{"id":20769,"date":"2023-07-13T15:12:28","date_gmt":"2023-07-13T13:12:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08156-03\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:31","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:31","slug":"08156-03","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08156-03\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Holz: Mobile Multidetektor-Schnellanalyse zur Sortierung von mit Holzschutzmitteln behandeltem Altholz"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Ziele des Holzschutzmittelprojektes III ergeben sich in der Weiterentwicklung des Entwicklungsstandes der vorangegangenen Projekte. Dazu geh\u00f6rte bei der handgehaltenen RFA:<br \/>\nEinholen der Genehmigungen, Inbetriebnahme und Kalibrierung , Umgang mit der Maschine.<br \/>\nF\u00fcr das Ionenmobilit\u00e4tsspektrometer ergaben sich folgende Fragestellungen<br \/>\nOptimierung der Langzeitstabilit\u00e4t, Verringerung des Memoryverhaltens, Mobilit\u00e4t des IMS (Akkubetrieb des IMS und Einbau in einen Transportkoffer).<br \/>\nSteigerung der Leistungsf\u00e4higkeit als PCP-Detektor.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenRFA NITON 700<br \/>\nDie Genehmigung kann einfacher eingeholt werden, da bereits grundlegende Erfahrungen durch das Einholen der Genehmigung f\u00fcr das Ionenmobilit\u00e4tsspektrometer vorhanden ist.<br \/>\nGrundlegende Erfahrung im Umgang mit der energiedispersiven RFA (Spectrace 6000) sind vorhanden. Kalibrierproben sind im Rahmen eines UBA-Projektes hergestellt worden und k\u00f6nnen sofort benutzt werden.<br \/>\nDadurch wurde nur eine kurze Einarbeitung ben\u00f6tigt, die sich haupts\u00e4chlich auf die Erlernung der Software beschr\u00e4nkte. Vergleichsmessungen konnten mit der Spectrace 6000 sofort durchgef\u00fchrt werden. <\/p>\n<p>Ionenmobilit\u00e4tsspektrometer<br \/>\nDas hei\u00dfe IMS hat eine eingeregelte Driftraumtemperatur von 100 \u00b0C, und einen beheizten Reaktionsraum von 150 \u00b0C. Die vorgeschaltete Thermodesorptionseinheit wird bei 200 \u00b0C betrieben. Um den ben\u00f6tigten hohen Stromverbrauch zu liefern, wurde das IMS mit zwei Netzger\u00e4ten betrieben. Das IMS wird zusammen mit Akkus (10 Ah) und den erforderlichen elektronischen Bauteilen zur Spannungsregelung sowie einem Sub-Notebook zur Steuerung in einen Koffer eingebaut. Dadurch ist das IMS kompakt, sto\u00dfgesch\u00fctzt und kann einfach transportiert werden. Aufgeladen werden die Akkus an einem Netzger\u00e4t.<br \/>\nDie Messungen werden wie folgt durchgef\u00fchrt:<br \/>\nDie Proben werden mit einem Forstnerbohrer gewonnen. Holzsp\u00e4ne werden entnommen, in ein Glasr\u00f6hrchen \u00fcberf\u00fchrt, im Thermodesorber erhitzt und das hei\u00dfe Me\u00dfgas in das IMS gedr\u00fcckt. PCP wird anhand seiner Drift-Zeit im IMS-Spektrum erkannt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die NITON RFA ist ein Handger\u00e4t. Das Ger\u00e4t kann zur Me\u00dfprobe getragen werden. Durch Auflegen auf die Oberfl\u00e4che wird die Messung gestartet. Nach drei Sekunden bei hoher Belastung oder 40s bei niedrigen Analytgehalten kann das Analysenergebnis abgelesen werden. Intern werden die Me\u00dfdaten in einem integrierten Datenlogger gespeichert. Dadurch ist dieses Ger\u00e4t eine hervorragende Erg\u00e4nzung zum IMS mit einem ausreichender Qualit\u00e4tssicherung. <\/p>\n<p>Das IMS hingegen kann durch den Umbau zum tragbaren Ger\u00e4t direkt an die Proben gebracht werden. Die Proben m\u00fcssen zwar nach wie vor gewonnen werden, jedoch kann ohne Vorlaufzeit vermessen werden, da durch die gen\u00fcgende Akkukapazit\u00e4t das Ger\u00e4t im hei\u00dfen Zustand in Einsatz gebracht werden kann. Speziell Pentachlorphenol kann durch die in die Software integrierte Datenbank innerhalb von wenigen Sekunden identifiziert und quantifiziert werden. Die Analysenl\u00e4ufe werden automatisch gespeichert und k\u00f6nnen nachtr\u00e4glich bearbeitet werden. Die Analysenergebnisse wurden durch den Multidetektor GC, bzw. durch Gaschromatographie\/Massenspektroskopie \u00fcberpr\u00fcft und demonstrieren die Wirksamkeit der Methode.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Vorstellung der Kabeltrommelsortierung in Las Vegas. Demonstration von IMS und RFA im Umweltbundesamt (Berlin), Demonstration beim Bundesverband Altholzverwerter in Koblenz, Beitrag in Initiativen zum Umweltschutz Altholzverwertung Probleme und L\u00f6sungen<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Ger\u00e4te haben sich im Feldtest bew\u00e4hrt. Mit dem IMS sind unter harten Bedingungen \u00fcber 1000 Analysen durchgef\u00fchrt worden. Der Nachweis von Pentachlorphenol (PCP) innerhalb von Sekunden durch die Ionenmobilit\u00e4tsspektroskopie im Altholz stellt derzeit bei ausreichender Nachweisst\u00e4rke die schnellste auf dem Mark befindliche Methode dar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Ziele des Holzschutzmittelprojektes III ergeben sich in der Weiterentwicklung des Entwicklungsstandes der vorangegangenen Projekte. Dazu geh\u00f6rte bei der handgehaltenen RFA: Einholen der Genehmigungen, Inbetriebnahme und Kalibrierung , Umgang mit der Maschine. 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