{"id":20925,"date":"2024-12-01T10:32:25","date_gmt":"2024-12-01T09:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13028-00\/"},"modified":"2024-12-01T10:32:25","modified_gmt":"2024-12-01T09:32:25","slug":"13028-00","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13028-00\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: Verbund Sensorik in der Biotechnologie: \u00d6ffentlichkeitsarbeit sowie fachliche und logistische Koordination des Gesamtverbunds Entwicklung und praktische Erprobung innovativer Sensoren mit dem Ziel des produkt- bzw. p[&#8230;]"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Um den Wirtschaftsstandort Deutschland auch nach der Jahrtausendwende attraktiv und ausbauf\u00e4hig zu gestalten, ist es nicht nur n\u00f6tig, neue Verfahren und Produktionsprozesse zu entwickeln. Vielmehr ist es unerl\u00e4sslich, neue und bestehende industrielle Produktionsprozesse an dem Leitbild Sustainable Development (Nachhaltigkeit) zu orientieren. Nur durch die Entwicklung neuer umweltentlastender oder res-sourcenschonender Technologien, Produkte und Produktionsprozesse wird sich ein Wirtschaftsstandort Deutschland in \u00f6konomischer und \u00f6kologischer Sicht stabil, sicher und richtungsweisend entwickeln k\u00f6nnen. Dieses soll im Verbund durch den Einsatz von Biosensorsystemen erreicht werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Ziele des Verbunds Sensorik lassen sich wie folgt zusammenfassen:<br \/>\n1.\tDefinition von Prozessleitgr\u00f6\u00dfen in bestehenden und zu entwickelnden Prozessen, um eine Um-weltentlastung und Ressourcenschonung unter \u00f6konomischen Gesichtspunkten zu erreichen.<br \/>\n2.\tPlanung, Konzeption und Aufstellung von Analysensystemen, um diese Prozessleitgr\u00f6\u00dfen unter den vom Prozess vorgegebenen Zeitkonstanten zu erfassen.<br \/>\n3.\tErhalten, Definition und Erarbeitung von Datenauswertungs- und Prozessregelstrategien.<br \/>\n4.\tOptimierung und Einsatz der Analysensysteme an den realen Prozessen.<br \/>\n5.\tBereitstellung der Messdaten f\u00fcr ein betriebliches Umweltkostenmanagement.<br \/>\n6.\tAusarbeitung der \u00dcbertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Prozesse.<br \/>\n7.\tBereitstellung valider Daten, um die Umweltentlastung und Ressourcenschonung durch biotechnologische Verfahren\/Produkte im Sinne eines produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutzes aufzuzeigen.<br \/>\nZiel des Koordinations-Projekts war es, den Gesamtverbund flexibel und effizient zu gestalten und jederzeit die Resultate und Aufgaben den anderen Partnern zukommen zu lassen. Hier wurde besonderer Wert darauf gelegt, einzelne Problemstellungen nicht unabh\u00e4ngig voneinander zu bearbeiten, sondern die Einzelarbeiten aufeinander abzugleichen. \u00dcber den Koordinator sollten \u00f6ffentlichkeitswirksame Kontakte hergestellt werden, die den Verbund in seiner Gesamtheit der \u00d6ffentlichkeit aber auch interessierten Industriepartnern im In- und Ausland vorstellen. Hier wurde auch eine aktive Einbeziehung der Medien, der Politik und der Verb\u00e4nde (Industrie- und Umweltverb\u00e4nde) angestrebt, um eine schnelle Verbreitung der erzielten Ergebnisse zu erreichen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>I. Strukturierung des Verbunds<br \/>\nAuf dem ersten Gesamttreffen des Verbunds am 02. Dezember 1998 wurde eine feste Struktur des Verbunds beschlossen. Zu dieser Struktur geh\u00f6rt die Aufgliederung der Projekte in Verbundgruppen, die projekt\u00fcbergreifend bestimmte Themenschwerpunkte gemeinsam bearbeiten sollten. Auf dem Verbundtreffen wurden in Absprache mit allen Verbundpartnern die beiden Verbundgruppen<br \/>\n\u00b7\tErn\u00e4hrung (Leitung Prof. Dr. Flaschel, Universit\u00e4t Bielefeld) und<br \/>\n\u00b7\tPharmazie \/ Gesundheit (Leitung Dr. Faurie, AMINO GmbH, Frellstedt)<br \/>\ngegr\u00fcndet. Diese Struktur wurde \u00fcber den gesamten Zeitraum des Verbunds beibehalten.<br \/>\nII. Verbundtreffen<br \/>\nZur Organisation des Verbunds, zur Gr\u00fcndung von Taskforce-Gruppen und zur Besprechung aktueller Fragestellungen auch wissenschaftlicher Art, fanden innerhalb der drei Projektjahre mehrere Verbundtreffen statt. Diese Treffen wurden in der Regel an gr\u00f6\u00dfere wissenschaftliche Tagungen oder Messen angegliedert (z. B. BIOTECHNICA 1999, Heiligenst\u00e4dter Kolloquium 2000, BioTechnica 2001). Neben diesen Haupttreffen fanden mehrere Treffen der Koordinatoren und Verbundgruppenleiter statt.<br \/>\nIII.Taskforce-GruppenIm Bereich der Taskforce-Gruppen waren insgesamt f\u00fcnf Gruppen aktiv:<br \/>\n\u00b7\tChemometrics (Leitung Dr. Becker, M\u00fcnchen)\u00b7\t\u00d6konomie &#038; \u00d6kologie (Leitung Dr. Faurie, Frellstedt)<br \/>\n\u00b7\tInternet (Leitung Prof. Dr. Scheper, Dr. Ulber, Hannover)<br \/>\n\u00b7\tFaseroptische Sensorik in der UV-VIS-NIR Spektroskopie in der Bioanalytik (Koordination Dr. Schael, Erlangen)<br \/>\n\u00b7\tToxizit\u00e4tssensoren (Leitung Dr. Ulber, Hannover)<br \/>\nDabei haben die TF-Gruppen entweder \u00f6ffentliche Veranstaltungen (Workshops) abgehalten oder sie boten Anlaufstellen f\u00fcr die Verbundpartner bei der Bearbeitung spezifischer Probleme (insbesondere TF-Gruppe \u00d6konomie &#038; \u00d6kologie). Die Arbeiten der TF-Gruppen wurden durch ein gemeinsames Treffen der Gruppen Chemometrie, Internet und \u00d6konomie &#038; \u00d6kologie im November 2001 abgeschlossen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Eine wichtige Funktion der Koordinationsstelle lag in der \u00d6ffentlichkeitsarbeit des Verbunds. Im ersten Projektjahr wurden hierzu verschiedene Aktivit\u00e4ten entwickelt, die in den Jahren 2000 und 2001 fortge-f\u00fchrt und ausgebaut wurden. So war der Verbund \u00fcber seine Internetpr\u00e4sentation (http:\/\/www.biosensor.de bzw. http:\/\/www.verbund-sensorik.de) zu erreichen. Die zweite Adresse steht auch \u00fcber die Laufzeit des Verbunds hinaus zur Verf\u00fcgung. Die im Jahr 1999 gestaltete Brosch\u00fcre wurde mit einer Auflagenh\u00f6he von 1.000 St\u00fcck verteilt und ist restlos vergriffen. Die Brosch\u00fcre wurde auch ins Englische und Franz\u00f6sische \u00fcbersetzt. Diese und die deutsche Version stehen als pdf-Dateien im Internet zur Verf\u00fcgung. Dar\u00fcber hinaus wurde auch von Seiten der DBU ein weiterer Satz Brosch\u00fcren \u00fcber den Verbund erstellt.<br \/>\nEin weiterer wichtiger Punkt in der \u00d6ffentlichkeitsarbeit waren wissenschaftliche Vortr\u00e4ge \u00fcber den Gesamtverbund, in denen neben der wissenschaftlichen Ausrichtung der Teilprojekte auch konkret auf die Grundgedanken des Verbunds eingegangen wurde. Dabei fanden Vortr\u00e4ge u. a. auf folgenden Veranstaltungen statt:<br \/>\n1999: Biosensor Symposium, BioTechnica; 2000: DECHEMA-Kolloquium Biotechnologie &#8211; Schl\u00fcssel zum produktionsintegrierten Umweltschutz, DECHEMA-Arbeitsauschuss Messen und Regeln in der Biotechnologie; Vortrags- und Diskussionstagung der GVC\/DECHEMA Prozessmesstechnik in der Biotechnologie; Analytica Conference, ACHEMA, Biotechnology 2000 in Berlin; 10. Heiligenst\u00e4dter Kollo-quium; 2001: Bio-Gen-Tec-Forum NRW, Terratech, DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen, Bio-Technica. In den Jahren 1999 und 2001 pr\u00e4sentierte sich der Verbund auch mit einem Messestand bzw. der Beteiligung am Messestand der DBU auf der BioTechnica. Im Jahr 2001 wurde eine CD-ROM \u00fcber den Verbund erstellt (Auflage 1.500 Stk.). Auf dieser CD-ROM befinden sich neben ausf\u00fchrlichen Informationen zu allen Teilprojekten auch weiterf\u00fchrende Informationen zum Thema Bioanalytik. Die CD-ROM kann \u00fcber die Laufzeit hinaus bei der Koordinationsstelle bestellt werden. Ebenfalls im letzten Projektjahr sind zwei Publikationen \u00fcber das Koordinationsprojekt erschienen:<br \/>\nR. Ulber, T. Scheper (2001): Der Verbund Sensorik in der Biotechnologie; euro-biotech: 66-69<br \/>\nR. Ulber, T. Scheper (2001): Der Verbund Sensorik in der Biotechnologie. In Erb, R. &#038; Heiden, S. (Hrsg.) (2001): Sensorik, Sonderausgabe BIOSpektrum: 6-8<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Koordinationsstelle war f\u00fcr die Organisation und Durchf\u00fchrung verschiedener Veranstaltungen verantwortlich, im Rahmen derer die beteiligten wissenschaftlichen Projekte pr\u00e4sentiert wurden. Dar\u00fcber hinaus wurde die Koordinationsstelle von den Projektpartnern f\u00fcr die organisatorische Unterst\u00fctzung der Einzelprojekte in Anspruch genommen. Sie war auch Keimzelle vieler Aktivit\u00e4ten der verschiedenen TF-Gruppen. Diese Aktivit\u00e4ten wurden allerdings nur sehr z\u00f6gernd von den Projektpartnern angenommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Um den Wirtschaftsstandort Deutschland auch nach der Jahrtausendwende attraktiv und ausbauf\u00e4hig zu gestalten, ist es nicht nur n\u00f6tig, neue Verfahren und Produktionsprozesse zu entwickeln. 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