{"id":21163,"date":"2023-07-13T15:19:34","date_gmt":"2023-07-13T13:19:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16106-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:35","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:35","slug":"16106-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16106-01\/","title":{"rendered":"Vorbereitung der Veranstaltung (Machbarkeitsstudie) Nat\u00fcrliche Ressourcen in unserer interdependenten Welt auf der EXPO 2000 (Global Dialogue)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Im Rahmen der EXPO 2000 findet die Konferenzsreihe Global Dialogue statt, bei der in zehn Gro\u00dfveranstaltungen das Motto der EXPO Mensch, Umwelt, Technik vertieft werden soll. Durch Symposien, Expertenforen, Workshops, Pr\u00e4sentationen und Fernsehveranstaltungen soll das internationale Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bedeutung der raschen Umsetzung einer dauerhaft umweltgerechten  Entwicklung auf internationaler Ebene verst\u00e4rkt werden. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Diskussion verschiedener Strategien zur Vermeidung zuk\u00fcnftiger Konflikte um die Verteilung nat\u00fcrlicher Ressourcen. Die Veranstaltung Nat\u00fcrliche Resourcen in einer interdependenten Welt bildet die Auftaktverstaltung der EXPO-Veranstaltungs-Reihe Global Dialogue. Dieser global Dialogue (GD) \u00fcber nat\u00fcrliche Ressourcen wird  gegenw\u00e4rtige Konflikte und Herausforderungen auf globaler, regionaler und lokaler Basis behandeln  und einen positiven aber auch kritischen und l\u00f6sungsorientierten Ansatz verfolgen. Die \u00fcbergreifende Absicht des Projektes  ist es, Verlauf und  Ergebnis der Veranstaltungsreihe interaktiv  zu pr\u00e4sentieren und damit insbesondere j\u00fcngere Bev\u00f6lkerungsschichten anzusprechen.<br \/>\nIn aufeinander abgestimmten Einzelveranstaltungen soll einem internationalen Publikum die Problematik Umweltkonflikte  nahegebracht werden. Weiterhin stehen die Erarbeitung konkreter L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten und Konfliktvermeidungsstrategien im Mittelpunkt.<br \/>\nDie Konferenz wird er\u00f6ffnet durch die Veranstaltung Global Focus, auf der drei internationale Pers\u00f6nlichkeiten Problemstellung und Kontext grundlegend darstellen und die zentralen Herausforderungen benennen. Der folgende Workshop 21 hat die Funktion, in einem Round-Table-Gespr\u00e4ch zwischen 30 internationalen Experten aus Wirtschaft, Regierung, Wissenschaft und Verb\u00e4nden die weltweite Nutzung nat\u00fcrlicher Ressourcen und entsprechende Konfliktpotentiale  und Problemstellungen detaillierter her-auszuarbeiten. In dem wissenschaftlichen Symposium Science in Dialogue werden unter  wissenschaftlicher Perspektive international rennommierte  Experten m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze diskutieren. Die Ergebnisse der drei vorausgegangenen Einzelveranstaltungen werden in der Platform for the Future zusammengefasst.  Sechs bekannte Pers\u00f6nlichkeiten formulieren dann eine glaubw\u00fcrdige Botschaft und Vision f\u00fcr eine konflikt\u00e4rmere Zukunft. Das Angebot Go Basic bietet der interessierten \u00d6ffentlichkeit, Nichtregierungsorgansationen und Verb\u00e4nden die M\u00f6glichkeit, im Rahmen der Konferenz ihre Sicht der Thematik darzustellen. In Verbindung mit Go Basic bietet der abschlie\u00dfende Veranstaltungsteil Speakers Corner den Besuchern zus\u00e4tzlich die M\u00f6glichkeit, \u00fcber das Internet aktiv an der Veranstaltung teilzunehmen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Vorbereitungsphase des Projektes unter Leitung des Stockholm Environment Instituts konnte termingerecht und planungsgem\u00e4ss abgeschlossen werden. Um die komplexe Veranstaltung sowohl logistisch als auch inhaltlich den Erwartungen entsprechend vorzubereiten, wurde ein Planungskommittee etabliert, das u.a. mit Vertretern aus den folgenden Institutionen besetzt war: Bellagio Forum, Carl Duisberg Gesellschaft, Deutsche Welle, Earth Council, Global Environment Facility, gtz, International Herald Tribune, Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau, UNEP, VDI, Welt Bank, World Business Council for Sustainable Development, WWF und Volvo Cars. Das Planungskommittee traf sich insgesamt vier mal (zwei Treffen in Hannover sowie jeweils ein Treffen in Berlin und Eschborn).<br \/>\nDas Marketing f\u00fcr den ersten Global Dialogue erforderte weit mehr personelle und finanzielle Ressourcen als erwartet. Der Grund hierf\u00fcr liegt eindeutig in der ausgesprochen mangelhaften &#8211; und mitunter kontraproduktiven &#8211; Kooperation mit der EXPO 2000. Entgegen aller Zusagen der EXPO wurde die Veranstaltung voellig unprofessionell und auch viel zu spaet beworben. Die Planungspartner waren damit weitgehend auf sich gestellt und hatten zudem mit  permanentem Personalwechsel im EXPO Planungs-stab zu kaempfen. Um diesen Problemen zu begegnen, wurden zwei zweiseitige Sonderbeilagen in der International Herald Tribune veroeffentlicht. Diese Beitraege dienten zum einen als Ankuendigung des GD1, zum anderen erhielten Planungspartner und F\u00f6rderer die M\u00f6glichkeit, sich und ihre Institutionen darzustellen. Ueber die Deutsche Bundesstiftung Umwelt erschien im April 2000 ein laengerer Artikel sowie ein Interview mit Generalsekret\u00e4r Brickwedde.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Neben den IHT-Sonderbeilagen wurde die Veranstaltung im Internet (www.sei.se) sowie ueber ca. 10.000 Direktmailings beworben. Die Deutsche Welle berichtete in mehreren Sondersendungen ueber die Planungen zum GD1, zudem wurde die Konferenz ueber die Oeffentlichkeitsarbeit der beteiligten Partnerorganisationen angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Kooperationen zwischen den einzelnen Planungspartnern konnten effektiv und kollegial gestaltet und damit die gesteckten Ziele auch erreicht werden. Allerdings stellte sich die EXPO 2000 als ein in vielen Punkten schwieriger Partner dar; insbesondere die teuren Exklusivvertraege zwischen der EXPO und Subunternehmen sowie signifikante Schwachstellen im EXPO Management hatten zur Folge, dass die Vorbereitungsphase sehr viel mehr Energie und finanzielle Mittel erforderte, als bei Planungsbeginn absehbar war. Im Vergleich mit den anderen 9 Global Dialogue Veranstaltungen zeigte sich im Gesamtergebnis dennoch, dass das vorliegende Projekt &#8211; sowohl was die Teilnahme von ca. 180 aktiven Redern und  Moderatoren aus aller Welt als auch was den Besucherzustrom angeht &#8211; wohl am besten abge-schnitten hat. Ein detaillierter Bericht zum Verlauf und zu den Ergebnissen des GD 1 wird der DBU als Anhang zur Projektphase 2 &#8211; Durchf\u00fchrung &#8211; \u00fcbergeben.  Ein umfangreicher Bericht zu der &#8211; im Juni 2000 abgeschlossenen &#8211; Planungsphase liegt auch in englischer Sprache vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Im Rahmen der EXPO 2000 findet die Konferenzsreihe Global Dialogue statt, bei der in zehn Gro\u00dfveranstaltungen das Motto der EXPO Mensch, Umwelt, Technik vertieft werden soll. 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