{"id":21247,"date":"2024-11-29T10:32:40","date_gmt":"2024-11-29T09:32:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16452-01\/"},"modified":"2024-11-29T10:32:40","modified_gmt":"2024-11-29T09:32:40","slug":"16452-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16452-01\/","title":{"rendered":"Umwelt- und menschenfreundliches Bauen am Haus Europa &#8211; zwei internationale Sch\u00fclertreffen des Europ\u00e4ischen Schulnetzwerkes St. Marienthal"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Inhaltliches Ziel des Projektes ist es, Konzepte f\u00fcr ein Wohngeb\u00e4ude zu entwickeln, das Kriterien der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit, der Zweckm\u00e4\u00dfigkeit und der Wirtschaftlichkeit entspricht. In der Form exemplarischen Lernens sollen sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer konkreten Planungs- und Umsetzungssituation (behindertengerechte Umgestaltung des Altst\u00e4dter Hofs, einer alten Hofanlage zwischen Ostritz und dem Kloster St. Marienthal) besch\u00e4ftigen, um die Grundfragen des \u00f6kologischen Bauens kognitiv erfassen und die l\u00e4nderspezifischen L\u00f6sungsans\u00e4tze integrativ verstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden(1) Dezentrale Vorbereitung des Sch\u00fclertreffens 1999 in den nationalen Schulen<br \/>\n(2) Durchf\u00fchrung des Internationalen Sch\u00fclertreffens im IBZ St. Marienthal im Oktober 1999 zur Bearbeitung des Themas Umwelt- und menschenfreundliches Bauen<br \/>\n(3) Dezentrale Nachbereitung des Sch\u00fclertreffens 1999 und die dezentrale Vorbereitung des Sch\u00fclertreffens 2000 in den nationalen Schulen<br \/>\n(4) Durchf\u00fchrung des Internationalen Sch\u00fclertreffens im IBZ St. Marienthal im Oktober 2000 zur Vertiefung des Themas Umwelt- und menschenfreundliches Bauen<br \/>\n(5) Dezentrale Nachbereitung des Sch\u00fclertreffens 2000 in den nationalen Schulen und im IBZ St. Marienthal im Hinblick auf eine Umsetzung der Arbeitsergebnisse<br \/>\nDie Vorbereitung der Aktivit\u00e4ten wird in der Regel im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften an den einzelnen Partnerschulen stattfinden; dabei werden entsprechende Fachkenntnisse aus dem Unterricht mitverarbeitet. Die Arbeit in den Phasen 2 und 4 wird teilweise von Fachleuten angeleitet.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das internationale Sch\u00fclerseminar im Oktober 1999, mit dem der erste gro\u00dfe Hauptabschnitt des Projekts abgeschlossen wurde, hatte vier Schwerpunkte:<br \/>\n1. Die Pr\u00e4sentation und Diskussion der Ergebnisse der seminarvorbereitenden Arbeit durch die nationalen Gruppen  fand in Kleingruppen von etwa zehn Personen statt. Es zeigte sich, dass die Kenntnisse, die im Vorfeld in den Bereichen Architektur, W\u00e4rmed\u00e4mmung, behindertengerechtes Bauen usw. erworben wurden, relativ allgemein waren, dass sich jedoch durch die Auseinandersetzung mit der Materie w\u00e4hrend der Vorbereitung ein Bewusstsein f\u00fcr die Thematik des \u00f6kologisch verantwortlichen und  behindertengerechten Bauens gebildet hatte. Durch den Austausch der Ergebnisse, der an diesem Tag stattfand, wurde es den einzelnen Teilnehmern m\u00f6glich, die von ihnen jeweils vorbereiteten Teilaspekte in einen gr\u00f6\u00dferen Rahmen einzuordnen. Es wurde auch erkennbar, dass die seminarvorbereitende Arbeit eine linguistische Basis f\u00fcr die weiteren gemeinsamen Aktivit\u00e4ten geschaffen hatte. Diese Basis konnte w\u00e4hrend des Seminars erweitert werden.<br \/>\n2.Fachlich begleitete Besichtigungen und Exkursionen gaben den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die M\u00f6glichkeit, theoretische Kenntnisse durch konkrete Anschauung und Gespr\u00e4che mit Fachleuten aus der Praxis zu erg\u00e4nzen. Dabei standen bei einem Besuch zweier mit dem Umweltpr\u00e4dikat Sachsenhaus ausgezeichneter Modellh\u00e4user  die Aspekte der W\u00e4rmed\u00e4mmung und Energieversorgung im Vordergrund; bei der Besichtigung des Behindertenheimes Pater-Kolbe-Hof  erl\u00e4uterten Prof. Klose und Fr. Arch. Klose Zusammenh\u00e4nge der Umnutzung denkmalgesch\u00fctzter Geb\u00e4ude und Prinzipien des barrierefreien Bauens. Die \u00dcberleitung zwischen diesem Anschauungsunterricht und der Arbeit an eigenen Entw\u00fcrfen bildete ein Ortstermin an der Scheune am Altst\u00e4tter Hof, die laut Vorgabe des Planspiels umzugestalten ist.<br \/>\n3. Die Arbeit in den Arbeitsgruppen unter Leitung von Fachleuten war praktisch akzentuiert (z.B. Entwurf von Grundrissen, Blower-Door-Messung, Techniken des Lehmbaus)  bzw. auf die Formulierung praktischer Vorgaben (Bereiche des barrierefreien Bauens und der Siedlungsplanung) hin ausgerichtet.<br \/>\nIn den Arbeitsgruppen wurden die mit dem Projekt verbundenen praktischen Seiten schwerpunktartig verdeutlicht, es wurden Arbeitstechniken und  -methoden an Beispielen gezeigt und praktiziert, und es wurden Arbeitsauftr\u00e4ge f\u00fcr die weitere Arbeit am Projekt in der Nachbereitungsphase gestellt.<br \/>\n4. Die Pr\u00e4sentation und Dokumentation der Ergebnisse der Gruppenarbeit w\u00e4hrend des Seminars f\u00fcr die Gesamtgruppe fand als Vortrag im Beisein der Referenten statt und wurde sp\u00e4ter in ausf\u00fchrlicher illustrierter Form von Wandzeitungen ausgef\u00fchrt. Die Wandzeitungen werden im Laufe der kommenden Monate den einzelnen beteiligten Schulen als Wanderausstellung  weitergereicht.<br \/>\n5. Das Konzept f\u00fcr die Weiterarbeit am Projekt  wurde in Absprache zwischen den Seminarteilnehmern und  den Fachreferenten festgelegt. Es wurde \u00dcbereinkunft dar\u00fcber erzielt, dass von allen denkbaren Alternativen die am vielversprechendsten sei, die die unabh\u00e4ngige Arbeit der jeweiligen nationalen Gruppen an eigenen Entw\u00fcrfen vorsieht. Die Entw\u00fcrfe sollen bis zum 31.03.2000 im Wesentlichen fertiggestellt und an die St. Ursula-Schule Hannover als Koordinatorin des Projekts eingesandt werden. Die einzelnen Beitr\u00e4ge werden zur netzwerkinternen Diskussion in der Homepage der St. Ursula-Schule ver-\u00f6ffentlicht<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die im Projektentwurf konzipierte Struktur, die von vornherein relativ offen angelegt war, so dass flexible  Anpassung an vor Ort sichtbar werdende Erfordernisse m\u00f6glich wurde , hat sich als grunds\u00e4tzlich sinnvoll erwiesen. Die Teilnehmer, denen ein hohes Ma\u00df an Selbst\u00e4ndigkeit und gedanklicher Flexibilit\u00e4t erwartet wurde, haben dies am Ende des Seminars fast ausnahmslos positiv als fruchtbare Herausforderung betrachtet, die zu eigenem Denken und  zu kreativem  Spiel in Bereichen ermutigt, die bislang nur aus der Distanz betrachtet worden waren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Inhaltliches Ziel des Projektes ist es, Konzepte f\u00fcr ein Wohngeb\u00e4ude zu entwickeln, das Kriterien der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit, der Zweckm\u00e4\u00dfigkeit und der Wirtschaftlichkeit entspricht. 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