{"id":20577,"date":"2023-07-13T15:16:20","date_gmt":"2023-07-13T13:16:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13679-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:16:22","modified_gmt":"2023-07-13T13:16:22","slug":"13679-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13679-01\/","title":{"rendered":"Ver\u00f6ffentlichungsreihe: Biotechnologie als interdisziplin\u00e4re Herausforderung &#8211; ein Beitrag zur Nachhaltigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des durch die Abteilung Mikrobiologie des Fachbereichs Biologie\/Chemie der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck, in Kooperation mit der DBU-Gesch\u00e4ftsstelle durchgef\u00fchrten Vorhabens war die Erstellung von zwei Buchpublikationen im Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Rahmen der Projektbearbeitungszeit erschienen die Buchpublikationen:<br \/>\n1.\tStefanie Heiden, Hrsg. (1999): Innovative Techniken der Bodensanierung &#8211; Ein Beitrag zur Nachhaltigkeit, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin.<br \/>\nIm Rahmen dieser Publikation wurden die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten der Biotechnologie zur Umweltentlastung und Ressourcenschonung am Beispiel der Behandlung von B\u00f6den dargestellt. Die Beitr\u00e4ge umfassten sowohl die Schilderung des aktuellen Stands in Forschung und Entwicklung, als auch die Darstellung biologischer Sanierungsverfahren f\u00fcr belastete Gro\u00dffl\u00e4chen durch gemeinsamen Einsatz von Mikrobiologie und Verfahrenstechnik. Ebenso wurden die Aspekte der Erweiterung der chemisch-physikalischen Strategien des Umweltschutzes durch praktische Umsetzung biotechnologischer Verfahren dargestellt.<br \/>\nIn den Jahren 1990 &#8211; 1997 f\u00f6rderte die Stiftung 123 Projekte zum Thema Bodensanierung, wovon 29 Vorhaben auf die neuen Bundesl\u00e4ndern, 94 auf die alten Bundesl\u00e4nder entfielen; der Bewilligungsbetrag belief sich auf rund 51,6 Mio. DM (26,4 Mio. \u0080), der Eigenanteil auf 43,3 Mio. DM (22,1 Mio. \u0080.). Daher ist ein Gro\u00dfteil des vorliegenden Buchs der Darstellung einschl\u00e4giger Beispiele aus der F\u00f6rdert\u00e4tigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gewidmet.<br \/>\nZus\u00e4tzlich werden auch gesetzliche Grundlagen, wie Bundesbodenschutz-, Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz etc. erl\u00e4utert, die als Voraussetzung f\u00fcr nachhaltige Behandlungsstrategien in diesem Feld gelten. Das vorliegende Buch ist eine wertvolle Hilfestellung f\u00fcr den Praktiker und zugleich durch erweiterte wissenschaftliche Beitr\u00e4ge ein umfassendes, aktuelles Kompendium im Sinn eines Lehrbuchs.<br \/>\n2.\tStefanie Heiden, Carlo Burschel, Rainer Erb, Hrsg. (2001): Biotechnologie als interdisziplin\u00e4re Herausforderung. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin.<br \/>\nDie vorliegende Publikation, die unter Beteilung von Herausgebern aus der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, dem Deutschen Kompetenzzentrum f\u00fcr Nachhaltiges Wirtschaften der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Privaten Universit\u00e4t Witten\/Herdecke GmbH und dem Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung gGmbH erschienen ist, umfasst 20 Kapitel zu den in Anlage 3 genannten Themen. Beteiligt waren die in Anlage 4 aufgef\u00fchrten Autoren.<br \/>\nBiotechnologie als Querschnittsdisziplin baut nicht nur auf Erkenntnissen naturwissenschaftlicher Disziplinen wie Mikro- und Molekularbiologie, Bio-\/Chemie, Zellbiologie, Immunologie, Virologie und (Bio-)Verfahrenstechnik auf. Vielmehr integriert sie dar\u00fcber hinaus auch Instrumente und Erkenntnisse der \u00d6konomie und Sozialwissenschaften, womit letztlich eine wirtschaftlich tragf\u00e4hige und den gesellschaftlichen Diskurs ber\u00fccksichtigende praktische Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse bewerkstelligt werden kann. Eben in dieser interdisziplin\u00e4ren Herangehensweise, die konventionelle Grenzen klassischer Wissenschaftsbereiche schon sei langem \u00fcberwunden hat, liegt die Faszination und das enorme Potenzial dieser Zukunftstechnologie. Aufgrund atemberaubender Entwicklungen, die moderne biotechnologische Forschung und Anwendung in den letzten Jahrzehnten genommen hat, avancierte die Biotechnologie zu einer der einflussreichsten und wichtigsten Wissenschaftsdisziplinen des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts.<br \/>\nRenommierte Wissenschaftler und Vertreter der Wirtschaft geben in ihren Beitr\u00e4gen zu diesem Buch einen \u00dcberblick \u00fcber die zahlreichen Anwendungsm\u00f6glichkeiten, das weite Methodenspektrum und das hohe Probleml\u00f6sungspotenzial, das biotechnologische Forschung, Entwicklung und Anwendung bereit h\u00e4lt. Sowohl dem fachlich interessierten Laien, als auch dem versierten Juristen, Wirtschaftswissenschaftler oder Biotechnologen wird ein Einblick vermittelt in die jeweils anderen Disziplinen und die viel-f\u00e4ltigen Synergien, die sich aus der Verkn\u00fcpfung dieser unterschiedlichen Disziplinen ergeben. So werden nicht nur rein fachliche biotechnologische Fragestellungen wie der Einsatz der Biotechnologie in der Tierzucht, Pflanzenproduktion, Lebensmittelwirtschaft oder Medizin behandelt; vielmehr wird auch auf den Beitrag biotechnologischer Forschung und Entwicklung im Sinn der Realisierung des Leitbilds Sustainable Development eingegangen.<br \/>\nZudem wird Biotechnologen oder Naturwissenschaftlern ein Einblick gegeben in das Verst\u00e4ndnis \u00f6konomischer Zusammenh\u00e4nge wie z. B. die Ber\u00fccksichtigung externer Kosten im Umweltkostenmanagement, die Etablierung \u00f6koeffizienter Prozesse in der Produktion oder Fragen der internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Standortqualit\u00e4t. Die Auseinandersetzung mit den Themen Innovation und Patentierung biotechnologischer Erfindungen, der ethischen Dimension der Gestaltbarkeit der Biotechnologie ist f\u00fcr \u00d6konomen, Soziologen als auch Naturwissenschaftler gleicherma\u00dfen interessant, soll biotechnologische Forschung und Entwicklung tats\u00e4chlich eine nachhaltige praktische Anwendung erfahren. Ein entscheidender Stellenwert kommt dabei der Kommunikation zu, weshalb hier sowohl das Feld der Kommunikation in der unternehmerischen Praxis &#8211; intern wie extern &#8211; als auch die Lehre der Kommunikationswissenschaft als solche beleuchtet wird.<br \/>\nEin interessantes Nachschlagewerk sowohl f\u00fcr den fachlich interessierten Laien als auch f\u00fcr den Vertreter der o. g. Disziplinen, der \u00fcber den eigenen Tellerrand der Hausdisziplin hinausschauen will.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die beiden Publikationen waren innerhalb von Zwei- bzw. Einjahresfrist ausverkauft. Sie erhielten eine positive Rezension durch unterschiedliche Zielgruppen. Die Kooperation mit der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck gestaltete sich \u00e4u\u00dferst erfolgreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des durch die Abteilung Mikrobiologie des Fachbereichs Biologie\/Chemie der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck, in Kooperation mit der DBU-Gesch\u00e4ftsstelle durchgef\u00fchrten Vorhabens war die Erstellung von zwei Buchpublikationen im Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin. Ergebnisse und Diskussion Im Rahmen der Projektbearbeitungszeit erschienen die Buchpublikationen: 1. Stefanie Heiden, Hrsg. 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