{"id":21030,"date":"2023-07-13T15:17:27","date_gmt":"2023-07-13T13:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/15463-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:17:29","modified_gmt":"2023-07-13T13:17:29","slug":"15463-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/15463-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt: Umweltkommunikation f\u00fcr Kinder und Jugendliche in den Massenmedien &#8211; Erprobung und Aufbau eines virtuellen Umweltbildungszentrums f\u00fcr Heranwachsende"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Netz-, Computer- und Medientechnologien werden genutzt, um Heranwachsenden Wissen und Bewusstsein \u00fcber Umweltbelange nahe zu bringen, ihnen M\u00f6glichkeiten und Formen des Umweltengage-ments aufzuzeigen und sie zu eigenem Tun zu motivieren. Die virtuelle Dimension des Umweltbildungszentrums hat eine Reihe von Vorteilen, die unter Aspekten wie Wissens- und Informationskapazit\u00e4t, inhaltliche und gestalterische Variationsbreite der Angebote, orts- und zeitungebundene Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr Informierende und Interessierte, Aufbau eines Netzwerkes f\u00fcr Kommunikation und Erfahrungsaustausch u. \u00e4. zu fassen sind. In der Aufbau- und Erprobungsphase soll an konkreten Beispielen und Bildungsaktivit\u00e4ten das Konzept f\u00fcr ein virtuelles Umweltbildungszentrum entwickelt und gepr\u00fcft werden. Exempla-risch wird dies am Thema \u0082Lebensraum Wasser mit der Hauptzielgruppe 12- bis 16-j\u00e4hrige Jugendliche erfolgen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Rahmen der Aufbau- und Erprobungsphase werden Angebote in drei Bereichen bereit gestellt:<br \/>\nInformation und Wissen: Sammlung, Auswahl und Aufbereitung von Informationen und Aktivit\u00e4ten Jugendlicher; Links zu weiteren Informationen, Organisationen und Fachinstitutionen; Angebot umweltwissenschaftlicher und (medien)p\u00e4dagogischer Beratung. Austausch und Diskussion: M\u00f6glichkeiten zur Darstellung und Diskussion von Ergebnissen und Erfahrungen mit Umweltaktivit\u00e4ten und -projekten. Ak-tivit\u00e4ten und Projekte: Durchf\u00fchrung und Erprobung realer Modell mit Jugendlichen; Vermittlung der Aktivit\u00e4ten und Erfahrungen an andere Gruppen; Anregungen zur Auseinandersetzung mit dem Thema.<br \/>\nBeim Aufbau der Bereiche werden &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; aktive Jugendgruppen von Anfang an einbezogen. Nach umfangreichen Recherchen werden die Informationen systematisiert und f\u00fcr das Netz aufbereitet, der Netzauftritt konzipiert, Beratungsangebote bereitgestellt sowie modellhafte Umweltprojekte mit Jugendgruppen durchgef\u00fchrt, die sich insbesondere der Methoden handlungsorientierten Lernens und aktiver Medienarbeit bedienen. Die gesamten Angebote im Netz werden laufend kontrolliert und erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das VirtuelleUmweltbildungsZentrum (VUZ) nutzt Netz- und Medientechnologien, um Heranwachsenden in vielf\u00e4ltigen Dimensionen Wissen und Bewusstsein \u00fcber Umweltbelange nahe zu bringen, ihnen M\u00f6glichkeiten und Formen des Umweltengagements aufzuzeigen und sie zu eigenem Tun zu motivieren. Entsprechend der Zielsetzungen gliederten sich die Aktivit\u00e4ten in unterschiedliche, sich erg\u00e4nzende Be-reiche. Ein Schwerpunkt war die Erstellung einer Website, die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen verschie-dener Zielgruppen gerecht wird und es erm\u00f6glicht, reale Aktivit\u00e4ten anzuregen, zu vernetzen und zu etablieren. An dem gew\u00e4hlten Thema Wasser konnten vielf\u00e4ltige Facetten einer Plattform zur Umweltbildung im Internet umfassend dargestellt werden. Bei der Aufbereitung der Themen bew\u00e4hrte sich die Kooperation zwischen JFF, ZMK und ifeu. In einem regelm\u00e4\u00dfigen Rhythmus wurden vom ifeu fachliche Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt, die vom JFF strukturiert und medienp\u00e4dagogisch aufbereitet und vom ZMK gestaltet und in die Internetseiten eingebunden wurden. Ein weiterer Kernbestandteil der Konzeption war es, das Internet zu nutzen, um zu realen Aktivit\u00e4ten anzuregen. Dabei sollten auch Heranwachsende selbst von Anfang an am Aufbau des VUZ beteiligt sein, denn um den Bed\u00fcrfnissen der Zielgruppe zu entsprechen wird das VUZ nicht nur f\u00fcr, sondern auch von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet. Dies gelang durch die Etablierung der VUZ-Jugendredaktion. Da eine Internetseite nicht \u00fcber Nacht bekannt wird, wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, sobald die erste Fassung des vuz-web online verf\u00fcgbar war. Unter dem Motto HaZweiOh konnten Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland im Fr\u00fchjahr 2003 ihre Werke zum Thema Wasser einsenden. Die Anforderung an die Beitr\u00e4ge war, dass es sich um kreative, assoziative oder fiktive Umsetzungen des Themas mit einem deutlichen umweltspezifischen Inhalt handeln musste. Um die aktive Auseinandersetzung mit Umweltthemen anzuregen und Konzepte f\u00fcr die Umweltbildung mit Medien zu erproben, wurden des Weiteren medienpraktische Projekte konzipiert, durchgef\u00fchrt und publiziert.<br \/>\nF\u00fcr die zielgruppenad\u00e4quate Gestaltung Website war die begleitende Evaluation eine Bereicherung. Dem VUZ-Team ist die \u00dcbertragung von Evaluationsergebnissen auf die Plattform bereits w\u00e4hrend der Aufbauphase gelungen, deshalb soll diese direkte Verzahnung von Evaluation und Angebotsoptimierung auch in Zukunft beibehalten und die dazu ben\u00f6tigten Befragungsinstrumentarien weiterentwickelt werden. Auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sollen k\u00fcnftig regelm\u00e4\u00dfig zum VUZ befragt werden. Ihre Meinung und daraus resultierende Optimierungen des VUZ, sind insbesondere f\u00fcr die Etablierung des Projekts im gesamten Bildungssektor sehr wichtig. Um die Plattform bekannt zu machen ist die Bewerbung im Netz und \u00fcber andere Medien und Materialien unabdingbar. Sehr beliebt war alltagstaugliches Material, wie beispielsweise Experimentek\u00e4rtchen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Aufbauphase wurde gemeinsam mit dem Verein \u00d6koprojekt MobilSpiel e. V. ein Symposium zum Thema Umweltbildung mit Medien organisiert. Am Beispiel des VUZ wurde in Vortr\u00e4gen und Diskussionsrunden folgenden Fragen nachgegangen: Wie sieht die Umweltbildung der Zukunft aus?, Welche Chancen er\u00f6ffnen sich durch den Einsatz von Medien? Und: Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Umweltbildung und Medienp\u00e4dagogik intensiviert werden?. Gleichzeitig erschien eine Ausgabe der Zeitschrift merz &#8211; medien + erziehung (www.merz-zeitschrift.de) mit dem Titel Neue Wege der Umweltbildung. Inhalt dieses Hefts sind u.a. folgende Artikel: Klaus H\u00fcbner: Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung; Katrin Echtermeyer\/Nadine Kloos: Medien: Neue Potenziale f\u00fcr die Umweltp\u00e4dagogik; G\u00fcnter Klarner: Multimedia in der au\u00dferschulischen Umweltbildung; Anke Dommaschk: Das Virtuelle Umweltbildungszentrum (VUZ); Jutta Mannigel\/Thomas Pyhel: Nachhaltigkeit spannend und humorvoll kommunizieren: Grasl\u00f6wen TV; u. a. m.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die zahlreichen neuen Erfahrungen und die positiven R\u00fcckmeldungen von Kindern und Jugendlichen kennzeichneten die Aufbauphase. Highlights waren der Relaunch und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Website, der Wettbewerb HaZweiOh mitsamt der Preisverleihung, die Etablierung der Jugendredaktion, die Modellprojekte sowie das o.g. Symposium. Damit hat das VUZ zu der Ann\u00e4herung von Umweltbildung und Medienp\u00e4dagogik einen wichtigen Beitrag geleistet &#8211; ein Weg der weiter verfolgt werden sollte, zum gegenseitigen Nutzen. Eine Internetplattform zu konzipieren, zu gestalten, mit Inhalten zu bef\u00fcllen und bekannt zu machen, er-fordert viel Zeit- und Arbeitsaufwand. Die zwei Jahre, die f\u00fcr die Aufbauphase des VUZ zur Verf\u00fcgung standen, waren ebenso knapp bemessen wie die verf\u00fcgbaren finanziellen Mittel. Nach zwei Jahren ist das vuz-web eine bekannte Internetplattform und wird in jedem Fall erhalten bleiben. Auch die Jugendredaktion bleibt als wichtiges reales Angebot bestehen. Denn: Ohne die Plattform fehlt der Jugendredaktion die Pr\u00e4sentations- und Informationsm\u00f6glichkeit und umgekehrt leistet die Jugendredaktion einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Belebung der Plattform.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Netz-, Computer- und Medientechnologien werden genutzt, um Heranwachsenden Wissen und Bewusstsein \u00fcber Umweltbelange nahe zu bringen, ihnen M\u00f6glichkeiten und Formen des Umweltengage-ments aufzuzeigen und sie zu eigenem Tun zu motivieren. 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