberichte, Schulfeste, Projektwochen, Lehrerfortbildung etc.)<br \/>\n\u00b7\tDokumentation des Projektes und Beteiligung am Grundschul-Symposium NRW<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich soll das Gel\u00e4nde dem stetigen Wandel unterworfen sein und offen bleiben f\u00fcr neue Ideen. In einem gesonderten Bereich sollen die Sch\u00fcler in eigener Kreativit\u00e4t mit dem vorhandenen und stetig anfallenden Biomaterial experimentieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Auf Grund der vorgelegten Planung und der aktiven Einbindung aller an der Schule beteiligter Parteien hat sich ein Kreis aktiver Eltern gefunden, die uns handwerklich unterst\u00fctzen. Die \u00f6rtlichen G\u00e4rtnereien haben sich aktiv in den Gestaltungsprozess eingebunden. Die in der Schule eingerichtete Sch\u00fclerarbeitsgemeinschaft erfreut sich bei den Sch\u00fclern immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit und tr\u00e4gt in gro\u00dfem Umfang zur konkreten Gestaltung und Betreuung bei. In allen Mitwirkungsgremien wird der Fortschritt der Anlage engagiert verfolgt.<br \/>\nDie Gemeinde Metelen unterst\u00fctzt das Anliegen nicht nur finanziell, sondern auch aktiv durch die Mitwirkung des Gemeindebauhofes.<br \/>\nDas Kollegium bringt sich aktiv in den Gestaltungsprozess mit ein. Die Klassen erhalten Gelegenheit, einen f\u00fcr sie reservierten Bereich g\u00e4rtnerisch zu pflegen.<br \/>\nDer Kollege Hans Hoffmeister hat f\u00fcr das Schulprogramm eine umfangreiche Dokumentation erstellt, die neben der Darstellung des Projektes auch Anregungen und Hilfen zur unterrichtlichen Umsetzung beinhalten und weiter fortentwickelt wird.<br \/>\nIm Medienraum wurde eine Vitrine eingerichtet, in der spezielle Arbeitsmaterialien f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrer bereit stehen. Hierzu geh\u00f6ren z.B. Lupen, Arbeitsbl\u00e4tter, Spielanleitungen etc.  und Informationsmaterialien zu den im Gel\u00e4nde vorkommenden Pflanzen und Tiere.<br \/>\nDie Sicherung des Gel\u00e4ndes ist erfolgt. Der bisherige Baumbestand ist aufgenommen, und die Zonen mit einheimischem Geb\u00fcsch ist stabil und kann bespielt werden.<br \/>\nEin Tipi wurde durch Sch\u00fcler und Lehrer erstellt. Altholz wurde eingebracht. Ein Teil der Sch\u00fclerbeete ist angelegt. Die ersten Fr\u00fchjahrsaussaaten sind erfolgt. Himbeerhecke und peruanische S\u00fc\u00dfkartoffeln haben Bestand. Ein gesicherter Bereich f\u00fcr Giftpflanzen wurde angelegt. Mit Hilfe des Bauhofes soll in den n\u00e4chsten Wochen ein Gartenpavillon erstellt werden, dem die Sch\u00fcler Beobachtungsmaterial aufbewahren k\u00f6nnen oder vor dem Regen Schutz finden. Eltern erstellen zur Zeit eine Natursteinmauer und installieren eine Gartenpumpe.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>\u00dcber alle Ma\u00dfnahmen wurde in der Presse ausf\u00fchrlich berichtet. Die Konzeption ist ein wichtiger Bestandteil im Schulprogramm der St.-Vitus-Schule. Dieses Schulprogramm wird der Gemeinde, der Elternschaft und der Schulaufsicht vorgelegt. Die St.-Vitus-Schule beabsichtigt, das Projekt in der landes-weiten Grundschulwoche vom 18.09. &#8211; 22.09.2002 der breiten \u00d6ffentlichkeit sowie den interessierten Fachkollegen anderer Schulen vorzustellen. Dazu wird von der Schule eine Repr\u00e4sentationsmappe erstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Unsere Kinder erleben die sie umgebende Natur h\u00e4ufig nur noch aus zweiter Hand. Medien sind zur Schnittstelle zwischen Kindern und der nat\u00fcrlichen Begegnung geworden. 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