{"id":20576,"date":"2023-07-13T15:16:20","date_gmt":"2023-07-13T13:16:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13677-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:16:22","modified_gmt":"2023-07-13T13:16:22","slug":"13677-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13677-01\/","title":{"rendered":"Interdisziplin\u00e4rer Austausch sowie Informationsvermittlung \u00fcber die Anwendung biologischer Pflanzenschutzverfahren im Erwerbsobstbau zwischen Forschung, Praxis und Beratung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In den letzten Jahren wurden f\u00fcr den normalerweise sehr pflanzenschutzintensiven Kernobstanbau vermehrt biologische Verfahren im Pflanzenschutz entwickelt, um den Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Einige davon sind bereits praxisreif oder werden zumindest bereits modellhaft auf ausgew\u00e4hlten Praxisbetrieben angewendet. In der breiten Praxis des Erwerbsobstbaus und teilweise auch in der Beratung bestehen jedoch noch erhebliche Vorbehalte bez\u00fcglich der Anwendbarkeit und der Wirkungssicherheit solcher Verfahren. Der Einsatz biologischer Verfahren ist meist auch technisch schwieriger als die vergleichbare konventionelle Methode. Der Erfolg kann auch st\u00e4rker von Umweltfaktoren abh\u00e4ngen. Nicht immer liegen dem Praktiker ausreichende Informationen vor, um Fehlschl\u00e4ge zu vermeiden.<br \/>\nMit der Fachtagung wurde auf internationaler Ebene (deutschsprachiger Raum) ein intensiver Austausch von Wissen und Erfahrung \u00fcber aktuelle biologische Verfahren im Pflanzenschutz im Kernobstanbau zwischen Forschung, Beratung und Praxis erm\u00f6glicht. Praktikern und Beratern sollte die M\u00f6glichkeit gegeben werden, sich umfassend \u00fcber den Kenntnisstand zu diesen Verfahren zu informieren, sich anhand der Fachdiskussionen eine eigene Meinung zu bilden und ihr Handeln entsprechend zu orientieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUm einen intensiven Austausch zwischen Praxis, Forschung und Beratung sowie zwischen den einzelnen Regionen zu erzielen, wurde jedes Verfahren jeweils aus der Perspektive von angewandter Forschung, Pflanzenschutzberatung und Praxis verschiedener deutschsprachiger Regionen dargestellt. Die entsprechenden Ergebnisse und Erfahrungen wurden abschlie\u00dfend im Plenum diskutiert. Die Diskussion wurde w\u00e4hrend der Tagung auf Band aufgenommen und anschlie\u00dfend aufbereitet. Die Diskussionsbeitr\u00e4ge wurde den einzelnen Diskussionsteilnehmern zur Redigierung zugeschickt. Von der Diskussion jeder Sektion wurde eine Zusammenfassung erstellt, die ebenfalls allen Dikussions-teilnehmern zur Redigierung vorgelegt wurde. Die Teilnehmer legten ihre Beitr\u00e4ge als ausf\u00fchrliche Kurzfassungen sowie als Zusammenfassungen vor. Aus diesen Beitr\u00e4gen wurde ein Tagungsband erstellt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Veranstaltung wurde von mehr als 100 Wissenschaftlern, Beratern und Praktikern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum einschlie\u00dflich der Niederlande, der Schweiz, \u00d6sterreich und Italien, besucht. Im Vordergrund der Beitr\u00e4ge standen Wirkungssicherheit und Wirtschaftlichkeit der Verfahren, M\u00f6glichkeiten und Grenzen einer Anwendung in der breiten obstbaulichen Praxis und mittelfristige Perspektiven.<br \/>\nIm Laufe der beiden Veranstaltungstage wurden 34 Beitr\u00e4ge aus Forschung, Beratung und Praxis vorgestellt. Vertreter der deutschen Landes-Pflanzenschutzdienste und der Obstbauberatung waren als Vortragende einbezogen und als Teilnehmer geladen. In allen Sektionen entstand eine fruchtbare und intensive Diskussion, an der sich sowohl Praktiker als auch Forschung und Beratung sowie Vertreter von (meist mittelst\u00e4ndischen) Firmen und der Dienststellen des Bundes und der L\u00e4nder beteiligten.<br \/>\nDas Echo auf die Veranstaltung war sowohl in der Praxis als auch in Forschung und Beratung durchweg positiv. Der gelungene Austausch zwischen den verschiedenen Disziplinen und Fachrichtungen (\u00f6kologischer und integrierter Anbau) wurde allgemein sehr begr\u00fc\u00dft. Er hat Vorbehalte auf verschiedenen Seiten abgebaut und den Ansto\u00df f\u00fcr weitere Veranstaltungen in diesem Bereich gegeben. Durch die intensive Diskussion, vor allem aber auch die M\u00f6glichkeit zu ersch\u00f6pfenden R\u00fcckfragen bei verschiedenen Experten aus angewandter Forschung und Praxis konnte ein realistisches Bild des Wissenstandes zum jeweiligen Verfahren erstellt werden. Dadurch entstand bei Beratung und Praxis ein erh\u00f6htes aber nicht \u00fcberh\u00f6htes Vertrauen in diese Pflanzenschutzverfahren, das sicherlich zu ihrer weiteren Verbreitung beitragen wird. Von Seiten der Forschung wurde sehr begr\u00fc\u00dft, da\u00df offene Fragen aus der Praxis mit der Praxis diskutiert werden konnten.<br \/>\nAus den Beitr\u00e4gen der Teilnehmern und der Dokumentation der Diskussion wurde ein Tagungsband erstellt. Der Tagungsband ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten Teil sind die Zusammenfassungen der Beitr\u00e4ge und der Diskussionen enthalten, (schnelle \u00dcbersicht). Im zweiten Teil kann dann eine detaillierte Information anhand der ausf\u00fchrlichen Beitr\u00e4ge und der Dokumentation der Diskussion erfolgen. Die Erstellung des Tagungsbandes war am 4.5.98 abgeschlossen. Er wurde an alle Tagungsteilnehmer nach Drucklegung versandt.<br \/>\nDer Tagungsband wird allgemein sehr positiv beurteilt. Besonders die Aufbereitung der Diskussion wird allgemein sehr begr\u00fc\u00dft.<br \/>\nIn verschiedenen Fachzeitschriften erscheint derzeit eine Pressemitteilung \u00fcber die Tagung, einige Exemplare des Tagungsbandes werden au\u00dferdem f\u00fcr Buchbesprechungen an verschiedene Fachjournale verschickt.<br \/>\nDie Tagungsteilnehmer erhielten alle einen Tagungsband.<br \/>\nAu\u00dferdem werden an die Offizialberatung (Pflanzenschutzdienst, Obstbauberatung) im Moment kostenlos einige Tagungsb\u00e4nde abgegeben.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Fachtagung wurde in verschiedenen Fachzeitschriften angek\u00fcndigt. Zur Zeit erscheint eine Pressemitteilung in diesen Fachorganen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>An der Tagung wurde auf internationaler Ebene (deutschsprachiger Raum) ein intensiver Austausch von Wissen und Erfahrung \u00fcber aktuelle biologische Verfahren im Pflanzenschutz im Kernobstanbau zwischen Forschung, Beratung und Praxis erreicht. Praktiker und Berater konnten sich umfassend \u00fcber den Kenntnisstand zu diesen Verfahren informieren und sich anhand der Fachdiskussionen eine eigene Meinung bilden.<br \/>\nDurch eine anschlie\u00dfende Dokumentation der Tagungsbeitr\u00e4ge sowie der wichtigsten Punkte der Diskussion im Plenum in Form eines Tagungsbandes wurden die Informationen an zahlreiche Interessenten vermittelt. Bei allen Zielgruppen stie\u00df die Veranstaltung auf ein sehr positives Echo. Die Zielgruppen Forschung, Beratung und Praxis wurden durch direkte Ansprache und Annahme ihrer Probleme erreicht. Die Aufbereitung der Beitr\u00e4ge wurde allgemein sehr positiv bewertet. Der Ruf nach einer Wiederholung in angemessenem Zeitabstand wurde mehrfach ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In den letzten Jahren wurden f\u00fcr den normalerweise sehr pflanzenschutzintensiven Kernobstanbau vermehrt biologische Verfahren im Pflanzenschutz entwickelt, um den Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Einige davon sind bereits praxisreif oder werden zumindest bereits modellhaft auf ausgew\u00e4hlten Praxisbetrieben angewendet. 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