{"id":21018,"date":"2023-07-13T15:12:28","date_gmt":"2023-07-13T13:12:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08106-03\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:29","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:29","slug":"08106-03","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08106-03\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Holz: Analyse von Schadstoffen in Holz mittels Laserplasma-Emissions-Spektrometrie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel ist die Etablierung der Laserplasma-Emissions-Spektrometrie als Schnellerkennungsverfahren f\u00fcr anorganische Holzschutzmittel.<br \/>\nAufbauend auf die bisher erzielten Ergebnisse im Verbundprojekt Holz soll gemeinsam mit dem Ger\u00e4teentwickler STAROPTRON Schneider GmbH dem Anwender ein sicher arbeitendes, bedienungsfreundliches Ger\u00e4t zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenGemeinsam mit dem Ger\u00e4teentwickler STAROPTRON Schneider GmbH sollen noch einige Vor-Ort-Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden.<br \/>\nDas Problem der Kalibrierung (Korrelation der mittels Plasma-Spektrometrie an der Probenoberfl\u00e4che gemessenen Werte mit den von der LAGA geforderten volumenbezogenen Werten) ist noch zu kl\u00e4ren.Die Methodik der softwarem\u00e4\u00dfigen  Auswertung der Me\u00dfdaten ist nach den aus den Praxistests gewonnenen Erkenntnissen zu optimieren.<br \/>\nDurch \u00c4nderung der Anregungsbedingungen  und Einbeziehung der Molek\u00fclspektrometrie  soll versucht werden, die schwer zug\u00e4nglichen Halogene Chlor und Fluor mittels Laserplasma-Emissions-Spektrometrie nachzuweisen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die weiterf\u00fchrenden Untersuchungen zur Anwendung der Laserplasma-Spektrometrie f\u00fcr den Nachweis anorganischer Schadstoffe in Holz haben im wesentlichen folgende Ergebnisse gebracht :<br \/>\n1.  Die Palette der in anorganischen Holzschutzmitteln vorkommenden, schnell nachweisbaren typischen Metallatome wie Al, Pb, Cr, Cu, Hg und B wurde um die Elemente Sn und Zn erweitert. Die erreichten Nachweisgrenzen liegen im Bereich von 15 ppm.<br \/>\n2. Die Untersuchung des Chrom-Gehaltes in einer Reihe von Holz-Proben lieferte unbrauchbare Ergebnisse, die offensichtlich auf eine St\u00f6rung des CCD-Detektors zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<br \/>\n3. Die urspr\u00fcnglich beabsichtigten methodischen Untersuchungen, insbesondere die Kalibrierung an dem Ger\u00e4t der Firma STAROPTRON Schneider GmbH konnten wegen des Ausfalls des dort installierten Lasers nicht durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>In der Zeitschrift Field Analytical Chemistry &#038; Technology 3(3): 185 &#8211; 192, 1999 wurde ein ausf\u00fchrlicher Artikel mit dem Titel  Fast analysis of inorganic wood preservatives using laser-induced plasma emission spetrometry ver\u00f6ffentlicht<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dem bisherigen Ergebnisstand hat die Laser-Plasma-Spektrometrie gute Chancen, sich als Schnellanalysemethode zur Erkennung von anorganischen Schadstoffen in Altholz zu etablieren. Dazu sind jedoch noch folgende Schritte notwendig, die in einem Folgeprojekt gel\u00f6st werden m\u00fc\u00dften:<br \/>\n\u00a7\tBearbeitung und Anpassung der Auswerte-Software entsprechend der Me\u00dfmethodik (absolute und relative  Messung)<br \/>\n\u00a7\tKl\u00e4rung des Problems der Kalibrierung (Korrelation von oberfl\u00e4chen- und volumenbezogenen Me\u00dfwerten, Festlegung der Grenzwerte f\u00fcr die Schadstoffbelastung)<br \/>\n\u00a7\tEs wird deshalb empfohlen, die Funktionst\u00fcchtigkeit des CCD-Detektors routinem\u00e4\u00dfig durch Beobachtung von Leer-Spektren zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel ist die Etablierung der Laserplasma-Emissions-Spektrometrie als Schnellerkennungsverfahren f\u00fcr anorganische Holzschutzmittel. 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