{"id":21281,"date":"2023-07-13T15:19:49","date_gmt":"2023-07-13T13:19:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16544-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:52","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:52","slug":"16544-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16544-01\/","title":{"rendered":"Aktivierung von mittelst\u00e4ndischen Unternehmen f\u00fcr ein effizientes Umweltmanagement"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ein sehr gro\u00dfer Teil betriebswirtschaftlicher Umweltaktivit\u00e4ten wird von einer hauchd\u00fcnnen Schicht von Pionierunternehmen getragen. Die Freiwilligkeit des Umweltaudits hat diesen bedauerlichen Tatbestand eher noch verst\u00e4rkt. Die Intention des Projektes ist es daher, die Gruppe der abseits stehenden Unternehmen zu einem st\u00e4rkeren Engagement f\u00fcr den Umweltschutz zu bewegen. Ziel ist die Einf\u00fchrung eines m\u00f6glichst integrierten Umweltschutzes im Sinne einer nachhaltigen, zukunftsf\u00e4higen Entwicklung in KMU. Um die passiven Unternehmen zur Durchf\u00fchrung von integrierten Umweltschutzma\u00dfnahmen zu motivieren, sollen vor allem Informationsdefizite beseitigt werden. Dabei kommt insbesondere der Beratung der KMU bzw. der Vermittlung von Wissen besondere Bedeutung zu. Die abseits stehenden Unternehmen lassen sich in unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung nur mit kommunikativen Mitteln im engeren Sinne ansprechen, welche innerhalb des Projektes entwickelt und angewendet werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Kreis der potentiellen Projektteilnehmer bereiteten drei schriftliche &#8211; und erg\u00e4nzend m\u00fcndliche &#8211; Befragungen das Projekt vor. Nach regionalen Gesichtspunkten wurden daraufhin drei Projektarbeitsbereiche mit insgesamt vier Projektarbeitsgruppen gebildet. In deren Zuschnitt vereinbarten sodann Projektpartner und Projektbearbeiter gemeinsam die weitere Projektabwicklung. In den Projektarbeitsgruppen arbeiteten jeweils besonders umweltaktive Unternehmen (Pioniere, Umweltaktivisten) mit den \u00fcbrigen &#8211; bislang noch mehr oder weniger abseits stehenden &#8211; Unternehmen zusammen.<br \/>\nAls Arbeitsmittel (Methoden) fanden Einsatz: Coaching-Veranstaltungen jeweils vor Ort, Workshops erg\u00e4nzt von Fachveranstaltungen an zentralen Pl\u00e4tzen sowie drei Sonderarbeiten.<br \/>\nDurchgef\u00fchrt wurden insbesondere 37 Coaching-Veranstaltungen am jeweiligen Firmenstandort, und 22 Workshops. Abgesehen vom Er\u00f6ffnungs- und Abschlussworkshop waren dieselben s\u00e4mtlich Themenworkshops. Themenfelder waren: Umweltarbeit als Projektarbeit, Europ\u00e4isches Umweltrecht, die neue Trinkwasserverordnung, der umweltrechtliche Rahmen unternehmerischen Handelns, Umweltmanagement nach EMAS II und ISO 14001 ff., \u00d6ko-Image, Mitarbeiterbeteiligung, Wissensmanagement und Umweltbildung, das Internet als Bildungstr\u00e4ger, softwaregest\u00fctztes Umweltmanagement, Existenzgr\u00fcndungsberatung, betriebliche Energiewirtschaft, prozessbezogene Umweltkostenrechnung, Umweltkostenmanagement und Kosteneinsparungen, Sanierung und Neuerschlie\u00dfung eines Gewerbegebietes, Umweltmanagement und Umweltkriminalit\u00e4t, Umweltmarketing und Kreislaufwirtschaftsgesetz, Umwelt-management und Regionalmarketing.<br \/>\nBei den drei Sonderarbeiten handelte es sich im Projektbereich I um eine Expertise zum Flaschenzwangspfand. Im Projektbereich II ging es um Photovoltaik als Thema im Facility Management und im Projektarbeitsbereich III um die Einf\u00fchrung eines betrieblichen Umweltmanagements mittels Handbuch bei einem Metallverarbeiter.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die verfolgten Ziele wurden sowohl in ihrem Inhalt als auch im angestrebten Ausma\u00df erreicht: Wissen, K\u00f6nnen und Wollen in Sachen Umweltmanagement im allgemeinen und in seiner branchen- und stand-ortgem\u00e4\u00dfen Ausformung im besonderen wurden gest\u00e4rkt. Das verlautbaren insbesondere auch die Teilnehmer, die sich s\u00e4mtlich als zufrieden und zumeist in ihren Erwartungen \u00fcbertroffen bezeichnen. Alle Projektpartner haben betont, dass sie die Arbeit an ihrem betrieblichen Umweltmanagement im Rahmen der eigenen Kr\u00e4fte und M\u00f6glichkeiten weiterf\u00fchren wollen.<br \/>\nBesondere Anerkennung seitens der Projektpartner fand ein vom Projekttr\u00e4ger im Rahmen des Projektes im Internet installierter Informationsdienst, der \u00fcber vier Dimensionen des Umweltmanagements unterrichtet: die politisch-rechtliche, gesellschaftliche, technische und \u00f6kologische Dimension. Die aktuelle Themenvielfalt des Informationsdienstes kommt zum Ausdruck in rund 500 aufgef\u00fchrten Informationsseiten, Leitf\u00e4den, Handreichungen etc. pp. Besonders herausgehoben ist hierbei f\u00fcr die Projektteilnehmer die Verbindung zu dem gleichfalls von der DBU gef\u00f6rderten Mittelstandsprojekt \u00d6ko-Radar.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Publiziert werden die Projektergebnisse auf der Basis des Abschlussberichtes in verschiedenen geeig-neten Ver\u00f6ffentlichungsorganen. An erster Stelle stehen hier die Mitteilungsbl\u00e4tter der Industrie- und Handelskammern, mit deren Unterst\u00fctzung das Projekt abgewickelt wurde. Daneben stehen Berichte in der Tagespresse sowie in Fachzeitschriften. Das haupts\u00e4chliche Berichtsforum ist das Internet. Auf der Leitseite (Homepage) des I\u00d6B (www.ioeb-siegen.de) finden sich Hinweise auf das Projekt. Unter anderem ist die dem Abschlussbericht vorangestellte Projektzusammenfassung dort abrufbar.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Vorgehensweise hat sich grunds\u00e4tzlich bew\u00e4hrt. Besonderen Anklang fand bei den Projektteilnehmern die unmittelbare Vor-Ort-Arbeit. In diesem Sinne wird Coaching anderen Veranstaltungsformen im Zweifel vorgezogen. Workshops werden als Meilensteine im Coaching gesch\u00e4tzt. Diese Verkn\u00fcpfung sollte in k\u00fcnftigen Projekten gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ein sehr gro\u00dfer Teil betriebswirtschaftlicher Umweltaktivit\u00e4ten wird von einer hauchd\u00fcnnen Schicht von Pionierunternehmen getragen. Die Freiwilligkeit des Umweltaudits hat diesen bedauerlichen Tatbestand eher noch verst\u00e4rkt. Die Intention des Projektes ist es daher, die Gruppe der abseits stehenden Unternehmen zu einem st\u00e4rkeren Engagement f\u00fcr den Umweltschutz zu bewegen. 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