{"id":21169,"date":"2023-07-13T15:19:34","date_gmt":"2023-07-13T13:19:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16204-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:36","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:36","slug":"16204-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16204-01\/","title":{"rendered":"Aufbereitung von Rechengut aus der Abwasserbehandlung durch Kompaktierung und Entw\u00e4sserung mit der Kompri-Technologie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Rechengut, derzeit ein Abfall zur Beseitigung ( im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ) soll durch ein neu entwickeltes Verfahren aufbereitet werden.<br \/>\nDas Ziel wird die zuk\u00fcnftige thermische Verwertung des Materials im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes. Im Gro\u00dfeinsatz ist das Verfahren zu erproben und den besonderen Gegebenheiten und typischen St\u00f6rstoffen im Kl\u00e4rwerksrechengut anzupassen und seine Vorz\u00fcge nachhaltig zu beweisen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie im jeweiligen Kl\u00e4rwerk bestehende Anlagentechnik wird f\u00fcr die anstehende Testphase durch das neuentwickelte Verfahren ersetzt. Zus\u00e4tzlich werden geeignete Partner im Gro\u00dfkl\u00e4rwerksbereich identifiziert, wobei das Rechengut \u00fcber die Kilia Technologie aufbereitet wird. Die Betriebsdaten werden dokumentiert, und es werden die Zuverl\u00e4ssigkeit sowie die entsprechenden Parameter (z.B. Trockensubstanzgehalt, Durchsatzmenge, \u00f6kologische Entlastung, \u00f6konomische Einsparungen zum Stand der Technik, Verschlei\u00dfparameter, usw.) ermittelt.<br \/>\nDas Hauptaggregat arbeitet mittels eines Schneckensystems nach dem Prinzip einer mechanischen Druckentw\u00e4sserung. Das Projekt baut auf einer Entwicklung zur Entw\u00e4sserung von Spuckstoffen aus dem Altpapierrecycling auf.<br \/>\nDie Parameter werden nach den jeweils \u00fcblichen Verfahrensanweisungen der Messtechnik ermittelt.<br \/>\nEs werden jeweils maschinenbauliche und steuerungstechnische \u00c4nderungen zum Erreichen der Anforderungen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Firma KILIA Wertstoff-Technik und Ihre neuentwickelte Maschinentechnik hat die Bew\u00e4hrungsprobe im industriellen Einsatzgebiet im Bereich der technischen Rechengutaufbereitung abgeschlossen. Die technischen Anforderungen wurden voll erf\u00fcllt und die Zielstellung der Anwender, das Material nach Aufbereitung der thermischen Verwertung zuzuf\u00fchren und somit den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurde erreicht.<br \/>\nBedingt durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt des Rechengutes ist eine konventionelle mechanische Trennung der diversen Inhaltsstoffe (Sand, Steine, Holz, Kunststoffe, etc.) nur bedingt m\u00f6glich. Verfahrenstechnisch w\u00fcrde ein sehr hoher Aufwand entstehen, welcher in jeder Kosten-Leistungsrechnung eine mechanische Trennung ausschlie\u00dfen w\u00fcrde.<br \/>\nFolglich werden die Inhaltsstoffe nicht getrennt erfasst, sondern das Rechengutmaterial wird komplett, wie es aus dem Abwasserstrom entnommen wird, entw\u00e4ssert und aufbereitet. Damit wird auch k\u00fcnftig eine  gesetzeskonforme Abfallverwertung erm\u00f6glicht, wenn Abf\u00e4lle mit derartig hohen Gl\u00fchverlustwerten nicht mehr deponiert werden d\u00fcrfen.<br \/>\nJe nach dem technischen Standard in den diversen Kl\u00e4ranlagen war eine Reduzierung der Abfallstoffmenge von mindestens 30% bis zu einer Reduzierung von fast 70% prim\u00e4r durch Wasserentzug m\u00f6glich. Diese Daten geben einen derart positiven Impuls im Bereich der Kl\u00e4ranlagenbetreiber, dass es der Firma KILIA Wertstoff-Technik bislang gelungen ist, das urspr\u00fcnglich auf zwei Kl\u00e4ranlagen aufgelegte Projekt mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt auf eine Praxiserprobung in sechs Kl\u00e4ranlagen zu erweitern.<br \/>\nDer Stand der Technik in den Kl\u00e4ranlagen und die damit verbundene \u00f6kologische Entlastung der Umwelt wird mit dieser Maschinentechnik vorangetrieben werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>IFAT 2000 in M\u00fcnchen (Umweltmesse)ATV Nord .- Ost  2000 in Magdeburg (Verbandstagung)VOGEL Verlag; Umwelt Magazin ; Ausgabe Juni 2000; Erfahrungsbericht der Stadt Kiel<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die neuentwickelte Technik zur Entw\u00e4sserung von Rechengut wird zuk\u00fcnftig den Stand der Technik darstellen.<br \/>\nDie Zielstellung wurde erreicht.<br \/>\nEs sind noch Detailverbesserungen der jetzigen Konstruktion hinzuzuf\u00fcgen.<br \/>\nFortlaufende Weiterentwicklungen werden die erzielten Ergebnisse weiter verbessern und den Stand der Technik weiter heraufsetzen. Die Kl\u00e4rwerksbetreiber wurden in die Lage versetzt, den Abfallproblem Rechengut so aufzubereiten und zu behandeln, dass zum einen die Forderungen der TA Siedlungsabfall auch f\u00fcr diesen Problemstoff erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen und dar\u00fcber hinaus bei vertretbarem Aufwand nicht nur eine Deponierung entf\u00e4llt, sondern sogar eine thermische Nutzung der entw\u00e4sserten Abf\u00e4lle m\u00f6glich wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Rechengut, derzeit ein Abfall zur Beseitigung ( im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ) soll durch ein neu entwickeltes Verfahren aufbereitet werden. Das Ziel wird die zuk\u00fcnftige thermische Verwertung des Materials im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes. 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