{"id":20875,"date":"2023-07-13T15:17:04","date_gmt":"2023-07-13T13:17:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/14627-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:17:05","modified_gmt":"2023-07-13T13:17:05","slug":"14627-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/14627-01\/","title":{"rendered":"Beteiligung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt an der Weltausstellung EXPO 2000"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die thematische Ausrichtung der Weltausstellung EXPO 2000 Hannover und die Zielsetzung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt orientieren sich beide an dem neuen Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung, zu dem sich auf der Konferenz der Vereinigten Nationen in Rio de Janeiro mit der Unterzeichnung des Aktionsplans f\u00fcr das 21. Jahrhundert 179 Staaten verpflichtet haben.<br \/>\nDas Konzept der Nachhaltigen Entwicklung fordert Nutzungsstrategien, die dauerhaft fortgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Mit der F\u00f6rderung von Innovationen tr\u00e4gt die Stiftung durch die Summe von vielen Einzelprojekten dazu bei, dass das Ziel der Nachhaltigen Entwicklung erreicht werden kann. &#8211; Gleichzeitig ist die Stiftung bem\u00fcht, das Umweltbewusstsein der Menschen durch Ma\u00dfnahmen der Umweltbildung mit dem Ziel von Verhaltens\u00e4nderungen zu f\u00f6rdern.<br \/>\nDie Nieders\u00e4chsische Energie-Agentur leistet mit Projektentwicklungen in den Bereichen von regenerativen Energien und rationeller Energienutzung wichtige Beitr\u00e4ge zu einer f\u00fcr die Nachhaltige Entwicklung notwendigen Ressourcenschonung und zum globalen Klimaschutz, dem auch in der F\u00f6rdert\u00e4tigkeit der Umweltstiftung eine besondere Bedeutung zukommt.<br \/>\nDie Umweltstiftung hat deshalb auf der EXPO 2000 die Chance, gemeinsam mit dem Veranstalter und der Nieders\u00e4chsischen Energie-Agentur als Kooperationspartner einem weltweiten Publikum die o.g. Zielsetzungen durch beispielhafte Projekte erfahrbar zu machen und durch eine geeignete Inszenierung den Besuchern Ansto\u00df und konkrete Hilfen f\u00fcr eigenes und gemeinsames Handeln im Sinn einer Nachhaltigen Entwicklung zu geben.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenVor dem Hintergrund der organisatorischen Planungen der EXPO 2000 GmbH und unter Ber\u00fccksichtigung einer inhaltlichen von einer externen Arbeitsgruppe entwickelten Rahmenkonzeption f\u00fcr den Themenbereich Umwelt: Landschaft, Klima des Themenparks der Weltausstellung hat die Umweltstiftung eine Konzeption f\u00fcr ihren Beitrag in diesem Bereich entwickelt. Dieser soll zusammen mit den Beitr\u00e4gen anderer Partner von der Filmakademie Baden-W\u00fcrttemberg als Szenograph und von Produzenten umgesetzt werden.<br \/>\nDie Arbeitsschritte des Projektes sind die Fortschreibung und Weiterentwicklung der Konzeption des Beitrags der Umweltstiftung im Themenpark, eine enge Begleitung der Umsetzung dieses Beitrags durch die Szenographie und Produzenten, die Betreuung von Unterauftragnehmern und die Besorgung der Projektbeispiele der Stiftung als Beistellungen, und zwar zu den Themenschwerpunkten Bauen und Wohnen, Energie im Alltag, Bekleidung sowie Umweltkommunikation in Abstimmung mit der Umweltstiftung (vertreten durch den Leiter der Abteilung Umweltkommunikation), die Mitwirkung bei der Auftragsvergabe der Stiftung an die EXPO GmbH und an Dritte zur Produktion des Stiftungsbeitrags und die Vertretung der Stiftung beim Betrieb des Beitrags w\u00e4hrend der Weltausstellung.<br \/>\nZur inhaltlichen Hinf\u00fchrung auf die EXPO 2000 veranstaltet die Umweltstiftung in Kooperation mit verschiedenen Tr\u00e4gern die Veranstaltungsreihe Umwelt im Dialog. Die entsprechenden Arbeitsschritte sind: Koordinierung der gesamten Veranstaltungsreihe, die Vertretung der F\u00f6rderinteressen der Stiftung gegen\u00fcber den einzelnen Kooperationspartnern und Auswahl von F\u00f6rderprojekten der Stiftung zur thematischen Unterst\u00fctzung der einzelnen Veranstaltungen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Mehr als 900.000 Besucher sahen die Ausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Themenpark Umwelt. Das sind Zahlen, die selbst gut besuchte Museen und Umweltbildungszentren erst in mehreren Betriebsjahren erreichen. Durch die Pr\u00e4sentation der Stiftung und die darin vorgestellten F\u00f6rderprojekte und Umweltpreistr\u00e4ger erhielten 12 KMU eine unmittelbare Pr\u00e4sentationsplattform im Themenpark. Prominente G\u00e4ste wie Staatsoberh\u00e4upter und Ministerpr\u00e4sidenten der teilnehmenden L\u00e4nder,  Vertreter internationaler Institutionen wie UNEP und UNESCO, nationale Bundesminister, Ministerpr\u00e4sidenten und Landesminister, der Umweltausschuss des Deutschen Bundestages und Vertreter von Fachbeh\u00f6rden besuchten den Beitrag der DBU.<br \/>\nDurch das insgesamt vierk\u00f6pfige EXPO-Team wurden au\u00dferdem mehr als 1000 Multiplikatoren vor Ort intensiv betreut. Gro\u00dfe Multiplikatorwirkung hatten auch mehrere Schulungstermine von etwa 50 TUI-Guides, in denen die Themen des Stiftungsbeitrages und die T\u00e4tigkeit der DBU intensiv erl\u00e4utert wurden. Die Veranstaltungsreihe Umwelt im Dialog wurde mit folgenden Einzelveranstaltungen ausgerichtet: Neue Wege zum Klimaschutz, 19-21.11.98 in Hannover, in Kooperation mit der Nieders\u00e4chsischen Energie-Agentur; Neue Wege zur grenz\u00fcberschreitenden Umweltpartnerschaft, 13.-16.10.99 in Magdeburg, in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Weiterbildung und Beratung im Umweltschutz; Neue Wege zu nachhaltigem Konsumverhalten, 28.-30-10.99 in Dresden, in Kooperation mit der Stiftung Deutsches Hygienemuseum; Neue Wege zum integrierten Arbeits- und Umweltschutz im Betrieb, 30.-31.03.00 in Dortmund, in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsschutzausstellung, Neue Wege zu nachhaltiger Bodennutzung, 14.-19.09.00 in Osnabr\u00fcck, in Kooperation mit der OBE 2000 GmbH, der Alfred Toepfer Akademie f\u00fcr Naturschutz und der Internationalen Bodenkundlichen Union.<br \/>\nEs kann festgehalten werden, dass die hochrangig besetzten Veranstaltungen sich eines gro\u00dfen Interesses in der Fachwelt und einer beachtlichen Aufmerksamkeit in der \u00d6ffentlichkeit erfreuten. Zu allen Fachtagungen werden Fachtagungsb\u00e4nde erstellt, die in der Schriftenreihe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Initiativen zum Umweltschutz erscheinen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation im Themenpark wurde begleitet durch die Erstellung von Printmedien. Es wurde ein Faltblatt zur Ausstellung &#8211; Stadt-Plan genannt &#8211; erstellt. Weiterhin wurden drei Brosch\u00fcren zu den ausgew\u00e4hlten F\u00f6rderprojekten und Umweltpreistr\u00e4gern erstellt, die in der EXPO-Ausstellung im Themenpark vorgestellt wurden. Dar\u00fcber hinaus wurde im Internet auf der Homepage der Umweltstiftung auf das Engagement auf der EXPO 2000 hingewiesen. Auch im Besucherinformationssystem der EXPO wurde der Themenpark Umwelt dargestellt und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt vorgestellt.<br \/>\nDie Kooperationspartner der Veranstaltungsreihe Umwelt im Dialog f\u00fchrten eine begleitende Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit durch.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Durch die Pr\u00e4sentation im Themenpark Umwelt der EXPO 2000 hat die Stiftung die Chance wahrgenommen, den Gedanken des produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutzes einem breiten Publikum nahe zu bringen. Mehr als 800.000 Besucher sahen den Ausstellungsbeitrag der Stiftung. \u00dcber 1.000 Multiplikatoren wurden vor Ort intensiv betreut.<br \/>\nDie hochrangig besetzten Veranstaltungen der Reihe Umwelt im Dialog erfreuten sich eines gro\u00dfes Interesses in der Fachwelt und einer beachtlichen Aufmerksamkeit in der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die thematische Ausrichtung der Weltausstellung EXPO 2000 Hannover und die Zielsetzung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt orientieren sich beide an dem neuen Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung, zu dem sich auf der Konferenz der Vereinigten Nationen in Rio de Janeiro mit der Unterzeichnung des Aktionsplans f\u00fcr das 21. 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