{"id":21113,"date":"2025-07-16T10:32:04","date_gmt":"2025-07-16T08:32:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/15849-01\/"},"modified":"2025-07-16T10:32:04","modified_gmt":"2025-07-16T08:32:04","slug":"15849-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/15849-01\/","title":{"rendered":"Machbarkeitsstudie f\u00fcr das Projekt Nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle und Wissensnetzwerke &#8211; Entwicklung des Wissensnetzwerks Sustainability durch Informationstechnik auf der Grundlage softwaregest\u00fctzter nachhaltiger Gesch\u00e4ftsmodelle"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zielsetzung des Projektes war, neue Potenziale f\u00fcr KMUs zu erschlie\u00dfen, um dem deutlich stagnierenden Interesse von kleinen und mittleren Unternehmen entgegen zu wirken, ein \u00f6konomisch und \u00f6kologisch effektives Management zu etablieren. Dies ist nicht zuletzt darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die von Umwelt\u00f6konomie und -informatik angebotenen L\u00f6sungen (unter anderem Betriebliche Umweltinformationssysteme) weder vom Aufwand her zu realisieren noch besonders attraktiv f\u00fcr KMUs sind, da sie sich in der Regel darauf beschr\u00e4nken, Aussagen \u00fcber den \u00f6kologischen Status-quo eines Betriebes zu machen. Dar\u00fcber hinaus sind KMUs zumeist nicht in der Lage, das notwendige Know-how zu generieren bzw. zu aktualisieren, ohne in ein entsprechendes Netzwerk eingebunden zu sein.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenArbeitsschritte:<br \/>\n\u00b7\tMethodische Entwicklung und exemplarische Konzipierung des Modells nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr einen B\u00e4ckereigro\u00dfhandel<br \/>\n\u00b7\tAnalyse und Evaluation bestehender Wissensnetzwerke (Schwerpunkte: zwei IfU\/Umberto-Netzwerke bzw. -Anwendungen)<br \/>\n\u00b7\tEntwicklung Erfolg versprechender, strategischer Modelle und Szenarien mit Consultants\u00b7\tErprobung von Community-Systemen<br \/>\n\u00b7\tEinrichtung des Wissensnetzwerks Knownet.de f\u00fcr Wirtschafts- und Umweltinformatik<br \/>\nMethoden: Literaturauswertung, Evaluation von Organisationen, Softwaresystemen und Wissensnetzwerken, Konstruktion\/Gestaltung\/Erprobung eines Wissensnetzwerkes<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>1.\tNachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle schaffen strategische Erfolgspotenziale vor allem f\u00fcr KMUsMit der Ausrichtung auf nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle wird es m\u00f6glich, die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung als konstruktive Chance zu begreifen. Es geht darum, neue Erfolgspotenziale in Un-ternehmen, insbesondere in KMUs zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Anders als bei Betrieblichen Umweltinformationssystemen, die systematisch, fl\u00e4chendeckend umweltrelevante Ist-Daten zumeist in gro\u00dfen Unternehmen erfassen und den Status-quo auf der Ebene der Stoff- und Energiestr\u00f6me beschreiben, steht bei nachhaltigen Gesch\u00e4ftsmodellen die kreative Modellbildung, die Antizipation m\u00f6glicher neuer auch \u00f6konomischer Erfolgspotenziale vor allem f\u00fcr Klein- und Mittelbetriebe im Vordergrund. Diese Vorgehensweise ist in der Praxis durchaus schon zu beobachten, sie f\u00fchrt in der Umweltinformatik aber bislang eher ein Schattendasein.<br \/>\nEmpfehlung: In der Ausrichtung auf nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle sehen wir eine Erfolg versprechende Perspektivenerweiterung bisheriger Sichtweisen, die insbesondere f\u00fcr KMUs relevant ist. Von daher empfehlen wir die Weiterverfolgung dieses Pfades in einem praxisorientierten Forschungsprojekt, in dem verschiedene nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle gemeinsam mit Klein- und Mittelbetrieben entwickelt werden.<br \/>\n2.\tWissensnetzwerke sollten den Rechner als interaktives Werkzeug integrieren Wissensnetzwerke konzentrieren sich \u00fcblicherweise weitgehend auf den Austausch von Informationen. Damit werden die Potenziale der modernen Informationstechnik nicht ausgesch\u00f6pft. Rechner k\u00f6nnen heute zugleich als Kommunikationsmedium und als interaktives Werkzeug genutzt werden. Prozedurales Wissen, strukturierte Informationen k\u00f6nnen z.B. Datenbanken entnommen werden, in Modelle eingearbeitet werden und zugleich orts- und zeitunabh\u00e4ngig f\u00fcr einen kooperativen Dialog mit anderen Fachexperten genutzt werden. Eingebunden in eine kommerzielle softwaretechnische Arbeitsumgebung steht ein m\u00e4chtiges Werkzeug zur Verf\u00fcgung, das seine St\u00e4rke vor allem durch die Einbindung in ein Netzwerk erf\u00e4hrt.<br \/>\nEmpfehlung: In der vorliegenden Machbarkeitsstudie haben wir die Kommunikationsplattform CommSy und das \u00d6kobilanzwerkzeug Umberto einzeln behandelt und nicht verkn\u00fcpft. Eine Zusammenf\u00fchrung w\u00fcrde ein Wissensnetzwerk \u00fcber den Austausch von Informationen hinaus zu einem m\u00e4chtigen Kooperationswerkzeug machen. Die praktische Erprobung in einem weiterf\u00fchrenden Projekt wird Wissensnetzwerke zu einem attraktiven Angebot machen, sie erscheint uns lohnend.<br \/>\n3.\tNachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle als Thema von integrierten Wissensnetzwerken schaffen f\u00fcr KMUs eine neue strategische Qualit\u00e4tSchlie\u00dflich macht es Sinn, ein Wissensnetzwerk (mit den Komponenten CommSy &#038; Umberto) f\u00fcr Klein- und Mittelbetriebe zu etablieren, das thematisch auf die Entwicklung von nachhaltigen Gesch\u00e4ftsmodellen ausgerichtet ist. Wir erwarten davon eine neue strategische Qualit\u00e4t f\u00fcr den betrieblichen Umweltschutz: es wird jetzt m\u00f6glich, nicht nur defensiv-aufkl\u00e4rerisch f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung zu argumentieren, sondern auch \u00f6konomische Erfolgspotentiale f\u00fcr Betriebe aufzuzeigen. Die Einbindung in ein oben beschriebenes Wissensnetzwerk wird sowohl die Entwicklung von nachhaltigen Gesch\u00e4ftsmodellen beschleunigen als auch deren Verbreitung f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Konzept Nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle wurde auf mehreren Konferenzen von Dr. A. M\u00f6ller vorgestellt. Ver\u00f6ffentlichungen sind in Vorbereitung.<br \/>\nDas Konzept geh\u00f6rt jetzt sowohl zum Kern der Vorlesungen Umweltinformatik und Wirtschaftsinformatik von Prof. A. Rolf, FB Informatik der Uni Hamburg, als auch der Grundlagenveranstaltung Umweltinformatik von Dr. M\u00f6ller, Umweltwissenschaften der Uni L\u00fcneburg.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Konzept Nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle in Kombination mit der Etablierung von Wissensnetzwerken und einem interaktiven \u00d6kobilanzwerkzeug, z.B. Umberto, scheint uns ein Erfolg versprechender Ansatz zu sein, um das Thema Umweltmanagement bzw. Nachhaltigkeit in Klein- und Mittelbetrieben neu zu beleben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zielsetzung des Projektes war, neue Potenziale f\u00fcr KMUs zu erschlie\u00dfen, um dem deutlich stagnierenden Interesse von kleinen und mittleren Unternehmen entgegen zu wirken, ein \u00f6konomisch und \u00f6kologisch effektives Management zu etablieren. 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