{"id":20627,"date":"2024-11-27T10:34:39","date_gmt":"2024-11-27T09:34:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13877-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:40","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:40","slug":"13877-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13877-01\/","title":{"rendered":"Konzeption einer \u00fcberregionalen Energieleitzentrale als Instrument zur Etablierung neuer Dienstleistungen des Handwerks"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Ziel der Energieleitzentrale (ELZ) ist es, einen wichtigen Bereich neuer, innovativer und umweltfreundlicher Dienstleistungen im Handwerk zu etablieren:<br \/>\nEnergieanlagen aller Art werden \u00fcber Datenleitungen mit der ELZ zentral verbunden. Hier laufen die Betriebs- und St\u00f6rungsdaten zentral auf und werden von dort an den zust\u00e4ndigen Handwerksbetrieb weitergegeben. Dieser bekommt die Diagnose und gezielte Handlungsempfehlungen.<br \/>\nDies erleichtert den energieoptimierten Betrieb der Energieanlagen sowie Wartung und Reparatur. Fehlfunktionen werden erkannt, Ausf\u00e4lle vermieden und entbehrliche Wege k\u00f6nnen entfallen. So werden f\u00fcr den Betreiber der Anlage und f\u00fcr den Handwerksbetrieb Energie und Kosten eingespart.<br \/>\nAuf Grund der Energieeinsparung wirkt die Energieleitzentrale emissionsmindernd und Umwelt entlastend. Gleichzeitig stellt sie eine wirksame und innovative F\u00f6rderung gerade kleiner Handwerksbetriebe dar.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Energieleitzentrale wurde auf der Basis markt\u00fcblicher und f\u00fcr diesen Zweck optimierter Geb\u00e4ude- Leittechnik konzipiert,  im Handwerks-Competence-Centrum F\u00fcrstenau (HCCF) installiert.<br \/>\nNeun gr\u00f6\u00dfere Energieanlagen von Schul-, Verwaltungs- und Gewerbe-Geb\u00e4uden in der Region wurden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Handwerksbetrieben hardwarem\u00e4\u00dfig ausgestattet und softwarem\u00e4\u00dfig konfiguriert; Anlagenschaltbilder sowie Meldungs- und Alarmpl\u00e4ne wurden erstellt. Danach wurden diese Anlagen auf die ELZ aufgeschaltet, das ganze System in Betrieb genommen und kontinuierlich erweitert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Projektziel, die Planung und Realisierung einer Energieleitzentrale als innovative Dienstleistung f\u00fcr das Handwerk, wurde erreicht.<br \/>\nDie ELZ wurde auf der Basis eines Geb\u00e4ude-Leittechniksystems (GLT) mit Hilfe eines umfangreich ausger\u00fcsteten, vernetzten, schnellen Personalcomputers realisiert. Wegen der Verschiedenheit der auf dem Markt befindlichen GLT-Systeme mit ihren unterschiedlichen, teilweise vors\u00e4tzlich vernormten Protokollen und den bereits partiell automatisierten Energieanlagen, die in der Energieleitzentrale zusammenzuf\u00fchren waren, wurde in der Planung \u00e4u\u00dferster Wert auf Kompatibilit\u00e4t der Hard- und Software gelegt. Bei der Ausschreibung zeigte sich, dass von den beteiligten GLT-Firmen letztlich nur eine in der Lage war, die hochgesteckten Anforderungen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDie Vorbereitungs- und Planungsphase, die Akquisitionsverhandlungen mit kooperationsbereiten Handwerksbetrieben und deren Kunden als Anlagenbetreiber, die Planung und Konfiguration der ELZ sowie die Einbindung der Kundenanlagen haben l\u00e4nger gedauert als geplant. Dadurch wurde eine zweimalige kostenneutrale Projektverl\u00e4ngerung bis zum 28.02.2002 notwendig.<br \/>\nIn der Kooperation mit den Handwerksbetrieben hat ELZ die Erwartungen erf\u00fcllt, hochmoderne digitale Kommunikationstechnik als Arbeitsmittel f\u00fcr die Handwerksbetriebe verf\u00fcgbar zu machen und in den von ihnen betreuten Energieanlagen einzusetzen. So kamen die einzelnen Betriebe jeweils in den Genuss der neuen Technik, ohne dass jeder Einzelne sich das betreffende IT-Know-how selbst erarbeiten musste.<br \/>\nDass die Energieleitzentrale im regul\u00e4ren Dauerbetrieb durch die damit verbundenen Energie- und Emissions-Einsparungen Umwelt entlastend wirkt, ist zu erwarten, konnte aber in diesem Stadium noch nicht empirisch nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt ELZ wurde wiederholt auf verschiedenen Veranstaltungen der Handwerkskammer, der SHK-Innung, der FH Osnabr\u00fcck und des HCCF interessierten Handwerksbetrieben und Anlagenbetreibern vorgestellt. Zur gezielten Streuung unter potenziellen Interessenten wurde die ELZ auf einem Flyer dargestellt.  Einer breiteren \u00d6ffentlichkeit wurde sie bei der Er\u00f6ffnung des HCCF (mit dem Nds. Umweltminister) am 28.05.2002 und auf der Messe Solar Energy in Berlin vom 13. bis 15.06.2002 pr\u00e4sentiert. Seit Fr\u00fchjahr 2002 ist das Projekt unter www.hccf.de im Internet dargestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Energieleitzentrale l\u00e4uft, wird st\u00e4ndig durch Aufschaltung von Neuanlagen erweitert und soll eine finanziell selbsttragende Aktivit\u00e4t des HCCF werden. Zur Ausweitung des technischen Spektrums der ELZ auf alle anderen Arten automatisierbarer Geb\u00e4udetechnik (Geb\u00e4udeServicePunkt, GSP) wurde bereits ein Antrag gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Ziel der Energieleitzentrale (ELZ) ist es, einen wichtigen Bereich neuer, innovativer und umweltfreundlicher Dienstleistungen im Handwerk zu etablieren: Energieanlagen aller Art werden \u00fcber Datenleitungen mit der ELZ zentral verbunden. Hier laufen die Betriebs- und St\u00f6rungsdaten zentral auf und werden von dort an den zust\u00e4ndigen Handwerksbetrieb weitergegeben. 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