{"id":20850,"date":"2023-07-13T15:17:00","date_gmt":"2023-07-13T13:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/14542-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:17:02","modified_gmt":"2023-07-13T13:17:02","slug":"14542-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/14542-01\/","title":{"rendered":"Schutz durch Nutzung &#8211; Erhaltung der Biodiversit\u00e4t von W\u00e4ldern"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Verschiedene Umweltverb\u00e4nde und im schulischen Bereich Lehrer halten nach wie vor den Boykott von Holz und Holzprodukten f\u00fcr notwendig. Demgegen\u00fcber setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass nachhaltige Nutzung zum Schutz der Biodiversit\u00e4t deutlich positivere Wirkungen haben kann. Da sich in weiten Kreisen eine gro\u00dfe Unsicherheit im Umgang mit der Thematik zeigt, sollen im Rahmen einer Fortbildungsarbeit f\u00fcr Schulen, Institutionen der Erwachsenenbildung, Naturschutzzentren und andere geeignete Multiplikatoren in Deutschland die dringend notwendigen fachlichen Informationen und didaktischen Materialien zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEntsprechend der gesetzten Ziele, wurde ein umfassendes Paket geschn\u00fcrt. Es besteht aus einer Projektmappe mit verschiedenen Materialien, Veranstaltungen  und Serviceleistungen. Sie er\u00f6ffnen den Zugang zum Thema auf methodisch unterschiedlichen Wegen.<br \/>\nProjektmappe bestehend aus<br \/>\n&#8211;\teiner Basisbrosch\u00fcre (mit einem Umfang von 22 Seiten<br \/>\n&#8211;\teinem Foliensatz aus vier Folien<br \/>\n&#8211;\teiner Dia-Serie aus 17 Dias<br \/>\n&#8211;\tder Vorstellung zweier konkreter Schutzprojekte, in denen der Schutz der Biodiversit\u00e4t durch nachhaltige Nutzung aktuell und erfolgreich realisiert wird.<br \/>\nVeranstaltungereihe mit Vorstellung des Konzeptes Schutz durch Nutzung<br \/>\nServicetelefon f\u00fcr Anfragen zum Projekt mit speziell geschulten Mitarbeitern<br \/>\nInfoservice mit zahlreichen kontextbezogenen Infomaterialien<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Projekt hat das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Grundidee des Konzeptes Schutz durch nachhaltige Nutzung gelegt und klargestellt, dass \u00f6konomische und \u00f6kologische Interessen keine Gegens\u00e4tze bilden m\u00fcssen, sondern im Gegenteil gerade die nachhaltige und an die \u00f6kologische Situation angepasste Nutzung zum Garanten f\u00fcr den Schutz der Biodiversit\u00e4t im allgemeinen und der tropischen W\u00e4lder im speziellen wird.<br \/>\nDie Sch\u00e4dlichkeit von nicht bis in die letzte Konsequenz durchdachten Boykottaufrufen konnte anhand des Tropenholzhandels verdeutlicht und \u00fcber die Zielgruppen gestreut werden.<br \/>\nDie Multiplikatoren rekrutierten sich nicht ausschlie\u00dflich aus dem Bildungsbereich (Lehrer, Schulen, Fortbildungseinrichtungen), sondern auch aus den Bereichen Handel, Wirtschaft und Presse. Dadurch wurde eine wesentlich breitere Streuung der Bildungsinhalte dieses Projektes erzielt. Vor allem aber wurden verst\u00e4rkt solche Gruppen, wie Konsumenten und Verbraucher, erreicht, die nicht zur eigentlichen Zielgruppe geh\u00f6ren, mit ihrer Kaufentscheidung aber wesentlichen Einfluss auf die im Sinne der Nachhaltigkeit richtige Positionierung \u00f6kologischer Belange im Rahmen der wirtschaftlichen Interessen haben.<br \/>\nHinsichtlich der im L\u00f6sungskonzept vorgesehenen Bausteine des Projektes (Brosch\u00fcre, didaktische Materialien, begleitende Veranstaltungen und Service-Angebote) erbrachte die Evaluierung folgende Einzelbilanzierungen.<br \/>\n&#8211;\tSehr positiv zu vermerken ist die Tatsache, dass es gelungen ist, nicht nur in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen mit dem Bildungsprojekt einen tiefen Einblick in die vielschichtige Problematik der konkreten Projektkonzeption und Betreuung vor Ort zu geben.<br \/>\n&#8211;\tVor allem seitens der Lehrer und Gruppenleiter wurde wiederholt der Aufbau der Mappe als sehr hilfreich gelobt. Text, Dias, Folien und die Flyer mit den konkreten Projektbeispielen wurden als brauchbare Arbeitsmittel f\u00fcr den Unterricht dargestellt. F\u00fcr die Sch\u00fcler sei, dies wurde immer wieder betont, die Besch\u00e4ftigung mit dem konkreten Beispielen in Indonesien und Kuba sehr motivierend gewesen. Es seien verschiedentlich Hausarbeiten und Referate ausgearbeitet worden.<br \/>\n&#8211;\tAn der intensiven Annahme der begleitenden Serviceangebote offenbarte sich das gro\u00dfe Interesse an dem Konzept Schutz durch nachhaltige Nutzung. Zahlreiche Multiplikatoren haben sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt und sich mit verschiedensten Fragen an die Stiftung gewandt. Aus den Reaktionen wurde deutlich, dass sich nicht nur die Multiplikatoren sondern auch deren Klientel (insbesondere Sch\u00fcler und Verbraucher) mit den Inhalten des Projektes intensiv besch\u00e4ftigt haben. Schutz durch nachhaltige Nutzung konnte \u00fcberzeugen. Die Umweltbildungsinitiative wird auch, was sehr positiv im Hinblick auf das gesetzte Oberziel zu vermerken ist, im Alltag handlungsleitend sein und beispielsweise im Konsumverhalten aber auch in der grundlegenden Bereitschaft aktiv mitzuhelfen ihren Niederschlag finden.<br \/>\n&#8211;\tDie Veranstaltungen fanden reges Interesse und haben Multiplikatoren aus vielen Teilen Deutschlands erreicht. Mit diesem Projekt wurden damit die Bindung zu den Multiplikatoren gefestigt und neue Kontakte gekn\u00fcpft.<br \/>\n&#8211;\tIn den zahlreichen Diskussionen im Rahmen der Expertenrunden und des Serviceangebotes (Telefon, Infodienst) wurde das Konzept Schutz durch nachhaltige Nutzung intensiv diskutiert. Dabei hat sich einmal mehr als Ergebnis herausgestellt, dass Schutz durch Nutzung ein K\u00f6nigsweg zur Rettung der Biodiversit\u00e4t der tropischen W\u00e4lder ist und speziell als strategischer Bestandteil der Projektarbeit vor Ort eine gro\u00dfe Perspektive f\u00fcr die Zukunft bietet.<br \/>\n&#8211;\tIn den vielen Anfragen seitens der Multiplikatoren und ihres Klientels, vor allem der Kinder und Jugendlichen, wurde immer wieder das Bed\u00fcrfnis ausgedr\u00fcckt, selbst mit einer eigenen Aktion zum Schutz der Tropenw\u00e4lder beizutragen. Hieran ankn\u00fcpfend empfiehlt es sich, einen Leitfaden mit praktischen Tipps und konkreten Vorschl\u00e4gen zu erstellen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt wurde im Rahmen der begleitenden Umweltbildungsangebote (Veranstaltungsreihe, Infoservien, und \u00fcber die regelm\u00e4\u00dfigen Aussendungen der Stiftung in Deutschland bekannt gemacht.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit den Materialien und \u00fcber das begleitende Umweltbildungsangebot haben die Multiplikatoren die Inhalte des Projektes an die von Ihnen betreuten Gruppen weitergegeben. Dieser Prozess d\u00fcrfte nach wie vor andauern, was laufende Anfragen beim OroVerde-Infoservice belegen. Auch die stichprobenartig bei Multiplikatoren vorgenommenen Nachfass-Telefonate best\u00e4tigten dies, ebenso wie das Erreichen der mit dem Projekt verfolgten Zielsetzungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Verschiedene Umweltverb\u00e4nde und im schulischen Bereich Lehrer halten nach wie vor den Boykott von Holz und Holzprodukten f\u00fcr notwendig. Demgegen\u00fcber setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass nachhaltige Nutzung zum Schutz der Biodiversit\u00e4t deutlich positivere Wirkungen haben kann. 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