{"id":20921,"date":"2023-07-13T15:17:08","date_gmt":"2023-07-13T13:17:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/14746-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:17:10","modified_gmt":"2023-07-13T13:17:10","slug":"14746-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/14746-01\/","title":{"rendered":"Informationsvermittlung \u00fcber Arbeits- und Umweltschutz an Hochschulen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>An vielen Hochschulen haben Studierendenvertretungen, Assistenten und Praktikumleiter Ideen und Projekte zur Verbesserung der Bedingungen im Arbeits- und Umweltschutz speziell im Bereich von chemischen Praktika f\u00fcr Studierende in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakult\u00e4ten erarbeitet und umgesetzt. Im Rahmen des Projektes soll in Zusammenarbeit mit der Bundesfachtagung der Chemiefachschaften (BuFaTa Chemie) eine Brosch\u00fcre \u00fcber einzelne beispielhafte Projekte dieser Art erstellt werden. Sie soll M\u00f6glichkeiten aufzeigen, wie das Thema Arbeits- und Umweltschutz innerhalb der Fachbereiche trotz der sehr begrenzten materiellen und personellen Ressourcen lebendig umgesetzt und fortgef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZun\u00e4chst wird das Redaktionsteam gemeinsam mit dem Arbeitskreis Arbeitssicherheit der BuFaTa Chemie an den Hochschulen nach innovativen Projekten recherchieren, die zur Thematik der Publikation passen und deren Urheber bereit sind, diese zu ver\u00f6ffentlichen. Es sollen vorrangig beispielhafte Projekte ber\u00fccksichtigt werden, die sich mit geringem finanziellen Aufwand durchf\u00fchren lassen und daher leicht von anderen Fachbereichen aufgegriffen und in modifizierter Form dort ebenfalls verwirklicht werden k\u00f6nnen. Es sollen aber auch gr\u00f6\u00dfere, mit \u00f6ffentlichen Mitteln gef\u00f6rderte Projekte relativ knapp vorgestellt werden, um die Leser auf die jeweiligen Projektberichte aufmerksam zu machen. Im Anschluss daran sollen die Artikel zu den Projekten und zu den rechtlichen Grundlagen erstellt, in Zusammenarbeit von Autoren und Redaktionsteam \u00fcberarbeitet und layoutet werden. Zum Ende der redaktionellen Arbeit sollen Experten hinzugezogen werden, um Optimierungsm\u00f6glichkeiten aufzuzeigen. Dieser Expertenrunde, die f\u00fcr Ende 1999 vorgesehen ist, sollen Fachleute aus Arbeits- und Umweltschutz und studentische Vertreter aus den Fachschaften angeh\u00f6ren.<br \/>\nIn der zweiten Projektphase Anfang 2000 wird die Brosch\u00fcre gedruckt und an die Studierendenvertretungen der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakult\u00e4ten, die Sicherheitsfachkr\u00e4fte der Hochschulen und an die Organisationen, die im Bereich Arbeits- und Umweltschutz an den Hochschulen t\u00e4tig sind, versandt.<br \/>\nDie Brosch\u00fcre soll anschlie\u00dfend den Fachverb\u00e4nden im Bereich Arbeits- und Umweltschutz an Hochschulen sowie den Hochschulen selbst durch 10 bis 12 Schwerpunktveranstaltungen vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Projektziel, eine Brosch\u00fcre \u00fcber aktuelle Arbeits- und Umweltschutzprojekte in Hochschullaboratorien zu erstellen, wurde erreicht. Sie wurde im April 2002 an alle Fachschaften mit Chemiebezug, an die Arbeits- und Umweltschutzabteilungen deutscher Hochschulen und an die Projektpartner versandt.<br \/>\nDer gesetzte Zeitrahmen konnte aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht eingehalten werden. Im Rahmen der fr\u00fchzeitigen Projektvorstellungen wurden immer wieder Projekte zur Aufnahme in den Reader vorgeschlagen. Au\u00dferdem wurden einige Faktoren in der urspr\u00fcnglichen Zeitplanung untersch\u00e4tzt. Die Beitr\u00e4ge von Gastautoren wurden h\u00e4ufig in \u00dcberl\u00e4nge und mit mehrmonatiger Versp\u00e4tung eingereicht oder aber nicht abgegeben. Die im Reader h\u00e4ufig zitierte hohe Fluktuation von Akteuren an Hochschulen entwickelte sich auch innerhalb der Redaktion zu einem ernsthaften Problem. Schon bald nach dem vielversprechenden Projektstart haben sich Redaktionsmitglieder wegen ihres bevorstehenden Studienabschlusses oder aber aufgrund ihres Wechsle in Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse au\u00dferhalb der Hochschule, was h\u00e4ufig durch ihre ehernamtliche Mitarbeit in diesem Projekt beg\u00fcnstigt wurde, zumindest vor\u00fcbergehend von der Redaktionsarbeit zur\u00fcckgezogen. Besonders gravierend war dies bei der abschlie\u00dfenden redaktionellen Bearbeitung. Zu guter letzt fiel die Mitarbeiterin f\u00fcr Koordination und Layout aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden f\u00fcr mehrere Monate aus, so dass sich die Verz\u00f6gerungen auf 2 Jahre summiert haben.<br \/>\nDie urspr\u00fcngliche Kostenkalkulation kann voraussichtlich gut eingehalten werden, wenn nicht gar unterschritten werden. Die o.g. Kooperationspartner haben ihre Mittelzusagen allesamt eingehalten. Als weiterer wichtiger Kooperationspartner konnte die Landesunfallkasse NRW gewonnen werden.<br \/>\nDie enge Verzahnung von Arbeits- und Umweltschutz bei der Arbeit in Laboratorien hat es dem Redaktionsteam immer wieder schwer gemacht, zu entscheiden, ob ein Projekt nun eher zum Umweltschutz oder zum Arbeitsschutz zu z\u00e4hlen ist. Ziel des Reader-Projektes war die Ver\u00f6ffentlichung guter Ideen zur Optimierung des Arbeits- und Umweltschutzes in Hochschullaboratorien. An wie vielen Hochschulen bis heute oder in Zukunft diese Ideen aufgegriffen werden und damit ein Beitrag zum Arbeits- und Um-weltschutz an der Hochschule geleistet wird, kann das Redaktionsteam nicht quantifizieren. Der noch wesentlich wichtigere Langzeiteffekt, der sich in einem von Anfang an sicheren und umweltgerechten Umgang mit Chemikalien durch die Studierenden zeigt, l\u00e4sst sich noch weniger absch\u00e4tzen. Er kommt m\u00f6glicherweise erst dann zum Tragen, wenn sich ehemalige Studierende in ihrem ersten Job nicht erst an die dann zun\u00e4chst l\u00e4stig erscheinenden Anforderungen zum Arbeits- und Umweltschutz gew\u00f6hnen m\u00fcssen, sondern diese bereits als unabdingbaren Bestandteil ihrer t\u00e4glichen Arbeit verinnerlicht haben.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projektteam ist schon in einem relativ fr\u00fchen Projektstadium mit der Pr\u00e4sentation von Zwischenergebnissen an die interessierte (Fach-)\u00d6ffentlichkeit getreten und hat bei diesen Anl\u00e4ssen auch stets um weitere inhaltliche Anregungen geworben. Dies war auch ein Grund daf\u00fcr, dass sich die redaktionelle Arbeit l\u00e4nger als geplant hingezogen hat. \u00d6ffentliche Pr\u00e4sentationen des Projektes haben an den Universit\u00e4ten Oldenburg, Hamburg, Essen, Clausthal und Darmstadt, sowie an den Fachhochschulen M\u00fcnster und Lippe stattgefunden. Des weiteren wurde das Projekt bei der A+A 1999 mit einem Flyer pr\u00e4sentiert und verschiedene Artikel im HIS-Mitteilungsblatt und den GDCh-Nachrichten ver\u00f6ffentlicht. Den wesentlichsten Anteil an der \u00d6ffentlichkeitsarbeit tr\u00e4gt jedoch der o.g. Versand des Readers. Vortragsangebote \u00fcber das Projekt geh\u00f6ren weiterhin zum Seminarprogramm der Landesunfallkasse NRW. Eine Pr\u00e4sentation im Rahmen des Kongresses A+A 2003 wurde dem Veranstalter vorgeschlagen. Eine Reaktion steht noch aus. Der Bundesverband f\u00fcr Unfallkassen (BUK) in M\u00fcnchen hat sein Interesse daran bekundet, das Projekt ggf. mit einer zweiten weiterf\u00fchrenden Auflage bzw. Ausgabe fortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Projektidee und das Produkt begeistern nach wie vor. Das zeigen die Nachbestellungen und die fachlichen Nachfragen. Erw\u00e4hnt seien an dieser Stelle 2 unmittelbare Folgeprojekte. Nachdem ASi &#8211; Der Film wieder verst\u00e4rkt nachgefragt wurde, hat die Bayerische Landesunfallkasse eine Neufassung eines Hochschullaborsicherheitsfilms projektiert. Einige Autoren des Readers haben einen Handlungsleitfaden f\u00fcr den Umgang mit krebserzeugenden, mutagenen und reproduktionstoxischen Stoffen (kmr-Stoffe) in Praktika im Internet publiziert und damit einen der vorderen Pl\u00e4tze beim Deutschen Gefahrstoffpreis 2002 belegt.<br \/>\nDas Redaktionsteam ist sich dar\u00fcber hinaus einig, dass man ein solches Projekt jederzeit wieder in Angriff nehmen w\u00fcrde. Man w\u00fcrde jedoch eine Internetpr\u00e4sentation der Buchform vorziehen, da sie die fr\u00fchzeitige Teilver\u00f6ffentlichung, die laufende Erg\u00e4nzung und st\u00e4ndige Aktualisierung erlaubt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens An vielen Hochschulen haben Studierendenvertretungen, Assistenten und Praktikumleiter Ideen und Projekte zur Verbesserung der Bedingungen im Arbeits- und Umweltschutz speziell im Bereich von chemischen Praktika f\u00fcr Studierende in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakult\u00e4ten erarbeitet und umgesetzt. 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