{"id":20927,"date":"2024-11-27T10:34:47","date_gmt":"2024-11-27T09:34:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/14786-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:50","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:50","slug":"14786-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/14786-01\/","title":{"rendered":"Umwelterziehung und -bildung praxisnah Kinder und Jugendliche gestalten ihre Umwelt"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ausgangssituation ist eine graben\u00e4hnliche Wasserfl\u00e4che der Gr\u00e4fte am Pastorat mit umliegender Gr\u00fcnfl\u00e4che mit Strauch und Baumbewuchs mitten in der Stadt. Zur Zeit befindet sich dieses Gel\u00e4nde in einem erb\u00e4rmlichen Zustand, der dringend einer \u00f6kologischen Sanierung bedarf. Ziel ist ein breit und vielf\u00e4ltig angelegtes Umwelterziehungs- und Umweltbildungsvorhaben unter Einbindung der unmittelbar an grenzenden Bildungseinrichtungen und der Kinderg\u00e4rten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAm 16. und 17.03.1999 wurde mittels eines Baggers das Innengel\u00e4nde begradigt und durchgekuhlt. Anschlie\u00dfend (am 30. u. 31.03.99) wurden Wildstaudenstreifen angelegt und auf dem  \u00fcbrigen Gel\u00e4nde (Bereich Apothekergarten, Trockenmauer, Obstwiese und Kindergartenbereich) eine Blumenwiese sowie Zwischenfrucht einges\u00e4t.<\/p>\n<p>Am 23. und 24. April 1999 wurde in Handarbeit im Zuge eines Arbeitseinsatzes das letzte Teilst\u00fcck (70 m) des Uferbereichs in eine Flachwasserzone umgewandelt. Die bei diesem Einsatz entfernten Rasengittersteine sind f\u00fcr die Anlage eines Abstellplatzes auf dem Gel\u00e4nde verwandt worden.<br \/>\nAm 22. Mai 1999 sind die Flachwasserbereiche und Uferzonen bepflanzt worden. <\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2000 wurden die 6 Beete des Apothekergartens und das Wegenetz (200 m ) angelegt. Im April 2000 ist der Apothekergarten von Schulkindern, unter Anleitung eines Biologielehrers, bepflanzt worden. Die Bepflanzung erfolgte nach einem vorher angefertigten Pflanzplan. Auch wurden im April die Obstwiese und die Kindergartenfl\u00e4che angelegt.<\/p>\n<p>Innerhalb einer Projektwoche  legte eine Schulklasse eine gro\u00dfe Trockenmauer an.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>An der \u00f6kologischen Umgestaltung der Gr\u00e4fte und des Gel\u00e4ndes haben im Zuge der Arbeitseins\u00e4tze \u00fcberwiegend Kinder und Jugendlichen teilgenommen. Hierbei war es m\u00f6glich, sie f\u00fcr Problemsituationen (\u00f6kologisch minderwertiger Fichtenbestand) und deren L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten in ihrem unmittelbaren Umfeld zu sensibilisieren, ihnen praxisnahe Informationen zu vermitteln und zu praktischem Handeln und zur \u00dcbernahme von Verantwortung anzuleiten.<\/p>\n<p>Die Gr\u00e4fte und das umgebende Gel\u00e4nde haben Schutzgebiet- und Vorbildcharakter erreicht. Kinder und Jugendliche k\u00f6nnen hier auch das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen Umweltbedingungen, der Pflanzen und Tiere sowie der negativen wie positiven Einwirkungen des Menschen anschaulich erle-ben und erfahren. Das Gel\u00e4nde ist so zu einem anschaulichen Lernort f\u00fcr Umwelt und Naturschutz ge-worden.<\/p>\n<p>Kinder und Jugendliche der angrenzenden Bildungseinrichtungen haben jetzt zielgruppengerecht die Pflege bestimmter Bereiche \u00fcbernommen. <\/p>\n<p>Die fachliche Umsetzung des Bildungskonzeptes haben sachkompetente Erzieherinnen und Lehrer der benachbarten Bildungseinrichtungen sowie Mitglieder des Naturschutzbundes und der Fischereivereini-gung \u00fcbernommen. <\/p>\n<p>Der Naturschutzbund wird in Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum und dem Kindergarten spezielle Angebote zur Ansiedlung von heimischen Tieren anfertigen und betreuen. Zun\u00e4chst sind vorgesehen: Nistk\u00e4sten f\u00fcr V\u00f6gel, Hummelk\u00e4sten, H\u00f6lzer mit Bohrl\u00f6chern f\u00fcr Wildbienen, Hornissenk\u00e4sten usw.. Die vorhandenen B\u00e4ume und Str\u00e4ucher, die gepflanzten Str\u00e4ucher und Stauden werden mit Namenschildern versehen, um einen Lehrpfad durch den Park f\u00fcr Schulklassen, Kinderg\u00e4rten und Jugendgruppen aufzubauen.<\/p>\n<p>Mit dem Projekt Apothekergarten soll dem wachsenden Bed\u00fcrfnis nach Informationen \u00fcber pflanzliche Eigenschaften (z. B. als Arzneimittel) Rechnung getragen werden. Ein neuartiges Lernkonzept erm\u00f6glicht dem Sch\u00fcler einen \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Themengebiete der Pflanzenheilkunde. \u00dcber 70 Arzneipflanzen sind hier live zu sehen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Berichterstattung \u00fcber die einzelnen Arbeitsschritte in der \u00f6rtlichen Presse (OV).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>In dem vorgesehenen Zeitplan ist das Projekt nicht verwirklicht worden, da die Witterungsverh\u00e4ltnisse die Arbeiten auf dem Gel\u00e4nde nicht zulie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Vorstellungen bei der Ausarbeitung des Projektes konnten besser umgesetzt werden als gedacht; die positive Entwicklung der Anpflanzungen, der Wasserqualit\u00e4t und der Anlage der Arzneipflanzen hat alle Beteiligten \u00fcberrascht und findet guten Anklang in der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ausgangssituation ist eine graben\u00e4hnliche Wasserfl\u00e4che der Gr\u00e4fte am Pastorat mit umliegender Gr\u00fcnfl\u00e4che mit Strauch und Baumbewuchs mitten in der Stadt. 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