{"id":21019,"date":"2023-07-13T15:17:27","date_gmt":"2023-07-13T13:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/15412-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:17:28","modified_gmt":"2023-07-13T13:17:28","slug":"15412-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/15412-01\/","title":{"rendered":"Umwelttage der Mittelst\u00e4ndischen Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In seiner Satzung verpflichtet der BVMW alle seine 44 000 Mitgliedsunternehmen und 48 Fachverb\u00e4nde auf die Unternehmensleitlinie nachhaltiges Wirtschaften. Das bedeutet vor allem Einf\u00fchrung und St\u00e4rkung des Umweltmanagements in die betriebliche Praxis der 3,2 Millionen kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland. Seit Jahren bem\u00fcht sich der BVMW &#8211; haupts\u00e4chlich \u00fcber  seine Umweltkommission und die BVMW-Umwelt-Facharbeitskreise &#8211; Umweltprofil in das Leistungs- und Lieferangebot mittelst\u00e4ndischer Firmen zu bringen. Unter anderem durch ein Coaching-Verfahren mit Innovationsberatern oder Senior-Management-Beratern. Nach drei Jahren Vorbereitung, unter anderem durch Gespr\u00e4che mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Umweltsprechern aller politischer Parteien und den in Anlage 1 aufgef\u00fchrten Kooperationspartnern ist das Konzept der Umwelttage des Mittelstandes unter dem Motto Unternehmer f\u00fcr die Umwelt entwickelt worden.<br \/>\nDer Grundgedanke der Umwelttage des Mittelstandes ist:<br \/>\n\u00b7\tin Fachvortr\u00e4gen und Beispielen aus der Unternehmenspraxis und F\u00f6rderungserfahrung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erfolgreiche Umweltinnovationen kleiner und mittlerer Unternehmen vorzustellen,<br \/>\n\u00b7\tHindernisse beim Durchsetzen dieser Innovationen und ihrer Markteinf\u00fchrung zu dokumentieren und<br \/>\n\u00b7\tim Erfahrungsaustausch Probleml\u00f6sungen zu finden.<br \/>\nUmwelttage des Mittelstandes sollen immer mit einer KMU-Industriemesse und Pr\u00e4sentation der Wirtschaftskonzepte kommunaler Agendaaussch\u00fcsse verbunden werden. Oberziel ist Durchsetzen einer neuen Standort-Umwelt-Bestqualit\u00e4t ECOMADE IN GERMANY. Teilziele sind Erarbeiten Umwelt-Innovationsstrategien f\u00fcr einzelne KMU-Branchen. Zur Zeit l\u00e4uft unter anderem &#8211; auch gef\u00f6rdert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt &#8211; das BVMW-Modernisierungs-Programm BAUEN MIT GEB\u00c4UDE-PASS &#8211; als Umwelt-Leistungs- und LIEFERVERSPRECHEN in enger Zusammenarbeit mit der Bau-Universit\u00e4t Weimar. An der Hochschule  f\u00fcr Technik, Wirtschaft und Sozialwesen Zittau-G\u00f6rlitz ist eine am Wettbewerbsprofil kleiner und mittlere Bauunternehmen der Region orientierte Coaching- und Zertifizierungsstelle Euregiohaus\/Sachsenhaus als mittelst\u00e4ndische Innovationsb\u00f6rse eingerichtet worden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas BVMW-Konzept ECOMADE IN GERMANY setzt den Hauptakzent bei der Umsetzung des neuen Umwelt-Standort-Markenzeichen auf regionale Struktur- und Innovations-Ma\u00dfnahmen mit entsprechenden regionalen Arbeitsplatzeffekten. Aus diesem Grund wurde rechtzeitig schon 1997 mit dem EU-Ausschu\u00df der 300 Agenda-Kommunen, dem Facharbeitskreis Kommunales \u00d6ko-Audit des Instituts der Umweltgutachter und -berater-IdU &#8211; sowie zahlreichen Agenda-Aussch\u00fcssen deutscher St\u00e4dte Kontakt aufgenommen. Bezirksb\u00fcrgermeister von Berlin-K\u00f6penick Dr. Klaus Ulbricht hat das Wirtschaftskonzept der lokalen Muster-Agenda K\u00f6penick vorgetragen. Peter Strieder, Senator f\u00fcr Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie Berlin erl\u00e4uterte den Umwelt-Entwicklungs-Plan Berlin und Ma\u00dfnahmen der F\u00f6rderung des Mittelstandes. An der Diskussion der Mittelstandskonzepte im Agenda-Proze\u00df nahmen Agenda-Aussch\u00fcsse aus Hamburg und Wuppertal teil.<br \/>\nFachliche Einstimmung in das Konzept ECOMADE IN GERMANY gaben hochkar\u00e4tige Referenten neben dem Pr\u00e4sidenten des BVMW Mario Ohoven und Dr. Leonhardt, Pr\u00e4sdent des BVMW-Landesverbandes Sachsen: n\u00e4mlich Staatssekret\u00e4r Walter Hirche, BMU; Prof. Dr. Andreas Troge\/ Pr\u00e4sident des Umwelt-Bundesamtes; Ernst Schwanhold\/ Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und nicht zuletzt Fritz Brickwedde mit seinem Vortrag Unternehmer f\u00fcr die Umwelt &#8211; Erfahrungen und Perspektiven der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.<br \/>\nIn einer vom Vorsitzenden der BVMW-Umweltkommission, Menke-Gl\u00fcckert, geleiteten Podiumsdiskussion Unternehmer f\u00fcr die Umwelt wurde anhand Praxiserfahrungen und  Expertenvoten Chancen und Widerst\u00e4nde bei Umsetzung des Standort-Umwelt-Bestqualit\u00e4t Markenzeichens ECOMADE IN GERMANY er\u00f6rtert. Vertreter der Mittelstandsf\u00f6rder-Banken (M\u00fcller-K\u00e4stner, KfW Frankfurt), der Umwelt-Exportmarkt-Prognose (KAISER-Unternehmensberatung) und des Leistungsstandes betrieblichen Umweltmanagements (Jacubzick, Umwelt-Consult Berlin) gaben ihre Einsch\u00e4tzung f\u00fcr Randbedingungen auf nationalen und internationalen M\u00e4rkten f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im Umweltmarketing erfahrene Mittelst\u00e4ndler berichteten \u00fcber bew\u00e4hrte L\u00f6sungsans\u00e4tze.<br \/>\nDer in der Podiumsdiskussion gefundene und an Beispielen erl\u00e4uterte Coachingansatz f\u00fcr das Standortmarkenzeichen ECOMADE IN GERMANY wurde in drei Arbeitsgruppen mit vielen vielen Unternehmensbeispielen vertieft:<br \/>\n\u00b7\tArbeitsgruppe 1: Umwelt-Management\/ \u00d6koaudit<br \/>\n\u00b7\tArbeitsgruppe 2: Umwelt-Technik\/ Umwelt-Dienstleistungen<br \/>\n\u00b7\tArbeitsgruppe 3: Umweltmarketing unter besonderer Ber\u00fccksichtigung mittel- und osteurop\u00e4ischer L\u00e4nder<br \/>\nDie Ergebnisse der Tagung wurden im Abschlussvortrag Menke-Gl\u00fcckert  Vision ECOMADE IN GER-MANY &#8211; Herausforderungen f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen zusammengefasst (ANLAGE 4).<br \/>\nEin Tagungsband mit Referaten und Zusammenfassungen der Arbeitsgruppenergebnisse ist in Vorbereitung.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Premiere des ersten Umwelttages des Mittelstandes war ein voller Erfolg &#8211; wie auch die beigef\u00fcgten Presseausschnitte zeigen. Zahlreiche neue Firmenkooperationen sind auf den Umwelttagen angestiftet worden, viele B\u00fcrokratie-Engp\u00e4sse konnten aufgel\u00f6st, Informations- und F\u00f6rderhilfen vielfach gegeben werden. Die gesteckten Ziele sind erreicht worden:<br \/>\n\u00b7\tSensibilisieren der KMU f\u00fcr ECOMADE IN GERMANY im Sinne eines  Breitensportprogramms<br \/>\n\u00b7\tNutzen  modernster Informationstechnologien wie Internet, Intranet, CALL CENTER-Verfahren  zum raschen Umsetzen und Anwenden Umwelt-Innnovationen und Kooperationsm\u00f6glichkeiten und Angeboten f\u00fcr KMU. Schnellberatung  Finanzierungsfragen KMU-Umweltprojekte.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>In einer in 10 000 Auflage gestreuten Programm -Brosch\u00fcre, mehrfachen Anzeigen und Kommentaren in den BVMW-Ver\u00f6ffentlichungen erfolgreich selbst\u00e4ndig (165. 000  Auflage) und bvmw-intern (20. 000 Auflage) wurde neben Hinweisen in Regionalzeitungen und Rundfunksendungen  auf die Umwelttage hingewiesen. Zwei Pressekonferenzen und zahlreiche Interviews mit Radiostationen fanden statt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Auf Wunsch aller Teilnehmer sollten die Umwelttage des Mittelstandes regelm\u00e4\u00dfig alle ein oder zwei Jahre stattfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In seiner Satzung verpflichtet der BVMW alle seine 44 000 Mitgliedsunternehmen und 48 Fachverb\u00e4nde auf die Unternehmensleitlinie nachhaltiges Wirtschaften. 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