{"id":20997,"date":"2023-07-13T15:15:46","date_gmt":"2023-07-13T13:15:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13017-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:47","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:47","slug":"13017-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13017-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: International Workshop on Extremophiles 2000"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Im Rahmen eines International Workshop on Extremophiles sollte Teilnehmern aus Wissenschaft und Wirtschaft das biotechnologische Potential extremophiler Mikroorganismen f\u00fcr die Anwendung im produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz aufgezeigt werden. Ziel des Workshops war es, neuste Ergebnisse aus dem Bereich der Extremophilenforschung zu pr\u00e4sentieren und einem interessierten Kreis zug\u00e4nglich zu machen. Hierbei richtete sich der Workshop sowohl an ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Forschung als auch an Vertreter aus Mittelstand und Gro\u00dfindustrie, um so die Umsetzung nachhaltig innovativer, biotechnologischer Verfahren f\u00fcr den Umweltschutz zu f\u00f6rdern. Auf dem Gebiet der extremophilen Mikroorganismen gibt es einen immensen Forschungsbedarf. Der Austausch von bereits gewonnenen Erkenntnissen und neuen Ideen nimmt in der Wissenschaft notwendigerweise einen breiten Raum ein. Erfahrungsgem\u00e4\u00df bietet ein Workshop die ideale Plattform f\u00fcr den Transfer gro\u00dfer Informationsmengen in einem \u00fcberschaubaren Zeitraum. Durch den pers\u00f6nlichen Kontakt zwischen Wis-senschaftlern aus den Universit\u00e4ten und der Industrie wird die M\u00f6glichkeit geschaffen, ineinandergreifende Themen neu zu koordinieren und \u00dcberschneidungen bei den Experimenten zu vermeiden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUnter der Leitung von Prof. Garabed Antranikian war ein Kernteam damit besch\u00e4ftigt, alle erforderlichen Aufgaben in einer Projektmanagement-Matrix zu bearbeiten. Zu den Aufgaben des Teams geh\u00f6rte insbesondere die organisatorische Planung und Durchf\u00fchrung des Workshops und des Rahmenprogramms sowie die Erstellung aller im Zusammenhang mit der Tagung stehenden Druckschriften (Abstract-Band). Die wissenschaftliche Ausgestaltung und Evaluation der eingereichten Beitr\u00e4ge oblag dem Internationalen Organisationskomitee sowie dem Internationalen Wissenschaftlichen Beirat, der aus insgesamt 22 hochkar\u00e4tigen Pers\u00f6nlichkeiten zusammengesetzt war. Die f\u00fcnft\u00e4gige Veranstaltung sollte Teilnahern aus aller Welt die Gelegenheit geben, ihre neusten Ergebnisse vor Fachpublikum zu pr\u00e4sentieren und neue Kontakte zu Universit\u00e4ten und Firmen zu kn\u00fcpfen. Der Workshop war unterteilt in Plenarvortr\u00e4ge, Kurzvortr\u00e4ge und Posterpr\u00e4sentationen. Dar\u00fcber hinaus war ein angemessener Zeitraum f\u00fcr Diskussionen vorgesehen. Zur Intensivierung der Kommunikation diente ein Rahmenprogramm. Die Anzahl der Wokshop-Teilnehmer sollte auf 400 limitiert werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der International Workshop on Extremophiles fand im Zeitraum vom 10.09.2000 bis 14.09.2000 auf dem Gel\u00e4nde der Technischen Universit\u00e4t Hamburg-Harburg statt. Insgesamt hatten sich zum International Workshop on Extremophiles 383 G\u00e4ste angemeldet, die aus allen Teilen der Erde nach Hamburg-Harburg angereist waren. Das umfangreiche wissenschaftliche Programm umfa\u00dfte &#8211; in 5 themenkomplexen &#8211; insgesamt 95 Vortr\u00e4ge und 207 Posterpr\u00e4sentationen. Von den insgesamt 95 Vortr\u00e4gen entfielen 30 Beitr\u00e4ge auf eingeladene Referenten, die ihre Ergebnisse in jeweils 30 min\u00fctigen Vortr\u00e4gen pr\u00e4sentieren konnten. Die Redezeit der \u00fcbrigen Vortr\u00e4ge war auf 15 Minuten limitiert. Die oben genannten Themenkomplexe umfa\u00dften das gesamte Spektrum extremophiler Mikroorganismen sowie deren Physiologie und Genetik. Fragen des produkt- bzw. produktionsintegrierten Umweltschutzes wurden insbesondere im Themenbereich Commercial Applications behandelt. Hier stand der Einsatz von Biokatalysatoren im Sinne einer nachhaltigen Biotechnologie in den Bereichen Pharma-, Lebensmittel, Textil- und Papierindustrie im Vordergrund. Bei der Zusammenstellung des Programms wurde besonderen Wert darauf gelegt, Parallelsessions zu vermeiden, um den Teilnehmern den Besuch aller Vortr\u00e4ge zu erm\u00f6glichen. Lediglich der sehr umfangreiche Themenkomplex Biodiversity and Physiologie mu\u00dfte in einer nachmitt\u00e4glichen Parallelsession organisiert werden. Die Posterbeitr\u00e4ge wurden \u00fcber die gesamte Workshopdauer pr\u00e4sentiert und waren f\u00fcr die Teilnehmer jederzeit zug\u00e4nglich. In einem 307 Seiten umfassenden Book of Abstracts wurden alle Beitragskurzfassungen aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das umfangreiche Marketingkonzept hat dazu gef\u00fchrt, da\u00df der Workshop einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen hatte. Das durchg\u00e4ngige Corporate Design hat eine effektive Kommunikation zwischen Veranstalter und Teilnehmern entstehen lassen. Diese Kommunikationskultur wurde auch in der Zusammenarbeit mit den Medien umgesetzt. Die schon im Vorfeld begonnene \u00d6ffentlichkeitsarbeit wurde w\u00e4hrend des Kongresses konsequent fortgef\u00fchrt. Vor und w\u00e4hrend des International Workshop on Extre-mophiles erschienen insgesamt 11 Berichte, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Veranstaltung standen. Besonders erfreulich war die umfassende Berichterstattung in den \u00fcberregionalen Medien (DIE WELT, 3sat Wissenschaftssendung NANO, WDR Wissenschaftssendung LEONARDO9: Aber auch in der Region Hamburg war eine intensive Berichterstattung zu verzeichnen (NDR-Fernsehen\/Hamburger Journal, NDR 4 Info-Sender, NDR Hamburg-Welle). Eine am Montag, 04.09.2000 einberufene Pressekonferenz war von den Medienvertretern sehr gut besucht. Die Teilnehmer der Pressekonferenz (Dr. Heiden, DBU; Prof. Antranikian, TUHH; Prof. Rossi, University of Naples; Prof. Horikoshi, JAMSTEC, Japan; Dr. Sch\u00e4fer, Novo-Nordisk, D\u00e4nemark; Prof. Werther, Vizepr\u00e4sident TUHH; Dr. Thamer, TuTech) nutzten die Gelegenheit, das Thema Extremophile und Biotechnologie sowie das Engagement der Deutschen Bundesstiftung Umwelt der \u00d6ffentlichkeit vorzustellen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Seitens der Workshopteilnehmer gab es durchgehend positive Resonanz hinsichtlich der Organisation, des wissenschaftlichen Programms und der Rahmenveranstaltungen. Dieses \u00fcberaus positive Fazit ist auch von Seiten der Organisationsleitung zu ziehen. Die organisatorische Vorgehensweise hat sich be-w\u00e4hrt und kann in dieser Form auch auf andere, gleichartige Veranstaltungsformen \u00fcbertragen werden. Die Zukunft der Veranstaltungsreihe ist gesichert. Im Jahr 2002 wird der 4th International Congress on Extremophiles &#8211; in Kooperation mit der TU Hamburg-Harburg &#8211; unter der Leitung von Prof. Rossi (Universit\u00e4t Neapel) in Neapel, Italien, stattfinden. Anschlie\u00dfend hat sich Prof. Robb (University of Maryland) bereit erkl\u00e4rt, den Kongress im Jahr 2004 in Baltimore, USA, zu organisieren. Die erfolgreiche Durchf\u00fchrung des 3rd International Workshop on Extremophiles 2000 bildet eine solide Basis f\u00fcr das Fortbestehen dieser wichtigen Veranstaltungsreihe und hat sicherlich auch Vorbildcharakter f\u00fcr die Organisation der Folgekongresse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Im Rahmen eines International Workshop on Extremophiles sollte Teilnehmern aus Wissenschaft und Wirtschaft das biotechnologische Potential extremophiler Mikroorganismen f\u00fcr die Anwendung im produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz aufgezeigt werden. 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