{"id":20751,"date":"2023-07-13T15:16:47","date_gmt":"2023-07-13T13:16:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/14260-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:16:48","modified_gmt":"2023-07-13T13:16:48","slug":"14260-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/14260-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung einer Diagnosetechnik und Regenerierungstechnologie zur weiteren Verwendung von gebrauchten Wasserz\u00e4hlern und deren Einzelteilen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Vorhabens war die Entwicklung einer Diagnosetechnik und Regenerierungstechnologie zur weiteren Verwendung von gebrauchten Wasserz\u00e4hlern und Einzelteilen.Anla\u00df war die Wiederverwertung der Wasserz\u00e4hler nach Ablauf der Eichfrist, die j\u00e4hrlich zu gro\u00dfen Mengen an ausgebauten Wasserz\u00e4hlern f\u00fchren. Es geht um eine L\u00f6sung f\u00fcr die Entlastung der Umwelt durch Vermeidung von Abfall, aber auch um eine M\u00f6glichkeit der Kosteneinsparung f\u00fcr den Betreiber.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUm das Projektziel zu erreichen, waren folgende Arbeiten notwendig:<br \/>\n&#8211;\tkomplexe Fehleranalyse mittels Sichtpr\u00fcfungen und messtechnischer Untersuchungen einschlie\u00dflich Klassifizierung der Fehler,<br \/>\n&#8211;\tErarbeitung einer Pr\u00fcftechnologie, um den Grad des notwendigen technischen Aufwandes zur Aufarbeitung festzulegen,<br \/>\n&#8211;\tUntersuchung der einzelnen Baugruppen,<br \/>\n&#8211;\tErarbeitung einer Regenerierungstechnologie,<br \/>\n&#8211;\tFixierung der Einsatzbedingungen der regenerierten Wasserz\u00e4hler,<br \/>\n&#8211;\tProjektierung und Errichtung von Aufarbeitungslinien,<br \/>\n&#8211;\tAufbau von Testreihen und Langzeiterprobung,<br \/>\n&#8211;\tVorbereitung zur \u00dcberleitung in die Breitenanwendung.<br \/>\nDas L\u00f6sungskonzept wurde  im Rahmen einzelner, voneinander abh\u00e4ngiger Arbeitspakete aufgebaut:<br \/>\n&#8211;\tTheoretischer und experimenteller Nachweis des Zusammenhangs zwischen Verschlei\u00dfwerten und Me\u00dfgenauigkeit sowie Lebensdauer<br \/>\n&#8211;\tAusarbeitung von Reparaturtechnologie mit dem Ziel, die Einsatzbedingungen wie die der Neuz\u00e4hler zu erreichen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>&#8211;\tDie R\u00fcckstellung der Z\u00e4hlwerke hatte keinen Einfluss auf die Defekth\u00e4ufigkeit bzw. auf die Messwerte des Z\u00e4hlwerkes.<br \/>\n&#8211;\tStichprobenkontrollen auf dem Pr\u00fcfstand sind durchzuf\u00fchren.<br \/>\n&#8211;\tSpezielle Kompensatoren bzw. Ersatzteile f\u00fcr die Z\u00e4hlwerke sind nicht erforderlich.<br \/>\n&#8211;\tDer Verschlei\u00df ist bei den Einsatzzeiten und Laufleistungen vernachl\u00e4ssigbar und minimal, die weitere Verwendung ist m\u00f6glich.<br \/>\n&#8211;\tDer funktionelle Zustand der Z\u00e4hlwerke kann mit Hilfe der Pr\u00fcfvorrichtung gut erfasst und diagnostiziert werden.<br \/>\n&#8211;\tDie praktizierte Methodik der Regenerierung ist \u00fcbertragbar auf andere Z\u00e4hlertypen und erm\u00f6glicht bei Einstrahlz\u00e4hlern eine Wiederverwendungsrate f\u00fcr die 2. Eichperiode von \u00fcber 80%.<br \/>\n&#8211;\tDie vorgeschlagene Technologie der Aufarbeitung von Altz\u00e4hlern bietet ein gro\u00dfes Einsparungspotential bei Buntmetall, hochwertigen Kunststoffen und Verpackungsmaterial.<br \/>\n&#8211;\tDie erarbeiteten und erprobten Technologien f\u00fcr die Aufarbeitung sind geeignet f\u00fcr die industriem\u00e4\u00dfige Serienproduktion.<br \/>\n&#8211;\tF\u00fcr die Vermarktung dieses Know-hows bestehen M\u00f6glichkeiten im In- und Ausland.<br \/>\n&#8211;\tF\u00fcr die entwickelten und erprobten Vorrichtungen &#8211; Sp\u00fclstation und Z\u00e4hlwerkspr\u00fcfstand &#8211; bestehen gute separate Vermarktungschancen.<br \/>\n&#8211;\tDie erreichbare Qualit\u00e4t der industriell aufgearbeiteten Wasserz\u00e4hler ist mit Neuz\u00e4hlern vergleichbar, so dass diese Z\u00e4hler zu gleichen Garantiebedingungen wie Neuz\u00e4hler angeboten werden k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8211;\tDie Fertigungskosten f\u00fcr die Regenerierung liegen unter denen der Neuz\u00e4hlerproduktion.<br \/>\n&#8211;\tMit der \u00dcbertragung der Technologie auf alle Z\u00e4hlertypen kann ein gleich hoher Qualit\u00e4ts- und Produktionsstandard erzielt werden.<br \/>\n&#8211;\tDie praktisch erreichbare Abfallvermeidung bei umfassender Umsetzung wird mit ca. 5.500 t\/a eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Ergebnis des Projektes wurden zwei Gebrauchsmuster angemeldet. In der Regionalpresse erfolgten Ver\u00f6ffentlichungen aus Anlass der industriellen Anwendung. Die aufgearbeiteten Z\u00e4hler und Technologien wurden auf Auslandsmessen pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die industrielle Aufarbeitung von Wasserz\u00e4hlern, die beim Eichaustausch anfallen, ist mit der vorgeschlagenen Technologie praktisch zu realisieren. Die Wasserz\u00e4hler k\u00f6nnen kosteng\u00fcnstig in Neuz\u00e4hler-qualit\u00e4t produziert und mit Neuz\u00e4hlergarantie angeboten werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Vorhabens war die Entwicklung einer Diagnosetechnik und Regenerierungstechnologie zur weiteren Verwendung von gebrauchten Wasserz\u00e4hlern und Einzelteilen.Anla\u00df war die Wiederverwertung der Wasserz\u00e4hler nach Ablauf der Eichfrist, die j\u00e4hrlich zu gro\u00dfen Mengen an ausgebauten Wasserz\u00e4hlern f\u00fchren. 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