{"id":21015,"date":"2023-07-13T15:17:24","date_gmt":"2023-07-13T13:17:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/15401-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:17:27","modified_gmt":"2023-07-13T13:17:27","slug":"15401-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/15401-01\/","title":{"rendered":"Studie \u00fcber Beratung deutscher KMU beim Umwelttechnologietransfer nach Polen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Von der Bundesregierung und entsprechenden Verb\u00e4nden und Organisationen ermuntert, versuchen sich seit geraumer Zeit auch kleine und mittelst\u00e4ndische deutsche Unternehmen (KMU) beim Aufbau einer modernen Umweltinfrastruktur mit EU &#8211; Standards, insbesondere in den an Deutschland angrenzenden MOE &#8211; Staaten Polen und der Tschechischen Republik, zu engagieren.<br \/>\nLeider mu\u00df man feststellen, da\u00df sich die Finanzierung von Umweltschutz-Investitionen sehr schwierig gestaltet. Vor allem kann bei vielen Projekten ein return of investment &#8211; vordergr\u00fcndig und kurzfristig betrachtet &#8211; oft nicht \u00fcberzeugend dargestellt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn Absprache mit dem Woiwodschaftsfond f\u00fcr Umwelt in Breslau und weiteren betroffenen Gebietsk\u00f6rperschaften sowie privaten und staatlichen Unternehmen (z.B. Breslauer Wasserwerke) sollen drei Projekte identifiziert und definiert werden, vorzugsweise aus den Umweltbereichen Wasser &#8211; Energie &#8211; Abfall. Eine polnische Bank sowie BMU und DtA geben die wirtschaftlichen Rahmendaten auf.Nach der Projektdefinition incl. Bankvorgaben werden verbindlich deutsche Partner f\u00fcr die Realisierung gesucht. Die Rolle des deutschen Partners kann unterschiedlicher Art und Gewichtung sein: Lieferant, Joint venture, Investor, Betreiber. Bedingung f\u00fcr die polnische Seite ist, da\u00df alle Gebietsk\u00f6rperschaften sowie betroffene staatliche und ggf.  private Institutionen der Realisierung des Vorhabens zustimmen.<br \/>\nF\u00fcr alle Partner gilt nat\u00fcrlich der Vorbehalt, da\u00df die bankf\u00e4hige Machbarkeitsstudie wirtschaftliche Rahmendaten liefert.<br \/>\nDie bankf\u00e4hige Machbarkeitsstudie wird an ein erfahrenes, unabh\u00e4ngiges deutsches Ingenieurb\u00fcro vergeben. Die Einbindung eines polnischen Partners ist dabei unverzichtbar &#8211; ebenso die Zuarbeit der Gebietsk\u00f6rperschaft\/Institutionen. Ausschreibungskriterien sind neben dem Preis vor allem die Flexibilit\u00e4t (r\u00e4umliche N\u00e4he) sowie einschl\u00e4gige Erfahrungen in Polen.<br \/>\nNach positiver Machbarkeitsstudie soll die Investition realisiert werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die drei Machbarkeitsstudien mit einem umweltentlastenden Effekt f\u00fcr Deutschland wurden jeweils an drei deutsche Ing.-B\u00fcros vergeben, die ihrerseits mit polnischen Kooperationspartnern zusammengearbeitet haben.<br \/>\nNach Fertigstellung der Studien wurde in einem gemeinsamen Workshop im Kloster St. Marienthal die Ergebnisse geraten. In die Beratungen eingebunden waren auch die Stadtverwaltungen von Stettin und Hirschberg. Auf dem Workshop in St. Marienthal wurden die erstellten Studien vorgestellt. Neben der technischen Machbarkeit galt vor allem der Finanzierung der Projekte &#8211; und damit die Voraussetzung f\u00fcr die Umsetzung &#8211; besondere Aufmerksamkeit.Die Stadtverwaltungen von Stettin und Hirschberg begr\u00fc\u00dften die Anfertigung der Studien und dankten f\u00fcr diese Hilfe bei der Erstellung der Antr\u00e4ge im Rahmen des europ\u00e4ischen ISPA-Programms.<br \/>\nAlle drei Projekte wurden \u00fcber Warschau in Br\u00fcssel zur F\u00f6rderung angemeldet.<br \/>\nZus\u00e4tzlich hat sich f\u00fcr die Projekte in Hirschberg der Nationale Polnische Umweltfonds engagiert. Auch die DtA hat ihr Interesse ein einer Teilfinanzierung bekundet. Der BMU sieht sich dar\u00fcber hinaus ebenfalls in der Lage, durch einen Zinszuschuss die Projekte zu f\u00f6rdern. Die Abstimmungsgespr\u00e4che dazu sind angelaufen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Studien wurden sowohl dem polnischen Umweltministerium als auch der EU &#8211; Kommission \u00fcber die Stadtverwaltungen von Stettin und Hirschberg pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die  Erstellung der Studien war ein Pilotprojekt mit der Fragestellung, ob dadurch die Umsetzung von polnischen Umweltprojekten bef\u00f6rdert werden kann.Die Ergebnisse des Workshops in St. Marienthal, aber auch insbesondere das Engagement des polnischen Umweltfonds in Zusammenarbeit mit dem polnischen Umweltministeriums,  lassen die o.g. Fragestellung eindeutig bejahen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Von der Bundesregierung und entsprechenden Verb\u00e4nden und Organisationen ermuntert, versuchen sich seit geraumer Zeit auch kleine und mittelst\u00e4ndische deutsche Unternehmen (KMU) beim Aufbau einer modernen Umweltinfrastruktur mit EU &#8211; Standards, insbesondere in den an Deutschland angrenzenden MOE &#8211; Staaten Polen und der Tschechischen Republik, zu engagieren. 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